Vortragsthema Sterne des Schicksals

Das Licht des Neuanfangs. – Kosmische Zeichen und Wunder einer neuen Zeit, aus Sicht der indischen Rishis

Sterne des Schicksals

Wir leben in einer bewegten Zeit mit hoher emotionaler und spiritueller Wirkung. Ein Weltzyklus scheint zu Ende zu gehen. Nicht nur die Hopis, die Azteken oder Mayas berichten von großen Transformationsprozessen und Reinigungen, die in diesen Jahren vor uns liegen. In den alten Traditionen finden wir Hinweise dafür, dass die Zeit eine unendlich tanzende Melodie von Zyklen ist, die die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpfen.

Auch die indischen Rishis sprechen von großen Zeitaltern, den Manwantaras, Kalpas, Yugas und den Samvatsars. Die in den Veden beschriebenen Zeitspannen sprengen jedoch manche Vorstellungsmöglichkeit unserer modernen Ansichten.

Die Rishis erläutern lange vor unserer Zeitrechnung unsere heutige Welt. Die alten vedischen Texte des Varna Prava sprechen von einer Zeit der Wirren und Dummheit:

„In dieser Epoche herrscht Unwissenheit vor. Ebenso eine nur auf äußere materialistische Werte ausgerichtete Lebensweise ohne spirituelle Tiefe. Krieg, Betrug, Lügen, Illusionen, Prostitution, Hungersnot, Kindermord, Umweltkatastrophen…. beherrschen dies Zeit.“
(Varna Prava, Rishi Markandeya, Astronom und Gelierter Mbh.1.2.308 )

Die alten Rishis nennen aber auch eine wiederkehrende Zeit der Renaissance , des „SAT“ und des „Dharmas“, der Reinheit und des Wissens und der höchsten Entwicklungsphase menschlicher Evolution.

In der indischen Mythologie werden die vedischen Sternbilder als die 27 Töchter des Daksha Prajipati bezeichnet. Er ist der kosmische Helfer des Schöpfergottes des Universums Brahma und steht in dem Dienst, die (Re)Evolution der Schöpfung voran zu treiben. Durch das Wissen um seine Kraft ist erkennbar, wann und wie die Menschheit vor einem Evolutionssprung steht.

Die 27 Töchter Dakshas heirateten den Mond und wurden zur kosmischen Heimstätte astrologischer Kräfte. Diese durch feminine Charakter geprägten Aspekte, benötigen die positiven und extrovertierten Impulse maskuliner Planeten. Ihr Drang, sich in ihrer Polarität mit den männlichen Kräften zu verschmelzen, führt letztendlich zur kosmischen Einheit und Vervollkommnung.

In den vedischen Texten, sind die Erstgeborenen aus dieser Verschmelzung die „Ashwinis“. Sie sind Zwillingssöhne des Sonnengottes. Die Sonne repräsentiert die Elternbeziehung , die Wurzel des Absoluten. Die göttliche Verbindung der Sonne zum ersten Sternbild im Widder bedeutet, dass ein wichtiger evolutionärer Prozess stattfindet. Dieser Prozess erhält durch die Hilfe der Sonne die förderliche Energie, um die gesamte Entwicklung zu erhellen.

Gleich einer Morgendämmerung ist die Zeit der Ashwinis angebrochen. Große Heiler und Wissende werden die kommende Epoche prägen. Eine Zeit der Erneuerung, des Ablegens alter Paradigmen und der Beginn einer neuen Form menschlichen Miteinanders. Schöpferische Kraft in ihrer Latenz.

Obwohl zunächst im Alltag weiterhin überschattende Herausforderungen auftreten, gehört diese erhöhte Sensibilität, ausgedrückt durch größere Wachheit und Achtsamkeit, zu der wichtigsten Qualität in der anstehenden Transformation. Wir stecken in den Anfängen einer neuen Form von Spiritualität und Ganzheitslehre.

In diesem Vortrag nimmt Sie der Referent mit auf eine spannende Reise! Er vermittelt Ihnen wissenschaftlich sowie astrologisch fundiert, gleichzeitig aber gut nachvollziehbar ein neues Verständnis von Zusammenhängen zwischen Themen aus Biologie, Medizin, Psychologie, Religion, Astrologie, Geschichte bzw. Politik. Die Verbindung dieser Themen, die heute als völlig getrennt wahrgenommen werden, wird im Licht der vedischen Weisheit und Erkenntnislehre erläutert. Die alten indischen Rishis hüteten schon vor Jahrtausenden dieses heilige Wissen als Erbe Indiens und schufen damit die Voraussetzung, es an uns weiter zu geben.

Wie ein roter Faden zieht sich durch den Vortrag folgende Ãœberzeugung: Wir als Einzelne haben eine weit größere Steuerungsmöglichkeit, als wir es laut unserem kollektiven Verständnis von unserer Beziehung zur Natur, zu den Sternen oder Planeten, zu unserer Gesundheit und zu unserer eigenen inneren Stärke für wahr halten. Denn, wer sitzt im Grunde genommen am Ruder unseres Karmas?” – das ist eine der zentralen Fragen und gleichzeitig Antworten zu der Sie in diesem Vortrag gelangen werden.

Mithilfe der betrachteten Themen beginnen Sie die Zeit und ihre Zyklen, die Zustände und ihre Muster zu verstehen und deren Entwicklung für die Zukunft ablesen zu können. Sie erhalten einen Wegweiser oder Schlüssel, mit dem Sie erkennen können, wie ein neues Zeitalter entsteht. Ihnen wird das Wissen zuteil, welche Tugenden und Handlungen diesen Prozess positiv unterstützen.

Freuen Sie sich darauf, die überschattenden Herausforderungen des Alltages, die manch missliche Lage in Natur oder Politik, aus einer neuen Perspektive betrachten zu können und schaffen Sie sich ein eigenes Bild von unserer Zukunft in dieser Welt, unabhängig von Medienfärbungen oder eigenen alten Erfahrungsmustern.

Garuda Puranam und Heilsteine des Ayurveda

Dieser Text aus der Garuda Purana, weist darauf hin, dass sich die vedischen Heiler schon lange mit der Kunst der Edelsteintherapie beschäftigt haben. Bis heute haben in der vedischen Astrologie Edelsteine eine besondere Bedeutung für Gesundheit, Glück und Erfolg. Ein vedische Horoskop kann darüber Aufschluss geben, welche Kräfte gestärkt oder harmonisiert werden können, damit der Fluss des Lebens harmonisch läuft oder vorhandene Blockaden aufgelöst werden.

Jeder Jyotishaspirant, Ayurveda-Therapeut und Yogapraktizierender sollte seine individuellen Heilsteine kennen und besitzen.

edelsteine2[1]

"Unter den Edelsteinen und Schmucksteinen sind einige bekannt, die über Heilkräfte verfügen .

Sie können zur Genesung beitragen, Verfehlungen im Handeln verhindern oder dienen vorbeugend  als Schutz , um z. B. die Auswirkungen von Giften (wie  bei Schlangenbissen ) und Krankheiten  zu lindern oder zu beheben.

Doch gibt es  unter den Edelsteinen  auch mangelbehafte Qualitäten , die das Gegenteil bewirken  können .

Deshalb müssen folgende Edelsteine sehr sorgfältig und umsichtig mit Hilfe eines erfahrenen und sachkundigen  Fachmanns  ausgesucht werden:   

der Padmarâga (Rubin), 

der Markat (Smaragd),

der Indraneel (blauer Saphir), 

der Vaidurya (Katzenauge), 

der Pushparaga (gelber Saphir), 

der Vajra (Diamant),

die Mukta (Perle), 

der Karketana,(Hyazinth/Gomed), 

die Pulakas (Halbedelsteine), 

der  Rudhirakhya (Hämatit, Blutstein), 

der weiße Saphir

der Bergkristall und  

die Koralle .

Zunächst  gilt es  gewissenhaft  und fachkundig die  Form, Farbe,  Qualitäten und ggf.  Mängel eines Edelsteins  zu prüfen. Dann wird der Preis festgelegt.  Dies sollte in Rücksprache und unter Beratung eines erfahrenen Edelsteinkenners  stattfinden, der das Wissen und die Texte alter Edelstein-Bücher studiert hat."

Garuda Puranam K. 68.V 17.

Diese Purana befasst sich mit Astronomie, Medizin, Grammatik, der Struktur und den Eigenschaften von Edelsteinen. Darüber hinaus ist die Garuda Purana das maßgeblich vedische Nachschlagewerk mit der präzisen Beschreibung der durch den „Savati Nakshatra“ Regen entstandenen „neun Perlen“, die nicht nur die bekannte Austern-Perle im Detail beleuchtet, sondern auch die Seemuschel-Perle (Shank Mukta), die Kobra-Perle (Sarp Mukta), die Schweins-Perle (Shookar Mukta), die Elefanten-Perle (Gaj Mukta), die Bambus-Perle (Bansh Mukta), die Fisch-Perle (Meen Mukta), die Muschel-Perle (Shukti Mukta) und die Himmels-Perle (Akash Mukta).

Beratung: info@vedharma.de

Dasha Prognose Technik in der vedischen Astrologie

Vimshottari: 120 Jahre dauernder Zyklus bestimmter Planetenperioden, “Dashas” auch “Dasa”. Es sind die wichtigen Planetenperioden oder Planetenzyklen (9 insgesamt) die im Leben eines Menschen betrachtet werden, wenn es um eine Einschätzung von Prognosen in bestimmten Lebensabschnitten geht. Eine Technik, die in Jyotish einen hohen Stellenwert hat und in keinem anderen System in dieser Form bekannt ist.

Der persönliche Dashazyklus gibt uns wesentliche Hinweise auf wichtige Änderungen in unserem Leben und in unsere persönliche Entwicklung. Manchmal sind die Veränderungen in Leben oder unseres Charakters während eines Dasha-Wechsels sogar drastisch, je nach beteiligtem Planeten und seiner Bedeutung im Horoskop.

Das Jahr und das gesamte Leben, wird unterteilt in bestimmte Perioden wie Dashas und Transite, deren Regentschaft und der damit verbundenen Einflüsse im individuellen Leben, die einem bestimmten Planeten zugeordnet werden.

In der vedischen Astrologie bezieht man für die einzelnen Lebensabschnitte und Deutungen die Vimshottari Dashas mit ein. Es handelt sich hier um Zeitphasen, die auch als Dashas bezeichnet werden. Während der Spanne eines solchen Zeitabschnitts, hat ein bestimmter Planet Vorrang. Dieser beeinflusst dann unser Dasein und die betreffenden Lebensbereiche. Sie sind entsprechend des Geburtshoroskops durch die Positionierung und Zuordnung des Dasha-Planeten mit den Häusern und Zeichen verbunden.

Jedem der 9 Planeten wird somit ein mathematisch festgelegter Zeitraum im Leben zugewiesen, in dem er voll aktiviert ist und das Geschehen bestimmt. Alles, was dieser Planet im Geburtshoroskop anzeigt, wird sich in seiner Phase entfalten und zentrale Trends ans Licht bringen.

Dem gesamten Leben eines Menschen wird ein Zeitraum von 120 Jahren zugewiesen. Dieses System heisst deshalb “Vimshottari-Dasha-System”, d.h. “120-Jahre-Dasha-System”. In diesem System folgen unterschiedlich lange Phasen der Planeten innerhalb der 120 Jahre einander in einer festgelegten Reihenfolge, beginnend vom Tag der Geburt.

Dashas sind auch unterteilt in kleinere Zeitabschnitte. Die Hauptperiode nennt man “Maha-Dahsa”, die weiteren “Antar-Dashas” oder Antharadahsa, tertiäre Perioden. Nach dem Maha-Dasha folgen insgesamt 9 feinere Unterteilungen, die man Bhuktis nennt. Jedes dieser Bhuktis wird von einem der neun Grahas (Planeten) regiert.

Der Start des individuellen Dashazyklus wird durch die Position des Mondes bestimmt. Dazu sucht man im Geburtshoroskop (Janma Kundali) das Zeichen (Rashi) in dem der Mond zur Geburtsstunde steht, schaut nach in welchem Nakshatra (Mondhaus) sich der Mond dort befindet und in welchem Quadrant (Pada) dieses Nakshatras. Der Planet, der über diesen Bereich herrscht, ist der Planet, der das erste Dasha bestimmt, von dem man dann die einzelnen Sequenzen der Maha-Dashas und Antar-Dashas des Vimshottari Kalender aus berechnet.

Die Reihenfolge der Dashas sind fest angeordnet und sind wie folgt:

Ketu, Venus, Sonne, Mond, Rahu, Jupiter, Saturn und Merkur.

Diese Reihenfolge entspricht den Mondhäusern, die mit dem 1. Nakshatra “Ashwini” im Widder und dem zugeordneten Herrscher “Ketu” beginnt und mit dem 27. Nakshatra “Revati” und seinem Herrscher Merkur (Buddha) abgeschlossen wird. Immer wieder finden wir Hinweise darauf, wie wichtig es ist, sich mit den Mondhäusern, den Nakshatras in der vedischen Astrologie zu beschäftigen.

Die Dashas geben uns einen Überblick über die Einflüsse der Planeten während unseres gesamten Lebens. Der persönliche Dashaabschnitt gibt uns wesentliche Hinweise auf wichtige Übergange in unserem Leben und in unserer persönlichen Entfaltung. Diese Periode beeinflusst unsere Neigungen und Talente, die in uns schlummern. Manchmal sind diese Veränderungen im Leben während eines Dasha-Wechsels sogar massiv und gravierend, je nach beteiligtem Planet und seiner Bedeutung im Horoskop. Die Dashawechsel bringen Veränderungen unvermeidlich, effektiv und deutlich zutage.

Dauer der einzelnen zugeordneten Jahre der einzelnen Dahsas sind:

* Ketu (südlicher Mondknoten): 7 Jahre

* Venus (Shukra): 20 Jahre

* Sonne (Surya): 6 Jahre

* Mond (Chandra): 10 Jahre

* Mars (Mangala): 7 Jahre

* Rahu (nördlicher Mondknoten) : 18 Jahre

* Jupiter (Guru): 16 Jahre

* Saturn (Shani): 19 Jahre

* Merkur (Buddha): 17 Jahre