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Der Steinmetz auf der Suche nach seinem Glück |
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Geschrieben von: ganusch
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Sonntag, den 24. Januar 2010 um 18:10 Uhr |
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Eines Tages überlegte ich mir wieder einmal, was es wohl sei, das mir fehle, um endlich glücklich zu sein. Geld, Erfolg, ein anderer Wohnort, ein Prinz,…?? Da stand plötzlich ein alter Chinese neben mir und sagte beiläufig: "Sie erinnern mich an den Steinmetz!" Ich starrte ihn überrascht an und fragte: "Welchen Steinmetz?" Daraufhin sagte der alte Chinese:
"In meinem Land gibt es eine Geschichte, die von einem unglücklichen Steinmetz handelt, der wünschte, ein anderer zu sein, mit einer anderen Position im Leben. Eines Tages kam er am Haus eines reichen Kaufmannes vorbei, sah dessen großen Besitz und bemerkte, wie sehr der Kaufmann geachtet wurde. Der Steinmetz beneidete den reichen Kaufmann und wünschte sich, so zu leben wie dieser. Dann müsste er nicht länger ein einfacher Steinmetz sein. Zu seiner Verwunderung wurde ihm sein Wunsch gewährt. Plötzlich war er der Kaufmann und besaß mehr Macht und Luxus, als er jemals zu träumen gewagt hätte. Aber er wurde auch von den Armen beneidet und verachtet und hatte mehr Feinde, als er jemals für möglich gehalten hatte.
Dann sah er einen hohen Beamten, der von Dienern getragen und von Soldaten eskortiert wurde und vor dem sich alle verneigten. Er war der mächtigste und geachtetste Mann im ganzen Reich. Und der ehemalige Steinmetz und jetzige Kaufmann wünschte sich, wie jener hohe Beamte zu sein, Diener zu haben und Soldaten, die ihn bewachten, und mächtiger zu sein als alle anderen. Auch dieser Wunsch wurde ihm gewährt. Er verwandelte sich in den hohen Beamten, den mächtigsten Mann im ganzen Reich, vor dem alle sich verneigten. Aber der Beamte war auch der am meisten gefürchtete und gehasste Mann des Reiches, nur deshalb brauchte er so viele Soldaten. Die Sonne sandte stechende Strahlen zur Erde. Die Hitze war dem hohen Beamten sehr unangenehm, machte ihn mürrisch und verdrießlich. Er schaute zur Sonne empor und sagte bei sich: "Wie mächtig sie ist. Ich wünschte, ich könnte die Sonne sein."
Es dauerte nicht lange, da war er die Sonne, die auf die Erde schien. Doch dann schob sich eine große, dunkle Wolke vor ihn und versperrte seinen Strahlen den Weg. "Wie mächtig die Wolke ist", dachte er "Ich wünschte, ich wäre so mächtig wie die Wolke." Und so wurde er zur Wolke, die den Sonnenstrahlen den Weg versperrte und auf die Dörfer regnete. Doch ein starker Wind kam auf und blies die Wolke fort. "Ich wünschte, ich wäre so mächtig wie der Wind", dachte er, und als er es aussprach, verwandelte er sich in den Wind. Doch der Wind konnte zwar Bäume entwurzeln und ganze Dörfer verheeren, aber er konnte nichts gegen einen Stein ausrichten. Der große Stein rührte sich nicht von der Stelle, er widerstand der geballten Macht des Windes. "Wie mächtig dieser Stein ist", dachte der Wind. "Oh, wie gern wäre ich so mächtig wie er."
Und er verwandelte sich in den großen Stein, der der geballten Kraft des Windes widerstanden hatte. Jetzt war er endlich glücklich, die große Macht auf Erden. Aber plötzlich hörte er ein Geräusch: klick, klick, klick. Ein Hammer trieb einen Meißel in den Stein und brach ihn Stück für Stück entzwei. "Was könnte mächtiger sein als ich?" fragte sich der Stein. Und da, am Fuße des großen Steines, stand…ein Steinmetz."
Der alte Chinese schloss mit den Worten: "Viele Menschen suchen ihr Leben lang nach Glück und finden es nicht, weil sie an der falschen Stelle suchen. Man sieht keinen Sonnenuntergang, wenn man nach Osten schaut, und man findet das Glück nicht, wenn man es in seiner Umgebung sucht. Die Geschichte des Steinmetzes lehrt uns, dass man das Glück nur findet, wenn man nicht sein Leben, sondern sich selbst ändert." (Oder so wird wie man ist !)
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. Januar 2010 um 18:16 Uhr |
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Das bist Du - Tat twam asi |
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Geschrieben von: Ganusch
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Freitag, den 22. Januar 2010 um 17:16 Uhr |
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Auf einem Baum sitzen zwei Vögel, einer auf der Spitze und der andere darunter. Der Vogel auf der Spitze ist ruhig, majestätisch und schweigt, in seine eigene Herrlichkeit versunken.
Der Vogel auf den unteren Zweigen isst abwechselnd von den süßen und bitteren Früchten und ist bald glücklich, bald unglücklich. Nach einiger Zeit gerät er an eine ungewöhnlich bittere Frucht und fühlt sich angeekelt. Er blickt hinauf und sieht den anderen Vogel mit dem goldenen Gefieder, der weder süße noch bittere Früchte isst, der weder glücklich noch unglücklich ist, sondern ruhig und selbstbewusst.
Der untere Vogel möchte auch diesen Zustand erreichen, vergisst es aber bald und wendet sich wieder den Früchten zu. Abermals stößt er auf eine ungewöhnlich bittere Frucht, die ihn unglücklich macht, und wieder blickt er hinauf und versucht, dem oberen Vogel näher zu kommen.
So geschieht es mehrmals, bis er dem oberen Vogel sehr nahe ist und das Licht von dessen Gefieder seinen eigenen Körper umhüllt. Er spürt einen Wandel und scheint sich aufzulösen. Er kommt noch näher, und alles um ihn herum scheint zu verschwinden. Schließlich begreift er den wunderbaren Wandel.
Der untere Vogel war nur ein Schatten, eine Reflexion des oberen. Er war in Wirklichkeit immer der obere Vogel gewesen. Sein Kosten der süßen und bitteren Früchte, sein Weinen und Glücklichsein waren nur ein Traum.
Der wirkliche Vogel war da oben, ruhig, herrlich und majestätisch, jenseits von Leid und Kummer.
Der obere Vogel ist Gott, Atman, Brahman, Herr des Universums, und der untere Vogel ist die menschliche Seele, die die süßen und bitteren Früchte der Welt genießt. Ab und zu trifft ein heftiger Schlag die Seele. Sie hält im Genießen inne und nähert sich dem unbekannten Gott, und eine Flucht von Licht taucht auf. Sie hält diese Welt für eine leere Schau.
Doch die Sinne ziehen sie herab, und wieder genießt sie die süßen und bitteren Früchte der Welt. Wieder trifft sie ein harter Schlag, und wieder öffnet sie sich dem göttlichen Licht. So nähert sie sich langsam Gott, und wenn sie näher rückt, stellt sie fest, dass ihr altes Selbst verschwindet. Ist sie nahe genug gekommen, erkennt sie, dass sie nichts anderes ist als Gott "Aham Brahmasmi" und sie ruft aus: "Den ich beschrieben habe als das Leben dieses Universums, als gegenwärtig im Atom und in allen Sonnen und Monden -
Er ist die Basis unseres Lebens, die Seele unserer Seele, und das bist Du.
Das bist Du - Tat twam asi
AUM TAT SAT |
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Die beiden Brüder, Geis und Vogel |
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Geschrieben von: Ganusch
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Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 23:05 Uhr |
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Es waren einmal zwei Brüder - Ying und Yang.
Auf einem hohen Berg in der Nähe ihres Dorfes lebte ein alter Greis, von dem die Leute sagten, dass er alles wisse. Die beiden Jungen hatten sich nun in den Kopf gesetzt, dem alten Greis eine Frage zu stellen, die er nicht beantworten konnte.
Stundenlang saßen sie auf einer Wiese und überlegten und überlegten, welche Frage sie dem Alten stellen könnten. Ying kletterte auf einen Baum, um besser überlegen zu können. Auf einem Ast neben ihm saß ein kleiner Vogel, der leise zwitscherte. Ganz plötzlich schnappte Ying sich den Vogel und hielt ihn in seiner Hand fest.
Als er zu seinem Bruder Yang hinunterkam rief er: "Ich hab's! Ich weiß, was wir den Alten fragen werden." Er zeigte seinem Bruder den Vogel in seiner Hand und sagte: "Wir fragen ihn, was ich in der Hand halte!"
"Er wird antworten, dass du einen Vogel in der Hand hältst." erwiderte Yang wenig begeistert.
Ying sagte: "Ich weiß. Aber dann werde ich ihn fragen, ob der Vogel tot oder lebendig ist! Und wenn er sagt, dass der Vogel lebt, dann drücke ich meine Hände zusammen. Wenn er aber sagt, dass der Vogel tot ist, dann lasse ich ihn fliegen!"
Diese Idee fand auch Yang gut und so rannten sie aufgeregt den Berg hinauf zu dem alten Mann. Schon von weitem riefen sie: "Alter Mann, wir haben eine Frage für dich!"
Der Greis saß meditierend vor seiner Hütte. Die beiden Jungen standen atemlos vor ihm. Nach einer Weile öffnete er langsam die Augen und blickte die beiden zappeligen Jungen an.
"Alter Mann, wir haben eine Frage an dich!" sagte Yang.
"So fragt." antwortete der Greis.
"Alter Mann, was halte ich hier in der Hand?" fragte Ying und die Brüder starrten den Alten gespannt an.
Er schloss die Augen, dachte einen Augenblick nach und öffnete sie wieder. Er sagte:" Du hast einen Vogel in deiner Hand."
Ying guckte siegesgewiss zum Greis und fragt: "Nun denn. Weiser Mann, ist der Vogel tot oder ist er lebendig?"
Daraufhin schloss der Greis seine Augen wieder. Ying und Yang wurden ganz ungeduldig und als er endlich seine Augen wieder öffnete, sprach er: "Mein Sohn. Ob der Vogel tot oder lebendig ist, das liegt ganz in deiner Hand." |
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Geschrieben von: ganusch
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Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 18:07 Uhr |
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Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt:
Es gäbe:
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52 Frauen und 48 Männer
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30 Weiße und 70 nicht Weiße
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30 Christen und 70 nicht Christen
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89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle
- 6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA
- 80 lebten in maroden Häusern
- 70 wären Analphabeten
- 50 würden an Unterernährung leiden
- 1 wäre dabei zu sterben
- 1 wäre dabei geboren zu werden
- 1 besäße einen Computer
- 1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluss
Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.
Du solltest auch folgendes bedenken:
Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden. Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.
Wenn Du Deine Religion ausüben kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.
Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.
Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.
Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.
Wenn Du dieses liest, bist Du gesegnet: weil Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.
Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld. Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan. Tanze, als ob niemand Dich beobachte. Singe, als ob niemand Dir zuhöre. Lebe, als sei das Paradies auf Erden.
Anmerkung:
Ich habe diese Worte geschenkt bekommen, und dadurch festgestellt, wie gut es mir doch geht, im Gegensatz zu Millionen andere Menschen auf dieser Erde. Ich möchte Dich bitten es zu kopieren und an alle zu senden die Du kennst. Ich danke Dir für Deine Geduld, und wünsche Dir von Herzen, dass es Dir immer gut geht.
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