Fähigkeiten, Talente und Potentiale

Im Grunde genommen ist unser Leben die Summe unserer Talente, die wir aus latent vorhandenen, unendlichen Potentialen heraus, von Geburt an entwickelt haben. Dazu gehören Sprechen und Kommunizieren, Gehen, Schwimmen, Schreiben, Lesen, Autofahren, bis hin zum Bedienen eines Computers oder Smartphones.

Einer unserer Fehler besteht darin, unsere Fähigkeiten zu begrenzen auf das, was wir uns vorstellen können, oder auf in der Gesellschaft erforderliche Kompetenzen. Das machen nur Ameisen oder Bienen.

Wir reduzieren unsere unbegrenzten Möglichkeiten auf zu wenig, wenn wir aufhören unsere geistigen Potentiale und vorhandenen Synapsen im Gehirn, nicht täglich für neue, schöpferische Gaben und Vermögen zu öffnen. Darin liegt der erste Schritt der Potentialentfaltung. Durchbrechen, transzendieren von geistigen Limitationen und Auflösung von hemmenden oder blockierenden Synapsen (inhibitorischen Synapsen) in unserem Gehirn.

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Der Leser

Atman: das Selbst (Sonne)
Buddhi: der Intellekt und unterscheidende Geist ( Merkur)
Manas: der denkende, nach aussen gerichtete Geist, Verstand und Gemüt (Mond)

Alles zusammen ergibt Ahankar. Das persönliche ” Ich”.

Eine gesunder, erwachter Zustand des “Ichs” verleiht uns im Leben Ausgeglichenheit und Klarheit darüber , wie wir mit unserer Umgebung in Be-ziehung treten und welche Be-deutung wir den Dingen geben.

Studierende , Suchende oder Menschen, die Wissen und Informationen lesen und verarbeiten, können in vier Kategorien eingeteilt werden, die durch das Kräfteverhältnis, die dem Ahankar zugrunde liegen motiviert sind. Die Motivation mag darin liegen, Wissen zu sammeln und sich anzueignen . Doch dahinter verbirgt sich die Volation, die eigentliche Strategie der Motivation, die viele nicht erkennen und sich manipulieren lassen.

1) Der Schwamm: Er absorbiert alles, was er zu lesen bekommt. Am Ende bleibt keine Erkenntnis, keine Weiterentwicklung, nur ein wenig mehr geistiger Müll, der verdaut werden muss. Oft findet man diese Typen in esoterischen Kreisen oder in Therapeuten -, oder Pädagogennetzwerken, mit enormer Methodenvielfalt. Ja natürlich auch die Kaste der Bildzeitungsleser. Man konsumiert, ohne zu wissen warum und zu welchem höheren Zweck die erhaltenen Informationen dienen . Mentaler Junkfood.

2.) die Sanduhr: Das Buch als Zeitdieb. Konsum ohne Sinn und Nachhaltigkeit. Nichts bleibt hängen vom Lesestoff, alles zerrieselt wie Sand in der Sanduhr. Der einzige Grund im Lesen besteht bei diesen Typen darin, Langeweile zu vertreiben, von der inneren Unruhe abzulenken und wertvolle Lebenszeit zu vergeuden.

3) Kartoffelsäcke: zu gross um sie fortragen zu können wenn sie voll sind, und zu grobmaschig, um Feinheiten und Essenzen halten zu können. Sie geben sich zufrieden mit dem groben Bodensatz dessen, was sie lesen.

4) Königsdiamanten: Sie sind selten und wertvoll . Nicht diffus sondern zielgerichtet, klar und unterscheidend. Was sie lesen und studieren ist Vorteilhaft für die persönliche Entwicklung. Eine Bereicherung für den Lesenden, der seinen geistigen Gewinn teilt und zum Wohle der Gemeinschaft einsetzt.

Doch kann ihm die heutige Gesellschaft, mit ihrer kollektiven Vatastörung und inneren Zerrissenheit überhaupt noch zuhören?

Sie sucht nur das Vergängliche, Zerstreuung und Unwahrheit.

So heißt es in einem Sprichwort:

“Pflege keinen Umgang mit einem Toren; er wird die Weisen doch nur verachten.”

Wer kennt sie nicht die Geschichte von Aschenputtel. Gibt es hier eine Parallele?

Verbirgt sich hinter dieser Geschichte sogar eine vielseitig anzuwendende psychologische Botschaft?

Der weise Vogel: Sonne….?

……die guten ins Töpfchen, die schlechten ins ..Kröpfchen…

Der erwachte, differenzierende Geist: Buddhi!

Erst durch regelmässige tiefe Meditation vermag sich unser Ahankar ganzheitlich zu entfalten und das menschliche Primatenhirn, unser wichtigstes und noch unterentwickeltes Organ, wie eine Lotusblüte öffnen.

Heute wissen wir, dass die Plastizität der Synapsen durch Meditation erhöht wird, was für eine gesunde Gehirnfunktion von entscheidender Wichtigkeit ist.

Bei 100 Milliarden Nervenzellen und einer Trillon Verbindungen im Hirn, man stelle sich bei diesen Zahlen die Anzahl der Blätter im Amazonas Regenwald vor, kann es nur zum Kollaps führen, wie auf unseren Autobahnen, wenn wichtige Knotenpunkte blockiert, unterbrochen oder verkümmert sind .

Mir komnt bei diesem Gedanken ein Bild hoch, wenn ich mir die A 1 von Köln nach Hamburg oder A 2 nach Berlin vorstelle, als eine Sandstrasse mit Schlammlöchern.

Nach einer Wanderung von ca 3,18 Millionen Jahren hat der Homo Sapiens immer noch einiges zu Lernen, um sein volles menschliches Potental zu entfalten. Wenn ich mir unsere heutige Kultur und Gesellschaft ansehe im Sinne der vorher erläuterten vier Lerntypen , Schwamm, Sanduhr, Kartoffelsäcke und rare Königsdiamanten, glaube ich, wir stehen noch immer am Anfang der menschlichen Entwicklung.

Mit Yoga die Körpermitte entkrampfen

Entspannung

Yoga-Übungen für ein gutes Bauchgefühl

Die Körpermitte entkrampfen.

Mal zwickt es die Betroffenen nur ganz leicht und die Beschwerden wie Druckgefühl, Grummeln und Blähungen verschwinden nach kurzer Zeit von selbst, mal tauchen sie immer wieder auf. Bei 75 Prozent der Betroffenen kommen sie sogar öfter als alle zwei bis drei Monate vor. Die Symptome sind unterschiedlich stark ausgeprägt, fast allen ist gemeinsam: Die Schmerzen werden zu unerwünschten Begleitern. Die Lebensqualität ist eingeschränkt.

Was sind die Auslöser?
Ãœber 100 Millionen Nervenzellen durchziehen unseren Verdauungstrakt und steuern dessen Funktion. Dabei findet ein ständiger Informationsaustausch zwischen Nervenzellen und Muskeln der Darmwand statt. Die Ãœbertragung dieser Informationen erfolgt durch Botenstoffe. Wenn das Gleichgewicht dieser Botenstoffe gestört ist, kontrahieren die Muskeln der inneren Organe übermäßig – der Verdauungsapparat gerät aus dem Takt. Die Auslöser sind meist Stress, funktionelle Verdauungsprobleme, ungünstige Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Yoga für gesundes Bauchgefühl
Neben einer ausgewogenen ayurvedischen Ernährung und Lebensweise, sowie einer geeigneten Behandlung der Beschwerden durch ayurvedische Anwendungen und Naturheilmittel, verhelfen leichte Yogaübungen zu einer entspannten Mitte:
1. Gehen Sie in den Fersensitz: Kopf und Rücken möglichst gerade halten, der Oberkörper liegt auf den Oberschenkeln. Die Arme liegen nach hinten auf dem Boden. Einige Male ein und ausatmen. Dann abwechselnd ein Bein gerade nach hinten strecken. Die Stirn berührt den Boden. Jeweils drei Minuten entspannen und auf die Atmung konzentrieren.
2. Bleiben Sie im Fersensitz: Die Arme über den Kopf strecken, die Handflächen aneinander. Den Po anspannen, das Gewicht leicht nach vorne verlagern und den Oberkörper mit den Armen nach oben ziehen ohne den Fersensitz zu verlassen. Eine Minute halten.
3. Rückenlage: Die Beine zum Oberkörper ziehen und mit den Armen umfassen. Langsam nach links und rechts pendeln.
4. Übung mit Kissen auf dem Boden: Gehen Sie in den Fersensitz. Lassen Sie den Bauch auf die Oberschenkel sinken, die Arme gleiten dabei nach vorn. Langsam die Stirn auf das Kissen und die Arme neben den Körper legen. Bleiben Sie möglichst entspannt in dieser Haltung und atmen Sie ruhig durch.
5. Zur Regeneration: Mit gegrätschten Beinen hinsetzen, die Fußsohlen aneinander stellen. Die Arme unter den Beinen durchschieben und dabei versuchen, die Arme möglichst nah an den Boden zu bringen. Den Kopf dabei sinken lassen, ruhig und tief in den Bauchraum atmen.
6. Schulterbrücke: Diese beruhigende Übung verlangt eine konzentrierte Bauchatmung. Kommen Sie in die Rückenlage. Die Beine angebeugt aufstellen. Die Fersen in den Boden drücken. Zuerst das Becken anheben, dann Wirbel für Wirbel den Rücken abheben, bis der Körper von den Schultern bis zu den Knien eine schiefe Ebene bildet. Die Arme liegen mit den Handflächen nach oben seitlich am Körper. In dieser Haltung bleiben, ruhig und tief in den Bauchraum atmen. Achtung: Beim Ablegen des Rückens die Fersen anheben und jeden Wirbel einzeln ablegen.
7. Entspannung im Schulterstand: Bleiben Sie in Rückenlage, die Beine werden angebeugt aufgestellt. Heben Sie das Becken an und schieben Sie ein Kissen darunter. Langsam das Becken absenken, bis Sie angenehm liegen. Nacken, Schultern und Arme sind entspannt am Boden. Strecken Sie beide Beine nach oben und halten Sie die dort Einige Minuten in dieser Position bleiben, dabei tief in den Bauch atmen.

11.10.2007 – Quelle: PTAheute