VEDHARMA

Institut für vedische Lebensweise

Yagya - Heilrituale im Veda PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ganusch   
Sonntag, den 04. Oktober 2009 um 12:37 Uhr
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In alten Kulturen, waren die Götter (Naturgesetze) Personifizierungen der Zeit. Die Götter der Zeit sind die Sonne, der Mond und die Planeten, die die Energie der Zeit durch das Solarsystem kanalisieren. Als Herrscher der Zeit sind die Planeten die Herrscher des Karmas und des Schicksals. Sie beeinflussen unsere spirituelle Entwicklung. Unser Geburtshoroskop (Janma Kundali) ist zu erkennen über diesen  grafischen Abdrucks unseres individuellen Karmas und über Hasta Jyotish, die alte indische Kunst des Handlesens, was ebenfalls zur Lehre der indischen Astrologie gehört.

Ein Astrologe erkennt, zu welchem Zeitpunkt ein Planet einen sensiblen Punkt im Geburtshoroskop berührt, und ein spezielles, sehr präzises Ereignis zu einem konkreten Lebensthema herbeiführt.

Dieses Ereignis ruht zunächst im „Schicksalsspeicher“ eines Menschen als subtile, ungelenkte Energie und bekommt bei Zeitpunkt der Geburt eine potentielle Richtung, die durch das Geburtshoroskop erkannt werden kann.

Das Potential zur Verwirklichung ist vorhanden und wird in unterschiedlichster Weise durch das tägliche Leben und die eigenen Handlungen beeinflusst. Da diese Geschehnisse nicht notwendigerweise als unabdingbares Schicksal erfüllt werden müssen, und auch nicht stattfinden müssen, zeigen diese Kräfte in erster Linie Tendenzen an, die sich entwickeln und manifestieren könnten, im Laufe eines individuellen Lebens.

In der Regel bleiben die karmischen Einflüsse 3 Leben lang bestehen bevor sie transformiert oder aufgelöst werden. Im Horoskop des Menschen ist festgelegtes Karma zu erkennen, unter dessen direkten Einfluss wir in diesem Leben stehen und man im Leben gehen wird. Es wir vom Astrologen in folgenden Bereichen betrachtet:

1. Haus: (Adi Karma: Summe des Karmas vergangener Inkarnationen) /

5. Haus: (Purva Punya Karma: gutes Karma aus früheren Leben) /

8. Haus: (Dush Karma: schlechtes Karma aus früheren Leben)

Die vedische Astrologie hat ihre Wurzeln im Bewusstsein, im reinen Veda. So können Hilfsmittel und Korrekturmaßnahmen empfohlen werden, wodurch der Astrologe Ratschläge und Hilfe geben kann, um Gegenmaßnahmen einzuleiten, oder ausgleichende Techniken und Therapien empfiehlt, die als korrigierende Maßnahmen geeignet sind, um negative Einflüsse von vorherigen Handlungen oder vergangenem Karma (Samskaras) auszugleichen.

Jyotish verwendet dafür insbesondere die zunächst die  Analyse, Bestimmung und Regulation von energetischen Inbalancen im Molekularbereich, die durch Planeteneinflüsse (Karma) hervorgerufen werden.

Korrektur/Regulation erfolgt dann durch Yagyas, Yantras und Mantras.

Die Korrektur-, und Heilmittel des Vedas sind ein wichtiger Bestandteil der indischen Astrologie, karmische Kräfte zu harmonisieren. Das Wissen darüber wird Ihr Leben verändern.

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„ Die gesamte Schöpfung exsistiert in dir, und alles, was in dir ist, exsistiert auch in der Schöpfung. Es gibt keine Grenze zwischen dir und einem Gegenstand, der dir ganz nahe ist, genauso wie es keine Entfernung zwischen dir und sehr weit entfernten Gegenständen gibt.“

Khalil Gibran

 

Anfrage zur Telnahme an unserem Vedharma Yagyaprogramm:

 

YOGA SUTRA II.16


HEYAM DUKHAM ANAGATAM

 


II/16: heyam duhkham anaagatam

Noch nicht manifestiertes Leid ist zu vermeiden.


II/17: drashtri-drishyayoh samyogo heya-hetuh

Die Ursache des zu vermeidenden Leides ist die Identifikation des Wahrnehmenden, dem Sehenden (reines Bewusstsein) mit dem Wahrgenommenen (Relatives, Prakriti)


II/18: Prakaasha-kriyaa-sthiti-–shiilam bhuuta-indriya-atmakam bhoga-apavarga-artham drishyam

Die Welterfahrung zwischen dem leuchtenden Bewusstsein (Sattva),  Handlungen (Rajas) und den festen Dingen (Tamas), existiert einzig um der Erfahrungen und der Befreiung willen.


II/19: vishesha-avishesha-lingamaatra-alingaani gunaparvaani

Die Bereiche der Wirkkräfte der Natur (der „Gunas“) sind: Die konkreten Erscheinungen (also das Manifestierte); die Formkräfte, die ihnen zugrunde liegen, die differenzierte feinstoffliche Welt (linga) und der undifferenzierte (a-linga) Urgrund.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Mai 2010 um 13:07 Uhr
 

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Zitate

Ich habe seit meiner Kindheit den Buddhismus mit einem einzigen Gedanken im Sinn studiert. Das Leben des Menschen ist traurigerweise sehr kurz und flüchtig. Der Mensch atmet einen Atemzug aus, ohne die Sicherheit oder Hoffnung, einen weiteren tun zu dürfen. Nicht einmal der Tau, der vom Wind getrocknet wird, ist so kurzlebig, Niemand, ob weise oder dumm, jung oder alt, kann dem Tod entfliehen. Daher war mein einziger Wunsch, dieses einzigartige Wunder zu ergründen und zu entdecken. Alles andere ist nicht essenziell. [[Nichiren Daishonin]] (1222, Japan)

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