HAPPY Diwali – Fest des Feierns, Lachens und des Lichts

Diwali findet jedes Jahr am Neumond des Monats Kartika statt, am 28.10.2008 (in der Regel Ende Oktober).

Diwali wird in Indien mit “Festival des Lichts ” bezeichnet. Es ist ein freudiges Fest, des Feierns, Lachens und großer Ausgelassenheit.

Es ist jedoch auch angebracht, über den tieferen Sinn dieses Festes nachzudenken, als nur Glückwünsche für ein neues Jahr zu Glück, Reichtum und Erfolg zu erhoffen.

Denn in der heutigen Zeit wäre eine Beschreibung dieses Festes ansonsten nur eine oberflächliche Erklärung. Im Mittelpunkt der indischen Philosophie steht die Idee, dass es einer tieferen Ebene der Existenz jenseits der physischen Körper und Geist gibt. Diese Ebene ist rein, unendlich, klug, liebevoll und lichtvoll. Voller Harmonie und unendlichen Glücks.

Diese Ebene wird Paramatman genannt. Der Bereich des Lebens, der still und unbeweglich ist in seiner Natur. Feiner und subtiler als alle physikalischen Gesetze und nicht dem Einfluss von Veränderung ausgesetzt.

Dieses Paramatman ist unsere wahre Natur, ewige Realität. Es ist die gleiche unverkennbare wahrhaftige Natur und steht im Mittelpunkt der Existenz über jedem Wesen.

Somit ist es nicht Deine, Ihre oder Unsere wahre Natur – es ist die allgegenwärtige „wahre Natur” in deren Einheit sich alle Wesen vereinen – im Feld von Paramatman , dem höchsten Selbst.

Der einzige Grund, warum wir im Leben leiden ist, weil wir Fehler machen und uns verlieren in den dichteren Formen von Körper, Gefühl und Denken wir vergessen unsere wahre Natur als den ewigen, liebenden Zustand reinen Bewusstseins

Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt jeder spirituellen Tradition. Und Indien ist auch heute noch ein Hüter und Lehrer der alten vedischen spirituellen Tradition.

Also, jedes Jahr Рauf Diwali Рfeiern wir die Geburt unserer physischen Gestalt, unserer physischen Welt, unseres zur manifesten Form gewordenen Bewusstseins, was am im Ursprung dem Paramatman entsprungen ist. Ausdruck des g̦ttlichen Willens.

Diwali ist das Fest dieses inneren Lichts, Jyoti.

Es ist die Zeit zu erkennen, dass die innere Fähigkeit und Macht des Lichts und Weisheit jeden Bereich der Dunkelheit zu erhellen kann.

Es ist die Zeit alle unsere Sehnsüchte, Wünsche, Verstrickungen und externen Anstrengungen nur auf nur einen Pfad, auf ein Ziel auszurichten. Zu dem göttlichen, in der sich neu ausrichtenden Qualität des Lebens, voller Werte des Respekts, Achtung und Liebe allen Wesen gegenüber und unsere Verpflichtung im Einklang der höchsten Wahrheit des Selbst.

Das kommende Jahr 2009 wird für alle harte Arbeit und Disziplin bedeuten und vielen wird die Last die zu tragen sein wird , sehr schwer fallen. Viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft stehen vor gewaltigen Veränderungen.

Was wir erleben ist ein Ausdruck der inneren mentalen Haltungen und Einstellungen, die in der Manifestation unserer Kultur zum Ausdruck kommen. Ein radikaler Wechsel unserer Denk-, und Lebensweise hin zu neuen, ganzheitlichen Werten ist wichtig. Wie die inneren Zustände des Geistes von Stress, Verspannung und Negativität befreit werden können, ist durch unzählige positiven Erfahrungen und tausende wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten 40 Jahren im Umgang mit Meditations,- und Yogapraktiken im Westen bekannt.

Auch hieran erinnert dieses Diwalifest und rüttelt auf zu einem Umdenken.

Entzünde eine Kerze und vertreibe die Dunkelheit.

Darin liegt eine unendliche die Kraft die uns durch Paramatma gegeben wird. Doch aus großer Kraft folgt große Verantwortung, die der Mensch erkennen muss.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie wichtig unsere Gedanken und inneren Zustände sind, dnn durch die Kraft unseres Denkens, sind wir in der Lage vieles zu erschaffen oder zu zerstören.

Im Leben der Menschen
spielt sich ab,
was sich abspielt
im Leben der Menschen,
weil es sich abspielt
im Geist der Menschen.

Was passiert, ist, was wir denken, dass passiert, und was passieren wird, ist, was wir denken, dass passieren wird.
In diesem tieferen Sinn sollte Diwali, Fest des Lichts verstanden und begangen werden, sonst ist es nur ein weiteres, oberflächliches Fest ohne schöpferische Wirkung.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Dienstag, den 28. Oktober. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2008

Happy Diwali

Joachim F. NUSCH

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Veranstaltungshinweise




Rainbow Spirit Festival Pfingsten 2008


Vom 8. – 12 Mai findet in diesem Jahr das 14. Rainbow-Spirit-Festival im Kongresshaus in Baden-Baden statt.

Sie können uns an unserem Informatinsstand Nr 37 im 1. Stock, (Ebene C) antreffen
Wenn Sie mehr über Jyotish und Ayurveda, dem Geheimwissen der alten Inder wissen möchten, und die dort beschriebenen Grundsätze und Strategien für Glück, Erfolg und Gesundheit konsequenter umsetzen möchten, sprechen Sie uns an.

Herzlich laden wir Sie und Ihre Begleitung auch zu unserem Vortrag ein, am Samstag, den 9.Mai, Raum Cosmos 11.45 Uhr – 12.35 Uhr).

Es werden an diesen Tagen Beratungsgespräche und Termine für persönliche Konsultationen angeboten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Veranstaltungstermine:

Melodien der G̦tter РOrientalischer Musikzauber !

mit dem indischen Sitarvirtuosen
Kushal Das einer der berühmtesten Sitar Spieler Indiens zu Gast in Deutschland
und
Shiv Shankar Ray (Tabla)

So. 18. Mai 2008 19:30 Uhr

Studiobühne, Domplatz 23, Münster

Deutsch-Indische Gesellschaft Münster

Eintritt: 13,-/10,-€ Tel.: 0251/8715171

Pressemeldung:

Anderthalb Stunden dauerte dieser gewaltige Raga insgesamt, doch nie entstand eine Durchhängephase. Der enorme Erfindungsreichtum, die klare Struktur der Improvisation und der große Farbenreichtum kennzeichneten das Spiel von Kushal Das. – FAZ, 12. Juni 2007



Festival of India Potsdam 30.05.- 01.06.2008

Land der Religionen, Kinderstube des Menschen, Geburtsort der Sprachen, Großmutter der Legende, Urgroßmutter der Tradition. Das Land welches jeder schauen möchte… (Mark Twain) Das ‘Festival of India’ ist ein Dankeschön an dieses Land, welchem wir die Grundlagen unserer Sprache, Musik, Philosophie, Mathematik, Naturwissenschaft u.v.m. verdanken.

http://www.vedischer-kulturverein.de/




Lebensfreude Messe München 06. – 08. Juni 2008

Neues Forum am Deutschen Museum
Museumsinsel 1
80538 München

Öffnungszeiten:
Fr. 13.00-19.00 Uhr, Sa + So 10.30-19.00 Uhr

Lebensfreudemesse München



4. Yoga-Festival Berlin vom 04. – 06. Juli 2008 siehe http://www.yogafestival.de



Kennen Sie jemand, der sich auch über die vedische Lebensweise und Philosophie freuen würde? Möchten Sie jemand dazu einladen?

Dann organisieren Sie doch in Ihrem Bekanntenkreis einen Vortrag oder einen Workshop. Ich komme gerne und erzähle mehr darüber. Fragen Sie gleich an.

Wir alle können uns unsere Wünsche und Träume erfüllen. Wenn wir die Macht der Sterne und des Universums nutzen, wird es noch einfacher und für jeden erfahrbar. Die Lichter helfen uns, unsere Ziele zu erreichen. Dafür sind Lichter da. Um in der Dunkelheit zu leuchten und den Weg klarer zu machen.

Wir leben in einem Universum des Fühlens. Viel machtvoller sind die Gefühle und subtilen Gedanken, als unsere anerzogenen Denkmodelle. Wenn Sie nur intellektuell an etwas glauben, oder sich einreden Sie würden etwas verstehen, aber kein Gefühl dazu aufgebaut haben, besitzen Sie nicht unbedingt die Kraft etwas zu Schaffen oder bewusst zu Verändern.

Je tiefer diese Ebene des Fühlens in uns verankert ist, je tiefer die Stille ist, die wir in uns erfahren, je stiller unser mentaler Apparat wird, umso müheloser und wirkungsvoller wird unser Wunsch und Vorhaben manifestiert.

Wie viele Perlen des Wissens haben wir durch intellektuelles Studium von Büchern, Seminaren und Vorträgen an der Kette der Lebenszeit aufgereiht?

Ist das Wesentliche nicht nicht die Anhäufung von Kenntnissen und Informationen, sondern die Wandlung des Menschen im Kontakt mit diesen Kenntnissen. Haben wir auswendig gelernt? “Ja” gesagt zu den Formeln und Symbolen der Zeit und Gesellschaft in der wir uns bewegen , oder haben wir uns mit dem Wissen anderer auseinandergesetzt? Wurde versucht Zusammenhänge zu verstehen, was dieses Wissen bedeutet und wie weit es einen selbst angeht?

Veda bedeutet Wissen. “All-Wissenheit.” Hier handelt es sich um dieses einzigartige Wissen, was es jetzt in diesem Leben zu entdecken und zu erfahren gilt.
Es macht uns zu Brahman. Keine Gefühlsduselei oder das suggerieren von einfachen und immerwährenden Erfolgs-, und Motivationsrezepten.

Jyotish wird auch das “Auge des Vedas” genannt. Wir erhalten Klarheit, Orientierung und Hilfe für unsere Fragen im Leben und auf unserer spirituellen Wanderung. Es hilft uns hinter die Fassade der Illusion und Täuschung zu blicken und zeit-, raum-, kultur-, überbrückende Erkenntnisse zu erlangen.

Eine schöne Zeit wünscht Ihnen

Joachim F. NUSCH
GANUSCH
vedischer Astrologe und Lebensberater

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Solareklipse 06.02.2008

Neumond – Amavasya

 

Die vergangene Solareklipse am 6. Februar 2008 war eine von den interessanteren, die man beobachten konnte. Es ist mir eine große Freude, nun darüber zu berichten. Wir alle stehen vor großen Aufgaben und Chancen. Eine ganz besondere Zeit beginnt.

Auffallend ist, dass nicht nur eine einfache Eklipse stattfand, sondern auch der rückläufige Merkur (Budha) zu beobachten war, der im Moment der Eklipse, zeitgleich während der Verdunklung, in Konjunktion mit Sonne (Surya) und Mond (Chandra) verbunden war.

Der rückläufige Merkur war in diesem Moment der Erde näher als üblich, was seine Wirkungen und seinen Einfluss verstärkte. Für Jungfrau und Zwillingaszendenten wird diese Qualität als positiv eingestuft. Gerade dann, wenn sie bereit sind, sich eher mystisch oder okkulten Themen zu widmen. Dies trifft in dem Maße bei denjenigen für die kommenden 4 Monate noch stärker zu, die Mars im ersten Haus stehen haben, oder durch Aspekte oder Transite dem Marseinfluss ausgesetzt sind.

In den Bereichen des Horoskops und der damit verbundenen Lebensthemen, wo sich das Zwillingzeichen im Horoskop befindet, wird die Macht der Eklipse gebrochen.

Bei den Personen, die den Aszendenten (Lagna) im Zeichen Zwilling stehen haben, könnte eine Erleichterung oder Aufhebung von aktuell stattfindenden Schwierigkeiten oder Frustrationen zu erleben sein.

Auf diesen Punkt muss unbedingt hingewiesen werden, da eine Eklipse nicht unbedingt nur für schwierige oder dunkle Themen steht. Sie wirkt sich je nach Horoskop, Person und Themenkreis unterschiedlich aus und muss daher immer individuell im Horoskop des Einzelnen oder der zugeordneten Fragen betrachtet werden.

Eine Eklipse ist immer machtvoll und wird bekanntlich spirituelle und geistige Prozesse verstärken, als auch neue Energien oder Energieprägungen herbeiführen, sowie die vergangene Zeitqualität auflösen. Sie zeigt ungewöhnliche Begebenheiten, Vorfälle und unerklärliche Phänomene, die durchaus übersinnlicher oder überirdischer Natur sein können.

Interessant ist auch, dass diese Eklipse durch einen so genannten Austausch oder Wechsel von Sonne und Saturn begleitet wurde. Die Sonne steht im Zeichen Steinbock, einem Saturn zugeordneten Zeichen und Saturn steht im Zeichen Löwe, dem Sonne zu geordneten Zeichen.

Diese Art der Interaktion schafft eine leistungsfähige Verbindung der Kräfte, die dazu führt, laufende insbesondere schöpferische oder lebensfreundliche Aktivitäten in Gang zu halten, die sich an neuen Werten und Prozessen ausrichten und trotz möglicher negativen Begleiterscheinungen, die durchaus entstehen können, günstig vorangetrieben werden.

Durch diese Eklipse wurde auch das Zeichen „Steinbock“ (Makara) aktiviert.

Diejenigen mit Steinbock Aszendent, sollten in den kommenden 6 Monaten bemüht sein, ihre Gesundheit zu beachten und sich gesünder zu verhalten. Doch wer sich spirituellen Techniken, einer natürlichen, gesunden oder ayurvedischer Lebensweise erfreut, sollte in dieser Zeit gesundheitliche Verbesserungen und Entlastung erfahren. Möglich sind auch unerwartete positive Fortschritte im Genesumsbereich.

Diese Eklipse findet im Nakshatra von Dhanishta statt, was durch Mars regiert wird – der wiederum gerade begonnen hatte, in das Zeichen Zwillinge zu wechseln. Dieses Nakshatra (Mondhaus) steht in direktem Zusammenhang mit Fülle und jeder möglichen Art von Unterstützung und Förderung.

Hier gibt es ein hervorragendes Fundament für viele gute unterschiedliche Ideen, die geschmiedet werden. Neues und erfinderisches kann Gestalt annehmen.

Die damit verbundenen Naturgesetze werden die acht Vasus genannt – eine Ansammlung, Bündelung von kosmischen Kräften, Energie und Licht, die in der Mythologie ihre Kraft durch Indra, dem Sonnengott oder „Vater der Götter“ erhalten. Er wohnt als Herr über die „Himmelswelt“ (svargaloka) in einem Palast auf der Spitze des Berges Meru,

Die acht Vasus heißen:

1. Pratyusa (Sonne)

2. Soma (Mond)

3. Dhara (Erde)

4. Anala (Feuer)

5. Apa (Raum)

6. Anila (Wind)

7. Prabhasa (Himmel)

8. Dhruva (Nakshatras)

In ihrer Macht liegt es Fülle und Ruhm zu verleihen.

In diesem Nakshatra Dhanishta ist Mars (Mangal) erhöht und gibt die Fähigkeit, diese Universalkräfte kreativ und schöpferisch einzusetzen und nutzbar zu machen.

Dieser Exaltationspunkt von Mars wird symbolisch auch als der Sitz der Kundalini im unteren Bereich der Wirbelsäule bezeichnet, der die Feuerenergie, Pitta kontrolliert. Eklipsen sind immer eine gute Zeit für Selbstrückzug, innere Arbeit, Stille und Meditation.

Dieser Tag und auch die Tage bis kommenden Montag, den 11.02.2008 eignen sich sehr gut zum Fasten. Leichtes Essen, gesunde Kost eignen sich um sich so mehr auf die innere Natur einstellen zu können.

Maharishi und Beatles

Maharishi und Beatles

Fast zeitgleich, kurz vor der nahenden Eklipse und dem Neumond, verließ der große spirituelle Lehrer, Maharishi Mahesh Yogi im Alter von 91 Jahren seinen Körper am 06.02.2008 um ca 19:00 Uhr und wird am Montag, den 11. Februar in Allahabad in Indien, eine der heiligsten Städte der Hindus am Zusammenfluss von Ganges und Yamuna, nach alter vedischer Tradition und Zeremonie bestattet . Zeitgleich findet dort eine kleine Mela statt, eines der großen indischen spirituellen Feste.

Was Maharishi in seinen über 50 Jahren unermüdlicher Arbeit geschaffen hat, ist ein unglaublicher Beitrag für die Welt, die dringend Frieden, Glück und Zuversicht benötigt.

Ayurveda, Jyotish, Sthapatya Veda (die indische Architektur, Mutter des Feng Shui) Yoga, Meditation und die vedischen Disziplinen, wurden von ihm wieder belebt und im Westen bekannt gemacht. Er machte dieses Wissen Anwendbar für die Bereich Erziehung und Bildung, Wissenschaft und Kunst, Politik und Verwaltung sowie Landwirtschaft und Ernährung.

Die Beatles erfuhren durch seine Inspiration wesentliche musikalische Prägungen. Der Song „Across the Universe – Jai Guru Dev“, wurde vor wenigen Tagen von der NASA als Friedensbotschaft der Menschheit ins Weltall geschickt.

http://www.youtube.com/watch?v=bbirjVeI_Pk

Die großen geistigen Lehrer aller Zeiten, wählten immer außergewöhnlichen Momente, um diese Welt zu verlassen oder aufzusteigen. Demnach können wir uns darauf verlassen und ganz sicher sein, dass wir gerade in diesen Tagen eine ganz spezielle Zeitqualität erfahren, die geeignet ist, spirituelle Arbeit und geistige Praktiken auszuüben.

Abschließend möchte ich auch noch unterstreichen, dass während dieser Eklipse und bis zum 12. Februar, die Planeten (Grahas) Jupiter (Guru) und Venus (Shukra) beide im Zeichen des Schützen in Konjunktion stehen.

Das zeigt uns noch einmal das enorme Potential dieser Zeit, neue geistige Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Wir werden die notwendige Unterstützung erfahren, neues Wissen und Werte, die sich in den kommenden Jahren mehr und mehr entwickeln und durchsetzen werden in die Praxis umzusetzen, unseren Inspirationen zu folgen und alles notwendige anzupacken, um eine neue Zeit zu schaffen.

Mit herzlichem Gruß

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

Klimawandel und Transformation – Gedanken zum Jahresende


Bedburg, den 18. Dezember 2007




Das Jahr geht zu Ende und wir haben viel Erlebnisreiches in 2007 erlebt.

Die Zeit ist verflogen. Schnell, mit Hast und ruhelos. Was ist geblieben?
Was hat sich bewegt? Woran können wir festhalten?

Das Hauptthema, um das sich in unseren Lebensumfeld alles dreht und um das es sich auch in den kommenden 2 Jahren drehen wird, ist der Klimawandel.

Ich habe lange darüber nachgedacht, was uns dieser Klimawandel zeigen soll und ob ich wie so viele in diesem Newsletter zum Jahresende dieses Thema ebenfalls aufgreifen soll?

Ich habe mich entschieden einen anderen weiteren Aspekt den Überlegungen anzufügen, der mir in aller Diskussion und fachlich, wissenschaftlicher Betrachtung fehlt. Den Menschen und seine kosmische Realität. Sein Bewußtsein, die Chance für den Wandel anbietet und Potentiale beinhaltet für enorme positive Veränderungen, wenn wir uns entschließen neue Türen nach innen zu öffnen.

Was sollen wir nun aus der Klimadiskussion und der gebotenen Situation dieser Klimakrise lernen?

Eine „Krise hat naturgemäß wie alles andere zwei Seiten. Die Seite der Gefahr, der Angst und des Festhaltens und die Seite der Chance, der Transformation, der neuen Wege im Fluß der Zeit.

Hat CO2 überhaupt etwas mit den Abfällen unserer Zivilisation zu tun oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Etwas, was lange vor uns alte Hochkulturen und Zivilisationen ans Ende ihrer Existenz geführt hat?
Steuern wir bis 2012 auf einen klimatischen Kollaps zu, geht es nur um intelligente Marketingproaganda der Industrie, einen neuen technischen Zyklus einzuleiten oder passiert etwas grundsätzlich Neues, ein Evolutions-Prozeß, dem alle Lebewesen auf dieser Erde unterworfen sind?

Wenn wir uns umsehen und die Erfahrungen der letzten 3 Jahre betrachten, müssen wir ohne Zweifel anerkennen, daß es sich hier nicht um eine oberflächliche, von Menschen inszenierte Medienrealität handelt.

Der Wintersturm im Nordosten der USA hat weitere Todesopfer gefordert.
Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch hat mit Eis und Schnee am Wochenende in Südeuropa für Chaos gesorgt.
Keine weiße Weihnacht. Dafür Regen und Sturm zum Weihnachtsfest.
Für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich ist, daß ein tropischer Sturm auf Mauritius und Reunion aufzieht.
Ein Jahr der Stürme, des Feuers und der Überschwemmungen geht zu Ende.

Al Gore sage bei seiner Rede zur Verleihung des Nobelpreises:

«Wir Menschen haben es mit einem globalen Notfall zu tun. Die Erde hat jetzt Fieber. Und das Fieber steigt.»
Das norwegische Nobelkomitee begründete die Vergabe des Preises an den 59- jährigen US-Politiker und den 1988 gegründeten Weltklimarat mit deren erfolgreichen Bemühungen zur «Ausbreitung von größerem Wissen um die von Menschen verursachten Klimaänderungen».
Gore sagte in seiner Dankesrede in Anwesenheit von Norwegens König Harald V.: «Wir müssen schnell einen Weg finden, um unsere globale Zivilisation zu mobilisieren.» Dies müsse mit der Dringlichkeit geschehen, wie es bisher nur geschah, «wenn Nationen für einen Krieg mobilisiert haben».

Betrachten wir diesen Klimawandel einmal aus ayurvedischer Sicht!

Wie würde man erkennbare Symptome eines sich übersäuernden Systems, was Entzündungen,
Fiber und Schweißanfälle aufzeigt wohl nennen?

Ein enormes Ungleichgewicht von Vata und Pitta.

Die Ozeane übersäuern, Eisberge und Gletscher schmelzen ab, Stürme, Hurrikans, Taifune und Tornados nehmen zu. Überschwemmungen und katastrophale Dürren wie Feuerwalzen zerstören unsere Lebensgrundlage. In Südamerika kämpfen zur Zeit die Menschen mit einer Hitzewelle, wie es sie seit den Jahren der Wetteraufzeichnungen im Dezember nicht gegeben hat. In einzelnen Provinzen von Argentinien erreichen die Temperaturen Rekordhöhen von +50°C.

Gibt es eine Verbindung zwischen dem Menschen, seinem Gemüt, seinem innersten Bewußtsein, seinen Gefühlen, seinen Gedanken und Handlungen?

Besteht der Mensch nicht zu 75 % aus Wasser und welche innere Verbindung gibt es hier zur Umwelt?
Ist Wasser ein Informationsträger für Impulse, die durch das menschliche Bewußtsein erfolgen?
Wie wirkt sich das aus auf unsere Umgebung, wenn der Mensch in seiner heutigen Überreiztheit, ständig Störimpulse aussendet?
Dissonanz und Fehlverhalten sind die Ursache eines unruhigen Geistes.

Besteht vielleicht die Möglichkeit und innere Verbindung, daß der Mensch, der auch den Kräften der 3 Gunas unterliegt (Sattva, Rajas/Tamas) und in Wechselwirkung und Resonanz zu den Elementen (Pancha Mahabhutas) Ähter, Luft, Feuer, Wasser, Erde steht, Verursacher aller klimatischen Veränderungen ist, weil sein Geist disharmonisch ist, oder wir alle einer dissoziativen Verhaltensstörung unterliegen?

Das allgemeine Kennzeichen der dissoziativen oder Konversionsstörungen besteht in teilweisem oder völligem Verlust der normalen Integration der Erinnerung an die Vergangenheit, des Identitätsbewusstseins, der Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen. Auf welche Vergangenheit, welche Realität können wir uns den beziehen?

Was ist Realität?

Wie entsteht das, was wir als Realität erleben? Gibt es überhaupt eine objektive Wirklichkeit? Welchen Einfluß haben wir tatsächlich auf das, was “uns passiert”?
Es gibt keine objektive Wirklichkeit “außerhalb” von uns – wir selbst erschaffen unsere (physische und psychische) Realität, indem wir sie aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten auswählen. Jeder einzelne Mensch hat damit einen weitaus größeren Einfluß auf das, was ihm “widerfährt”, als wir normalerweise glauben. Einen blinden Zufall gibt es nicht – alles, was wir wahrnehmen und erleben, ist ein unmittelbares Produkt unseres Bewußtseins. Also muß auch der Klimawandel als ein solches Produkt unseres Bewußtseins erkannt werden.

Im Ayurveda kennen wir den Begriff: „Pragya Paradh, was so viel Bedeutet wie der Irrtum oder Täuschung des Intellekts. Die eigentliche universelle Wirklichkeit mit einer Beschreibung über die Wirklichkeit zu verwechseln.

Wir können das wie einen Filter bezeichnen, der auf Grund seiner Prägungen durch das Leben, die Familie, Erziehung, Gesellschaft und seine kulturellen Einflüsse, (Karma) uns ständig manipuliert und von der ureigentlichen kosmischen Wirklichkeit trennt.
Da wir keine Erinnerung mehr an unsere kosmische Realität haben und so zu sagen die innere Beziehung dazu als Referenzsystem verloren haben, handeln wir ständig und ohne Unterlaß auf der Ebene der durch die Zeitqualität (Käla) gegebenen Werte einer menschlichen, unvollkommenden Wirklichkeit und Projektion.
Was immer wir auf der Ebene des Handelns im Bereich der 3 Gunas bewegen und positiv beeinflussen möchten, der Grundkräfte der physikalischen Schöpfung (Prakriti),Sattva, Rajas und Tamas, muß also eine Qualität erfahren, die frei ist von den herkömmlichen Werten einer auf Ignoranz und Halbwissen aufgebauten Gesellschaft.
Im Ayurveda wie auch in anderen vedischen Disziplinen wie dem Sthapatya Veda (Vastu), Atharva Veda, dem Yajur Veda und der Jyotir Vidya (Jyotish), haben alle geistigen und körperlichen Krankheiten ihre Ursache in Pragya Paradh Strukturen, somit auch das Thema des Klimawandels.
Wie Peter Russel in seinem Buch und Film „The Global Brain” beschreibt, geht er von der These aus, daß die Erde ein einziger sich selbst regulierender Organismus ist. Die Rolle des Menschen definiert sich so aus seiner Funktion innerhalb des planetarischen Systems. Die Menschheit befindet sich an der Schwelle eines immensen evolutionsgeschichtlichen Sprungs, der gleichbedeutend ist mit der Entstehung des Lebens überhaupt.
Es wird deutlich, daß spirituelles Wachstum nichts anderes ist als die Kraft der Evolution auf ihrem Entwicklungsgang durch das menschliche Gehirn. Russell stellt fest, daß wir allein durch die Erforschung unseres Selbst zu jenen Kräften vordringen können, die in der Lage sind, uns durch die verschiedenen Weltkrisen unserer Gegenwart hindurch in ein neues Zeitalter der menschlichen Entwicklung zu führen.

Ein Sanskritvers beschriebt: „Heyam duhkham anagatam

Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht!
Die Zeit der faulen Kompromisse ist vorbei. Bali zeigt wieder einmal, daß die Entscheider immer noch nicht über das erforderliche Wissen, Entscheidungskompetenz noch Bewußtsein verfügen, diesen Planeten und die Menschengemeinschaft lösungsorientiert anzuführen. Jedoch sind auch sie nur ein unschuldiger Spiegel unser aller Weltbewußtseins, was nur durch Stille, Frieden und innere Einkehr, eine Hinzuwendung zu einer neuen Spiritualität und innerer Werte entwicklet wird.
Solang der Umweltschutz sich nur auf die oberflächliche, physikalische Qualität ausrichtet, den akustischen Umweltschutz vernachlässigt, solange der Umweltschutz nicht im Bereich des Bewußtseins angesiedelt wird, werden wir nur symptomorientiert handeln.

… welches ewig, all-durchdringend, unmeßbar subtil und endlos in Manifestation ist – das unvergängliche SEIN ist es, welches die Weisen als die Quelle der Schöpfung erkennen.
Mundaka Upanishad 1.1.6


Nur durch die Erfahrung der kosmischen inneren Wahrheit reinen Bewußtseins, die wir alle in uns tragen, durch den Weg des Yoga, der Meditation und einer vedischen Lebensweise, können wir die selbstzensierenden und selbstzerstörerischen Programme von Pragya Paradh auf der Kausalkörperebene, der Subtilkörperebene, der seelischen, der emotionalen, energetischen, karmischen, genetischen, biochemischen und gehirnphysiologischen Ebene identifizieren, befreien und auflösen.

Du bist sowohl zeitlich, als auch räumlich unbegrenzt. Du gehst hinaus über (die Sinnesorgane, den Geist und den Intellekt). Visnu Smriti 98.60-61


Vasudeva Kutumbakam“. Die Welt ist eine Familie

Am Heiligabend spielt sich ein ganz besonderes Spektakel am Fixsternhimmel ab: Der Planet Mars befindet sich genau am 24. Dezember in seiner geringsten Entfernung von der Erde und ist dementsprechend hell und gut sichtbar von der Erde aus.
Am 23. Dezember steht uns dann die längste Vollmondnacht des Jahres bevor und in dieser Nacht ” wird der Vollmond knapp am Mars vorbei schlüpfen.
In nord- und ostdeutschen Städten wird Mars sogar für ungefähr eine halbe Stunde vom Mond bedeckt werden, in den anderen Teilen Deutschlands sieht es aus, als klebe Mars am Rand des Mondes fest oder zieht knapp an ihm vorbei. Der Höhepunkt des beobachtbaren Mond-Mars Hochzeit spielt sich ca. zwischen 4.30 und 5.10 Uhr am frühen Morgen des 24. Dezembers ab.
Ayurvedisch gesehen, wird es eine Pitta-Vata Energie geben, die zu turbulenten Reaktionen führen kann. Klimatisch, die Temperaturen werden steigen und Regen und starker Wind wird auftreten, politisch wie auch im Familienleben.
Achten Sie darauf, daß Ihr Christbaum kein Feuer fängt. In den frühen Morgenstunden wäre eine Meditation, oder stille harmonische Musik zur Besänftigung des kriegerischen, roten Mars sinnvoll.
In der Vata Zeit zwischen 2 Р6 Uhr empfehle ich klassische Indische Musik, die Raga Madhuvanti von Pandit Ronu Majumdar (Bambusfl̦te) zur Harmonisierung des Vata-Doshas. Sie ist beruhigend & meditativ. Die Musik Healing Sounds of Ayurveda k̦nnen Sie bei mir bestellen.
In dieser frühen Morgenstunde und an den Tagen über den Jahreswechsel, sollten wir nicht nur von der Ebene unseres stillen Herzens um Frieden in unserem Zuhause und unserer Familie, sondern auch um Frieden in der Welt bitten.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gesegnete, friedvolle und besinnliche Weihnacht und ein glückliches, gesundes und lichtvolles neues Jahr


Wünsche für das neue Jahr 2008
Das herrliche Neue
Singe ein Lied, das noch keiner gesungen;
Denke so, wie noch keiner gedacht.
Strebe nach Gipfeln, die keiner bezwungen;
Weine um Gott bei Tag und bei Nacht.
Lieb alle Menschen wie niemand zuvor,
Bestehe mutig den Kampf des Lebens.
Schenk Frieden dem, der den Frieden verlor,
und Hoffnung dem, der hoffte vergebens.

Joachim F. NUSCH
GANUSCH
vedischer Astrologe und Lebensberater

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HAPPY Diwali 2007

Diwali 2007 – Das Fest der Lichter Divali

Jahr für Jahr wird Diwali (auch Dipawali genannt), das Lichterfest ganz pracht- und stilvoll gefeiert. Anlaß dieses Festes ist das Neujahr nach dem indischen Kalender, dem Panchang.

Alle Straßen, ja selbst die Gassen werden für diesen einen besonderen Tag gereinigt. Feuerwerkskörper werden Tage vorher schon angeschafft. Viele kleine Öllampen oder Teelichter werden im ganzen Haus positioniert. So werden nicht nur die Häuser zum erleuchten gebracht, sondern auch die Metropolen Indiens wirken durch die vielen Lichter und Lampen gigantisch.

Diwali Lichterfest

Abends besuchen sich die Familien gegenseitig und beschenken sich meist mit selbst zubereiteten indischen Süßigkeiten, eine besondere Tradition Indiens. Diese positive Atmosphäre herrscht in ganz Indien.

Das Diwali-Fest dauert fünf Tage und wird in ganz Indien gefeiert. Der dritte Tag Shukla Tritiya, ist der bedeutendste Tag davon. Jeder Tag hat eine eigene Bedeutung. Das Wort “Diwali” leitet sich aus dem Sanskrit-Wort “Deepavali” ab. Deepa bedeutet so viel wie “Licht” oder „Lichtschwarm“ und Vali bedeutet “Reihe”.

Es ist interessant, daß Diwali fast zur selben Zeit stattfindet wie Halloween, das am 31. Oktober zelebriert wird und in Europa traditionsgemäß ebenso mit Seelen und Toten, dem Allerheiligenfest, verbunden wird.

Traditionsgemäß gedenkt das Fest auch der Krönung des Prinzen Rama. Es heißt, daß die Hindus Ramas Rückkehr aus seiner 14-jährigen Zeit der Verbannung und Sieg über den Dämonen Ravana (“Rabon”) zelebrierten. Dabei wurde das Böse vom Guten besiegt. Um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, zündeten die Menschen Lichter an, um Rama zu preisen.

Lakshmi

Eine der Göttinnen, die im Zentrum der Zeremonien steht ist Lakshmi. Sie ist die Göttin des Reichtums und des Wohlstands. Es sei der Tag, an dem Lakshmi aus dem milchigen Ozean emporgekommen sein soll, um der Welt Prosperität zu schenken.

Im Süden Indiens dagegen sehen die Menschen in Diwali einen Bezug zu Krishna, der einen Dämonen besiegt und sechzehntausend Frauen befreite, die sich in der Gefangenschaft des Dämons befanden.

Diwali ist ein hinduistischer Feiertag, der unabhängig von Kastenzuordnung von jedem Hindu gefeiert wird und symbolisiert den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.

Der Hindu an sich glaubt, daß am Neumondtag des Diwali die Seelen seiner Vorfahren sein Haus besuchen. An diesem Tag werden alte Lampen weggeworfen und neue gekauft. Der Überlieferung nach sollen nämlich neue Lampen den Seelen der Toten helfen, ihren Weg zum Himmel zu finden. In Indien betrachtet man Diwali als Erneuerung des Lebens.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Freitag, den 9. November. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

http://www.vedharma.de/index.php/Mondkalender

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Weiterführende Links in Englisch:

http://www.diwalifestival.org/

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2007

Joachim F. NUSCH

HAPPY DIWALI Tradition der Lichter, Diwali

 

Neumond zum Neujahr – Happy 2007

Happy Newyear – Ein glückliches neues Jahr.

30. Tithi. AMAVASYA – NEUMOND

Tithi-Herrscher: Shiva

Ein energetisch schwacher Tag. Vorsicht ist geboten. Gut für innere Arbeit.

Der Neumondtag bezeichnet das Ende des voran gegangenen Neumond-Monats. Das eigene Licht des Mondes, was durch die Sonne empfangen wird, verschwindet gänzlich und wird durch die Sonne selbst verdunkelt.

Beide Lichter vereinen sich für den Bruchteil eines stillen und mystischen Moments. Es herrscht Stille, beklemmende und unheimliche Energie. Wenn wir dir Tierwelt beobachten, können wir die subtile, labile Emotionalität sehr schön beobachten. Beunruhigung und Beängstigung herrscht vor.

Da der Mensch aus über 70% Wasser besteht, ist anzunehmen, dass er dem Einfluss des Mondes genauso ausgesetzt ist wie das Meer. Heute verbrennt die Sonne den Mond. Schnell werden Gefühle verletzt, Dinge falsch verstanden oder interpretiert. Altes geht kaputt, damit das Neue entstehen kann.

Ob Beziehungen oder nur alte Möbel oder Fahrzeuge. Das letzte was zusammen hielt, löst sich und bricht ab. Jede Form von Elastizität, von Anpassungsfähigkeit oder Kompromisslösung wird in Frage gestellt und unter schwerste Prüfungen gestellt.

Es ist der Tag des Todes, der Besinnung auf den Kern, ein Tag der Ruhe, an dem man sich besser zurückziehen sollte.

Bei Neumond erhalten die Selbstheilungskräfte neuen Auftrieb die Regenerationskraft des Körpers wird gestärkt. Deshalb ist es ein guter Tag Entgiftungskuren zu machen. Aktivität nach Außen kann auf Schwierigkeiten stoßen, heute nicht Streiten, keine wichtige Entscheidungen treffen und keine größere Reisen beginnen.

An Neumond ereignen sich mehr Unfälle als an anderen Mondtagen.Der Neumondtag war in allen Kulturen ein besonders heiliger Tag und wurde für die Bestimmung vieler kultischer Termine und Opferhandlungen genutzt.

In Indien feiert man im März, wenn der Neumond in den Fischen steht, den spirituellen Neujahrstag, Dann beginnt gleichzeitig das Navararti Fest, das in weiten Teilen Indiens ausgiebig gefeiert wird.

Es gibt vielerlei unterschiedliche Bräuche, die in Indien zu diesem Neujahrsfest abgehalten werden. Überall werden Pujas und Yagyas durchgeführt, um die Gunst der Göttinnen für das neue Jahr zu erhalten und die damit verbundenen Naturgesetze positiv zu beeinflussen.

Dennoch basieren die Feierlichkeiten historisch auf den Mythen und Geschichten der weiblichen Gottheiten. In den ersten drei Tagen wird traditionell Durga angebetet, dann drei Tage lang Lakshmi und die letzten drei Tage werden Saraswati gewidmet.

Saraswati, der Göttin der Weisheit und der Kunst zu Ehren, wird am 5. Tag des neuen Jahres eine besondere Zeremonie abgehalten. Bücher werden zusammengetragen und ein Licht wird angezündet und dann wird Saraswati angerufen und um ihren Segen gebeten.

Die Bedeutung des Mondes spiegelt sich in allen Kulturen wider. So wird bei uns Ostern immer am ersten Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond gefeiert. Auch in Asien richten sich viele traditionelle Feste nach dem Mondkalender, wie z. B. das Vesakh- Fest, das bei Maivollmond gefeiert wird und die Geburt Buddhas anzeigt.

Andere Überlieferungen zum Neumond besagen: Im „leeren” Monde soll man Hühner und Gänse nicht brüten lassen, weil es da viele leere Eier im Nest hat oder die ausgebrüteten Gänsel blind würden. (n. d. „Magisch-sympathetischen Hausschatz”, in: Das sechste und siebente Buch Mosis, 132)

Die Spartaner sollen es 490 v. abgelehnt haben, an einem Neumond in die Schlacht ziehen. Also siegten die Griechen bei Marathon ohne die Spartaner über die Perser.

Noch bei den Römern begann jeweils am Neumond ein neuer Monat

„wer im neumond sein geld zählt, hat nie mangel daran&148; (GRIMM, A. 219).

Der Sage nach geht am Bödenteich zwischen Horst und Elmshorn (Holstein, Norddeutschland) seit hunderten von Jahren ein verwunschener Prinz um. Dieser hatte einst einen Meineid geschworen und muss darum in Neumondmondnächten als lange feurige Gestalt mit brennendem Kopf und einem Spinnrad unter dem Arm dort leiden. (n. MÜLLENHOFF, Nr. 292, in: HUBRICH-MESSOW, 178)

Aus der Beobachtung des Wetters zum Neumond konnte man feststellen:„Der Neumond macht das Wetter” oder „neuer Mond neues Wetter”.

Die Sage vom Neumond Eine Geschichte der indischen Sagenwelt.

Den Einfluss des Mondes auf unser Leben haben vor allem die Bauern entdeckt und Regeln formuliert:

Wann ist die beste Zeit zur Saat? Wann ist die beste Erntezeit? u.s.w.. Vieles von diesen alten Weisheiten geht heute in unserer schnelllebigen, Hochtechnisierten Zeit verloren. Daher ist es uns ein Anliegen die Bedeutung des Mondes für den Menschen in Erinnerung zu rufen und insbesondere den indischen Mondkalender bekannter zu machen.

Er hält viel Ratschläge für unser Leben bereit, ob wir materiell oder spirituell orientiert sind, denn anhand des Mondkalenders können wir die Qualitäten der Zeit und die damit verbundenen Energien ersehen und erfühlen, die uns während eines Mondmonats begleiten.

Nicht nur die alten Inder sondern auch die Ägypter wussten um die richtige Zeitqualität, denn sie richteten sich vor allem nach dem Mondkalender. Für sie gab es für alles den richtigen Zeitpunkt, denn der richtige Zeitpunkt kann wesentlich zum Gelingen einer Sache beitragen.

Ein spannendes Abenteuer, für diejenigen die offen sind, für ein neues multidimensionales Weltbild, was den Kosmos und die Naturgesetze nicht ausschließt.
Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 360° – 0°

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