Die Finanzkrise – Wandel des Systems – Transformation der Kultur

In meinem Februar Jyotish-Newsletter werde ich ein wenig vertiefend die aktuellen Geschehnisse kommentieren, die am Himmel zu beobachten sind und zeitgleich die Begebenheiten in unserer Erfahrungswelt beeinflussen.

Wahrnehmung schafft Realität. Denn unser Handeln orientiert sich nicht daran, wie die Welt ist, sondern daran, wie wir sie wahrnehmen. Je präziser unsere Wahrnehmung, desto besser die Basis für ein erfolgreiches Handeln. Je ruhiger unser Geist, je geordneter und evolutionärer ist unser Handeln. Die Möglichkeit für ein spontanes, richtiges Handeln im Einklang mit den universellen Gesetzen wird theoretisch verständlich.

Eine unvollständige oder verzerrte Wahrnehmung führt fast zwangsläufig zu ungeeignetem Handeln – gerade in Zeiten der Turbolenzen und Transformationen, wie wir sie gerade erleben. Wir erhalten in diesen komplexen Prozessen der Veränderung in der Regel zu wenig direktes Feedback, um Fehleinschätzungen rasch erkennen und korrigieren zu können. Mit anderen Worten, die Qualität unserer Wahrnehmung und Beschaffenheit unseres Geistes hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Handelns.

Die Hoffnung, dass wir die Realität objektiv wahrnehmen könnten, hat der griechische Philosoph Sokrates (470 – 399 v. Chr.) schon vor mehr als 2400 Jahren zunichte gemacht. Er stellte fest, dass die Wahrheit dem menschlichen Erkenntnisvermögen prinzipiell unzugänglich ist; nur bei unmittelbar beobachtbaren Sachverhalten (“Die Blume ist rot”) könnten wir zweifelsfrei feststellen, ob eine Aussage wahr oder falsch ist.

Die Einflüsse der Planeten auf einer sehr subtilen Schwingungsebene beeinflussen unser Leben täglich und stündlich. So wie die Sonne mit ihren wärmenden Einfluss jetzt im Frühling dazu beiträgt, dass die Pflanzen dem Licht entgegen streben, so hat jeder Planet eine uns offenbar nicht erkennbare direkte Wirkung. Diese damit verbundenen Wirkungen bleiben unseren Sinnen verschlossen, beeinflussen aber unser Unterbewusstsein und dadurch unsere gesamten Handlungsfelder.

Schon etliche Sekunden bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, können erste Anzeichen der Absicht aus dem Gehirn ausgelesen werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie des Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Berlin. Die Forscher um John-Dylan Haynes haben mithilfe der Magnetresonanztomographie Veränderungen im Gehirn untersucht, die einer bewussten Entscheidung vorausgehen.

“Viele Prozesse im Gehirn laufen unbewusst ab – wir wären sonst schon mit alltäglichen Aufgaben der Sinneswahrnehmung und Bewegungskoordination völlig überfordert. Von unseren Entscheidungen aber glauben wir in der Regel, dass wir sie bewusst fällen. Diese Annahme ist mit unserer Studie in Frage gestellt”, sagt Haynes. (Nature Neuroscience, 13. April 2008)
Ich kann mir vorstellen, dass die Informationen in diesem Newslsetter eher für Studenten und Interessierte der vedischen Astrologielehre (Jyotish). Aber ich bitte um Nachsicht. Die aktuelle Situation ist so selten, dass ich sie einmal etwas umfangreicher kommentieren möchte.

Auch wenn einzelne Leser die ausführlichen und teilweise auch sehr sachbezogenen Kommentare kompliziert und zu komplex empfinden, so mag doch die ein oder andere Anregung auch für diejenigen versteckt sein, die nicht unbedingt eine Jyotishausbildung machen oder jedes Detail verstehen müssen.

Venus dominiert den Abendhimmel als Abendstern. Der Ringplanet Saturn erscheint um 20 Uhr auf der Himmelsbühne. Merkur ist tief in der Morgendämmerung zu sehen. Der Komet Lulin (C/2007 N3) ist – mit mindestens einem Fernglas ausgerüstet – vor der Morgendämmerung im Süden zu sehen.

Der zunehmende Mond steht um 24 Uhr 57° hoch im Süden (99% beleuchtet, im Sternbild Krebs, Karka).
Heutiger Tithi (Mondtag) ist der 14. Mondtag im Mondmonat Chaturdashi.
Vollmond (Purnima) ist am 9. Februar und nächster Neumond am 24. Februar.

Venus stahlt als überaus heller Lichtpunkt, sie ist im Moment exaltiert, bis 21¾ Uhr am Abendhimmel (-4.6 Grösse, im Sternbild Fische, Meena). Bereits bei Sonnenuntergang fällt der wunderschön strahlende Planet im Südwesten auf.

Saturn (im Sternbild Löwe, Simha) geht um 20 Uhr im Osten auf. Er begleitet uns bis in die Morgendämmerung. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Merkur steht Morgen früh bei Beginn der Dämmerung rund 6° über dem Südosthorizont im Steinbock und zeigt uns seine Halbphase. Der 0.1 Grössenklasse helle Planet kann bei tiefem Horizont erhascht werden, wobei ein Fernglas bei der Suche hilfreich ist.

Sonne, Jupiter, Mars, Merkur, der nördliche Mondknoten Rahu und Neptun stehen alle zusammen in Konjunktion im großen Stellium im Steinbock.

Die kosmische Zusammenkunft in Steinbock bringt im Februar manche Herausforderung


Wir erleben in den kommenden Tagen eine wichtige Zusammenkunft unserer Planeten im Zeichen des Steinbocks.

Ein mächtiger Marseinfluss, (der Planet des Tatkraft, Initiative und Konkurrenz, kontrolliert die weibliche, konservative und ernsthafte Steinbockqualität. Diese Marsenergie wird jedoch durch die Rahu und Mars – Konjunktion in Gesellschaft von Jupiter, Merkur und Mond nicht gerade einfach einzuschätzen sein und birgt Herausforderungen in dem Prozess der Neuordnung unserer Welt.

Mars möchte zu gerne die Kontrolle bewahren! Lobbys, unnachgiebige Individualisten und ewig Gestrige, die Angst haben ihre Machtbereiche abzugeben, streiten mit dem freieren unabhängig werdenden Modell des Zusammenlebens, ohne Konditionierungen alter Manier. Eine neue Weltordnung brodelt im Untergrund. Rahu hält die Wahrheit noch verdeckt, die er uns in diesem Frühjahr enthüllen wird.

Der Februar ist eine Monat der Vorsicht und Behutsamkeit. Die Dinge sind nicht klar. Deshalb erscheinen sie auch anders, als sie im Verborgen schon Form gefunden haben, aber wie Samen noch etwas Zeit benötigen, um transparent die zarten Pflanzen erkennen zu lassen.

Wenn Sie in Ihrem Leben bereits eine spirituellere Einstellung eingenommen haben oder sogar Praktiken zur inneren Entwicklung anwenden, dann werden Sie in dieser Zeit Nutzen davon tragen. Seien Sie so weit es geht locker.

Für rein materiell ausgerichtete Menschen wird der Prozess schwer zu verstehen sein und hart werden. Dies gilt auch für Personen die in schwierigen Verstrickungen, Aktivitäten und Verantwortungen stecken, vielleicht auch die ein oder andere Altlast abarbeiten, um wie ein Heißluftballon durch mehr Leichtigkeit besser in die Höhe steigen zu können.

Versuchen Sie zu erkennen, dass die Dinge nicht unbedingt so sind, wie sie erscheinen . Bleiben Sie in der Mitte und im !Jetzt“!

„Jede anbrechende Minute ist eine neue Chance, sein Leben zu verändern.“

Ein Gegenmittel was wir anwenden können, um den Veränderungsvorgängen entgegen zu wirken, ist neben Meditation, Stille und spiritueller Arbeit, etwas Gutes und Soziales zu tun! Zeit und Aufmerksamkeit denjenigen zu geben, die alleine sind. Geld zu spenden für Zwecke, die der Allgemeinheit dienen. Soziale Projekte unterstützen, Menschen auf ihrem Weg im Alltag zu helfen und den gemeinschaftlichen Fortschritt sichern. Das eigene Ego und den persönlichen Konsum etwas zurück zu stellen, damit der karmische Ausgleich wieder stattfinden kann.

Es gibt gerade jetzt so viele Menschen, die weniger Glück und Freude haben. Die keine Perspektiven sehen oder einfach ausgebrannt und mutlos sind. Menschen die keinen Ausweg finden. Die bei all den deprimierenden Nachrichten und Kommentaren, die in den Medien zu hören sind resignieren, ohnmächtig und hilflos sind vor all den Problemen unserer Zeit. Die durch die eigene Verlustangst nur die Sicht auf die Chancen im Veränderungsprozess vernebeln.

Laut einer Studie der Barmer Versicherung im Jahre 2008 beträgt die häufigste Erkrankung in Deutschland für Psychische und Verhaltensstörungen: 15,8 Prozent. Psychische Erkrankungen machten im Jahr 2007 noch 10,2 % des Gesamtkrankenstands aus und standen damit an 4. Stelle der häufigsten Krankenarten. Ihr Anteil am Gesamtkrankenstand steigt seit dem im Vergleich zu den Vorjahren dramatisch. Auch das sind Anzeichen für den Kollaps in der Gesellschaft. Burn Out ist schon lange kein Phänomen einzelner Topmanager mehr.

Dieser Kollaps findet Ausdruck in unseren Werten, Familien, unserer Kultur und Wirtschaft.

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Wenn man aufhört, fällt man unweigerlich zurück.

Wir müssen wieder beginnen zu Lernen, zu Experimentieren, zu Träumen, zu Hören, zu Beobachten, zu Reflektieren. Wir brauchen Initiativen, um wertvolle neue und gesunde Veränderungen in unsere Lebensgewohnheiten bringen.
Die Zukunft beginnt auf einem weißen Blatt Papier. Wir müssen beginnen mit einen klaren Kopf, reinem Geist und positiver Haltung die Welt neu zu gestalten und uns vorzustellen.

Eine weitere und bemerkenswerte Beobachtung ist anzumerken. Sonne und Saturn werden den gesamten Februar über bis zum 15. März einen sogenannten Zeichentausch vollziehen. Dieses Phänomen, tritt in vielen langen Jahren nicht mehr ein und ist einzigartig in seiner Wirkung auf die Erde.

Das bedeute nicht, dass alles negativ ist.

Venus, der Planet der Schönheit, Verfeinerung und gutem Geschmack ist überaus stark. Sie sendet den gesamten Februar über gute Energie – und ein sogenanntes Mahapurusha-Yoga für Zwillings-, Jungfrau-, Schütze und Fische-Aszendeten. Wir sehen sie als heller Lichtpunkt, bis 21¾ Uhr am Abendhimmel im Südwesten.

Das ist eine gute Nachricht für Geborene im Stier und Waage Aszendenten. Da diese Erhöhung vom 6. Haus Wirkung bringt, werden die damit verbunden Ergebnisse, die im individuellen Horoskop betrachtet werden müssen, neutraler Natur sein, aber eine positive Richtung vorgeben.

Die Herausforderungen im Steinbock.

Wenn diese großen seltenen Zusammenkünfte der Planeten stattfinden, betrifft es alle in der Menschengemeinschaft gleichsam, auch dann wenn nicht direkt ihr eigener Aszendent betroffen ist. Es findet also ein kollektiver Prozess statt der je Kulturentwicklung und geografischer Lage sehr unterschiedlich sein wird, aber zu gleichen Ziel führt.

Steinbock ist gegenüber Dummköpfen nicht tolerant und hält niemanden zum Narren. Er konfrontiert die Menschen mit ihren Problemen und Altlasten. Er duldet kein Aufschieben von Problemen. Es ist also keine Zeit, sich vor den eigentlichen Herausforderungen zu verstecken. Wir müssen diese ansehen und dann entscheiden. Verhinderungsstrategien oder re-aktive Einstellungen, gegen den Megatrend werden keine Chance haben, den Wandel zu überstehen. Es geht um einen lang angelegten Plan nachhaltig, positiver Wertepositionierung, der keinerlei Reibungsverluste oder Aufschiebung mehr duldet.

Die Sonne läuft aktuell durch den Steinbock und tauscht das Zeichen mit Saturn im Löwen.

Diese energetischen Rahmenbedingungen und damit verbundenen Frequenzen, sind vorgegeben. Das bedeutet keine gute Nachricht für diejenigen, die weniger als ehrlich sind, Werte missachten oder versuchen, den globalen Trend zu blockieren. Unehrlichkeit, Verantwortungslosigkeit, falsche Absichten, unmoralisches Handeln wird ungünstige Ergebnisse erzeugen. Mit den Konsequenzen werden diejenigen, die weiterhin auf oberflächliche, kurzsichtige Wertemodelle aufbauen, ihr Geschäft unfair betreiben, den Kunden übervorteilen, Bürger betrügen und in Unwissenheit lassen, oder in der Gesellschaft unkongruent handeln, Schiffbruch erleiden.

Alles kommt ans Tageslicht. Strukturen, ob wirtschaftlich, politisch, sozial oder religiös, die sich über lange Zeit durch Verdummung und Fehlinformation über Wasser gehalten haben, werden auf den Prüfstand gestellt und im Sinne der Neuordnung „Aufgedeckt“ und „Abgewickelt“. Die Gesellschaft wird förmlich innerlich geschüttelt und eine Modulation erfahren. So wie es in in der Musik, geschieht bei einer Überleitung zu einer anderen Tonart. Eine wesentliche Klangveränderung im kosmischen Konzert der Kräfte. Eine Variation des Rhythmus, was notwendiger Weise nach einer Zeit schiefer Töne sinnvoll ist und uns in eine neue, harmonischere und geordnetere Klangwelt hineinführen wird.

Aus der Dissonanz entwickelt sich langsam die Konsonaz, mit schön und angenehm klingenden Tönen. Wer aus der Stille heraus vermag hin zuhören, wird das erkennen können und in Jahren das neue Konzert erleben dürfen.

In dem bemerkenswerten Zeitfenster vom 10. – 15 . Februar stehen Sonne, Merkur, Mars, Jupiter, Rahu – (und Neptun) – alle zusammen in einem Zeichen: dem Steinbock. Sie sind dann im großen Stellium vereint und werden die schwierigsten Zeit in diesem Monat und sogar in diesem Jahr anzeigen. Diese Zusammenkunft hat begonnen.

Die Jupiter Rahu Konjunktion im Steinbock am 10. Februar bezeichnet man als die Spitze des Chandala Guru Yoga. Guru bedeutet so viel wie göttlicher Lehrer (eine Bezeichnung für Jupiter) oder das Prinzip des Dharmas, der göttlichen Ordnung und „Chandala“ Nordknoten (Rahu, nördlicher Mondknoten).

Jupiter gilt im Moment als geschwächt, weil er im Zeichen Steinbock steht, was für ihn ungünstig ist. Zusätzlich findet noch ein Zusammentreffen mit dem nördlichen Mondknoten statt, in dem selben Zeichen (hier Steinbock). Dieses Phänomen nennt man das Guru Chandala-Yoga.

(Die sogenannten Planetenyogas haben nichts mit dem im Westen gebräuchlichen Begriff Yoga“ oder den bekannten Asanasübungen zu tun, die als körperliche Übungen praktiziert werden.)

Weil Jupiter in seiner sonst so gütigen Verfassung als geschwächt gilt, ist er etwas ärgerlich über die Geschehnisse des menschlichen Entwicklungsprozesses. Es ist zu erwarten, dass sich seine Energie und sein Einfluss X-fach vergrößert. Durch die Nähe zur Sonne, ist er dazu auch noch grimmig und ziemlich temperamentvoll.

Wenn Sie als Lehrer, Wirtschaftsberater, Anwalt, religiöser Führer, Berater oder-spiritueller Lehrer arbeiten, sollten Sie sich vergewissern, dass Ihre Arbeit auf höchstem ethischen Niveau erfolgt. Es gibt jetzt keinen Mittelweg und die Zeit der profitorientierten Berater ist endgültig vorbei.

Die Legionen und Horden von Unternehmensberatern und dazu passenden Motivations-, und Finanzberater haben dazu beigetragen, dass wir heute an einem Scheideweg stehen. Jupiter drängt uns in eine neue Richtung und fordernd uns auf, höchste Prinzipien der Rechtschaffenheit und Universalität zu leben, endlich die großen Zusammenhänge zu erkennen.

Darin steckt eine Chance, aber auch die Notwendigkeit der Entscheidung, sich von alten Strategie-, Organisations-, und Marketingberatern abzuwenden. Deren Zeit ist um. Heute müssen wir lernen Qualität vor Quantität zu stellen und einen Abschwung zu planen, weg von quantifiziertem Wachstum,  hin zu qualifiziertem Rückschritt. Die Zeit der ausschließlichen Gewinnmaximierungen sind vorbei. Ablösung des Shareholder Value-Denkens. Eine Umorientierung ist notwendiger denn je. Wir müssen unseren Fokus auf das innere Glück der Menschen und den Schutz der Umwelt ausrichten.

Alle sind wir aufgerufen darauf zu achten, von wem wir uns heute politisch, religiös oder pädagogisch beraten, führen und leiten lassen. Im Zweifelsfall ist es ratsam, eine zweite oder dritte Meinung einzuholen und Besonnenheit im Handeln walten zu lassen. Die Lehrer und Pädagogen unserer Kinder müssen das existierende Bildungsmodell überdenken. Mehr in Ausbildung und Qualifizierung des Lehrpersonals ist zu investieren. Für unternehmerische Weiterbildung und Personalentwicklung sollte mehr Geld und mehr Ressourcen gezielt in Softskills investiert werden . Mehr Mut ist erforderlich, Menschen mehr Eigenverantwortung zu geben.

Finanzen, die heute in die Bildung und Entwicklung der Humanressourcen gesteckt werden, sind sinnvoller und profitabler, als das Investment in marode Banken, labile und volatile Aktienfonds, veraltete Automobilindustrien, komplizierte Sozialpläne oder überflüssigen Konsumfabriken.

Es ist nicht leicht, etwas neues zu erschaffen, wenn es sich beim Neuen doch nur um eine Neuauflage von etwas altem handelt.

Ayurveda, Jyotish und die Werte der alten vedischen Wissenschaften (Atma Vidya- die Wissenschaft vom Sein), wie auch die Überlieferungen aus anderen alten Kulturen müssen mehr auf  unsere Lebensweise angepasst und modern integriert werden.  Dazu braucht es Visionäre und Mitstreiter, Mittel, Unterstützer und Helfer, die einen solchen Transfer in geeigneter Weise herstellen können.

Ungeachtet des religiösen und heiligen Ursprungs des Hinduismus verkörpern die Veden die älteste kulturelle Tradition der Welt. Warum also nicht davon lernen. Diese „vedische Wissenschaft“ darf nicht ausgeschlossen werden aus dem Bereich, den die westlichen Wissenschaften als Wahrheitsmonopol haben. Keine der Wissenschaften sollte sich ausschließen, wie das in den vergangenen Jahrhunderten geschehen ist, sondern sich gegenseitig befruchten, ergänzen und bereichern. Darum müssen wir das vedische Wissen und die vedische Astrologie wieder in die etablierten Wissenschaften eingliedern und zu einem festen Bestandteil unserer Bildungssysteme machen.

Der Veda weist sehr genau und wissenschaftlich erprobt auf die Werte hin, die eine lebenswerte und evolutionäre Gesellschaft entwickeln kann, zum Wohle der Menschheit und des Planeten. Im Bereich Wirtschaft, Gesundheit, Politik, Landwirtschaft, Soziales, Forschung, Spiritualität, Architektur und Landwirtschaft  bieten vedische Disziplinen ein wundervolles kongruentes und authentisches Wissen, auf das wir zurück greifen sollten. (Ayurveda, Vaastu Veda, Jyotir, Veda, Atharva-Veda, Dhanur-Veda, Yajur-Veda, Gandharva-Veda etc)

In den vedischen Texten finden wir die Hinweise und Orientierungshilfen, die uns seit langer Zeit verloren gegangen sind. Die Grundlagen sollten uns bekannt sein und in unsere heutige Zeit implementiert werden. Das Wissen des alten Indiens stellt weit mehr als ein Angebot nur für spirituell Suchende dar – es bewahrt seelische, körperliche, ökologische und gesellschaftliche Gesundheit.

(siehe auch Megatrends 2020, die sieben Megatrends, die unsere Wirtschafts-, Arbeits- und Lebenswelt verändern werden) –

Bildung beginnt schon in jungen Jahren im Spiel. Der mehrdimensionale Erfinder, der geboren wurde um schöpferisch tätig zu sein, muss wieder mehr gefördert werden. Das Märklin seine Tore schließen muss, ist ein Zeichen dafür, dass junge Menschen keinen Spaß mehr haben, zu bauen, zu planen zu träumen. Sie ziehen sich in virtuelle und mediale Welten zurück, (Nitendo, Wii, Pokémon, Compurterspiele, fernsehgebundene Spielkonsolen etc) In unserer überregulierten und zerlenkten Welt, in der keine Fehler gemacht werden dürfen, sind die Rahmen so eng sind, dass kein Wachstum mehr möglich ist. Deshalb Flucht in die virtuelle Welt.

Die Gesellschaft wird mehr und mehr beobachten, das korrupte Verhaltensweisen einzelner Menschen und Machthaber offen gelegt werden, denen vorher viele vertraut haben. Beobachten Sie nur aufmerksam die Presse.

Dieses geschilderte „Guru Yoga“ findet seit dem 08. Dezember statt und erlebt jetzt seinen Höhepunkt.

Es ist nicht nur G.W. Bush der gehen musste. Auch weitere politische Vertreter in den USA sind schon vor Amtseinführung wieder verschwunden. Wir sehen oft nur unsere Kulturregion. Das Phänomen findet auch in anderen Ländern statt. Zuletzt beachten wir die Geschichte von Herrn Hartmut Mehdorn, dem New Yorker Börsenmakler Bernard Madoff, dem Software-Gründer und Vorstandsvorsitzender Ramalinga Raju der noch 2008 mit dem renommierten Frost & Sullivan Excellence in Leadership Award ausgezeichnet wurde und am 12. Januar in Indien von der Polizei verhaftet wurde. Satyam. Raju hatte im Januar Bilanzfälschungen im großen Stil eingeräumt und war vom CEO-Posten zurückgetreten.

Die Finanzkrise hat zum Sturz der Großen Koalition in Island geführt. Staatskrise in Belgien. Selbst ernannter Präsident Andry Rajoelina in Madagaskar gefolgt von großen Unruhen und Bürgerkrieg im Land. Bei den schweren Gefechten zwischen der Armee und der tamilischen Rebellenorganisation LTTE im Nordosten Sri Lankas sind nach unabhängigen Angaben bislang mindestens 4000 Zivilisten getötet worden, darunter hunderte Kinder. Hier wird kaum darüber berichtet.

Michael Glos, der Bundeswirtschafsminister, steht vor seinem Rücktritt.

Die Glaubwürdigkeit vieler Regierungen ist nicht mehr gewährleistet. Sozial-, und Gesundheitssysteme kollabieren. Die Weltwirtschaft taumelt, der Stern von Davos sinkt, das Alternativtreffen in Belém am Amazonasdelta ist zum Denklabor für eine neue Weltordnung aufgestiegen.

Viele Bankenchefs mussten ihren Hut nehmen oder nahmen sich sogar das Leben. Dieses Jahr wird manche Unwahrheit an den Tag bringen und die uns vorgegaukelte Scheinrealität Stück für Stück entblättern. Ein Prozess, der dazu führt, die wichtigen Werte des Lebens zu erkennen, diese zu verstehen und wieder unserm Leben zu geben.

Viele dieser Prognosen weisen auf den 21. Dezember 2012 hin, worüber ich in einem gesonderten Newsletter berichten werde. In den kommenden Monaten werden wir immer häufiger dieses Datum hören oder lesen. Die Filmindustrie in Hollywood hat das Thema bereits aufgegriffen und wir werden alle rechtzeitig die zum Teil abstrusen Phantasien in Form von Megafilmen und Computerspielen, die Independence Day in den Schatten stellen werden, auf der Leinwand und im TV erleben dürfen.

Musiker und Internetortale greifen die Welle des Wandels mehr und mehr auf….Everything must Change!

http://www.everythingmustchange.org/

Yes we can!

Bei alle den turbulenten Geschehnissen, die durch die Intensität dieses Planeten-Yogas ausgelöst werden, erkennen wir schon bald positiv, wie sich nach Auflösung dieser Konstellation im März bis zum Mai hin, die Gesamtsituation etwas verbessern und aufhellen wird..

Im weiteren müssen wir auch die kritische Mars – Rahu Konjunktion am 15. Februar anschauen. Es ist eine schwierige und angespannte Situation zu erwarten. Laut Beobachtungen aus der Vergangenheit, besteht während dieser Planetenkonstellation Kriegsgefahr, Klimakatastrophen verbunden mit Dürre, Hitze Ãœberschwemmungen, Aufstände, wilde Streiks oder terroristische Aktivitäten. (siehe aktuell Sri Lanka, Madagaskar, Naher Osten)

Unfälle können verhindert werden, in dem wir vorsichtiger sind als sonst und keine risikohaften Sportarten oder Aktivitäten planen.

Zuletzt mussten wir während einer solche Mars-Rahu Konstellation erfahren, dass die Bombenanschläge in London, die im Jahre 2005 stattfanden.

Es ist schwierig zu beurteilen und im Einzelfall genauer zu prüfen, wo und wie sich genau diese Energien manifestieren. So ist es empfehlenswert gerade an diesem 15.02.09. keine Reisen anzutreten.

Wenn Sie sich bereits auf einer Reise befinden, dann versuchen Sie es ohne Hast zu tun und besonders am 15. Feb. zwischen zwischen 16:30 Uhr und 18:00 Uhr vorsichtig zu sein

Die günstige Mars-Erhöhung kann sicherlich etwas helfen und die Zeitqualität positiver beeinflussen, aber Rahu verdeckt das Bild. Er schafft eine Täuschung oder leitet uns in die Irre, weshalb wir einfach etwas vorsichtiger sein sollten.

Da es sich bei der hier beschriebenen Zeitphase im laufenden Februar um die erwähnte Planetenansammlung handelt, sind natürlich auch alle einzelnen Planeten zu beachten, die daran teilhaben. Somit müssen wir uns auch die Merkur- Rahukonjunktion anschauen, die am 21. Februar ihre Intensität bekommt.

An diesem Tag sind speziell Zwillings-, und Jungfrau-Aszendenten aufgefordert achtsam zu sein.

Der Schnittpunkt, wenn zeitlich Rahu über Rahu steht, zeigt immer an, in welche Richtung die Seele sich entwickeln soll und welche notwendigen Erfahrungen damit in Verbindung stehen. Diese Art von Konjunktionen bergen einige wichtige Informationen und Lernaufgaben für die Betroffenen, damit sie ihrem Leben auf eine besseren Art und Weise vorankommen.

Also Achtung für Zwillings-und Jungfrau Aszendenten. Aber keine Angst. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Schwierigkeiten auftreten, dann treten Sie dem entgegen, indem Sie spezielle Mantras rezitieren, anhören oder in der Meditation anwenden. Verwenden Sie dazu „Aum Namah Shivaya“ oder das „Maha Mrityunjaya Mantra“ (fragen Sie mich bitte, wenn Sie mehr dazu wissen möchten). Diese helfen, ungünstige Wirkungen aufzuheben.

In Indien und in spirituellen Schulen der indischen Philosophie wie auch im Jyotish, suchen wir in schwierigen Zeiten den Segen und Schutz Shivas.

Saturn, als der Herrscher des Steinbocks, muss in geeigneter Weise positive Einflüsse erhalten und positiv gestimmt werden. Dies können wir erreichen, wenn wir um die Unterstützung Shivas an einem Samstag bitten und diesen gut stimmen.

Das „Maha Mrityunjaya Mantra“ – Gesang, um unsere Seele zu stärken und von Angst und innerer Unruhe zu befreien.

Om Tryambakam yajamahe
Sugandhim pushtivardhanam;
Urvaarukamiva bandhanaan –
Mrityormukshiya maamritaat.

Eines der schönsten bedeutendsten Mantras der vedischen Tradition: das „Maha Mrityunjaya Mantra“ – das „große lebenspendende Mantra“ – , das die Überwindung des Todes symbolisiert. Shiva, der „Dreiäugige“, ist der „Sieger über den Tod“. Das dritte Auge ist Symbol der höheren Intuition und der Zeit und Raum überschreitenden Erkenntnis. Diesem Mantra werden heilende und schützende Kräfte zugeschrieben

Venus im Zeichen der Erhöhung, unterbricht die Schwächung Jupiters

Venus durchläuft bis Ende Mai eine lange Zeit ihrer Erhöhung, die am 27. Januar 2009 begonnen hat. Ein Planet, der den Zustand der Erhöhung erfährt, kann seine Wirkung am stärksten entfalten. Dies ist vorteilhaft, weil dieser Venus Einfluss die Jupiter-Schwächung, die bis 30. März andauert, durch ein vorteilhaftes „Neechabhanga Yoga“ verbessert. Hier tritt wieder eines dieser Planetenyogas auf.

Das „Neechabhanga-Yoga“ hebt die nachteilige Wirkung auf, die für Jupiter entstanden ist, während er debilitiert ist und im Zeichen seines Falls, im Steinbock steht.

Obwohl die vorab genannte Rahu – Jupiter Konjunktion immer noch schwierig bleibt, werden wir im Nachhinein erkennen, wie sich durch diese zusammenkommende Erhöhung der Venus, die langfristig vorteilhaften Einflüsse Jupiters für uns alle darstellen wird.

Venus wird im Zeichen der Fische rückläufig. Sie wird stabil in diesem Zeichen verweilen und somit für eine längere Zeit ihre Erhöhung erfahren. Die erwähnte Rückläufigkeit, wird allerdings die gewünschte positive Qualität etwas neutralisieren.

Venus bleibt in dieser Position bis Ende Mai 2009. Durch ihren zu beobachtenden Transit, der im Horoskop durch ihre Position in einem Eckhaus und ihrer Erhöhung dargestellt wird, bildet sie ein weiteres wichtiges Planetenyoga, welches „Malavaya Yoga“ genannt wird. Es beschert den im Aszendenten Zwilling, Jungfrau, Schütze und Fische geborenen gute Einflüsse.

Zwillin-, und Familienangelegenheiten, Fahrzeugen und allgemein glücklichen Erlebnissen, während Fische in allen Aspekten des Lebens eine Bereicherung erfahren.

Obwohl für Schütze und Fische, die Venus kein besonders guter und freundschaftlicher Planet darstellt, sie gilt für diese Aszendenten als temporärer Übeltäter, wird sie dazu beitragen die aktuelle Schwächung des wichtigen Aszendentenherrschers „Jupiter“ aufzuheben und somit eine wertvolle Untersützung für Schütze und Fischegeborene sein.

Sonne und Saturn geben ein Parivartana Yoga seit dem 4. Januar 2009

„Parivartna“ bedeutet so viel wie „tauschen von Plätzen“. Sonne und Saturn werden weiterhin ihre Zeichen tauschen- zunächst zwischen Steinbock und Löwe und dann zwischen Wassermann und Löwe.

Dieser gegenseitige „Wohnortwechsel“ erfolgt bis zum 13. März 2009.

Keine einfache Situation für Löwe, Steinbock und Wassermann geborene Aszendenten, dennoch mit großem Potential für einen Neuanfang und eine Lebensumorientierung. Lassen Sie sich darauf ein. Je mehr Sie sich wehren, je schwieriger wird es.

Es können eine Reihe Veränderungen anfallen und einige unerwartete Verzögerungen bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben und Aktivitäten eintreten. Haben Sie Geduld.

Seien Sie flexibel in diesen Tagen. Das wird helfen.

Kommentar:

Präsident Obama und die USA

Präsident Obama ist im Aszendenten Steinbock geboren. Steinbock-Aszendenten haben mit vielen Veränderungen und Herausforderungen zu kämpfen. Bei der gegenwärtigen Wirtschaftssituation in den USA, ist offensichtlich dass Präsident Obama einiges meistern muss. Insbesondere wird die Umgestaltung der amerikanischen Verwaltung Verzögerungen und auch einigen Gegenwind erfahren. Es geht ums Ganze.

Seine Lage ist sehr instabil. Er muss sehr genau darauf achten, von wem er sich beraten lässt und welche Neigungen seine Berater im Herzen tragen. Die Zeit ist reif, für ganzheitliche Lösungen, die durchaus von Seiten der vedischen Disziplinen positiv mitgestaltet werden sollten.

Es k̦nnen unerwartete Ereignisse stattfinden, wenn die Mars РRahu Konjunktion am 15. Februar stattfindet.

Da sich die USA in einer Mars Periode (Dahsa) befindet und sich diese Qualität im amerikanischen Horoskop auf das 2. Haus auswirkt, Haus des Reichtums und Finanzen, können wir mit spannenden und verbessernden wirtschaftlichen Ergebnissen rechnen. Obwohl mit Massenentlassungen in diesem Jahr zu rechnen ist, erhält Obama die Unterstützung durch den Senat, wenn auch nicht in vollem Umfang. Schon heute ist ein kleines Licht am Horizont zu erkennen, dass der Aktionsplan greifen wird.

Ob es sich um das Ende oder eine Talsohle der Finanzkrise handelt, wird sich im Laufe das Jahres zum September hin zeigen, wenn weitere Maßnahmen in die richtige Richtung unternommen werden.

Eine gute und glückbringende Zeit wünscht

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

www.jyotishi.de

www.vedharma.de

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