Moksha, Lebenszyklen und Meditation

Albert Einstein hat eine interessante Aussage, zum Thema Zeit und Bemühung gemacht:

„Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder weg zuwerfen.“

Im Grunde genommen bedeutet das "Wegwerfen", so viel wie loslassen, den Dingen Raum geben, damit sie sich entwickeln können. Es geht eben nicht um mehr Produktivität oder Ansammlung von erreichten Zielen, sondern es geht um die Schaffung von Gelegenheiten, neue Erfahrungen zu machen, um dann in einen neuen Schöpfungsprozess zu kommen, ohne an den Ergebnissen fest zu halten. "Moksha".

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Dieser aus dem Sanskrit stammende Begriff, kann auch in unserem Lebensumfeld eine große Bedeutung finden. Moksha geht im Sinne einer rein religiös-, spirituellen Auslegung als abschließendes Lebensziel, weit darüber hinaus und kann auf alle Aspekte, Etappen und Phasen des Lebens übertragen werden. 

"Zyklen beenden, Türen zumachen, Kapitel abschließen, das Kriegsbeil begraben, die Augen für immer schließen – viele uns bekannte Redewendungen, die im Grunde genommen das gleiche meinen. Eine Phase unseres Lebens, eines Prozesses, eines Lebensabschnitts, einer Etappe, einer Bergspitze, die abgeschlossen ist los zu lassen und weiter zu gehen.

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Moksha in diesem Kontext bedeutet auch, immer wieder "Stille" und "Einkehr" zu finden, um den Neuanfang vorzubereiten und sich Zeit zu nehmen für Reflektion und für die Frage: " Was kann ich morgen besser oder anders  machen, um in meinem Lebens erfolgreicher und glücklicher zu werden?" Wer heute und morgen erfolgreich sein möchte, braucht immer wieder Zeit für Freiräume, fürs Loslassen, für Moksha.

Zum Erlangen dieses Verständnisses kommt man an geistigen Praktiken, die einen in den Zustand von Stille und Transzendenz versetzen nicht vorbei. Erst wenn der Geist durch profunde und ruhevolle Meditation die tieferen Ebenen der Entspannung und Unangeregtheit erfährt, wird er gänzlich verstehen, was Moksha bedeutet.

Ausreden wie:

  • Ich habe keine Zeit/Ich habe zu viel Stress
  • Ich konnte einfach nicht
  • Ich habe kein Geld
  • Ich habe keine Lust
    ….
    DAS KANN ICH NICHT – GIBT ES NICHT

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