Makara Sankranti – Sonnentransit in Steinbock

Sankranti bedeutet, von einem Platz zu einen anderen Platz gehen (um sich zu ändern einen neuen Standort oder Standpunkt einnehmen).

Es bedeutet auch, dass man jemand oder etwas anderen trifft und begegnet. Die Zeit, wenn die Sonnenbewegung von einem Sternbild zu einen anderen wechselt wird als Sankranti bezeichnet.

Makara ist das Zeichen des Steinbocks. In wiederkehrendem Rhythmus, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt, feiert man nach dem vedischen Kalender Makar Sankrati

Das Sankrati Fest, dann wenn die Sonne ein neues Zeichen besucht, ein Zeichenwechsel stattfindet, wird in Indien gefeiert. Man schenkt der damit verbundenen Zeitqualität besondere Achtung.

Das Makar Sankrantifest ist jedoch das wichtigste und größte dieser Feiern, weil dann die Sonne aufhört, von der Erde, der nördlichen Hemisphäre, abzurücken, und Uttarayana oder den nördlichen Kurs beginnt und somit die Sonne wieder näher zur Erde kommt und längere und wärmere Tage verspricht.

Im nördlichen Indien wird dieser Tag als der kälteste Tag des Jahres betrachtet.

Makara Sankrani ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Die Menschen der Antike fanden, dass die Sonne auf ihrer südlichen Wanderung sich von ihnen entfernte und sie weniger von ihrer spendenden Kraft und Energie erhielten. Somit ist dies ein besonderer Tag und wird groß gefeiert. Die freudige Rückkehr der Sonne wird mit Gebeten und Glückwünschen geehrt.

Die Sonne ist göttliches Licht und Weisheit. Sie symbolisiert die Kraft und Macht des lebenden Gottes.

Makara Sankranti bedeutet, dass die Zeit der Fehlleitungen vorüber ist, wir uns von der Finsternis der Illusion in der wir leben abwenden sollten und beginnen freudig das innere Licht der Erkenntnis heller und heller scheinen zu lassen.

Wir sollten von nun an beginnen, in dem Maße wie das Licht der Sonne Tag für Tag heller wird, stetig in Reinheit, der Weisheit und Erkenntnis zu wachsen.

Der Zeichenwechsel der Sonne vom Schützen in den Steinbock, wird in den verschiedenen Gebieten Indiens unterschiedlich gefeiert.

Unter den Tamilen wird Makara Sankranti „Pongal“ genannt, für die es auch das Neujahr herbeiführt.

Der Tag beginnt mit Surya Pongal, der Sonnen-Anbetung und mit Pujas für den Sonnengott. Nach dem ersten Bad werden neue Kleider angezogen. Das kürzlich geerntete Getreide und der Reis werden dann zum ersten Mal gekocht. Spezielle Gerichte werden zum ersten mal zubereitet und dargeboten.

Dazu werden u.a. grüne Blätter für den Wohlstand, Kurkuma für den Erfolg und die Gunst, Ingwer für das Gewürz des Lebens symbolisch verwendet.

Ein spezielles Gericht mit Namen „Sarkkarai Pongal” wird in eigens für diesen Tag hergestellten Töpfen gekocht. Im Anschluss an die Puja-Rituale, wird aus dem “Sarkkarai Pongal” Topf mit Zuckerrohrstöcken Essen für den Sonnengott entnommen und ihm als Dank für die reichliche Ernte angeboten.

Zuckerrohr symbolisiert mit seiner Süßigkeit das Glück und die Freude im Leben.

Ein großartiges Mittagessen wird dann im Kreis der Familienangehörigen auf unterschiedliche Art und Weise aus Idli, Dosas und Reis zubereitet und feierlich verspeist.

Einer Legende nach, hat an diesem Tag Lord Sundareshwar im Madurai Tempel ein Wunder vollbracht und in einem Steinelefanten Leben eingeatmet, der danach Zuckerrohr verspeiste

Eine Gravur dieses Ereignisses findet man im Meenakshi Tempel.

Mit diesem Monat des THAI beginnt in Tamil-Nadu die Hochzeits-Jahreszeit.

Das Lohri-Fest wird an dem Makara Sankranti Tag ebenso gefeiert. Gemäß der Bhagavad Gita offenbart sich Lord Krishna in seiner vollen Herrlichkeit während dieser Zeit.

Feuer werden in den Häusern angezündet, um symbolisch das Ende des alten Jahres zu begehen, und das Licht der hellen Sonne in den kommenden Monaten zu bringen.

Während des Pongal-, und Lohrifest, sollten wir unsere Liebe und Aufmerksamkeit den Armen, den Bedürftigen und den Tieren widmen und das Essen ehren, das wir essen.

Es ist gut, Geschenke, Geld und Kleidung zu geben. Die Energie dieses Tages sollten wir verstehen und nutzen für den Neuanfang , an dem wir von unseren vorigen Problemen Abstand nehmen und Wärme und Liebe anderen entgegen bringen und göttliches Licht in unser Leben einfließen lassen.

Joachim F. NUSCH

 

GANUSCH

 

HAPPY Diwali 2007

Diwali 2007 – Das Fest der Lichter Divali

Jahr für Jahr wird Diwali (auch Dipawali genannt), das Lichterfest ganz pracht- und stilvoll gefeiert. Anlaß dieses Festes ist das Neujahr nach dem indischen Kalender, dem Panchang.

Alle Straßen, ja selbst die Gassen werden für diesen einen besonderen Tag gereinigt. Feuerwerkskörper werden Tage vorher schon angeschafft. Viele kleine Öllampen oder Teelichter werden im ganzen Haus positioniert. So werden nicht nur die Häuser zum erleuchten gebracht, sondern auch die Metropolen Indiens wirken durch die vielen Lichter und Lampen gigantisch.

Diwali Lichterfest

Abends besuchen sich die Familien gegenseitig und beschenken sich meist mit selbst zubereiteten indischen Süßigkeiten, eine besondere Tradition Indiens. Diese positive Atmosphäre herrscht in ganz Indien.

Das Diwali-Fest dauert fünf Tage und wird in ganz Indien gefeiert. Der dritte Tag Shukla Tritiya, ist der bedeutendste Tag davon. Jeder Tag hat eine eigene Bedeutung. Das Wort “Diwali” leitet sich aus dem Sanskrit-Wort “Deepavali” ab. Deepa bedeutet so viel wie “Licht” oder „Lichtschwarm“ und Vali bedeutet “Reihe”.

Es ist interessant, daß Diwali fast zur selben Zeit stattfindet wie Halloween, das am 31. Oktober zelebriert wird und in Europa traditionsgemäß ebenso mit Seelen und Toten, dem Allerheiligenfest, verbunden wird.

Traditionsgemäß gedenkt das Fest auch der Krönung des Prinzen Rama. Es heißt, daß die Hindus Ramas Rückkehr aus seiner 14-jährigen Zeit der Verbannung und Sieg über den Dämonen Ravana (“Rabon”) zelebrierten. Dabei wurde das Böse vom Guten besiegt. Um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, zündeten die Menschen Lichter an, um Rama zu preisen.

Lakshmi

Eine der Göttinnen, die im Zentrum der Zeremonien steht ist Lakshmi. Sie ist die Göttin des Reichtums und des Wohlstands. Es sei der Tag, an dem Lakshmi aus dem milchigen Ozean emporgekommen sein soll, um der Welt Prosperität zu schenken.

Im Süden Indiens dagegen sehen die Menschen in Diwali einen Bezug zu Krishna, der einen Dämonen besiegt und sechzehntausend Frauen befreite, die sich in der Gefangenschaft des Dämons befanden.

Diwali ist ein hinduistischer Feiertag, der unabhängig von Kastenzuordnung von jedem Hindu gefeiert wird und symbolisiert den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.

Der Hindu an sich glaubt, daß am Neumondtag des Diwali die Seelen seiner Vorfahren sein Haus besuchen. An diesem Tag werden alte Lampen weggeworfen und neue gekauft. Der Überlieferung nach sollen nämlich neue Lampen den Seelen der Toten helfen, ihren Weg zum Himmel zu finden. In Indien betrachtet man Diwali als Erneuerung des Lebens.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Freitag, den 9. November. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

http://www.vedharma.de/index.php/Mondkalender

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Weiterführende Links in Englisch:

http://www.diwalifestival.org/

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2007

Joachim F. NUSCH

HAPPY DIWALI Tradition der Lichter, Diwali

 

Navaratri – die neun Nächte Durgas

Navaratri oder neun Nächte ist eines der wichtigsten religiösen Feste Indiens, das zweimal im Jahr von Hindus gefeiert wird; Anfang Sommer im Monat Chaitra (April/Mai) und das zweite Mal zu Winterbeginn im Monat Aswayuja (September/Oktober).

Am 12. Oktober 2007 ist der erste Tag der Feier für das Winterhalbjahr. Überall in Indien und diese wird neun Tage dauern. Während dieses Zeitraums werden fast alle Tempel sowie die Figuren der Göttinnen Lakshmi, Saraswati und besonders von Göttin Durga, die Mütter der Götter, anziehend geschmückt und von vielen Hindus besucht. Die Gläubiger werden acht Tage fasten und an jedem Tag an den verschiedenen Göttinnen beten, die Formen der heiligen Energien symbolisieren. Außerdem finden während dieser Zeit u.a. viele Hochzeiten statt, da dieses Fest als sehr glückbringend gilt. Das Fest Ram Navami markiert das Ende Navaratris, zudem wird der ehre Gott Rama von Hindus um Gesundheit und Wohlstand gebetet.

In K̦ln findet zu den Ferlichkeiten die Sri Sri Durga Puja statt. 17. Р21 Oktober 2007

http://www.durgapujacologne.de/

Quelle Indien Infos

60. Jahrestag der indischen Unabhängigkeit

Anläßlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Indiens, auf den ich gerne aufmerksam machen möchte und des aktuellen wichtigen Saturntransits, freue ich mich Ihnen diese Mal diesen Newsletter zu übersenden.

Heute, am 15. August 2007 feiert Indien den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der englischen Besatzung.

Auch über den wirtschaftlichen Aufschwung können sich die Inder freuen. Ein Ende des Entwicklungsprozesses ist nicht abzusehen. Indien gilt als Boomland, in das jede Firma investieren will. Doch längst drehen indische Unternehmer den Spieß um: Sie gehen weltweit auf Einkaufstour und schlucken munter westliche Konzerne. Die Expansionswelle hat gerade erst begonnen. Jedes fünfte indische Unternehmen sieht heute seine Wachstumschancen vor allem in Auslandsexpansion, heißt es in einer Studie. Sieben Jahre nach Beginn des Wirtschaftsbooms ist den führenden indischen Tycoons keine Übernahme zu teuer, kein Deal zu groß. In Indien gibt es heute 36 Dollar-Milliardäre. Die neuen Radschas, die die Marktkapitalisierung ihrer Unternehmen vervielfachen und Milliarden verdienen konnten, haben ein Ziel: Sie wollen die Welt erobern.

Abzusehen ist noch nicht, wie sich die alte indische Kultur durch diesen zunehmenden globalen Einfluß mit seiner überwiegend materialistischen Ausrichtung verändern wird. Doch in 1000den von Jahren hat es Indien immer wieder geschafft, fremden Einflüssen standzuhalten, diese zu integrieren ohne die alten Werte und Wurzeln, die im Veda gegründet sind, zu verlieren.

„SHANI“ – Saturn. Der königliche Diener. Der alte Lehrer. Er hält weitestgehend die Aufgaben für uns bereit, die unumgänglich sind und deren Bewältigung uns unausweichlich zur Demut führen.

Der Planet Saturn wird auf der spirituellen Ebene von Kurmadeva repräsentiert. „Kurma“ bedeutet auch Schildkröte und steht für Vishnu als Avatar in seiner zweiten Inkarnation. In dieser spirituellen Form erhält Vishnu das gesamte Universum. Sie steht für die Struktur und den Erhalt der Welt und gibt dem Universum seine Dauerhaftigkeit trotz seines an sich zeitweiligen Charakters. Auch der Planet Saturn verleiht den Dingen dieser Welt ihre Beständigkeit. Er repräsentiert die Zeit und bestimmt daher auch die Lebensdauer des Menschen. Menschen mit einem starken Saturn besitzen daher im Allgemeinen ein langes Leben.

Wie wirkt sich der neue Saturntransit auf unser aller Leben aus?

Was bedeutet das für unser eigenes Dasein?

Dieser Saturntransit raus aus Krebs ist vollzogen. Seit dem 16. Juli, als Shani (Saturn), der alte mächtige Lehrer, vom Krebszeichen ins Löwezeichen wanderte und nun dort bis 10. September 2009 verweilen wird.

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Der letzte Wechsel war von Zwilling zu Krebs vor 2 ½ Jahren im September 2004. Bereits im Dezember 2006 ging Saturn bis zum 10. Januar diesen Jahres ins Löwe Zeichen. Durch seine Rückläufigkeit jedoch dann wieder bis jetzt zurück ins Krebszeichen.

Saturn, der unerbittliche und gerechte Lehrer hat nun endlich seine wichtige Zeit im siderischen Krebszeichen abgeschlossen. Seit dem 16 Juli hat er seine Bewegung in das Löwezeichen (Simha) fortgesetzt. Am Nachmittag des 9. Augusts schlußendlich bewegte er sich jenseits der Position von 3° im neuen Zeichen Löwe.

Bis dahin, vom 16. Juli an bereits, befand er sich sozusagen im „Niemandland“ (Sandhi) dieses Zeichen und wußte noch nicht so recht, wie er im neuen Zeichen, was er bis Herbst 2009 besuchen wird, zu erledigen hat. Blicken Sie einmal zurück, welche Nachrichten in den letzten 5 Wochen über die Medien verbreitet wurden.

Mit Planeten im Niemandsland oder „in the gap“ sind vor allem Planeten im Sandhi gemeint, solche Planeten, die sich innerhalb des letzten Grades eines Zeichens befinden. An jedem Übergang entsteht eine Unterbrechung, das Alte ist noch nicht ganz zu Ende und das Neue hat noch nicht richtig begonnen.

Wir alle kennen dies beispielsweise vom morgendlichen Zwischenstadium zwischen Schlaf und Aufwachen. Jener kurze Zeitraum, in dem wir langsam in unser Wachbewußtsein kommen, allerdings noch sehr nahe an unseren Träumen und Empfindungen während der Nacht sind, sind symbolisch für diese Übergänge zu betrachten. Jene Momente sind gekennzeichnet von einer besonderen Qualität, die weder vergleichbar sind mit dem Schlaf- noch mit dem Wachbewußtsein. Sie bieten Möglichkeiten, die eine Ebene mit der anderen zu verbinden und gelten als die Phasen, in denen manche Menschen ganz besondere Wahrnehmungen oder Eingebungen haben, bestimmte Erkenntnisse aus dem nichts heraus plötzlich sehr klar auftauchen können. Wer hier die Technik des Samkalpa anwendet, wird durchaus Erfolg haben während des Tages oder wichtige Fundamente legen können für die Gestaltung der Zukunft.

Die zu erwartenden Ereignisse des Tages modifizieren jedoch diese Phase sehr deutlich. Steht uns ein ruhiger und angenehmer Tag bevor, so können wir diesen Übergang meist gut auskosten, während die Erwartung eines schweren oder spannenden Tages sich bereits in dieser Phase vorankündigen mag. So gesehen werden diese Momente nicht nur bestimmt von der Qualität unseres Schlafes und der zurückliegenden Nacht geprägt sein, sondern sie beinhalten auch schon eine Vorahnung des Kommenden, des zu Erwartenden.

Im Ayurveda werden alle Übergangsphasen, ganz gleich ob es sich um diese Zeiten des Tages, den Wechsel der Jahreszeiten oder der Lebensphasen als „Vata“-Phasen beurteilt. Da Vata einen Menschen immer sehr anfällig für Erkrankungen macht, ist beispielsweise in bestimmten Entwicklungsphasen im Leben oder aber auch im Wechsel der Jahreszeiten die Disposition für Erkrankungen erhöht. Deshalb sollte man in solchen Momenten inne Halten, nach „Innen“ gehen und einfach einmal das Leben etwas ruhiger angehen lassen. Entschleunigung tut dann ganz gut.

Durch den Mangel an konkret umsetzbarer Energie wurde in dem genannten Zeitraum, der Planet Saturn (Shani) und seine Wirkung auf das Allgemeinleben in Bezug auf äußeren Erfolg etwas beeinträchtigt, jedoch in Bezug auf die spirituelle Dimension eindeutig begünstigt.

Wie wir sehen konnten, standen und stehen Wetter, Feuer, Regen und Immobilienthemen in diesem Sommer an.

Alles Bereiche die Saturn im Zeichen des königlichen Zeichen Löwe bedient und seine Arbeit im Verlauf der nächsten 2 Jahren derart fortsetzen wird, daß politische, wirtschaftliche und religiöse Strukturen ins Wanken kommen. Die Werte und Machtverhältnisse unserer Zeit werden ernsthaft in Frage gestellt. Die Themen der vergangenen 2 ½ Jahre, seit Mai 2005, bezogen sich zu einem hohen Maße auf emotionale und familiäre Themen. Saturns Durchgang durch das Zeichen Krebs hat eindeutig eine “emotionale Inventur” gefördert und die möglicherweise verdrängten und eher unangenehmen Themen zutage befördert. Die kommenden zwei Jahre haben nun mit sehr weltpolitischen und wirtschaftlichen Themen zu tun, sowohl global wie auch familiär, die ans Licht gebracht und bearbeitet werden.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um kurz zu reflektieren, welche Themen auf verschiedenen Ebenen angesprochen wurden und inwieweit die in Indien anzutreffende Redensart stimmt, daß “Saturn am Schluß noch einmal zubeißt”.


Alle Diejenigen unter Ihnen, die den Mond in Krebs oder Zwillinge haben oder den Aszendenten (Lagna) in Krebs (Karka) könnten sicherlich an dieser Stelle einen persönlichen Beitrag liefern, der das soeben Gesagte illustrieren würde.

Da Saturn die Macht der Veränderung mit sich bringt, ein Feind der Sonne und des Mondes ist, bringt er weiterhin schwierige zwei Jahre mit sich, in denen es um harte Arbeit geht, um die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten.

Saturn ist ein Diener. Er ist der Planet der über Karma und Zeit herrscht.

Saturn nutzt die Begrenzung, Disziplin, Hindernisse, Verzögerung, Melancholie, Depression und Ängste, um uns auf einen klareren, einfacheren und spirituelleren Weg zu bringen.

Er fordert von uns enormes Durchhaltevermögen, ein Überdenken unserer materielle Werte und mechanisch mathematischen Weltanschauung. Wir sollen lernen, in unserer Lebenszeit uns auf wesentliche Dinge zu Konzentrieren, die für die Gesellschaft, die Evolution und unseren Planeten notwendig sind. Er fördert asketisches Verhalten und harte Arbeit.

Äußerlich steht Shani für genügsame Menschen, die nur einen niedrigen Lebensstandard erwarten: Dienstleister, Arbeiter, Menschen, die körperliche Arbeit verrichten, Reinigungspersonal, Menschen, die sich lange ihrem Beruf widmen, sehr verantwortliche und engagierte Menschen. Shani steht auch für Menschen, die sehr introvertiert sind oder abseits der Öffentlichkeit arbeiten: Forscher, Einsiedler und Mönche.

Darüber hinaus bringt er seinen Einfluß auf Steine, (man beachte die Brückeneinstürze der letzten zwei Wochen) Immobilien, Schulden und Kredite, Landwirtschaft und Wälder, Stahl und Eisen,

Körperlich bezieht sich Shani auf jene Körperteile, die wichtig sind um Bewegung zu

kontrollieren. Wo Surya für Knochen steht, repräsentiert Shani die Gelenke, Zähne, und Zahnfleisch, Sehnen und Muskeln, die das Skelett in einer bestimmten Bandbreite von Bewegungen halten. Shani beeinflußt auch den körperlichen Aspekt des Nervensystems, bringt nervliche sowie Herzprobleme mit sich, Rheuma und Asthma.

Innerlich bezieht sich Shani auf Charakterzüge und Fähigkeiten, die mit überdauernden Werten verbunden sind: Verantwortung, Engagement, die Fähigkeit mit Kummer umgehen zu können, Stabilität und Langlebigkeit.

Eigenschaften, die von Shani repräsentiert werden: langsam aber gleichmäßig,

verantwortungsvoll, kalt, zurückgezogen, bescheiden, eingeschränkt, ungebunden, schmutzig, dunkel, alt.

Aspekte, die von Shani repräsentiert werden: Die Teile, die am weitesten vom Innersten entfernt sind, die wesentlich für körperliche Langlebigkeit sind, die am wenigsten attraktiven Körperteile, die auf lange Sicht ihren Nutzen haben und Dinge die mit Tod und Trennung verwandt sind.

Um den kritischen Kräften von Saturn entgegen zu wirken, ist es wichtig das Licht Jupiters (Guru oder Brihaspati) zu stärken. Er ist in seinem Wirken das Gegenteil von Saturn und um ein vielfaches anmutiger und weicher.

Jupiter vermag uns als Berater die Weisheit zugeben, die bei der Umstrukturierung des Lebens notwendig ist.

Der Guru-Planet oder der Planet des spirituellen Lehrers, gibt Einsichten in die Zusammenhänge des Kosmos und der Geschehnisse auf Erden. Er schenkt uns Kreativität, Glück, die religiösen Prinzipien, Freude und Spaß, was man von Saturn nicht gerade behaupten kann. Jupiter beschützt unsere Kinder und den männlichen Ehepartner

Jupiter (Guru) repräsentiert Glück, Optimismus, spirituelles Wachstum, Intelligenz, Lernen, insbesondere die Fähigkeit, größere Zusammenhänge zu erkennen, Wortgewandtheit, die Fähigkeit, zu wachsen und fortzuschreiten.

Fröhlichkeit, Optimismus, Ausdehnung, Wortgewandtheit, Intelligenz, Bildung, Spiritualität, Größe sind seine Attribute.

Es kommt auf die richtige Mischung an, auf das Gleichgewischt zwischen diesen beiden Kräften in unserm Leben.

Insbesondere bei den Menschen, deren Saturn und / oder Sonne (Surya) im Geburtshoroskop, (Janama Kundali) im Löwezeichen oder im Lagna (Aszendenten) steht oder über eines Ihrer 4 Kendra Häuser, die sogenannten Lakshmi Häuser geht, (Eckhäuser 1,4,7 und 10) bedeuten diese kommenden zwei Jahre eine enorme karmische Veränderung und Transformation.

Lassen Sie sich diese Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch näher erläutern, wenn diese Faktoren zutreffen.

Wie auch immer sich in den kommenden zwei Jahren die Mächte der Planeten in Ihrem Leben auswirken, hängt natürlich von Ihrem ganz persönlichen Geburtszeitpunkt ab und Ihrem Lagna (Aszendenten und Nakshatra (Mondzeichen).

Ich analysiere und bewerte Ihnen aus Sicht der vedischen Astrologie ganz genau die gegebenen Einflüsse auf Ihr Leben, auf Ihre Gesundheit, Ihre Familie oder Ihren Beruf. Vorbeugend sollte man immer wissen, wo man im Leben steht, um eventuelle Warnsignale zu analysieren und die richtige Haltung und Handlungsweise einzunehmen.

Lassen Sie sich erläutern, welche Themen und Lebensbereiche durch diesen Transit betroffen sind und wie Sie damit besser zurecht kommen.

Rufen Sie gleich an oder schicken Sie mir ein Email, um bei Wunsch einen passenden Beratungstermin mit mir zu vereinbaren.

Termine / Seminare /Workshops

Jyotish Seminar im Herbst 2007

JYOTIR VIDYA 1

Meine innere Sternenkarte

Einführung

Vom 12. – 15. Oktober findet in Hattingen das Basisseminar JYOTIR VIDYA I an.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene eignet sich dieses Seminar ausgezeichnet, sich mit den Grundkenntnissen der vedischen Astrologie (Jyotish) zu beschäftigen oder diese zu vertiefen.

Wer mehr anhand seines eigenen Horoskops (Janmakundali) über sich selbst erfahren möchte, oder Jyotish zu einer gelebten Realität im Alltag machen möchte, sich von den Kräften und Strömungen des Universums führen und das innere Licht entfalten möchte, sollte dieses Seminar unbedingt buchen.. Weitere Einzelheiten erhalten Sie bei Interesse gerne per Email.

Verbindliche Anmeldefrist für die Teilnahme ist der 30. September 2007.

Weitere Termine sende ich Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu.

Indien im TV – Fernsehprogramme:

15.08.2007 13:45 14:15 – Phoenix
Rasantes Wachstum – Hightech aus Asien IndienFernsehprogramm

15.08.2007 14:15 14:45 – Phoenix
Das Wachstum steigt – die Armut bleibt Braucht Indien noch EntwicklungshilfeFernsehprogramm

15.08.2007 20:15 21:00 – EinsExtra
Asien-Express – Indien: Abenteuer der WidersprücheFernsehprogramm

16.08.2007 00:35 03:10 – ARD
Reise nach IndienFernsehprogramm

16.08.2007 08:45 09:00 – EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Die Felsentempel von Mahabalipuram, IndienFernsehprogramm

16.08.2007 15:30 16:15 – 3sat
Indien unaufhaltsam Ein Milliardenvolk bricht aufFernsehprogramm

16.08.2007 16:15 17:00 – 3Sat
Indien unaufhaltsam – Gandhis Erben als Global PlayerFernsehprogramm

17.08.2007 04:15 05:00 – ZDF
Wunderbare Welt Märchenhochzeit in Rajasthan – Trauung auf IndischFernsehprogramm

18.08.2007 11:15 12:00 – arte
Die großen Sportduelle – Hockey: Indien / PakistanFernsehprogramm

18.08.2007 21:45 22:00 – EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Die Felsentempel von Mahabalipuram, IndienFernsehprogramm

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Besuchen Sie auch unseren vedischen Mondkalender im Internet unter:

http://www.vedharma.de/index.php/Jahreskalender

Alles Gute für Sie und herzliche Grüße

GANUSCH

 

Am Fließ 21

D Р50181 Bedburg-Kirchherten / K̦ln

www.jyotishi.de

www.ganusch.com

 

VEDHARMA, Institut für vedische Lebensweise

 

http://www.vedharma.de/

 

 

Info Tel.: 0180 5684375935 (12c/Min) /

Mobil: +49 (0) 172 4612138

Auslandsanrufe: +49 2463 997366

Beratungstelefon: +49 2463 997367

 

Skype: jnusch

 

Fax : +49 (0) 2463 9936337

http://www.skype.com/go/joinskypeprime?call&skypename=jnusch

Jyotish, die Wissenschaft vom Licht und die wahre Lebenskunst

Geburtshoroskope, Zukunfts-, Lebens-, und Unternehmensplanung, Vorträge, Seminare, Coaching,

Jyotir-Veda-Meditationskurse, Vastu, Sthapatya Veda (vedische Lehre der Raumenergie und Architektur)

Neumond zum Neujahr – Happy 2007

Happy Newyear – Ein glückliches neues Jahr.

30. Tithi. AMAVASYA – NEUMOND

Tithi-Herrscher: Shiva

Ein energetisch schwacher Tag. Vorsicht ist geboten. Gut für innere Arbeit.

Der Neumondtag bezeichnet das Ende des voran gegangenen Neumond-Monats. Das eigene Licht des Mondes, was durch die Sonne empfangen wird, verschwindet gänzlich und wird durch die Sonne selbst verdunkelt.

Beide Lichter vereinen sich für den Bruchteil eines stillen und mystischen Moments. Es herrscht Stille, beklemmende und unheimliche Energie. Wenn wir dir Tierwelt beobachten, können wir die subtile, labile Emotionalität sehr schön beobachten. Beunruhigung und Beängstigung herrscht vor.

Da der Mensch aus über 70% Wasser besteht, ist anzunehmen, dass er dem Einfluss des Mondes genauso ausgesetzt ist wie das Meer. Heute verbrennt die Sonne den Mond. Schnell werden Gefühle verletzt, Dinge falsch verstanden oder interpretiert. Altes geht kaputt, damit das Neue entstehen kann.

Ob Beziehungen oder nur alte Möbel oder Fahrzeuge. Das letzte was zusammen hielt, löst sich und bricht ab. Jede Form von Elastizität, von Anpassungsfähigkeit oder Kompromisslösung wird in Frage gestellt und unter schwerste Prüfungen gestellt.

Es ist der Tag des Todes, der Besinnung auf den Kern, ein Tag der Ruhe, an dem man sich besser zurückziehen sollte.

Bei Neumond erhalten die Selbstheilungskräfte neuen Auftrieb die Regenerationskraft des Körpers wird gestärkt. Deshalb ist es ein guter Tag Entgiftungskuren zu machen. Aktivität nach Außen kann auf Schwierigkeiten stoßen, heute nicht Streiten, keine wichtige Entscheidungen treffen und keine größere Reisen beginnen.

An Neumond ereignen sich mehr Unfälle als an anderen Mondtagen.Der Neumondtag war in allen Kulturen ein besonders heiliger Tag und wurde für die Bestimmung vieler kultischer Termine und Opferhandlungen genutzt.

In Indien feiert man im März, wenn der Neumond in den Fischen steht, den spirituellen Neujahrstag, Dann beginnt gleichzeitig das Navararti Fest, das in weiten Teilen Indiens ausgiebig gefeiert wird.

Es gibt vielerlei unterschiedliche Bräuche, die in Indien zu diesem Neujahrsfest abgehalten werden. Überall werden Pujas und Yagyas durchgeführt, um die Gunst der Göttinnen für das neue Jahr zu erhalten und die damit verbundenen Naturgesetze positiv zu beeinflussen.

Dennoch basieren die Feierlichkeiten historisch auf den Mythen und Geschichten der weiblichen Gottheiten. In den ersten drei Tagen wird traditionell Durga angebetet, dann drei Tage lang Lakshmi und die letzten drei Tage werden Saraswati gewidmet.

Saraswati, der Göttin der Weisheit und der Kunst zu Ehren, wird am 5. Tag des neuen Jahres eine besondere Zeremonie abgehalten. Bücher werden zusammengetragen und ein Licht wird angezündet und dann wird Saraswati angerufen und um ihren Segen gebeten.

Die Bedeutung des Mondes spiegelt sich in allen Kulturen wider. So wird bei uns Ostern immer am ersten Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond gefeiert. Auch in Asien richten sich viele traditionelle Feste nach dem Mondkalender, wie z. B. das Vesakh- Fest, das bei Maivollmond gefeiert wird und die Geburt Buddhas anzeigt.

Andere Überlieferungen zum Neumond besagen: Im „leeren” Monde soll man Hühner und Gänse nicht brüten lassen, weil es da viele leere Eier im Nest hat oder die ausgebrüteten Gänsel blind würden. (n. d. „Magisch-sympathetischen Hausschatz”, in: Das sechste und siebente Buch Mosis, 132)

Die Spartaner sollen es 490 v. abgelehnt haben, an einem Neumond in die Schlacht ziehen. Also siegten die Griechen bei Marathon ohne die Spartaner über die Perser.

Noch bei den Römern begann jeweils am Neumond ein neuer Monat

„wer im neumond sein geld zählt, hat nie mangel daran&148; (GRIMM, A. 219).

Der Sage nach geht am Bödenteich zwischen Horst und Elmshorn (Holstein, Norddeutschland) seit hunderten von Jahren ein verwunschener Prinz um. Dieser hatte einst einen Meineid geschworen und muss darum in Neumondmondnächten als lange feurige Gestalt mit brennendem Kopf und einem Spinnrad unter dem Arm dort leiden. (n. MÜLLENHOFF, Nr. 292, in: HUBRICH-MESSOW, 178)

Aus der Beobachtung des Wetters zum Neumond konnte man feststellen:„Der Neumond macht das Wetter” oder „neuer Mond neues Wetter”.

Die Sage vom Neumond Eine Geschichte der indischen Sagenwelt.

Den Einfluss des Mondes auf unser Leben haben vor allem die Bauern entdeckt und Regeln formuliert:

Wann ist die beste Zeit zur Saat? Wann ist die beste Erntezeit? u.s.w.. Vieles von diesen alten Weisheiten geht heute in unserer schnelllebigen, Hochtechnisierten Zeit verloren. Daher ist es uns ein Anliegen die Bedeutung des Mondes für den Menschen in Erinnerung zu rufen und insbesondere den indischen Mondkalender bekannter zu machen.

Er hält viel Ratschläge für unser Leben bereit, ob wir materiell oder spirituell orientiert sind, denn anhand des Mondkalenders können wir die Qualitäten der Zeit und die damit verbundenen Energien ersehen und erfühlen, die uns während eines Mondmonats begleiten.

Nicht nur die alten Inder sondern auch die Ägypter wussten um die richtige Zeitqualität, denn sie richteten sich vor allem nach dem Mondkalender. Für sie gab es für alles den richtigen Zeitpunkt, denn der richtige Zeitpunkt kann wesentlich zum Gelingen einer Sache beitragen.

Ein spannendes Abenteuer, für diejenigen die offen sind, für ein neues multidimensionales Weltbild, was den Kosmos und die Naturgesetze nicht ausschließt.
Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 360° – 0°

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Holifest

Indien im Farbenrausch: Holi lockt jung und alt auf die Straßen

Gerade ist der Karneval in Rheinland, Venedig und Brasilien vorbei, da lockt das nächste farbenfrohe Fest die Menschen auf die Straßen – diesmal in Indien. Holi heißt das Frühlingsfest, das am 3. und 4. März in einer ausgelassenen Farbenschlacht und zahlreichen Prozessionen gipfelt.

 

 

 

Einst wollte ein König seinen Sohn Prinz Prahlada zum Glauben an die Dämonen bekehren, weil er selbst Sohn eines Dämons war. Prahlada aber verehrte weiterhin die hinduistische Gottheit Vishnu. Da griff der König zu einer List: Seine Schwester, die Dämonin Holika, die durch besondere Kräfte vor dem Feuer geschützt war, sollte mit Prahlada ins Feuer steigen, damit er verbrannt wird. Vishnu kam dem Jungen zur Hilfe und schützte ihn vor den Flammen, während Holika im Feuer umkam.

Dies ist die bekannteste der vielen Legenden, die den Ursprung des indischen Festes begründen. Sie wird zu Holi vielerorts aufgeführt und symbolisiert den Triumph des Guten über das Böse. Am ersten Tag werden deshalb in Erinnerung an die Vernichtung der Dämonin im ganzen Land Feuer entzündet, in denen Holika-Puppen aus Stroh verbrannt werden.

Jedes Jahr im Februar/ März, fiebert Indien dem fröhlichen Fest entgegen. Bis zu zehn Tage dauern die Feierlichkeiten, begleitet von „Holi-ho!“-Rufen und Holi-Liedern. Fünf Tage nach Vollmond ist Rangapancami (Ranga= Farbe). An diesem Tag strömen die Menschen auf die Straßen, malen sich an Gesicht und Körper bunt an oder bewerfen sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser. Unterschiede zwischen angesehenen Persönlichkeiten, Beamten oder den eigenen Nachbarn werden dabei nicht gemacht. Wie im Karneval werden auch hier Politiker und Prominente zum Narren gehalten.
Grenzen zwischen arm und reich, jung und alt, zwischen Kastenzugehörigkeit, Geschlecht und gesellschaftlichem Status sind an diesen Tagen außer Kraft gesetzt.
Kinder tanzen durch die Straßen und spielen den Passanten Streiche. Sie erinnern damit an die Späße des kleinen Krishnas, der als die achte Inkarnation von Vishnu verehrt wird.

Von allen indischen Festen ist Holi (auch Phagwah, Dol Yatra oder Kamadahana) das farbenprächtigste und populärste. In vielen Städten finden an Holi Prozessionen und Tanz statt. Die Luft ist dann erfüllt von bunten Wolken aus Puder und Gesängen.

Am Mittag hat das verrückte Treiben ein jähes Ende und die Menschen begeben sich zu den Flüssen oder ins eigene Bad, waschen sich die Farbe vom Körper, verbringen den Rest des Tages in entspannter Atmosphäre und erfreuen sich an süßen Naschereien.

Wie bei vielen hinduistische Festen spielen neben den religiösen und sozialen Hintergründen auch Hygiene und Gesundheit eine Rolle. Während der Festtage werden die Häuser geputzt und der Unrat wird verbrannt. Auf diese Weise werden gleichzeitig Krankheitserreger vernichtet und die hygienische Bedingungen in Dörfern und Städten verbessert.