Vedharma e.V. | Osterbotschaft 2016
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Osterbotschaft 2016

Osterbotschaft 2016

Gedankenanstösse zu Ostern 2016

Osterbotschaft

 

Freudenzeit („Osterzeit“). Sieg des Lebens über den Tod.

Hinhören auf den Plan der tiefen, inneren absoluten Ebene des Lebens

 

Zu diesem Osterfest kommen mir nicht nur gute Friedenswünsche in den Sinn, sondern auch Gedanken, die sich um verschiedene Zeilen und Begebenheiten drehen.

 

Überlegungen, die ich mir mache über Texte, die ich gelesen habe und den Nachrichten,  die wir täglich hören.

 

Da sind die Kriege, die Konflikte und die vielen Ängste und Leiden einzelner Menschen und ganzer Völkergruppen. Sei es in Europa, im mittleren Osten, in Afrika oder in indigenen Gemeinschaften.  Vieles basiert in den von Menschenhand gemachten Problemen, als auch durch alte und neue Epidemien und durch die verheerenden Auswirkungen die durch Naturkatastrophen verursacht werden.

 

Es ist eine Zeit, in der wir aufgerufen sind, mit allen Menschen guten Willens für die Förderung von Eintracht und Frieden in der Welt zusammenzuarbeiten – ein neues Bewusstsein schaffen, uns in einer Weise zu verhalten, die der Würde unseres Menschseins gerecht wird.

 

Da der Mensch ein relationales Wesen ist, dazu bestimmt, sich im Zusammenhang zwischenmenschlicher Beziehungen zu verwirklichen, die auf Gerechtigkeit und Liebe ausgerichtet sind, ist es für seine Entwicklung grundlegend, dass seine Würde, seine Freiheit und seine Autonomie anerkannt und geachtet werden.

 

Leider verletzt das immer noch verbreitete Denkmodell Ausbeutung des Menschen durch den Menschen in schwerwiegender Weise das gemeinschaftliche Leben. Es verhindert zunehmend eine von Achtung, Gerechtigkeit und Liebe geprägte zwischenmenschliche Beziehungen zu knüpfen. Stattdessen wächst ein abscheuliches Phänomen, das dazu führt, die Grundrechte des anderen mit Füßen zu treten und seine Freiheit und seine Würde zu vernichten, nimmt vielfältige Formen an, über die wir uns ernsthaft Sorgen machen müssen und über Ursachen und Lösungen  Überlegungen anstellen sollten, denn das soziale Ungleichgewicht nimmt immer mehr zu. Das geschieht in einer geschichtlich nie da gewesenen Art und Weise und bedroht jegliche Existenz von Mensch und Natur.  

 

In der Erzählung von den Ursprüngen der Menschheitsfamilie aus verschiedensten kulturellen Quellen, Südamerikas, Afrikas oder Asiens, den Texten der Bibel, des Quoran, dem Nahdsch-ul-Balagha,  der Edda, des Talmud, Tora, der Mahabharata, oder den indischen Veden, wird die Ursache für die Entfernung von absoluten Ebene des Lebens  in verschiedenen Worten und Erklärungsmodellen beschrieben.

 

(vgl. Mahabharata – Buch 12 Shanti Parva – Das Buch des Friedens)

(vgl. Gen 9,25-27)

 

Die Konsequenzen und dazugehörenden Folgen für die Menschen, die von Generation zu Generation fortdauern:

 

Ablehnung des anderen, Misshandlung von Menschen, Verletzung der Würde und der Grundrechte, Institutionalisierung der Ungleichheiten, Krieg und Zerstörung.

 

Von daher ergibt sich die Notwendigkeit eines ständigen Prozesses, Ethik, Tugend,  Haltung und Denken zu schulen und den menschlichen Geist durch tiefe, transzendierende Medutation auf ein Fundament zu stellen, was die Quelle aller Ursachen ist.

 

Doch obwohl die internationale Gesellschaft zahlreiche Abkommen getroffen hat mit dem Ziel, der Sklaverei und Ausbeutung in all ihren Formen ein Ende zu setzen, und verschiedene Strategien eingeleitet hat, um dieses Phänomen zu bekämpfen, werden noch heute Millionen Menschen – Kinder, Männer und Frauen jeden Alters – ihrer Freiheit beraubt und gezwungen, unter Bedingungen zu leben, die denen der Sklaverei vergleichbar sind. Menschen in den Industrieländern werden zum Zweck  der Profit,- und Gierkultur manipuliert und von christlichen, buddhistischen oder anderer religiöser Tugenden zum Konsumenten erzogen, was schon in früher Kindheit durch entsprechende Leitlinien beginnt. All das ist ein Ausdruck unterentwickelter Bewusstseinsqualitäten und unzureichend gereifter, gefestigter, geistiger Werte. Das Ergebnis davon ist erschreckend. Eine globale Kultur der Ignoranz und Fremdsteuerung.

 

Minderjährige – Arbeiter und Arbeiterinnen, die in den verschiedenen Bereichen sowohl auf vertraglicher Ebene als auch inoffiziell geknechtet sind – von der häuslichen bis zur landwirtschaftlichen Arbeit, vom Einsatz in der verarbeitenden Industrie bis zu dem im Bergbau, sowohl in den Ländern, in denen das Arbeitsrecht nicht mit den internationalen Minimalstandards übereinstimmt, als auch – obschon illegal – in denen, deren Gesetzgebung den Arbeiter schützt. Alles eine Konsequenz eines kranken, neokapitalistischen, von Gier durchdacht und durchdrungenen Systems, Ausdruck des Denkens kollektiver, inkohärenter Prägungen. Es ist nicht das System an sich. Zu jeder Zeit gab es politische und wirtschaftlichen Modelle, die so oder so, für oder gegen die Freiheit des Menschen angewandt wurden.  Es ist nicht die Waffe, die tötet, sondern die Hand die sie führt und das Denken, was dahinter steht.

 

Sehen wie die Lebensbedingungen vieler Migranten, die auf ihrem dramatischen Weg Hunger leiden, ihrer Freiheit beraubt werden, die um ihr Hab und Gut gebracht oder physisch und sexuell missbraucht werden.

 

Ich beobachte diejenigen unter den Flüchtlingen, die, nach schwerster, von Angst und Unsicherheit geprägter Reise ans Ziel gelangt, unter manchmal unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten werden. Oder diejenigen,  die kurz vor dem Ziel aufgehalten und in eine gefahrenvolle Zukunft zurück geschickt werden, Folter,  Mord und Totschlag vor Augen.

 

Ich habe erlebt und sehr bewegende Geschichten aus erster Hand gehört, von Menschen, die durch die verschiedenen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umstände in die Illegalität gedrängt werden, und an diejenigen, die, um in der Legalität zu bleiben, akzeptieren, unter unwürdigen Bedingungen zu leben und zu arbeiten, besonders wenn die nationalen Gesetze eine strukturelle Abhängigkeit des Wanderarbeiters vom Arbeitgeber schaffen oder zulassen, indem sie zum Beispiel die Aufenthaltsgenehmigung vom Arbeitsvertrag abhängig machen… Was ich sehe ist eine neue Form von  „Sklavenarbeit“ , auch in Europa und Amerika und eine neue, besonders gefährliche Form von Kolonialismus. Hierbei muss ich an die neue Form der Landvertreibung, Landgrabbing, indigener Völker in Südamerika oder der Menschen in Ghana denken.



Ich denke an die Menschen, die zur Prostitution gezwungen werden, unter denen viele Minderjährige sind, und an die sexuellen Sklavinnen und Sklaven; an die Frauen, die zur Heirat genötigt werden, an diejenigen, die im Hinblick auf die Ehe verkauft werden, oder an die, welche beim Tod ihres Ehemannes als Erbe einem Familienangehörigen übergeben werden, ohne das Recht zu haben, ihr Einverständnis zu geben oder zu verweigern.



Unmöglich kann ich die Minderjährigen und Erwachsenen übergehen, die als Handelsware verschachert werden für die Explantation von Organen, um als Soldaten rekrutiert zu werden, um zu betteln, um illegale Aktivitäten wie die Herstellung oder den Verkauf von Drogen auszuüben, oder für verschleierte Formen internationaler Adoption.



Schließlich sind noch viele junge Menschen  zu nennen die von terroristischen Gruppen entführt, in Gefangenschaft gehalten und deren Zwecken unterworfen werden als Kämpfer oder – was vor allem die Mädchen und die Frauen betrifft – als sexuelle Sklavinnen. Viele von ihnen verschwinden, einige werden immer wieder verkauft, misshandelt, verstümmelt oder getötet.

 

So wie es der Dalai Lama, Papst Franziskus und andere religiöse und spirituelle Führer sehen, wird der Mensch, der als Abbild Gottes und ihm ähnlich erschaffen ist, mit Gewalt, mit List oder durch physischen bzw. psychologischen Zwang seiner Freiheit beraubt, kommerzialisiert und zum Eigentum eines anderen herabgemindert; er wird als Mittel und nicht als Zweck behandelt. Der Mensch wurde zu einer Dingheit.

 

Krieg, Terror und Armut sind Fluchtursachen. Der Klimawandel wird noch viel mehr Menschen rund um den Globus in Bewegung bringen.  Auf der Erde leben mehr als 7 Milliarden Menschen. Einer von neun Menschen weltweit muss jeden Abend hungrig schlafen gehen. (Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2015)

 

Die große Mehrheit der Hungernden (98 Prozent) lebt in Entwicklungsländern. Davon leben zirka 511 Millionen in Asien und der Pazifikregion, 232 Millionen in Afrika. Jedoch ist der Anteil der Hungernden an der Bevölkerung mit 20 Prozent in Afrika am höchsten. (Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2015)

 

Auch die Korruption derer, die zu allem bereit sind, um sich zu bereichern, ist zu den Ursachen der Sklaverei, des Hungers und der Armut zu zählen. Tatsächlich verlangen die Verknechtung und der Handel von Menschen eine Komplizenschaft, die oft ihren Weg über die Korruption der Mittelsmänner nimmt – einige Mitglieder der Ordnungskräfte oder anderer staatlicher Akteure oder verschiedener ziviler und militärischer Einrichtungen. Das passiert, wenn im Zentrum eines Wirtschaftssystems der Götze Geld steht und nicht der Mensch, die menschliche Person uns seine kosmische Bestimmung.

 

Weitere Ursachen der Sklaverei sind die bewaffneten Konflikte, die Gewalt, die Kriminalität und der Terrorismus.

 

Zahlreiche Menschen werden entführt, um verkauft oder als Kämpfer rekrutiert oder sexuell ausgebeutet zu werden, während andere sich gezwungen sehen, auszuwandern und ihren ganzen Besitz zu verlassen: Grund und Boden, Haus, Eigentum und auch die Angehörigen.

 

Sie stehen unter dem Druck, eine Alternative zu diesen schrecklichen Bedingungen zu suchen, auch auf die Gefahr hin, ihre Würde und ihr Leben aufs Spiel zu setzen, und riskieren, auf diese Weise in jenen Teufelskreis zu geraten, der sie zum Opfer von Elend und Korruption und deren unheilvollen Folgen macht.

 

Wenn man das Phänomen des Menschenhandels, des illegalen Transports von Migranten und anderer bekannter wie unbekannter Gesichter der Sklaverei betrachtet, hat man oft den Eindruck, dass es unter allgemeiner Gleichgültigkeit stattfindet. Die Mehrheitsgesellschaft in den Staaten mit einer hochentwickelten Industrie und Infrastruktur  blickt weg, verliert sich in Konsum und oberflächlichen Zeitvertreib und trägt nicht dazu bei, die Gräuel unserer Zeit aktiv zu bekämpfen. Ideale und Vorteile werden nur in einer unrechtmäßigen Bereicherung und der Zunahme von materiellen Reichtum gesehen.

 

Gleichwohl erkennen nur wenige in den wohlhabenden Ländern und Gesellschaftsschichten unserer Welt, dass sie in einem Käfig leben, mit Gold angemalten Gitterstäben, deren Farbe sich immer mehr zu Rost verwandelt. 

 

Sie versuchen weder bei sich selbst, noch in der Welt, die unsichtbaren Ketten zu sprengen, mit denen sie und die Opfer an ihre Händler und Ausbeuter gefesselt sind – Ketten, deren Maschen aus feinen psychologischen Mechanismen und Manipulationen bestehen, welche die Opfer von ihren Peinigern abhängig machen durch Erpressung und Drohung ihnen und ihren Lieben gegenüber, aber auch durch materielle Mittel, wie die Einziehung der Ausweise, die physische Gewalt, Demütigung und der existenziellen Grundlagen.

 

Und wie die kriminellen Organisationen sich globaler Netze bedienen, um ihre Ziele zu erreichen, so erfordert die Aktion zur Überwindung dieses Phänomens eine gemeinsame ebenso globale Anstrengung seitens der verschiedenen Akteure, welche die Gesellschaft bilden.

 

Es sind gerechte Gesetze notwendig, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen, seine Grundrechte verteidigen, ihm ermöglichen sein volles geistiges Potential zu entfalten und sie im Fall ihrer Verletzung wiederherstellen, indem sie die Opfer rehabilitieren und ihnen die Unversehrtheit gewährleisten. Gesetze, die die Freiheit, Bildung und Existenz sichern und sicherstellen, dass das menschliche Bewusstsein sich frei entfalten kann.

 

Mit der sozialen Verantwortung der Politik und des Unternehmens geht dann die soziale Verantwortung des Verbrauchers einher.

 

In der Tat ist das die Konsequenz höherer Werte und Ethik, die durch einen Wandel innerer Haltungen und Zustände erfolgt. Einem Geist, der frei ist von Stress, Traumen und Ängsten. Jeder Mensch müsste sich bewusst sein, dass das Kaufen nicht nur ein wirtschaftlicher Akt, sondern immer auch eine moralische Handlung ist. Das Achtsamkeit die Grundlage einer gesellschaftlichen Teilnahme bedeutet, die  gegründet ist in einem Denken und Handeln in ruhevoller Wachheit und entwickelten Unterscheidungbewusstsein.

 

Humanismus  globalisieren, nicht die Sklaverei noch die Gleichgültigkeit.

Einige von uns schließen aus Gleichgültigkeit oder weil sie durch die täglichen Sorgen abgelenkt sind oder aus finanziellen Gründen oder Statusdenken die Augen. Andere entscheiden sich hingegen, etwas Positives zu tun, sich in den Vereinen der Zivilgesellschaft zu engagieren oder kleine alltägliche Gesten zu vollbringen, wie zum Beispiel ein gutes Wort, einen Gruß, ein „Guten Tag“ oder ein Lächeln. Andere bereichern die Welt durch tiefe Meditation und den dadurch ausgesendeten Friedensimpulsen. Wir sahen es zuletzt in Neu Delhi beim World Culture Festival, bei dem 3,5 Millionen Menschen zur Meditation für den Frieden zusammen kamen.

 

Wie mächtig der positive Einfluss der Meditation auf den Frieden ist, wurde bereits durch den Maharishi Effekt erforscht. Ich selbst habe an diesen Studien teilgenommen und kann die Wirkung bestätigen.

 

Der Maharishi Effekt gründet sich auf der Annahme, dass ein einzelnes individuelles Bewusstsein das kollektive Bewusstsein beeinflussen kann. Annährend 50 wissenschaftliche Studien, die in den letzten 30 Jahren durchgeführt wurden, bestätigen demnach den einzigartigen Effekt und seine weitreichenden Auswirkungen auf eine Nation. Die Studien wurden laut der Vertretern der wissenschaftlichen Begleitung  mit den strengsten Untersuchungsmethoden und Begutachtungsverfahren durchgeführt, die auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften zu Verfügung stehen, darunter auch Zeitreihenanalyse, die nach wöchentlichen und saisonabhängigen Zyklen oder Trends in den gesellschaftlichen Daten sucht.



Die Forschungen zeigen, dass der Einfluss des Maharishi Effekts sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene gemessen werden kann. Die zunehmende Kohärenz innerhalb der Nation, also der inländische Zusammenhalt, der durch den Maharishi Effekt verursacht werde, drücke sich durch eine verbesserte nationale Harmonie und ein gesteigertes Wohlbefinden aus. Diese inländische Kohärenz und Harmonie erzeuge einen Einfluss, der sich bis hinter nationale Grenzen erstrecke und sich positiv auf internationale Beziehungen und internationale Konflikte auswirkt.

 

Auch das Gebet kann einen Beitrag leisten für den Frieden. Aber es ist wichtig, dass das Gebet von der stillen Ebene des Herzens erfolgt, die dem Denken und Fühlen zugrunde liegt.

 

Wenn wir auf eine Antwort auf ein Gebet warten, ist es so, als wenn wir auf eine Antwort von einer kommunalen  Verwaltungstelle warten. Es gibt in der staatlichen Administration vielerlei Geschäftsstellen, Sekretariate und Amtsstuben. Jeder von uns weiß, was er zur Erledigung bürokratischer Prozesse zu machen hat und an wen wir uns wenden müssen. Geht es um Steuern, wenden wir uns ans Finanzamt. Geht es um unser Auto, wenden wir uns an die KFZ-Stelle oder den TÜV, um eine Passverlängerung, an das Ordnungsamt im Rathaus.

 

Von der entsprechenden Stelle erhalten wir dann eine Antwort auf unsere Fragen und Belange.



Wenn wir aber unser Gebet, wie einen Brief ohne Adressierung aufgeben, in einen Briefkasten schmeißen ohne entsprechende Postanschrift, mit einem Schreiben ohne Empfänger in dem steht:



„Regierung helfen Sie mir! Regierung, helfen Sie mir! Regierung, helfen sie mir! Regierung…“



Von woher soll dann Hilfe kommen?

Nur weil jemand schriftlich einfordert, dass die Regierung helfen soll, erhält niemand Hilfe. „Regierung helfen Sie mir!“ Sie sind  überzeugt davon, dass irgendwann einmal die Regierung Ihnen hilft!“



Wird das funktionieren, wenn Sie einen Antrag für eine Förderung oder amtlicher Unterstützung stellen?



Es gibt für jedes Antragsverfahren eine korrekte Adresse, eine konkrete Vorgehensweise und einen definierten Verwaltungprozess. Den müssen wir kennen, damit ein Antrag auch bei der richtigen Stelle ankommt.



Wenn wir zu jemandem beten und wenn wir jemanden von der höchsten Stelle erreichen wollen, der uns Antwort auf unsere Fragen gibt, dann ist es besser direkt, „an der Tür zu klopfen!”



Wir klopfen an der Tür Gottes und bringen unser Bewusstsein auf diese allgegenwärtige Ebene des Lebens, des Seins. Dieser Bereich ist gewaltig und in höchstem Maße machtvoll. Er umfasst das gesamte Feld der Schöpfung. Von dieser enormen Schöpfungsebene aus, klopfen wir dann an der Türe und unsere Fragen werden präzise beantwortet.



Mit diesem Wissen, wird es auch möglich sein, diesen negativen Ausprägungen unserer Zeit entgegen zu treten. Erst dadurch, dass wir uns von der unendlichen Ebene des Lebens getrennt haben und vergessen haben, die korrekten Maßnamen und Mechanismen für unser Gedeihen zu nutzen, sind wir gefangen in den Wirkungen der geistigen Ausrichtung, die heute für Krieg, Terrorismus, Krankheit, Flucht, Angst und menschliches Leid verantwortlich sind.

 

Der Wandel beginnt innen. Bei jedem einzelnen. Es ist an der Zeit dafür einzutreten.

 

Wie wertvoll sind diese Methoden und Gesten für eine bessere Welt. Sie kosten uns nichts, können aber Hoffnung geben, Wege öffnen, einem Menschen, der in der Unsichtbarkeit lebt, das Leben verändern und auch unser Leben in der Gegenüberstellung mit dieser Wirklichkeit verändern.

 

Heute brauchen wir eine globale und nachhaltige Perspektive.

 

Ostern. Das Fest der Auferstehung und Erneuerung.

 

Frohe Ostern

 

 

Quellen und inspiriert durch:

Papst Franziskus

Maharishi Mahesh Yogi

Dalai Lama

Nelson Mandela

Mutter Teresa

Swami Vivekananda

Aristoteles

und eigene Texte von Joachim Nusch




Joachim Nusch
info@vedharma.de
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