Vollmondfest Guru Poornima Juli 2009

Vollmond

Morgen ist Vollmond. Das große Vollmondfest im Juli, (Guru Poornima) findet dieses Jahr am 07. Juli 2009 statt.

Der Mond gelangt nur wenig über den Horizont und ist deshalb nur kurzfristig zu sehen.

Der zunehmende Mond, der fast 100% beleuchtet ist von der Sonne, durchläuft das Sternbild Schütze. Im Süden befindet er sich morgen Dienstag um 1 Uhr. Er erreicht dann eine Höhe von 14°.

Am Dienstag, den 7. Juli 2009 wird der Vollmond zu Guru Poornima durch die Außenbereiche des Erdschattens ziehen und dabei eine Halbschattenfinsternis entstehen lassen. Der Erdtrabant wird allerdings nur den südlichen Rand des Erdhalbschattens streifen. Das Ereignis wird vor allem vom pazifischen Raum aus zu beobachten sein. In Deutschland bleibt diese Finsternis unbeobachtbar. Die nächste Mondfinsternis, die auch wieder in Mitteleuropa zu beobachten sein wird, ist die Halbschattenfinsternis am 6. August 2009.

Saturn (Shani), der Planet der Begrenzung, Disziplin, Hindernisse und Verzögerung, verabschiedet sich bald vom Abendhimmel. Er ist nur noch für 2 Stunden im Westnordwesten zu sehen (Untergang morgen Dienstag um 0:15 Uhr). Saturn hält sich noch bis 09. September im Sternbild Löwe (Simha) auf und wechselt dann bis zum 15. November 2011 ins Zeichen der Jungfrau (Kanya). Somit erfolgt ab September ein weiterer Schritt in der Verfeinerung unserer kulturellen Werte und materieller Rahmenbedingungen.

Jupiter (Guru) (im siderischen Sternbild im Wassermann) geht kurz vor Mitternacht um 23:15 Uhr im Ostsüdosten auf. Er verweilt dort noch bis 29.07.09. Danach geht er durch seine Rückläufigkeit wieder zurück in den Steinbock, in das Zeichen seines Falls, wo er bis 19.12.09 bleiben wird.

Erst ab Dezember ist also wieder mit neuen, besseren und günstigen Wirkungen durch Jupiter zu rechnen. Wir erinnern uns noch, als im Herbst letzten Jahres die Wellen der Weltfinanzkrise hoch schlugen, zu dem Zeitpunkt, als Jupiter ins Sternbild Steinbock überwechselte und debilitiert wurde.

Im Steinbock ist Jupiter geschwächt und ist seiner wohltuenden Wirkungen beraubt. Neecha.

Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und weit reichenden Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara, dem Urvater der vedischen Astrologie, repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während der Gewinn von Wissen essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.

Jupiter zeigt die höhere Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religion. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes aber auch für Werte und Kultur verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen.

In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru bezeichnet – in der gesprochenen Sprache Hindi wird Jupiter oftmals als Guru bezeichnet.

Zu Ehren des Gurus, des Lehrers wird das Guru Poornimafest bei Vollmond im Juli gefeiert.

Guru bedeutet auch so viel wie „geistiger Lehrer“ oder „Meister“ und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ bezeichnet, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.
In der westlichen Sprache repräsentiert Jupiter den Ratgeber, Fachberater oder Gutachter, einen spirituellen Führer oder Mentor.

Die Verfeinerung, die unsere Gesellschaft benötigt, wird durch einen globalen Veränderungsprozess begleitet. Noch ist die Wirkung Jupiters geschwächt, denn tiefere Ebenen müssen zunächst entwickelt werden, bevor das Wissen Jupiters Früchte tragen und in die richtigen Bahnen fließen kann. (2012/2013)

Für viele Menschen noch nicht erkennbar, doch spürbar. Begleitet von einer zunehmen inneren Unruhe. Sie stehen noch als unbeteiligte Zaungäste am Rande des Geschehens, überprüfen ihren Standort, ihr eigenes Zukunfts-Model oder haben Angst vor dem was passieren wird. Veränderung!

Marc Aurel (121-180), ein damaliger römischer Kaiser, erkannte so wie wir heute, warum Veränderung das einzige im Universum ist was konstant ist:

„Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.“

So verändern sich auch die Formen unserer Welt. Das was Ausdruck einer rein materialistischen, analogen Welt ist, wird zwangsläufig tiefere Ebenen spiritueller Existenz anerkennen müssen und zu einer qualitativen, neuen, sinnhaften Lebenseinstellung führen.

LOHAS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff geworden. LOHAS steht für eine besondere Lebenseinstellung (Lifestyle of) und berücksichtigt als unverzichtbare Konsumkomponemte Gesundheit (Health) und Nachhaltigkeit (Sustanability).
Die aktuell verstandenen LOHAS müssen jedoch noch in ihrer Orientierung verfeinert werden, (das wird bis 2011 passieren) denn sie sind (noch) sehr auf die “Verbrauchsstufe” orientiert.

Der Art der Leistungserstellung (Prozess vom Ursprung bis zum Abnehmer) muss und wird zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Somit besteht die Herausforderung darin, auch die “Leistungsstufe” analog zu integrieren, was im Einzelfall von jedem Alleinunternehmer beachtet werden sollte.

Doch was bedeutet dieser Begriff „Sustanability“ aus Sicht vedischer Betrachtung?

Die Zukunft wird weit mehr als Klarheit und Verantwortlichkeit im Handeln erfordern.

Das kann nur erfolgen, wenn der Mensch von der Grundebene des Lebens aus handelt (Atma, Parambrahman) dem Selbst und somit den wesentlichen Beitrag leistet, auf jeder Entwicklungsstufe des Lebens (Dharma) eine Lösung beizutragen.

So ist das Denken, als Schöpfungswerkzeug von großer Wichtigkeit für die Ebene, die dem Handeln vorausgeht.

Die Qualität des Denkens wird dadurch gepflegt, dass man den Geist durch regelmäßige Meditation an den Ursprung des Denkens führt, dorthin, wo er bewusst den Samen des Gedankens aufnimmt und ihn aus dem Feld unbegrenzten schöpferischen Potentials mit reiner Energie nach außen trägt. So wird der Ge­danke vom Sein erfüllt, er wird ein Mittel, das unmanifeste Sein (Purusha) ins relative Feld der vielfältigen Schöpfung der Phänomene (Prakriti)  hinaus zu zutragen.

Die Kunst des Bogenschießens besteht darin, zuerst den Pfeil so weit wie möglich zurückzuziehen und ihn dann los zulassen, so dass er sein Ziel mit großer Gewalt trifft.

Ebenso liegt die Kunst zu Denken darin, den Geist an den Ursprung des Denkens zurückzuziehen und ihn dort los zulassen, damit er kraftvolle Gedanken hervorbringt, die erfüllt sind von der Macht des Seins. Dies wird dem Feld des Denkens und Handelns eine größere Wirksamkeit geben.

Es wird dem Leben Macht und Erfolg verleihen, es wird den Zustrom des Seins in die äußere Aktivität hinaus tragen und sie erfüllen, es wird ein Mittel dazu werden, die transzendentale Selbstbewusstheit zu kosmischem Bewusstsein wachsen zu lassen, dem höchst entwickelten Zustand menschlichen Bewusstseins.

So ist die schöpferische Kraft machtvollen Denkens ein für das Dasein lebenswichtiger Aspekt und nicht zu vernachlässigen, wenn es um die neuen Definitionen unserer gesellschaftlichen Werte geht.

Unser ursprünglicher Geist ist im Grunde genommen in seiner reinsten Form „unendliches Bewusstsein“.
Durch unser Leben unter dem Einfluss der 3 Gunas (Sattva, Rajas, Tamas), der Wirkungen der Planeten (Grahas) sowie durch die Konditionierungen unsere Gesellschaft und des Zeitrahmens (Käla), im dem wir leben, wurden wir limitiert. Ursprünglich sind wir frei von Limitationen, unbegrenzt. Doch im Laufe der Zeit wurden wir limitiert und unser ehemals freier Geist wurde geprägt, ein verfärbter Geist.

So beschreibt Carlos CASTANEDA:

“Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt ist ein Lehrer. Er erklärt die Welt unaufhörlich, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen kann, wie sie ihm erklärt wurde. Wir haben keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten (damals), in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung von der Welt, und es erreicht… die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, all seine Wahr-Nehmungen so zu deuten, daß sie mit diesen Beschreibungen übereinstimmen und sie dadurch (zu) bestätigen (scheinen)”.

Die Fähigkeit des Denkens, jede Form von Kreativität, von Schöpfungskraft von der Ebene unendlicher Stille und Entspanntheit heraus, schließt klares Denken ein.

Die Klarheit des Denkens hängt vom Zustand des Verstandes, des Intellekts, der Gefühlswelt, des Geistes und von dem des Nervensystems ab. Die physische Kondition ist überaus wichtig.

Das Nervensystem, unser gesamter Körper, sollte nicht ermüdet sein oder durch Junkfood, chemische Nahrungsstoffe, unnatürliche Aromen, Drogen, Psychostimmulantien oder emotional negative Botschaften vergiftet sein. Alles was wir ansehen, was unser Geist verdauen muss, alles mit dem wir in Resonanz gehen hat eine Wirkung auf uns. Positiv wie negativ.
Der ganze Geist sollte auf das Nervensystem einwirken und sich in der Außenwelt Ausdruck verleihen können. Klarheit im Denken ist das Resultat eines ganzen und vollen Geistes und Verstandes, der sich in Koordination mit einem starken Nervensystem befindet; dann sind die Gedanken klar, und das Denken ist wirksam. Eine ayurvedische Lebensweise trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.

Der Erfolg einer jeglichen Handlung hängt von der Wirksamkeit des Denkens ab, die wiederum von der Fähigkeit des Geistes abhängig ist, den Gedanken in seiner subtilsten Entstehungsphase aufzunehmen.

Nur dann kann das Grundprinzip von LOHAS für eine besseren Lebenseinstellung verstanden werden und letztendlich den Erfolg finden, den unsere menschliche Gesellschaft und unser Planet dringend benötigt.

„Die Gesamtheit des Wissens lebendig in einem einzigen Bewusstsein. Aham Brahmaasmi – ich bin die Ganzheit. Shivoham – ich bin Shiva, bin die Stille. Ich bin Vishnu, die Dynamik. Das Feld des Bewusstseins ist der Bereich der Schöpfungskraft im Menschen, das Feld von Atma, dem Selbst. Erkenne Atma, erkenne dein Selbst! Denke an Atma, schaue Atma mit den Augen, höre Atma mit den Ohren, mach die Transzendenz zu einem Bereich sinnlicher Wahrnehmung! Das ist die Aufforderung des vedischen Wissens.“

Die vedischen Wissenschaften Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie (Jyotish) bieten die Programme an, die notwendig sind, um die Suche nach einer neuen, verfeinerten und gesünderen Lebenseinstellung zum Erfolg zu führen.

„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)

SOMMER URLAUBS-BUCHTIPP:

Heute erhielt ich einen besonderen Buchtipp, den ich gleich hier weiter geben möchte. Vielleicht als Urlaubslektüre genau das richtige Buch:

Die Hütte

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Preis: EUR 16,90

In Englisch:“The Shak“. Das Buch, in dem Autor William Paul Young fiktive Gespräche mit Gott schildert, verkaufte sich im englischsprachigen Raum mehr als 6,5 Millionen Mal und ist vor wenigen Tagen in deutscher Ãœbersetzung erschienen. Das Buch steht seit knapp 55 Wochen auf der Bestsellerliste der “New York Times” und belegte monatelang den ersten Platz der Liste.

http://www.wochenende-mit-gott.de/


Pressestimmen

»Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben.« (Kirche In, Jadwige Motylewicz, Juni 2009)

»Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.06.09)

»Die Hütte schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen.Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!« (jesus.de, 15.06.09)

Kurzbeschreibung

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen…. Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.

Herzliche Grüße und einen wundervollen Sommer wünscht

GANUSCH

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