In den Seilen hängen

In diesen Tagen, wo es noch winterlich kalt und dunkel ist, einer Zeit, wo sich viele nach Licht und Sonne sehnen und die Batterien leer und verbraucht sind, berichten mir meine Klienten, dass sie in den “Seilen hängen” würden. Das zu einem Zeitpunkt, wo im Rheinland der Karneval beginnt, man mit seinen Kräften eher haushalten sollte, als die letzten Reserven auf zu brauchen. Die Batterien sind leer. Wie bei einem Auto, bei dem in der Anzeigekonsole schon lange die rote Warnleuchte angezeigt wird. Anstatt umgehend in eine Werkstatt zu fahren, zieht man einfach das Kabel heraus. Das rote Warnlicht geht aus und man ist überzeugt davon, so könnte die Fahrt mit voller Kraft weiter gehen. Doch schon bald zeigt uns die Erfahrung, die wir gerne verdrängen, dass der Wagen kocht oder der Motor keine Kraft mehr hergibt und stehen bleibt. –

Vielen geht es so in der heutigen Zeit. Burnout und andere unangenehme Begleiterscheinungen, die sich auch auf unser soziales Leben auswirken, durchlebt der moderne Menschen von heute wie nie zuvor. Weil wir nicht Maß halten und auf ein Gleichgewicht achten von Ruhe und Aktivität, alles bis an die Grenzen strapazieren ohne Rücksicht auf Verluste. Das Ergebnis wird sein, dass viele im Anschluss der Karnevalssession für Wochen krank sind, eine Grippe oder ähnliches auskurieren müssen und sich wieder aufbauen bis nach Ostern. 6 Wochen Fastenzeit und Flügel hängen lassen, “in den Seilen hängen”!

Wichtige Kraft und Energie geht verloren, die gerade jetzt, in einer insgesamt schwierigen Zeit, benötigen. Hängen bei einem Schiff die Segel schlaff, so kann es sich nicht fortbewegen. Die Herkunft der Redewendung ist auch möglich von den Sielen: In Norddeutschland hießen so die Arbeitsgeschirre für Ochsen und Pferde. Dann würde in den Seilen hängen bedeuten: vor Arbeit ganz entkräftet sein.

Damit also ein Schiff seinen Hafen erreicht, braucht es Weitsicht, – denn ein Schiff, was seinen Hafen nicht kennt, dem ist kein Wind hold,- guten Wind, unterstützende Strömung und eine Mannschaft, die fit motiviert und begeistert ist.

“Das Schiff, daß dem Steuer nicht gehorcht,
wird den Klippen gehorchen müssen.”

Klippen

Willkommen in 2013

Das neue Jahr hat begonnen. Für das bevorstehende Jahr wünsche ich alles Gute, viel Erfolg, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit. Mögen alle Herausforderungen und Aufgaben gemeistert und positiv bewältigt werden.

Zunächst müssen wir unsere Lebenslagen und Gegebenheiten nehmen wie sie sind. Was wir dann ändern können, sind unsere geistige Einstellung und Haltung. Zweifel an einem fortschrittlichen und glücklichen Leben, bedeuten den Tod. Zweifel sind wie das vertrocknete Wurzelwerk des Lebens.

Erwartungen sind machtvolle Auslöser für unser Gehirn. Positiv wie negativ. Wenn wir kontinuierlich annehmen, dass unser Leben unglücklich oder erfolglos verläuft und jeder noch so kleinen Niederlage, jedem Fehltritt, jeder Krise und Aufgabe mit Angst und Schonverhalten entgegnen, wirkt diese Haltung unweigerlich auf unser natürlich, spontanes und anstrengungsloses Erinnerungsvermögen unserer Zellen und Neuronen.

Unsere Erwartungen sollten nach vorne ausgerichtet sein. Weg von den inneren Ängsten und der Furcht des Zweifels. Dahin, was wir entdecken können, was wir schöpferisch gestalten können. Andernfalls beeinträchtigen wir unser Wachstumspotential und die Fähigkeit des Lernens.

Wir werden teilnahmslos, erschöpft und ausgepowert. Warum gibt es wohl immer mehr Menschen mit Erschöpfungszuständen?

Depressionen und Angstzustände hindern immer mehr Menschen daran, ihrer Aufgabe nachzugehen. Inzwischen sind die psychischen Erkrankungen der häufigste Grund für die Frühverrentung von Erwerbstätigen. Im Jahr 2011 wurden rund 41 Prozent der Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente mit Depressionen, Angstzuständen oder ähnlichem begründet, wie der “Welt am Sonntag” zufolge aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Im Jahr 2000 hat dieser Anteil bei 24 Prozent gelegen; bis 2010 war er auf 39 Prozent gestiegen. Zeitgleich steigt bedrohlich die Anzahl von Demenz-, und Alzheimerkranken. Das darf so nicht weitergehen und ein Wandel unserer Lebenseinstellung ist dringend notwendig. Für jeden.

“Möchtest du wissen, welche Deine Gedanken und Haltungen in der Vergangenheit waren, betrachte Deinen Körper und Deine Realität von heute. Möchtest Du wissen, wie Dein Körper und Deine Realität von morgen aussieht, betrachte Deine Gedanken und Haltungen von heute. Beachte stets gute Haltungen und Gewohnheiten. Sei achtsam mit Deinen Gedanken. Jede Zelle Deines Körpers, jedes Neuron Deines Gehirns, lauscht auf Deine Impulse und schafft Deine Realität von morgen.”

In diesem Sinne starten wir mit diesem Neujahrsanfang in ein spannendes Jahr und beginnen es mit den besten Vorsätzen für eine bessere Lebenszeit.

Joachim F. Nusch (Ganusch)

Meine Ansprache ist auch auf Youtube veröffentlicht unter:

http://www.youtube.com/watch?v=pR-Whl2nVDw

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