Willkommen in 2013

Das neue Jahr hat begonnen. Für das bevorstehende Jahr wünsche ich alles Gute, viel Erfolg, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit. Mögen alle Herausforderungen und Aufgaben gemeistert und positiv bewältigt werden.

Zunächst müssen wir unsere Lebenslagen und Gegebenheiten nehmen wie sie sind. Was wir dann ändern können, sind unsere geistige Einstellung und Haltung. Zweifel an einem fortschrittlichen und glücklichen Leben, bedeuten den Tod. Zweifel sind wie das vertrocknete Wurzelwerk des Lebens.

Erwartungen sind machtvolle Auslöser für unser Gehirn. Positiv wie negativ. Wenn wir kontinuierlich annehmen, dass unser Leben unglücklich oder erfolglos verläuft und jeder noch so kleinen Niederlage, jedem Fehltritt, jeder Krise und Aufgabe mit Angst und Schonverhalten entgegnen, wirkt diese Haltung unweigerlich auf unser natürlich, spontanes und anstrengungsloses Erinnerungsvermögen unserer Zellen und Neuronen.

Unsere Erwartungen sollten nach vorne ausgerichtet sein. Weg von den inneren Ängsten und der Furcht des Zweifels. Dahin, was wir entdecken können, was wir schöpferisch gestalten können. Andernfalls beeinträchtigen wir unser Wachstumspotential und die Fähigkeit des Lernens.

Wir werden teilnahmslos, erschöpft und ausgepowert. Warum gibt es wohl immer mehr Menschen mit Erschöpfungszuständen?

Depressionen und Angstzustände hindern immer mehr Menschen daran, ihrer Aufgabe nachzugehen. Inzwischen sind die psychischen Erkrankungen der häufigste Grund für die Frühverrentung von Erwerbstätigen. Im Jahr 2011 wurden rund 41 Prozent der Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente mit Depressionen, Angstzuständen oder ähnlichem begründet, wie der “Welt am Sonntag” zufolge aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Im Jahr 2000 hat dieser Anteil bei 24 Prozent gelegen; bis 2010 war er auf 39 Prozent gestiegen. Zeitgleich steigt bedrohlich die Anzahl von Demenz-, und Alzheimerkranken. Das darf so nicht weitergehen und ein Wandel unserer Lebenseinstellung ist dringend notwendig. Für jeden.

“Möchtest du wissen, welche Deine Gedanken und Haltungen in der Vergangenheit waren, betrachte Deinen Körper und Deine Realität von heute. Möchtest Du wissen, wie Dein Körper und Deine Realität von morgen aussieht, betrachte Deine Gedanken und Haltungen von heute. Beachte stets gute Haltungen und Gewohnheiten. Sei achtsam mit Deinen Gedanken. Jede Zelle Deines Körpers, jedes Neuron Deines Gehirns, lauscht auf Deine Impulse und schafft Deine Realität von morgen.”

In diesem Sinne starten wir mit diesem Neujahrsanfang in ein spannendes Jahr und beginnen es mit den besten Vorsätzen für eine bessere Lebenszeit.

Joachim F. Nusch (Ganusch)

Meine Ansprache ist auch auf Youtube veröffentlicht unter:

http://www.youtube.com/watch?v=pR-Whl2nVDw

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Es rappelt in unserer Komfortzone

 

Breaking News zu den aktuellen Transiten im Stier.

Wer kennt sie nicht, die wunderschöne Geschichte von Momo, mit einem völlig zeitlich aktuellen Thema, mit den grauen Herrn, die den Menschen die Zeit stehlen und Meister Hora, der diesen dunklen Mächten gemeinsam mit Momo trotzt, um die Herzen der Menschen retten.

Eine Geschichte, in der wir daran erinnert werden, was für ein großes Geschenk die Zeit ist und wie wichtig es ist, sie für Dinge zu nutzen, die uns  am Herzen liegen und die unserer Gemeinschaft Gedeihen ermöglicht.

Die Diebe der Zeit
Schauen wir uns um, stellen wir fest, wie wenig Zeit unseren Mitmenschen in den Zentren der Gesellschaft bleibt für Gestaltung und Muße. Spreche ich das Thema an, durch Meditation oder Yoga, mehr Qualität, mehr Gesundheit, Glück oder Freude  und Sinnhaftigkeit ins Dasein zu bringen, erhalte ich leider immer wieder die Aussage, dass die Zeit für das Innehalten fehlt und schon gar keine Zeit vorhanden sei, einen Meditationskurs zu besuchen.

Der Prediger Salomo schrieb schon im 3. Jahrhundert vor Chr.:

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:

  • eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben,
  • eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ernten,
  • eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen,
  • eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,
  • eine Zeit zum Weinen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz,
  • eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln,
  • eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, sich zu lösen,
  • eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren,
  • eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen,
  • eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen,
  • eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden,
  • eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Hassen,
  • eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.

Wie wichtig ist uns nun die Zeit für all diese Geschehnisse? Nehmen wir uns ausreichend Zeit zum Heilen, Loslösen, Zusammensein, Entspannen und Genießen, Zeit zur Rekreation? Zeit dem Kollaps entgegen zu wirken und dem Burnout zu entfliehen? Zeit für die Entschleunigung? Sein im Hier und Jetzt?

Zeit und Kosmos

Ab dieser Woche stehen große Veränderungen an, die schon lange ausgelöst sind und ihre Form annehmen. Dabei geht es nicht nur um den zunehmenden Machtverlust der CDU in Nordrheinwestfalen oder der scharfen Kritik an Kanzlerin Frau Merkel auf unserer nationalen Bühne, sondern auch um Auflösung von althergebrachten Orientierungspunkten und Bezugsrahmen.

Sonne, Jupiter und Saturn verlassen ihre Zeichen und wechseln die Position aus den Sternbildern Saturn aus der Waage in die Jungfrau und Zwilling in den Stier, die  Erdelementzeichen.

Dort befindet sich zeitgleich Venus und es entstehen mächtige Konjunktionen. Für diejenigen, die den Abendhimmel beobachten, fällt Venus unmittelbar bei Sonnenuntergang auf und ist für rund 2½ Stunden zu bewundern. Mit zunehmender Dämmerung strahlt der Planet scheinbar immer heller. Sie geht dann um 23¾ Uhr im Nordwesten unter.

Saturn hat die Waage am 16. Mai verlassen, einem Luftzeichen,  und geht bis zum 3. August in die Jungfrau, ebenfalls ein Erdelementzeichen. Venus ist in ihrem Stierzeichen rückläufig bis einschließlich 27. Juni.

Am 20. Mai kommt es an Neumond  zu einer großen ringförmigen Sonnenfinsternis.

Diese ringförmige Sonnenfinsternis am 20.05.2012 könnte eine der meist beobachteten der Geschichte werden. Zahlreiche große Städte Ostasiens, darunter Hongkong und Tokyo liegen in der Zentralzone, die am Morgen des 21. Mai lokaler Zeit im Süden Chinas beginnt. China und Japan erleben den Feuerring am Vormittag, bevor er für 2 1/2 Stunden über den endlosen Wasserflächen des Nordpazifiks entschwindet.

http://www.sonnenfinsternis2012.de/#ueberblick

Die kosmische Dramaturgie steigert sich dann am 22. Mai und wir erleben wieder ein großes Stellium, (mehr darüber zu lesen in meinem Blog vom 2. April 2012) diesmal im Stier. Das führt zu einem  sogenannten Planetenkrieg  in einem Erdzeichen. Wer versteht, was Stier symbolisiert, kann die unten aufgeführten Nachrichten interpretieren und durch den Schlüssel dazu erkennen, welchen Grad wir in der kritischstes Phase der inneren Transformation  von 2012 erreichen.

Wir befinden uns genau jetzt in diesem delikaten ersten Abschnitt auf den dann im November/Dezember 2012, zum 21. Dezember hin, der zweite Abschnitt folgt.

Was wird passieren müssen, dass der Mensch als gesamte Gruppe umdenkt und nicht nur einzelne Individuen und Gruppen nachhaltig denken und handeln?

Was müssen wir tun, um mehr Zeit für uns und die heilsame Entwicklung unserer Seele und unserer Welt zu bekommen?

Wie werden wir Verhalten, Einstellung und Wertvorstellungen in unserer Kultur erneuern und mehr in den Einklang mit den Naturgesetzen (Dharma) bringen?

Wir brauchen eine nachhaltige, grüne und sozialökonomische Infrastruktur auf unserem Planeten, basierend auf geistig spirituellen Werten lebenserhaltenden und lebensfördernden Leitlinien und Prozessen. Es reicht nicht aus ein bisschen CO2 zu senken.

Immer noch gibt es Vertreter der Liga der grauen Männer, die der „zeitberaubten“ „hyperaktiven“ und „fremdgesteuerten“ Gesellschaft weismachen wollen, man müsse weiterhin quantitativen Wachstum fördern, ohne Nachhaltigkeit, gesunden Sparprozessen, anstatt sozial-ökonomisch und ökologische Prozesse massiv in Gang zu setzen.  

 

 â€žMan muss heftig in Kunst und Wissenschaft eingedrungen sein, um deren Bestandteile meistern zu können […]
Die Dunkelheit der Anfänge erhellt sich erst in der Mitte oder gegen Ende.“

Denis Diderot (1753)

Schwierige und spaltende Allianzen in der europäischen Gemeinschaft zeigen, wie labil die Einheit ist. Manch ein Franzose, lässt sich von den falschen und irreführenden geopolitischen  US-Machtspielen verführen, die im Grunde genommen nur dem Konzept dienen, trügerische Konjunkturimpulse zu geben, bedenkliche Wachstumspackete in Gang zu bringen, die die Erde und die Menschheit nicht braucht.

Wachstum auf Kosten der Ärmsten: Mensch plündert Erde maßlos aus – n-tv.de

n-tv.de

Die Zeit rinnt durch unsere Hände schneller als es uns lieb ist

Zeit rind uns aus den Händen

Nach dem vergangenen Supermond, werden wir nun ab Neumond auch vermehrt  die angekündigten Wellenmuster der Venus und verschiedener weiterer Transite und Konjunktionen in den kommenden Tagen und Wochen zu spüren bekommen.

Vor wenigen Tagen erlebte die Erde zwei spektakuläre Naturphänomene. Erstens gab es einen starken Meteorstrom und zweitens kam es zu einem so genannten Supermond, (letzter Vollmond) der Aufgewühltheit, innere Unruhe, Naturkatastrophen und soziale Ausschreitungen  mit sich bringen kann  â€“ das berichtete zumindest die russische Tageszeitung Konsomolskaja Prawda.

In unserer direkten Umgebung sind hier die chaotischen Verhältnisse beim Relegationsspiel  Düsseldorf – Berlin zu nennen, Auflösung des Parlaments in Griechenland, Blockupy Demos weltweit etc.

Vor einer Berufsschule in der süditalienischen Stadt Brindisi ist am Morgen eine Bombe explodiert

http://www.spiegel.de/panorama/bombe-explodiert-vor-berufsschule-in-brindisi-a-833925.html

Auf der persönlichen Ebene, im sozialen Umfeld erlebe ich durch Gespräche, Emailanfragen,  Anrufe und Beratungen einen enormen Zuwachs an Unruhe und emotionaler Instabilität. Viele fragen mich was zurzeit los sei und welche Planetenmuster für diese Turbolenzen  zuständig sind, die gerade im Partnerberiech, im Zusammenleben, zu schwierigen Situationen und Herausforderungen führen. Venus und Jupiter sind eben im Spiel.

Diese Unruhe spiegelt sich auch in den Medien wieder, wenn wir uns die Berichte der letzten Tage ansehen.

Ich habe die interessantesten Meldungen zusammengestellt:

·         Dax, Gold und Euro stürzen ab. Eurodämmerung: Es braut sich was zusammen und die Griechenlandsituation beherrscht alle Wirtschaftsmedien. Es trifft dieses westliche Wirtschaftssystem im Herzen. Starökonom Paul Krugman warnt, der Zerfall der Eurozone sei  eine Frage von Monaten, Chinas Wachstum lahmt und Spanien hat Mühe, seine Anleihen loszuwerden. Für die Börse ist es eine Zeit der schlechten Nachrichten.

·         Den vollständigen Artikel erreichen Sie unter der URL http://www.focus.de/finanzen/boerse/dax-gold-oel-und-euro-stuerzen-ab-es-braut-sich-was-zusammen_aid_752673.html

·         Fehlspekulationen bei JP Morgan könnten auf bis zu fünf Milliarden Dollar steigen. http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article106339889/Schwer-verzockt.html

·         Eurogruppen-Chef Juncker:  Austritt Griechenlands kein Thema http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/eurogruppen-chef-juncker-austritt-griechenlands-kein-thema_aid_752549.html

·         Großbritannien bereitet sich auf Euro-Austritt der Griechen vor. Die britische Regierung fürchtet die Folgen eines möglichen Euro-Austritts der Griechen für das eigene Land. Der Austritt könnte die Euro-Zone eine Billion Dollar kosten.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/grossbritannien-euro-griechenland

·         Griechenland:  Was der Euro-Austritt der Griechen kosten würde http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/griechenland-nach-der-wahl-was-uns-der-euro-austritt-der-griechen-kosten-wuerde_aid_749483.html

·         Griechen-Chaos belastet Rohstoffmärkte:  Goldpreis stürzt unter 1600 Dollar http://www.focus.de/finanzen/boerse/gold/zweifel-an-griechenland-druecken-gold-und-oelpreis-goldpreis-stuerzt-unter-1600-dollar_aid_749496.html

·         Eine sehr ernüchternde  Analyse und die Wahrheit ( mein Saturnnewsletter vom Herbst 2011) kommt ans Licht. Köln das Griechenlandsyndrom in Deutschland , in vielerlei Hinsicht. Wie ein Investmentkünstler, ein Banker und Stadtoffizielle die Metropole arm machten.
http://www.zeit.de/2012/20/Koeln-Kapitalanlage

·         Noch vor wenigen Monaten wollte der  amerikanische Medienriese Time Warner Brother eine Milliarde Euro in bar für die hochverschuldeten Produzenten von „Big Brother“ und „Deal or no deal“, Endemol bezahlen.  Jetzt zeichnet sich ein Niedergang der Plattenfirma Warner Music ab.

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-warner-music-steckt-in-der-verlustzone-fest_aid_753328.html

Im zweiten Geschäftsquartal (Januar bis März) schmolz der Umsatz um 8 Prozent auf 628 Millionen Dollar (483 Mio Euro). Das führte zu einem erneuten Verlust von unterm Strich 36 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte Warner Music ähnlich viel Geld verloren.

Musikbranche, Entertainment und Kunst sind vor allem Bereiche, in denen es  wegen fehlender Nachhaltigkeit und mangelhafter Werte durch die Saturn/Venus Muster zu Verlusten und  Umsatzrückgängen  kommen wird.

·         Großveranstaltungen erleben Absagen oder müssen geringere Besucherzahlen hinnehmen. Vom einem Besuch auf Großveranstaltungen möchte ich im Moment dringend abraten, es sei denn, es handelt sich um stille, spirituelle Meditations-, oder Yogagruppen.
 

  • Islamisten verbieten Lady Gaga Konzert in Indonesien:

http://www.stern.de/lifestyle/leute/polizei-verbietet-auftritt-in-jakarta-islamisten-verhindern-lady-gaga-konzert-1827587.html

·         Lady Gaga sorgt für mächtig Ärger auf den Philippinen

http://www.klatsch-tratsch.de/2012/05/18/lady-gaga-sorgt-fur-machtig-arger-auf-den-philippinen/115520

 

Auffällig ist, dass sich seit der Rückkehr von Saturn in die Jungfrau am 16. Mai, die Aktien der indischen Airline Air India im Sturzflug  befinden.  Schon bei Saturns letzten Besuch in der Jungfrau, gab es enorme Verluste in der Flugzeugindustrie, wie ich bereits 2009 in einem  Blog berichtete und diese Muster beschrieb, an dem auch die Automobilindustrie zu leiden hat.

Die Erde wird derzeit mit den so genannten Mai-Aquariden konfrontiert. Das ist ein Meteorstrom, der vom Halleyschen Kometen stammt. Der Komet selbst befindet sich jetzt am Rande des Sonnensystems, Staub und kleine Steine von seinem Schweif sind aber regelmäßig zu beobachten.

Der diesjährige Höhepunkt war letzte Woche. Ein weiteres Phänomen wurde am 5. und 6. Mai gesehen: Der Mond erschien nachts unglaublich groß. Erstmals im laufenden Jahr kam  er der Erde so nahe – und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt herrschte Vollmond.

Dieser Zusammenfall wird als Super-Mond bezeichnet. Das Blatt kommentierte: „In der Regel verspricht der Super-Mond nichts Gutes, denn ihn begleitet eine verstärkte Gravitations-Einwirkung des Mondes auf unseren Planeten. Das könnte unvorhersehbare Vorgänge im Erdinneren verursachen. Einige Tage vor dem vorjährigen Super-Mond hat sich beispielsweise das verheerende Erdbeben in Japan ereignet“.

Doch es wird noch spannender. In den kommenden Tagen  kommen  weitere Phänomene und Muster zur Geltung. Sonne, Jupiter und Saturn werden sich alle in Erdeelemente hinein bewegen .

Sonnenaufgang und Stellium 22.05.2012
Das sind die beiden Zeichen  Jungfrau und Stier.  Am 22. Mai kommt es dann zu einem großen Stellium im Stier. Dort treffen dann Sonne, Venus, Merkur, Jupiter  und Mond wie auch der Mondknoten Ketu  zusammen. Spannend dürfte auch der Abend sein, wenn um ca. 20:30 Uhr Rahu, der aufgehende Mondknoten im Aszendenten steht und alle anderen genannten Planeten im Stier  im 7. Haus zusammenfinden.

Das 7. Haus symbolisiert auch unser soziales Umfeld. Rahu im 1. Haus alte karmische Themen und Verpflichtungen das 7. Haus die Art und Weise wie wir andere beeinflussen, Erfolg und Misserfolg im geschäftlichen Sektor. Alte Verbindungen werden gelöst und neue  geschaffen.

Montag, der  21. Mai 2012 wird als Welttag für kulturelle Entwicklung (auch "Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung") gefeiert. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 2002 durch die UNESCO eingeführt. Ein Tag der Begegnung, dem Ziel der gemeinschaftlichen Verständigung und des  kulturellen Austauschs, der in Verbindung mit den 7. Hausthemen steht.

http://www.kleiner-kalender.de/event/welttag-fuer-kulturelle-entwicklung/5290-welt.html

Der 21.05.2012 gilt auch als bundesweiter Aktionstag "Kultur gut stärken". Die Beteiligung ist sehr groß. Im ganzen Bundesgebiet können über 450 Veranstaltungen am 21. Mai und dem vorausgehenden Wochenende besucht werden. Ich finde es äußerst interessant, dass dieses Kulturthema auch im Zusammenhang mit diesem aktivierten 7. Haus steh und unser globales soziales Feld aus dieser Perspektive eingebunden ist.

Horoskop am 22. Mai 2012 um 20:30 Uhr - Stellium im 7. Haus

http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2306&rubrik=2

Kriyamana Karma.

Hierbei handelt es sich um einen sehr wichtigen Aspekt der Karmawissenschaft.

Das Kriyamana Karma befähigt uns, die Art und Weise unseres Umgangs mit Besitz, (Artha) Errungenschaften, Eigentum, materielle Dinge und Wohlstand insgesamt zu reflektieren und zu bewerten.

Diesen Prozess werden die erläuterten Zeitmuster und Planetenkonstellationen erzwingen, wenn wir nicht aus eigener Erkenntnis heraus handeln. Welchen Wert geben wir den Errungenschaften der heutigen Zeit und was können wir verbessern im Sinne der Nachhaltigkeit und des Gedeihens?

Es liegt an uns, die Resultate unserer vergangenen Handlungen und deren Ergebnisse aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Wir haben sogar die Chance Schritte zu unternehmen, damit wir durch dieses Kriyamana Karma eine bessere Zukunft sichern, oder sogar die Effekte der vergangenen Handlungen und Konsequenzen ggfls. positiv verändern.

Sind wir Gestalter oder  Erdulder? Opfer oder Schöpfer? Nutzen wir unsere kreative-, schöpferische und spirituelle Intelligenz oder werden wir von der Macht der Gier, des Konsums und seelischen Verstrickungen regiert?

Die Komfortzone des Zodiaks.

Der Stier ist ein weibliches, erdiges Zeichen. Stabilität, Sicherheit und Konsum sind ihm eigen.  

Bequemlichkeit, Einfachheit, Struktur und Zustand unserer materiellen Werte werden in diesen Tagen gewaltig geschüttelt. Wichtig ist, dass wir uns nicht in Unruhe versetzen lassen oder sogar Erstarren vor den Herausforderungen, die auf uns zukommen. Sondern durch Stille, Meditation, ausreichenden Schlaf und auf dieser Basis mit schöpferischen Handeln unser Leben sinnvoll zu gestalten. Nehmen wir uns die Zeit für diesen Prozess. Beginnen wir jetzt unsere Komfortzone zu öffnen und zu teilen.

Verlassen der Komfortzone

Unsere Komfortzone

Wir alle bewegen uns meist – und viele Menschen ein Leben lang – nur in unserer sogenannten Komfortzone, also den Lebensumständen und Kontexten, den Gewohnheiten und Ritualen in denen wir genau zu wissen glauben, was, wie, wann, wo, warum etc. „funktioniert".

„Der Bobbahn-Fahrer fährt die Bobbahn so, wie der Bobbahn-Bauer die Bobbahn gebaut hat“! Wir sind dieser Bobbahn-Bauer.

In der Komfortzone erleben wir absolute Sicherheit (und danach strebt der Mensch nun mal), wir fühlen uns geborgen, sind einfach in unserer Welt, auf unserer "Insel" heimisch… und wollen meist nichts anderes mehr kennen lernen.

Persönliches Wachstum findet allerdings überwiegend (manche Erfolgstrainer meinen sogar "nur") außerhalb dieser, unserer eigenen Komfortzone statt. Wir müssen die Grenzen der engen Komfortzone überschreiten, was Kontrollverlust bedeuten kann, aber neue Erkenntnisse und Erfahrungen bringt. Und dieses „über den eigenen Tellerrand" schauen ist auf Dauer der einzige Weg, seine persönliche Komfortzone zu erweitern, und persönlich zu wachsen.

Raus aus der Komfortzone…

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Veränderungen packt er nur unter zwei Voraussetzungen an: Schmerz oder Freude. Meist ist es der Schmerz, der uns dazu bewegt, unser Leben umzukrempeln – anders sehen wir keinen Grund, lieb gewonnene Pfade der Gewohnheit zu verlassen. "Komfortzone" nennen wir den Bereich, den wir nur verlassen, wenn Schmerz oder übergroße Freude uns dazu motivieren. Es lohnt sich, den Schritt aus der Komfortzone zu tun, um die Motivation der inneren Ãœberzeugung zu aktivieren.

(Prof. Dr. Lothar Seiwert)

…und hinein ins Tun

Wer etwas bewegen will, muss raus aus der Komfortzone, denn Wachstum findet nur außerhalb der Komfortzone statt. Wie das zu schaffen ist? Ganz einfach! Indem Sie ins Handeln kommen. Warten Sie nicht auf Wunder, gestalten Sie in Zukunft Ihr Leben selbst.

Nur angewandtes Wissen ist Macht und führt Sie zum Erfolg. Die Kombination des Tresors, in dem all ihr Potenzial steckt, hat drei Buchstaben: TUN!

(Jörg Löhr)

Schauen wir, was sich in den kommenden Wochen und Monaten bis Dezember 2012 so alles ereignen wird und behalten wir unsere positive innere Haltung

Die Zukunft bringt uns Gutes. Positiv News
 

Positiv Nachricht der Woche:

Spiritualität und Interkulturalität

Ein Weiterbildungsprogramm über verschiedene Religionen, Kulturen und deren spirituelle Wege – mit Selbstlernphasen (online) und Präsenzwochenenden.

http://www.weiterbildung.uni-freiburg.de/wisswb/diploma/interkulturalitaet

 

Termine:

Rainbow Spirit Festival Pfingsten 2012 in München

Mein Vortrag findet statt am 26. Mai um 15:00 Uhr. Täglich gebe ich zu zu Beginn des Festivals einen astrologischen Ausblick auf die Tagesqualitäten und Energiemuster.

22. Juni 2012 Köln:

Vortrag in Köln: Neues Bewusstsein, neues Denken, neues Gehirn.

Hinterhofsalon
 

www.meditierstduschon.de

 

Vedharma Institut für vedische Lebensweise

Am Fließ 21

D – 50181 Bedburg

Tel.: +49 2463 997366

info@vedharma.de

 

www.vedharma.de & www.jyotishi.de

 

 

 

Saturn Transit in die Waage am 15.11.2011

Wie schnell uns das Weltenschicksal verändert. Unsere Welt befindet sich ständig im Wandel.

Wie sehen die nächsten 30 Jahre aus? Können wir Rückschlüsse ziehen, aus den Erfahrungen, die wir Anfang der Achtziger gemacht haben und in dem Zeitraum bis zum heutigen Datum?

Natürlich können wir das. Doch verlieren wir sehr schnell ein paar wesentliche Dinge aus den Augen.

29,5 Jahre benötig Saturn um einmal durch das persönliche Horoskop zu laufen. Was ist vor ca. 30 Jahren alles passiert und seit dem?

Erinnern wir uns. Schauen wir nur einmal kurz zurück in die vergangenen 3 Jahre, ohne gleich die Zeit Ende der 80er und 90er zu analysieren, in der es zur großen Wiedervereinigung in Deutschland kam (1990), BTX eingeführt wurde (1982) , der Vorläufer des heutigen Internets, das Web entstand 1989 als Projekt am CERN bei Genf, der Zerfall Jugoslawiens (1992), Terroranschläge 11.09.2001, die Einführung des Euro am 1.01.2002, und die Unabhängigkeitsbestrebungen in Nordafrika (2011).

Der letzte Saturntransit vom Löwe in die Jungfrau (2008/2009) brachte uns einen Zusammenbruch der Automobilindustrie, der Immobilienblase in den USA, eine Bankenkrise und aktuell eine Staatenkrise, (Eurokrise) bedingt durch ein von der Ökonomie abgelöstes Finanzsystem, was die Menschen in eine globale Gefangenschaft gebracht hat.

Umweltkatastrophen haben zugenommen, Gletscher schmelzen, die Polkappen verschwinden immer mehr und eine globale Erwärmung können wir mehr und mehr beobachten. Zwischen 1906 und 2005 hat sich die durchschnittliche Lufttemperatur in Bodennähe um 0,74 °C (± 0,18 °C) erhöht. Das Jahrzehnt von 2000 bis 2009 war mit Abstand das wärmste je gemessene, gefolgt von den 1990er Jahren, die wiederum wärmer waren als die 1980er Jahre.

Ein Bericht des WWF stellte fest, dass 67 % aller Gletscher im Himalaya abschmelzen. Einige Gebiete des Himalayas erwärmen sich fünf mal so schnell wie der globale Durchschnitt. Ausnahmslos alle Gletscher in der Region um den Mount Everest im Himalaya befinden sich im Rückgang. Der Khumbu-Gletscher in der Nähe des Mount Everest zog sich seit 1953 um etwa 5 km zurück. Auf der Nordseite befindet sich der Rongbuk Gletscher; er verliert jährlich 20 m an Länge.

Der etwa 30 km lange Gangotri-Gletscher in Indien, der als Quelle des Ganges gilt, schmolz zwischen 1971 und 2004 jährlich um 27 m ab. Wenn diese Geschwindigkeit weiterhin anhält, können wir davon ausgehen, dass in 30 Jahren der Ganges ausgetrocknet ist. Über 1 Milliarde Menschen in Indien, China und den angrenzenden Ländern, sind von der Wasserversorgung des Ganges abhängig. Diese Konsequenzen kann sich jeder vorstellen.

Gibt es also noch Zeit für Kompromisse?

Würde der Temperaturanstieg in den kommenden 30 Jahren exponentiell weiter ansteigen um ca. 2°, müssten wir auf der Basis heutiger Erkenntnisse von katastrophalen Folgen ausgehen. Es würde ein Massensterben unserer menschlichen Gattung stattfinden, wenn nicht vorher bereits ein globaler Krieg, neben zunehmenden Umweltkatastrophen, seinen Teil dazu beitragen würde.

Mars, der General und Kriegsherr, befindet sich seit einigen Tagen im Zeichen des Löwen. Er birgt einiges kriegerisches Umbruchpotenzial für die kommenden acht Monate. Während jetzt Anfang November Millionen Muslime nach Mekka pilgern und ihre jährliche Pilgerreise zu den Zeremonien des Hadsh beginnen, rufen die Israelis zu einem Krieg gegen den Iran auf. Ein Militärschlag Israels und anderer Staaten gegen das iranische Atomprogramm wird nach Einschätzung des israelischen Präsidenten Schimon Peres immer wahrscheinlicher. Ohne weitere diplomatische Bemühungen, droht Israel dem Iran und beschwört so möglicherweise ein unkalkulierbares Risiko für den ganzen Globus einzugehen, anstatt gemäßigte und friedvollere Worte und Haltungen einzuschlagen. Ein möglicher Flächenbrand könnte auf die ganze Welt übergreifen und alles was Irak und Afghanistan bedeutet, in den Schatten stellen. Angesichts der Debatten in Israel über einen Militärangriff auf Atomanlagen im Iran, hat Frankreich vor den dramatischen Folgen eines solchen Schrittes gewarnt. Militäraktionen könnten zu einer "völlig destabilisierenden Lage in der Region" führen, sagte Außenminister Alain Juppe am Sonntag

Saturn geht am 15. November für 2,5 Jahre in die Waage . Er geht in das Zeichen seiner „Exaltation“.

Das bedeutet, dass er sich zeitweilig äußerst überschwänglich benehmen kann, hysterisch oder erregt ist, aufgeregt und überspannt reagiert und seine volle Energie erreicht. Wenn Saturn in seinem Zyklus nun über regt ist, sollte man sehr auf der Hut sein mit seinen Verwicklungen im Alltagsleben und falschen Lebenskonzepten besser abschwören.

Der Saturn-Transit in die Waage am 15. November 2011 ist nach astronomischen und mathematischen Systemen ermittelt worden, die auf Grundlagen des „Lahiri Ayanamsha“ von ca 24° 01′ 37” basieren. Das ist der Umrechnungsfaktor zwischen dem tropischen und dem vedischen Tierkreis.

"Wenn Saturn (Shani) Euch gut gesonnen ist, wird er Euch ein Königreich schenken, aber wenn er zornig ist, wird er Euch in einem Moment alles nehmen. Seine Gnade macht Euch glücklich, während sein Zorn Euch so ruiniert, dass Euer Name in der menschlichen Welt auf immer vergessen sein wird."

Saturn bevorzugt niemanden. Er ist der große Nievellierer und arbeitet wie eine kosmische Planierraupe.

Ist Saturn Euer schlimmster Feind oder bester Freund? Das kann man im persönlichen Kundali (vedisches Horoskop) ablesen und jeder sollte sich über diese Qualität bewusst sein, so dass er Maßnahmen ergreifen kann, das Schlimmste auszubalancieren.

Die Eigenschaften und Charakterzüge dieses besonderen und einzigartigen Planeten (Graha) könnte man bezeichnen mit: Richter, Gutachter und Henker", "grausamer Schicksalsmeister " oder "Agent des negativen Karma, ein TÜV, um die kosmische Ordnung zu kontrollieren und herbeizuführen. Wo er im Horoskop platziert ist, wird er Schwierigkeiten und große Herausforderungen anzeigen. Die kommenden 40 Tage zwischen den beiden Transiten, aus der Jungfrau heraus und in die Waage hinein werden eine entscheidende Zeit sein, für die Laufzeit der folgenden drei Jahre durch das Zeichen der Gerechtigkeit und des Ausgleichs.

Herauszufinden ist es, welche Themenbereiche im persönlichen Leben betroffen sind, um eine geeignete Verteidigung auf zu bauen. Es gibt keine Zeit zu vertun. Carpe Diem!. Zeit zur Vorbereitung und der Kompromisse gab es genug. Saturn ist der Herrscher über die Zeit. Er achtet kontinuierlich auf den kosmischen Ausgleich und zeigt uns, was „wahre“ Freude oder tiefes Leid bedeutet.

In dem Zeitfenster wo er sich in das neue Zeichen bewegt, lässt er nichts unversucht, seinen Standpunkt klarzumachen. Saturn hat wie auch alle anderen Planeten, eine Funktion und einen konkreten Zweck. Dank ihm gibt es keine Ungerechtigkeit in der Welt. Saturn kredenzt uns die Konsequenzen unseres Handelns und vergisst dabei niemanden.

Das Gesetz des Karma ist für alle gleich.

So wie alle Planeten unser Leben auf die eine oder andere Weise günstig oder ungünstig beeinflussen, so zeigt Saturn seinen wesentlichen Einfluss je nach Haus und Position im Transit und seiner weiteren Vernetzung mit anderen Häusern. Er bewegt sich heimlich, unsichtbar, wie ein Tarnkappenbomber und verpasst keine Chance, seine besondere Lieferung und Lektion fürs Leben zu überbringen.

Saturn liefert nichts, was nicht von jedem einzelnen in diesem oder einem früheren Leben bestellt wurde. Er ist einfach der Vollstrecker des Schicksals.

Saturn in der Waage
Saturn ist der mächtigste der 9 Planeten. Er kann mehr geben als die anderen Planeten und ist äußerst anspruchsvoll.

Der Saturn Transit in der Waage am 15. November 2011 wird jedes einzelne Leben verändern, nicht nur weil grundsätzlich alle Saturn-Transite große Auswirkungen auf das Leben haben. Er lehrt uns, unterrichtet und trainiert uns für mehr Verantwortung und Rechtschaffenheit. Er weist vor allem auf die Lebensbereiche hin, die zu kurz kommen und denen wir nicht genug Achtsamkeit entgegen bringen. Viele Menschen haben Angst vor der Saturnenergie, wegen der Strapazen und damit verbundener Pflichten. Während des Saturn Transit erlebt man seine Energie häufig als eine ‘negative’ Begleiterscheinung, die darauf hinweist, welches Gebiet in unserer Existenz überarbeitet werden soll. In dieser Zeit erhalten wir die Gelegenheit, den Zweig des Lebens, der etwas vernachlässigt wurde zu stärken und zu entwickeln. Diese Arbeit (Karma Yoga) hilft uns zu einem besseren Verständnis der Saturn-Erfahrungen zu kommen. So werden wir in die Lage versetzt, uns durch die Spanne des Saturntransits mit mehr Anmut und Leichtigkeit zu bewegen.

Saturn Transit 2011 – Punkte, die Sie wissen sollten
Für bestimmte Zeichen, in denen der Geburtsmond steht, wirkt sich der Saturntransit unterschiedlich aus.

Sade Sati – Der Schatten Saturns:

Ein Sade Sati besteht aus drei Perioden von ungefähr zweieinhalb Jahren Dauer, da Saturn für zweieinhalb Jahre durch ein Zeichen wandert. Der Sade Sati von Saturn erscheint normalerweise dreimal im Leben einer Person.

Sade Sati ist der wichtigste Transit des Saturns zum Mond. Er dauert 7,5 Jahre und beginnt, wenn der laufende Saturn in das 12. Zeichen vom Mond aus gerechnet eintritt. Das Ende entspricht Saturns Ãœbergang in das 3. Zeichen vom Mond gerechnet.

Der Saturntransit durch die Häuser 12, 1 und 2 vom Mond aus gesehen, ist also Sade Sati. Im 12. Haus findet etwas seinen Abschluss (Verlust, Trennung), im 1. Haus geht es um uns selbst und im 2. Haus um unseren persönlichen Besitz. Außerdem ist das 2. Haus ein Maraka-Haus, in dem Dinge ein unerwartetes Ende nehmen können.

Sade Sati führt zu einer Transformation der Persönlichkeit. In der Regel werden die Prioritäten des Lebens neu verteilt, die Lebensausrichtung oder auch Partnerschaft oder Beruf unterliegen grundlegenden Änderungen. Diese Veränderungen erfordern Geduld und Weisheit. Oft ist man in der ersten Hälfte von Sade Sati versucht, (vor)schnelle Lösungen zu finden, sich in einer kriselnden Partnerschaft zum Beispiel voreilig zu trennen, oder einen ungeliebten Arbeitsplatz übereilt zu kündigen. Die Zeit, da Saturn ungefähr drei Grad vor und nach dem Mond steht, ist die intensivste Zeit, und es ist ratsam, mit grundlegenden Entscheidungen bis nach der exakten Konjunktion zu warten und eine spirituelle Energiearbeit zu vertiefen.

  • Für Personen, die den Mond im Zeichen der Jungfrau stehen haben, ist der Transit im zweiten Haus vom Mond sehr günstig.

  • Für die Waage ist dieser Transit ebenfalls sehr günstig.

  • Für Menschen, die ihren Mond im Skorpion stehen haben, beginnt nun durch den Transit von Saturn in die Waage und durch das zwölfte Haus vom Mond aus gesehen, die erste Phase des Sade Sati, der insgesamt bis zum Januar 2020 andauern wird. Die erste Phase bis November 2014 wird günstige Ergebnisse bringen. Die zweite Phase etwas schwieriger sein und die dritte mittelmäßig.

Diese "Sade Sati Zeit " ist eine astrologische Zeit, vor der viele Menschen in Indien Angst haben, weil sie auch mit Verlust verbunden wird. Da Saturn aber ein gerechter Planet ist, sollte man sich auf keinen Fall entmutigen lassen und die bevorstehenden Aufgaben mutig und hoffnungsvoll annehmen.

Der Mond symbolisiert für uns den Planeten mit dem schnellsten Wechsel am Himmel. Jeder Tag wird in eine neue Mondphase (Tithi) unterteilt. Der Mond beendet seine Reise durch das Firmament in etwa 28 Tagen. Saturn auf der anderen Seite, ist die langsamste aller Planeten. Er ist nicht in Eile. Saturn im Vergleich ist zeitlos, fest und "schwer" in dem Sinne, als er kaum eine wahrnehmbare Änderung vornimmt. Er ist tiefgründiger und in seinem Wirken nachhaltiger.

Eine Analogie beschreibt, dass Saturn Baudenkmäler, Statuen, Kirchen, Arenen und Pyramiden baut, die Tausende Jahre überdauern, während der Mond ein kleines Zelt aufbaut, das für den persönlichen Gebrauch und für eine Nacht errichtet wird und schnell für die Wanderung wieder eingepackt werden kann.

In der Auslegung, steht der Mond für den Geist und die Emotionen. Die Sternzeichen, in denen der Mond sich befindet, insbesondere in den Nakshatras, (Mondhäuser) beschreiben in der Grundidee den Typ des Betriebssystems, welches uns im Leben zur Verfügung steht. So hat zum Beispiel ein Widdermond ein anderes mentales Betriebssystem, als jemand mit einem Mondzeichen im Löwen mit anderen Anwendungen, Funktionen und Leistungsbeschreibungen.

Wenn sich nun der sich langsam bewegende Saturn an das Mondzeichen annähert, entsteht eine Kollision, ein Aufeinanderprallen sehr unterschiedlicher Kräfte, was die meisten als schmerzlich empfinden, da ihr Geist und ihre Emotionen trotz aller Rebellion und Gegenwehr in neue Muster gezwungen werden. Dies kann bis zu einer bipolaren affektiven Störung führen.

Saturn ist entschlossen, ein neues Kolosseum, ein neues Wertemodell zu errichten, was seinen Vorstellungen eines ewigen Leitbild des Dienstes am Nächsten entspricht. Dafür nimmt er sich Zeit. Es dauert ca. 29-30 Jahre, um alle 12 Tierkreiszeichen zu durchqueren.

Die Umstrukturierung des Geistes und der emotionalen Welt, die Saturn während des Sade Sati mit sich bringt, ist nachhaltig und setzt an tief sitzenden, feinstofflichen Änderungen im Betriebssystem an, um neue Perspektiven und Lebensqualitäten, für die nächsten 30 Jahre zu schaffen. Im Grunde genommen geht es wiederum um die Feineinstellung des Lebens im Einklang mit dem Dharma.
Nachfolgend wird kurz und allgemein dargestellt, welche Veränderungen und Herausforderungen während Sade Sati entstehen können. Allerdings möchte ich sehr genau darauf hinweisen, dass es erstens darauf ankommt, welche Sade Sati-Phase, in welchem Lebensalter stattfindet, welche Reifeprozesse bis dahin bereits abgeschlossen wurden und welche Erkenntnisse aus den vorherigen Phasen abgeleitet wurden, um im heutigen Alltagsleben stimmig mit dem individuellen Dharma und dem kosmischen Gesetz zu leben.

Je nachdem, welcher ihr Geburtsmond ist (Betriebssystem), verändern sich die Vorzeichen und die Auswirkungen auf ihr Leben günstig oder ungünstig:

Haus vom Mondzeichen

Potentielle Veränderungen

12. Haus

Loslassen, in den Fluss kommen, lernen im Hier und Jetzt zu leben. Los zu lassen, was uns nicht gut tut. Seelischen Ballast abwerfen. Karriere, Beruf, altes Leben, Ãœberzeugungen, etc.

Abgeschiedenheit, Rückzug, Isolation, Scheidung, Umzug, Erleuchtung, in einigen Fällen Ruhm, Tod von Angehörigen, Ärger mit der Regierung oder dem Finanzamt, Verlust und Enteignung

1. Haus (Mondzeichen)

Gesundheit, psychische Leiden, Depression, mangelnde Unterstützung durch andere, Hindernisse auf dem Weg zur Zielerreichung, mangelnde Initiative, Projekte können nicht abgeschlossen werden und werden auf die lange Bank geschoben

2. Haus

Restrukturierung im finanziellen Bereich, Missverständnisse in der Familie und sozialem Umfeld, Verlust des Ansehens, gesundheitliche Probleme im Gesicht, Entwertung des Vermögens

Während der gesamten Sade Sati Zeit geht es darum, die Kern Lebensfragen zu beantworten, die wir von Geburt an mitgebracht haben.

Diese Sade Sati Erfahrungen drücken sich sehr unterschiedlich aus. In manchen Phasen verlieren wir Familienangehörige, Menschen die wir lieben und schätzen. Das betrifft natürlich auch unser soziales Umfeld. Unsere Arbeitswelt. So gehören auch Arbeitskollegen dazu, die wir ja verlieren, bzw. die durch das Ausscheiden aus dem Beruf, von unserem direkten Wirkungskreis ausscheiden. Teams, Arbeitsgruppen, Theaterensembles oder Künstlergruppen, (Gottschalk) die sich auflösen sind z.B. Teil dieses Prozesses.

Auf der positiven Seite finden Menschen zusammen. Individuen, die im Geiste und in ihren Wertemodellen zusammengehören. Menschen, Gesellschaftsgruppen, neue Parteien und Bewegungen, (Piraten Partei, Wayseers, Occupuy, Pachamama, Be the Change etc.) die verantwortungsvolle Positionen erreichen, um einen größeren Einfluss durch ethische, moralische und nachhaltige Werte auf die Gesellschaft zu erhalten. Sie entwickeln ausreichende Disziplin und überragendes Durchhaltevermögen, was bei all der harten Arbeit erforderlich ist, um etwas Bleibendes und Großes zu schaffen , ob es sich um ein Unternehmen handelt , eine Organisation, die im Dienste der Gesellschaft steht und karitativen Zwecken nachgeht, oder einen allgemein förderlichen Beitrag für die Menschheit und den Planeten bringt.

Welchen Beitrag kann ich leisten, um Fragen zu beantworten, die im Rahmen dieses Saturntransit mit dem individuellen Leben entstehen?

Der Speicher des Karma ist im vedischen Horoskop verhüllt. Jyotish bringt Licht und zarte Einblicke in die Muster und Felder in denen wir uns in unserem Leben bewegen.

Meine individuelle Saturn Transit Beratung, wird im persönlichen Gespräch für diese kritische Zeit des Wandels, Licht und Anleitung geben und aufzeigen, was zu beachten ist, welche Vorkehrungen zu treffen sind, in welchen Bereichen es Hindernisse gibt und wie wir die schwierigste Zeit, unter Berücksichtigung von Universalmittel zur Behandlung ungünstiger Effekte, überbrücken können.

Beratungsanfragen bearbeite ich umgehend per Telefon über +49 2463 997366 oder info@jyotishi.de

"Heyam Dhukam Anagatam"

Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht.

Loka Samasta Sukino Bhavantu
OM Shan’ti Shan’ti Shan’ti

Herzliche Grüße

GANUSCH

Joachim F. NUSCH

Wer uns einen netten Gruß hinterlassen möchte, ist in unserem Gästebuch herzlich Willkommen. http://www.jyotishi.de/index.php/gaestebuch.html

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Janmashtami 22. August 2011

Happy Shri Krishna Janmashtami

Der Krishna Janmashtami Tag am kommenden Montag, auch als Shri Krishna Jayanti, Krishnas Geburtstag bekannt, ist ein besonders hervor zu hebender Tag der Gesamtheit und der Einheit. Er findet statt Ende August Anfang September acht Tage nach dem August Vollmond-Tag im Mondmonat Bhadrapada.

Welche Qualitäten und Muster ergeben sich aus der näheren Betrachtung dieser Einheit am achten Tithi der Krishna Pakshaphase (abnehmende Monphase) des Mondes?

Die Zahl “Acht”. Sie symbolisiert die Unendlichkeit.

Die acht Prakritis: unterteilte acht Kräfte der Natur. (Prakriti bedeutet Grundprinzipien der Natur und der manifesten Schöpfung).

Die acht Prakritis oder Grundelemente, die wir auch als Grundprinzipien verstehen können, aus denen unsere manifeste Schöpfung besteht sind :

1. Erde (Prithivi), das Feste
2. Wasser (Jala), das Flüssige
3. Feuer (Agni), das Flammende
4. Luft (Vayu), das Gasförmige
5. Raum (Akasha), der Weltäther
6. Geist (Manas), “das, was denkt”
7. Intellekt (Buddhi), “das, was unterscheidet”
8. Ego (Ahamkara), das Ichbewusstsein

Shri Krishna verkörpert vollkommenes verkörpertes Wissen, totale Stille, lebendige Allgegenwart, unendliche Dynamik, voll erwachtes und verkörpertes Potential, die Gesamtheit von Kriya Shakti, Gyan Shakti, Samanvayat, Purnah Brahm –

Einheit in Vielfalt.

AKSHAYA Tritiya

In der vedischen Astrologie beachtet man die verschiedenen Zeitqualitäten so genannte „Muhurtas” oder Mahurats. Momente besonderer Qualität und Gunst.

Wenn wir in unserem täglichen Leben die vorteilhaften Einflüsse der planetaren Kräfte nutzen möchten, so stehen mir als Ayurveda-, und Jyotishberater eine Fülle von Informationen zur Verfügung, um genau zu erkennen, für welche Momente des Lebens, die beste Ausgangssituation für unser Tun sind, um das beste Ergebnis zu erreichen.

Sei es um ein wichtiges Projekt zu starten, eine Reise anzutreten, einen Umzug zu machen, eine Ausbildung zu beginnen, Baumaßnahmen am Haus vorzunehmen oder einen Grundstein zu legen. Besonderen Wert wird auf die terminliche Bestimmung für eine Hochzeit oder einen medizinischen Eingriff gelegt, wie auch für den Zeitpunkt einer Namensvergebung für neu geborene Kinder.

Akshaya Tritiya ist ein wichtiges hervor zu hebendes Ereignis im Jahreskalender, das als eines der günstigen Tage nach dem vedischen Kalender gilt. Jede sinnvolle Tätigkeit, für die ein erfolgreiches Ergebnis gewünscht wird, steht unter einem guten „Stern”, wenn sie an diesem Tag begonnen wird.

Ein solch wichtiger Tag findet nur einmal im Jahr statt!!!

Akshaya Tritiya fällt jährlich auf den dritten Tag nach Amavasya (Neumond) in der hellen Hälfte (zunehmende Mondphase) der Frühlingszeit des Vaishakha Monat (April-Mai), wenn Sonne und Mond gleichzeitig erhöht sind und dann die Spitze (Exaltation) ihrer stärksten entfaltbaren Wirkung erreichen. Dieses Phänomen kommt in dieser Form nur einmal pro Jahr vor und findet in 2009 am Montag, den 27. April statt.

Akshaya Tritiya, in Indien auch bekannt als “Akha Teej”, ist traditionell der Geburtstag von Lord Parasurama, die sechste Inkarnation des Gottes Vishnu.

Die Hindus führen an diesem Tag spezielle Feierlichkeiten, Rituale, Pujas und Yagyas durch, baden in den heiligen Flüssen, überreichen Spenden an Hilfsbedürftige und soziale Einrichtungen, verbrennen Gerste im heiligen Feuer, verehren und beten zu Ganesha und Lakshmi Devi.

Jede Tätigkeit, die mit Reinheit des Geistes, guter Absicht, festem, unerschütterlichen Glauben durchgeführt und an diesem Tag begonnen wird, erhält bestmögliche Unterstützung.

Betrachten wir unsere anhaltende wirtschaftliche und finanzielle Krise, so ist es sinnvoll, neue Ideen, substanziellere Unternehmungen die nachhaltig qualitativer Natur sind, an Akshaya Tritiya zu initiieren.

Die Zeit des Neokapitalismus der Finanz-, und Wirtschaftshaie geht zu Ende. Das postmoderne Wirtschaftswissen, der kapitalistischen Systeme ist ausgelebt . Es werden jetzt neue Impulse und Strategien benötigt, die dem emporstrebenden Menschen, in seiner zunehmenden Selbstverantwortung und Fähigkeit zur Eigengestaltung fördern. Der 27. April 2009 wird positiven Einfluss auf das haben, worüber wir in Jahren reden werden.

Alles was im Grunde an diesem vorteilhaften Tag unternommen wird, beeinflusst nachhaltig und langfristig mit seinen förderlichen Wirkungen unser alltägliches und praktisches Leben.

Den Nutzen davon erleben wir durch materiellen Erfolg, Glück und spirituelle Entwicklung, die das eigentliche Ziel des menschlichen Lebens sind.

Die Teilnahme am Vedharma Yagyaproggramm an diesem Tag, wird maximale Wirkung haben. (Bitte nachfragen) Das Yagyaprogramm hat direkten Einfluss auf Frieden, Wohlstand, Harmonie, Gesundheit, Freude und Glück in unserem persönlichen, sozialen, nationalen Leben und im Beruf.

Sinnvoller Weise wird die Durchführung besonderer individueller Yagyas für spezielle Zwecke, die mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung stehen empfohlen, den die Wirkungskraft des Vedharma-Yagyaprogramms ist in diesem Zeitraum sehr hoch. Die Teilnahme an unserem Yagyaprogramm hilft auch zur Neutralisierung negativer Einflüsse im eigenen Horoskop, die durch ungünstige Planetenkräfte oder Konstellationen unser Leben hemmen. Eine Stärkung der positiven Einflüsse der Planeten an Akshaya Tritiya, bewirkt Wunder.

Das goldene Bindeglied

Das Wort “Akshaya” bedeutet so viel wie unvergänglich und ewig – das, was niemals entschwindet oder sich abschwächt.

Meist finden religiöse Einweihungen und spirituelle Segnungen statt. Man feiert Hochzeiten, gründet ein neues Unternehmen oder Geschäft, und plant lange Fahrten an diesem Tag.
An diesem Tag werden Wertsachen, Schmuck oder Heilsteine gekauft, die Erfolg und Glück bringen sollen. Der Ankauf von Gold ist sehr beliebt am Akshaya Tritiya, denn es ist das ultimative Symbol für Reichtum und Wohlstand. Ich berechne gerne die individuellen ayurvedischen Heilsteine, die für jede Person unterschiedlich sind und ihre besondere Heilwirkung am besten entfalten. Eine Edelsteinberatung biete ich für jede/n Interessenten/in an.

Wer an diesem Tag gekauftes Gold und Gold-Schmuck trägt wird niemals Leid und Elend erfahren, so glauben es die Inder.


Der Goldkauf in Indien wird in diesen Tagen dazu führen, dass der Goldpreis ansteigen wird.
Diejenigen, die im Augenblick mit dem Gedanken spielen Gold zu kaufen, sollten das sehr genau beobachten.

Mythen & Legenden

Akshaya Tritiya kennzeichnet im großen Weltenkalender der Mahayugas den Beginn des “SatyaYug” (Sat Yuga) oder das Goldene Zeitalter – das erste der vier Weltzeitalter. Zur Zeit befinden wir uns im Dvapara-Yuga, dem wissenschaftlichen Zeitalter voller Erfindungen, geprägt von Elektrizität, Elektronik, Physik, Mechanik und Kommunikation, welches sich langsam ins Treta-Yuga entwickelt, dem Zeitalter des Geistes und der höheren Entdeckungen. Ich möchte jedoch anmerken, dass alleine das Dvapara-Yuga der klassischen Ansicht nach 720.000 Menschenjahre andauert.

Nach Auslegung des großen Gelehrten Sri Yukteswar gibt es auch kleinere Berechnungsgrundlagen und Werte. Demnach dauert dieses Yuga nur 2.000 Menschenjahre und hat bereits 1.700 unserer Zeitrechnung begonnen. Demnach befinden wir uns in 2009 schon 309 Jahre im Dvapara-Yuga. Diese These vertrete ich aus meiner astrologischen Beobachtung ebenso.

In der “Puranas”, den heiligen Schriften der Veden, besagt eine Geschichte, dass an dem Tag von Akshay Tritiya, der große Rishi und Gelehrte Vedavyasa, der Verfasser der Veden, zusammen mit Lord Ganesha begann das große Epos Mahabharata zu schreiben. An diesem Tag stieg Ganga Devi oder auch Mutter Ganges hinab auf die Erde.

Die heiligen Schriften Indiens berichten, wie einmal in jedem Dvapara-Yuga (also 1000 Mal im Laufe einer Weltschöpfung bis zur Weltauflösung, d.h. ca. alle 4’320’000 Jahre) ein Avatar in der Welt erscheint, um als Vyasa den Menschen die vedische Offenbarung nahezubringen. Es ist eine ewige Wiederkehr des Gleichen, das sich jedoch in mannigfaltiger Abwandlung offenbart.

„Mit weit offenem Herzen lauschte Vyasadeva den Worten seines Lehrers. Als Narada ihn schließlich wieder verließ, setzte er sich in Meditation nieder und sammelte seinen Geist vollständig im Zustand reinen Seins. Sat Chit Ananda, einem Zustand ruhevoller Wachheit innerer Fülle und Ganzheit. So verfasste er als letztes das achtzehnte Purana, das Bhagavata-Purana (Shrimad-Bhagavatam). Das Bhagavata-Purana wird auch das Aufgehen der Purana Sonne genannt. Es gilt als Vyasadevas Kommentar zum Vedanta (den Upanishaden oder vedischen Geheimlehren), deren Essenz er ja bereits in kurzen Merkworten in den Vedanta-sutras zusammengefasst hatte. Das Shrimad-Bhagavatam beginnt mit den gleichen Worten wie das Vedanta-sutra: janmady asya yatah = Die Absolute Wahrheit ist das, von dem alles ausgeht. Doch während im Vedanta-sutra die Weisheit des Veda in kurzen Merkworten zusammengefasst ist, enthüllt nun das Shrimad-Bhagavatam diese Absoluten Wahrheit bis in ihr innerstes Wesen. „

Vyasadeva gilt als der Lila-Avatar, der die Veda-Ordnung verkündet. Bleibt zu beobachten, wer der unter uns verweilende Weltenlehrer die Rolle Vyasas einnimmt, bereits eingenommen hatte oder ob sich diese Guruqualität auf verschiedene Personen übertragen lässt. Als Guru wird nicht nur Jupiter (Brihaspati) als Planet bezeichnet, der sinnbildlich der Lehrer der Götter oder Devas ist.

Guru bedeutet auch so viel wie geistiger Lehrer und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit” bezeichnet der selbst göttliche Erleuchtung besitzt. Es ist offensichtlich, dass in der Zeit des Dvapara Yugas, dem aufsteigenden Weltalter des Lichts, Menschen geboren werden, die als Erzieher oder Lehrer den Suchenden auf dem geistigen Weg reines Wissen, (Veda) zur Verfügung stellen, damit sie höhere Erkenntnisse und Einsichten erlangen.

Strahlende Geburten

Menschen, die an diesem besonderen Tag geboren werden, besitzen eine seltene positive Gabe und innere Kraft. Man vertritt die Ansicht, dass es sich um Persönlichkeiten handeln soll, die im Leben durch ihr Charisma, ihre Kühnheit und ihr Vorbild von sich reden machen.

Viele erhabene Persönlichkeiten und Lehrer wurden während dieser Zeit geboren:

• Basaveshwara geboren am 4. Mai
• Ramanujacharya und Adi Shankaracharya am 6. Mai,
• Swami Chinmayananda am 8. Mai und
• Lord Buddha am 16. Mai.

Zum Akshaya Tritiya Tag wünsche ich Ihnen gute Vorsätze und erfolgreiches Gelingen all Ihrer Vorhaben.

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

vedischer Mondkalender für 2009

“Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family”
Die ganze Welt ist eine Familie

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Frohe Ostern – das Ei der Fruchtbarkeit

Das Ei ist nicht nur in der christlichen Welt ein Symbol der Fruchtbarkeit, des Reichtums und Glücks.

Als ein Symbol der Zuversicht ließ der Papst nun 500 Ostereier in das italienische Erdbebengebiet verschicken.
Die Leidenden sollten auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht verlieren, sagte Benedikt wenige Stunden nach der Beisetzung vieler Erdbebenopfer.

Vatikanische Feuerwehrleute übergaben die Eier am Samstag, teilte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi in Rom mit.

In vielen religiösen und mystischen Kosmologien sieht man im Ei den Ursprung des Universums oder von Hauptgottheiten.

Das goldene Ei der Hindus, aus dem nach dem Brüten Brahma, die Verkörperung der Sonne, schlüpfte, heißt Hiranyagarbha.
Der Überlieferung nach geht der Ursprung dieser Geschichte auf die Zeit ca 6000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurück.

Auch der ägyptische Sonnengott Ra, der mythologisch eine Verbindung zu Rama in der vedischen Tradition aufzeigt, entsprang einem Ei, ebenso die Zwillinge Kastor und Pollux der griechischen Mythologie.
Nach den Lehren des Orphismus erschuf Gott, der Ungeschaffene, alle Dinge. So wurde die ungeformte Masse zu einem Ei geformt, aus dem alle Dinge hervorgingen.

In der Bilderwelt der Alchemie bezeichnet das »philosophische Ei« die Materia prima, aus der in der Hitze des vitalen Feuers der Stein der Weisen »ausgebrütet wird«, wobei der Dotter als Symbol des Goldes gilt.

Schale, Haut, Eiweiß und Dotter als Vierheit wird als Hinweis auf die Elemente, Feuer, Erde, Luft, Wasser, gedeutet, worin alle künftige Entwicklung keimhaft vorhanden ist.

In Russland wird heute noch das Ei als eines der wertvollsten Kunstsammlungsobjekte geschätzt. Es steht für Schönheit und unendlichen Reichtum.
Mit normalen Hühnereiern fing alles an. Dann kamen aus Holz gedrechselte hinzu, hübsch bemalt, häufig lackiert. Bald folgten welche aus Porzellan, Glas oder Metall. Denn zu Ostern, dem wichtigsten Fest der orthodoxen Kirche Russlands, ist es seit dem 17. Jahrhundert Brauch, sich am Tage der Auferstehung Jesu Christi geschmückte Eier und drei Küsse zu schenken.
Während sich die einfachen Leute zu diesem Anlass häufig mit zwei Eiern als Gabe begnügen mussten, durfte es am Zarenhof schon etwas besonderes sein. Mit dem Ei, welches der Zar 1885 beim Hofjuwelier Fabergé (Фаберже) in Auftrag gab, erhielt dieser Brauch eine neue Dimension.

Zar Alexander III. schenkte in diesem Jahr seiner Gattin Maria Fjodorowna mit dem Hennen-Ei ein Kleinod der Goldschmiedekunst. Die Begeisterung für das Werk war in der Folgezeit so groß, dass Alexander fortan jedes Jahr seiner Gattin ein Ei aus der Manufaktur Fabergés zu Ostern überreichte; insgesamt zehn bis zu seinem Tode (1895).
Sein Sohn und Nachfolger Zar Nikolaus II. führte bis zu seinem Sturz (1917) die Tradition seines Vaters fort und ließ weitere 40 Eier herstellen, die er dann jeweils zu Ostern an seine Mutter und Gemahlin überreichte.

Im Sinne der mit dem Ei verbundenen Qualitäten und Werte wünsche ich ein glückliches, fröhliches Osterfest der Fülle und des zunehmenden Wohlstands in allen Ebenen des Lebens

Joachim F. Nusch

Ganusch
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Neujahrsfest – spiritueller Neumond


“Die weibliche Natur ist wie das Meer.
Es gibt dem leisesten, schwächsten Drucke nach
und trägt doch die schwersten Lasten.”

Bedburg, den 26. März 2009, Neumond

Neujahrsfest – spiritueller Neumond

Der Fischeneumond, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht in Indien für das Hindu-Neujahrsfest. Mit den Fischen, dem letzten Zeichen im Tierkreis, beenden wir unsere Reise an der Stelle, wo die Reise des Lebens ihren Ausgangspunkt hat: dem Meer, dem Wasser, aus dem alles entsteht.

Dieser Tag bedeutet nach der indischen Mondkalenderauffassung einen neuen Jahresanfang und wird als als hinduistisches Neujahrsfest gefeiert. Mit diesem Neumond in den Fischen, beginnt das Frühlings-Navararti Fest, an dem man in Indien den weiblichen Kräften gedenkt: Durga , Lasksmi und Saraswati.

Dieser Neumond im Fischezeichen am 26. März wird sich aus mehreren Gründen recht günstig auswirken. Zunächst ist fest zu stellen, dass sich der Neumond in Konjunktion mit der exaltierten und rückläufigen Venus befindet. Wenn Venus und Merkur exaltiert oder rückläufig sind, werden beide besonders mächtig, weil sie zu diesem Zeitpunkt der Erde näher stehen als zu einer anderen Zeit.

Wir erleben im Moment, wie dieser rückläufige Venuseinfluss ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Wirtschaft bringt, die Wall Street, Dax und Dow Jones Indexe befügelt und ein kurzfristiges, neues Vertrauen in die Märkte Investitionen aufflackern lässt. Nur wird die neu aufgestockte Abwrackprämie nicht ausreichen, um Autohändler über den Berg zu retten, da es im Spätsommer wieder zu Absatzeinbrüchen kommen wird. Immer noch ist Vorsicht geboten. Die Verschnaufpause sollten weitsichtige Unternehmer und Entscheider nutzen und nicht verpuffen lassen.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Analysten im März noch weiter eingetrübt, was sich aber auf die Information und Statistiken der voran gegangen Monate bezieht. Die Ergebnisse der uns in den Medien geschilderten Fakten und oft falschen Prognosen der Ökonomen, sind immer Vergangenheitsbezogen und gaukeln uns eine Realität vor, die nicht dem Augenblick entspricht.

Die Reflexe und das Reaktionsvermögen unserer politischen und wirtschaftlichen Systeme auf Einflüsse, Veränderungen von gesellschaftlichen Vorkommnissen, sind langsam und träge. Das wiederum ist aber nur ein Hinweis auf die mangelnde geistige Geordnetheit und fehlende Kohärenz der Menschen.

Wir kennen alle den Begriff Reflex und verstehen darunter die neuronal vermittelten, unwillkürlichen, raschen und gleichartigen Reaktionen eines Organismus auf einen bestimmten Reiz.

Funktioniert ein geordneter Organismus gesund, geordnet und kohärent, erhöht sich die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Genau diese Funktion ist im heutigen gesellschaftlichen Organismus kollektiv enorm reduziert.

Der immer noch mächtige Einfluss von Saturn trägt dazu bei, dass wir uns mit einer neuen Qualität des globalen Zusammenlebens beschäftigen müssen, neue Ordnungsstrukturen schaffen und wieder zu mehr Substanz finden müssen.

Wir alle haben in unserem Leben im Umgang mit Reflexen eigene Erfahrung machen können. Wer kennt ihn nicht, den kritischen Punkt unseres Ellenbogens? Diese Stelle wird in vielen Sprachen extra bezeichnet: In England spricht man vom »funny bone«, in Süddeutschland spricht man vom »Mäuserl« oder »Mäuschen« oder dem »Musikantenknochen«.

Es handelt sich in Wirklichkeit nicht um einen Knochenteil, sondern um den außen am Gelenk entlang laufenden Ellenbogennerv (Nervus ulnaris).
Schlägt man sich an dieser Stelle an, passiert folgendes:

* Momentan starker Schmerz, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
* Schmerz und Kribbeln wechseln sich ab und können bis in die Fingerspitzen absteigen.

Manchmal kann die unangenehme Wirkung noch Minutenlang andauern. Bei dem einen geht es schneller vorbei, bei dem anderen dauert es etwas länger.

Des weiteren kennen wir von Arztbesuchen oder medizinischen Untersuchungen den Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe).

Das ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst.

Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben aus. Dabei messen die Mediziner die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, einem Gerät, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst.

Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher messen Ärzte oder Heilpraktiker jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, wie schnell sich die Motoneuronen von Personen erholen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems. Je schneller die Erholung stattfindet, je besser ist die insgesamte Leistung des Nervensystems.

Interessanterweise hat man festgestellt, dass gerade bei meditierenden Personen, diese Regenerationzeit kürzer ist, als bei nicht meditierenden Menschen. Zum einen führt man das zurück auf die erhöhte Geordnetheit der Gehirnwellen, was gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Menschen, die extrem unter Stress, innerer Unruhe Müdigkeit und Anspannung leiden, erholen sich den Ergebnissen nach wesentlich langsamer.

Demnach kann man davon ausgehen, dass in einer krisengeschüttelten Gesellschaft, die geprägt ist durch immer mehr Menschen, die unter massivem Stress, psychischen Störungen und emotionalen Traumata leiden, auch entsprechende unerwünschte soziale und wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Krise ist also eine Krise, die nicht eine durch Notübernahmen, Finanzspritzen, Abwrackplänen oder Motivationssprüchen zu meisternde Herausforderung ist, sondern ein kulturelles und spirituelles Thema.

Das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen im Alltag hat einen Einfluss auf die gelebte Realität einer Gesellschaft. Wird dies negativ beeinflusst, entstehen in der Konsequenz auch negative Ergebnisse. Somit ist es wichtig, gerade in Zeiten von Krise, Transformation und Umbruch mehr zur Stille und Besonnenheit im Handeln zu finden. Was würde sein, wenn eine Raupe sich nicht der Umwandlung stellen würde? Wir könnten uns an keinem Schmetterling erfreuen. Krise bedeutet Chance und gehört zum Evolutionsprozess der Schöpfung. Vor dem Evolutionssprung, vor dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahren steht, muss es eine Krise geben.

“Wenn du komplett akzeptierst, dass du auf Wasser laufen kannst, geht es dann? Ja. Es ist wie positives Denken. Eine wundervolle Idee, positives Denken.
Aber es bedeutet meist, das man die ganze Masse negativen Denkens, jede Schwingung und Prägung unseres Geistes die Körperlichkeit geworden ist, manifestiertes Bewusstsein ist, eingefangen im Feld der 3 Gunas (Prakriti) und aus alten karmischen Inhalten besteht, mit ein bisschen positivem Denken überdecken möchtest.
Eine Form von positiven Denken, die nicht gegründet ist in einer substanziellen Ebene des Geistes, ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens. Eine Form des launenhaften Denkens, überschattet von Stimmungen und alltäglichen Konditioniernungen, bringt keine nachhaltige Neuorientierung. Verantwortung bedeutet, alle Ebenen des Lebens zu berücksichtigen, nicht nur die Verantwortung in den Märkten und der Finanzbranche.

„Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie” sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede . „…kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus.”

Doch dazu gehört auch ein gefestigter, in sich ruhender Geist. Programme zu Bildung, die nicht nur intellektuelles Wissen vermitteln, sondern auch den Geist und das Bewusstsein des Menschen erblühen lassen. Phantasie und Traum beflügelt. Eine Gesellschaft die frei ist von Ängsten und Sorgen um die Zukunft, eine Gesellschaft, in der die Familien wieder zu sich finden. Wenn wir eine globale Lösung anstreben, brauchen wir auch ein globales Bewusstsein. „Kosmisches Bewusstsein”. Eine Qualität allumfassenden Denkens und Seins.

In der Tat kann man folgende Aussage des Bundespräsidenten unterstreichen:

„Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern.”

Leider kommt diese Erkenntnis etwas spät. Ich hatte bereits in meinen Schreiben im Jahre 2006 und 2007 auf diese Situation und bevorstehenden Herausforderungen aus Jyotishsicht hingewiesen.

In nur wenigen Monaten hat sich die Welt verändert. Die vorherrschende fehlende Transparenz im Zeitgeschehen, führt uns wieder zu mehr Intuition, Mitgegühl, Respekt , innerer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Neue Werte werden so entstehen können. Seit Sommer letzten Jahres sehen wir eine bessere Welt, auch wenn vieles noch im Dunkeln liegt. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen und lernen, dass vieles besser funktioniert, wenn wir aus der Stille heraus Handeln und mehr im Fluss sind.

Oft taucht die Frage auf : „Wie konnte es zu dieser Krise kommen?”

Im Grunde genommen nur durch mangelnde Geistesqualitäten, durch falsches Denken, einseitig orientierte Bildung, mangelnde Weitsichtigkeit, fehlende Ruhe, Stress im Bewusstsein.

Seit dem Zeitpunkt, als Venus am 6. März rückläufig wurde, haben sich die Börsen wieder ein wenig gefangen und den enormen Fall ins Bodenlose stoppen können. In Amerika gibt es wieder Anzeichen für, eine leichte Erholung im Immobilienmarkt. Dies ist nicht verwunderlich, da die rückläufige Venus im vierten Haus des Horoskoops in den Vereinigten Staaten stattfand im Aszendent Schütze.

Aber was bedeutet es für unsere Welt und für unsere Wirtschaft wenn Neumond in Fische angezeigt ist. Eine große Chance, denn die entstehenden Kräfte verbinden uns mit einem tiefen spirituellen Kern – es entsteht eine neue empathische Qualität und ein Gefühl der Nächstenliebe und Fürsorge für jeden anderen, was wir vielleicht in den letzten Jahren sehr verloren hatten. Wir werden erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Mensch, Tier, Pflanze, Natur, Kosmos.

Die Zeichen sind überall: die erneute Diskussion über das Abschlachten von Robben in Kanada, die auftauchenden Gefahren über Weltraummüll und den zukünftigen Umgang damit, neue Erkenntnisse über das Leben und Fühlen von Pflanzen, am Rande der großen Diskussionen über Finanzmärkte, Klima, Banken und Wirtschaftssysteme……….

Seit Anfang dieses Jahres (siehe meine Newsletter1/2009 und Newsletter 2/2009 ) haben wir eine hohe Energie, die sich auf das Zeichen Steinbock konzentriert. Wir hatten eine Sonnenfinsternis in Steinbock, wir hatten für eine ganze Weile eine große Ansammlung von Planeten im Steinbock. Dieses Zeichen hat viel mit Vorsicht und Schutz zu tun. Es konfrontiert uns mit unseren Ängsten, aber es kann auch zu einem Rückzug führen, einer Abwendung von falschen Wegen und Werten. Diese Energie deckt eine Art der Mentalität auf, die Fehlverhalten verursacht und bringt Klärung in bestehende Prozesse.

Jetzt ist es an der Zeit, um sich wieder zu öffnen und zu expandieren. In diesem Monat, der mit dem Neumond in Fische beginnt, könnte eine gute Zeit dafür sein, wieder einen ersten neuen Schritt zu unternehmen. Bis Ende Mai wird sich diese Qualität fortsetzen.

Die Art und Weise, wie wir einen Zugang zu mystischen oder metaphysischen Wahrheit bekommen, geschieht häufig durch den Kontakt mit anderen Menschen. Deshalb bezeichnen wir Venus auch als den Planeten der Beziehungen aller Art.

Wenn wir ein wenig Abstand nehmen, von unseren Vorstellungen, Erwartungen, Projektionen und Voreingenommenheiten, großzügiger sind im Umgang mit unserer Umgebung, erfahren wir in der Regel einen ersten Schritt zum spirituellen Erwachen.

Es bietet in den nächsten Monaten eine großartige Möglichkeit, für diesen inneren Prozess, nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern auch in unserer beruflichen Karriere.

Es ist eine gute Zeit mit vielen Chancen, um ganzheitliche Projekte, Initiativen und Ideen zu fördern, die der Menschheit nachhaltig dienen. Es ist gut eine Verpflichtung einzugehen, als Beitrag zur Verschönerung unserer Welt, zur Förderung und Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes in dem jeder Einzelne lebt.

Wenn Sie in einer Branche tätig sind, ein Hobby haben oder aktiv sind, im Zusammenhang mit diesen Bereichen, können sie davon ausgehen, dass die Vorhaben in dieser Zeit gedeihen und erfolgreich wachsen werden.

Eine gute und glückbringende Zeit und ein schönes fühlingshaftes Osterfest wünscht

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

“Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser.
Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.”

“Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.”

vedischer Mondkalender für 2009

“Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family”
Die ganze Welt ist eine Familie

Termine in 2009:



* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. – 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. – 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009

* Seminar: 01.08.2009 – 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence

Weitere Informationen zu diesem Sommer-Jyotishseminar in der Provence schicke ich gerne per Email zu.


* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 – 11.10.2009

Ayurveda Hautnah


Die himmlische Morgendämmerung! Makara Sankranti – 14. Januar 2010 – Sonnentransit

Bedburg, den 14. Januar 2009

Heute ist der Tag der Sonnenwende im Zeichen des Steinbocks im siderischen Tierkreis.

Zum heutigen Makara Sankranti Fest möchte ich meine herzlichen Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen übersenden.

Venus, ( Shukra) ist bei klarem Himmel abends bis 21 Uhr nicht zu übersehen.
Der abnehmende Mond (Chandra) steht im Zeichen Löwe (Simha) nahe bei Saturn (Shani). Es ist der 4. Tag der abnehmenden Mondphase Chaturthi.

(siehe auch den Online-Mondkalender für 2009!)

Nach dem hellsten Vollmond des Jahres in der Nacht vom 9. zum 10. Januar beginnt die Sonne jetzt wieder ihren Lauf über die nördliche Halbkugel. Es ist der Zeitpunkt im Lauf der Sonne, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt. Dieser Zeitpunkt war heute in den frühen Morgenstunden um 01:57 Uhr. Es ist Fest des Frühlings anläßlich des “Aufstiegs” der Sonne im Norden (Uttarayana)

An diesem Tag, im Monat Magh, feiert man in Indien das Fest Makara Sankranti. Es ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Gewidmet: Sonnen-Gott
Bedeutung: Der Tag, an dem die Sonne sich zu bewegen beginnt

Bei Sonnenuntergang fällt in südlicher Richtung ein überaus heller Lichtpunkt auf, dies ist der Planet Venus, der uns als Abendstern beglückt. Venus hält sich im Sternbild Wassermann in der Konstellation Shatabhishā (Aquirii) auf und geht um 21 Uhr im Westen unter.

Jupiter (Guru) kann während der hellen Dämmerung gerade noch mit optischen Hilfsmitteln knapp über dem Westsüdwest-Horizont im Steinbock gefunden werden.

Merkur (Buddha) ist heute schwierig im Steinbock zu beobachten, seine Helligkeit beträgt nur noch 1.6 Grösse. Bei Ende der Dämmerung reicht Merkur 5° über den Südwesthorizont.
Merkur verschwindet um 18 Uhr im Westsüdwesten.

Der Ringplanet Saturn (Shani) (0.9 Grösse) betritt um 21¾ Uhr im Osten die Himmelsbühne und wird heute Nacht vom abnehmenden Mond begleitet. In der Morgendämmerung erreicht Saturn den höchsten Punkt seiner täglichen Bahn im Süden und steht dann rund 45° über Horizont im Sternbild Löwe. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Der abnehmende Mond geht um 21½ Uhr auf und hält sich beim Ringplaneten Saturn und im Sternbild Löwe auf. Der Mond ist noch zu 80% beleuchtet.

Interessanter Weise fällt gerade heute in den Medien die Diskussion über das Konjunkturpaket II auf, sowie der Kauf der Post durch die Deutsche Bank. Was es uns bringt, wir von den inneren Interessen und Zielen der Entscheider abhängen.

«Jedes grosse Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird.» Lü Bo We

Wie ich bereits in meinem Newsletter vom Dezember 2008 anführte, erwartet uns alle ein schwieriges, arbeitsreiches Jahr. Besonnenheit, Weitsicht und Disziplin sind notwendig, um die anstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.

Mit altem Denken und den uns normal gewordenen schlechten Gewohnheiten, werden wir die Aufgaben nicht meistern können. Die Zeit des wahllosen Kunsums ist vorbei. Quantität muss Qualität weichen. Neue Gewohnheiten müssen entwickelt werden. Das geht nicht so einfach. Denn wenn wir keine neuen Gewohnheiten und Denkweisen in unsere Kultur einbinden und diese nachhaltig festigen, verhält es sich ähnlich wie mit dem Jojo-Effekt bei jeder Abnahmekur. Ein einfacher Weg ist das nicht, aber dieser Weg wird zum Ziel führen, eine neue, werteorientierte Gesellschaft aufzubauen.

«Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.»
Kong Fuzi

Solange die Regierung, die nur ein Spiegel der Gesellschaft und seiner Individuen ist und auch jeder Einzelne in seinem Lebensbereich sich leiten lässt von Besonnenheit und Weisheit, einer grundlegenden Neuorientierung auch mehr zu spirituellen und ökologischen Werten, wird am Ende ein gutes Ergebnis dabei entstehen. Dazu benötigen wir eine neue Sichtweise.

Wir müssen lernen, hundertprozentige Verantwortung für unser Tun zu übernehmen. Eine Vogelstraußhaltung ist heute unangebracht. Die ganze materielle Welt und Existenz ist einem kontinuierlichen Zersetzungs-, und Veränderungsprozess ausgesetzt. Ayurveda und die vedische Astrologie lehren uns weise die Einflüsse der Zeit zu erkennen und die Lebensqualität zu verbessern. Schädliche Einflüsse durch falsche Lebensweise, ungesunde Ernährung, krank machende Häuser in denen wir leben, Streit, Kampf und Fehlverhalten können durch Auyrveda und einer ganzheiltichen Lebensweise eine positive Orientierung finden. Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie, stellen eine einzigartige Quelle ganzheitlichen, authentischen Wissens dar, ein System, das eine unerlässliche Grundlage zur Erlangung unseres Gleichgewichts bildet.

„Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.”

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches und sinnvolles 2009.

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

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Termine in 2009:

* Kongress: 22.02.2009
* Event/Kongress: A Celebration fo Ayurveda



* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. – 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. – 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009

* Seminar: 01.08.2009 – 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence


* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 – 11.10.2009

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HAPPY Diwali – Fest des Feierns, Lachens und des Lichts

Diwali findet jedes Jahr am Neumond des Monats Kartika statt, am 28.10.2008 (in der Regel Ende Oktober).

Diwali wird in Indien mit “Festival des Lichts ” bezeichnet. Es ist ein freudiges Fest, des Feierns, Lachens und großer Ausgelassenheit.

Es ist jedoch auch angebracht, über den tieferen Sinn dieses Festes nachzudenken, als nur Glückwünsche für ein neues Jahr zu Glück, Reichtum und Erfolg zu erhoffen.

Denn in der heutigen Zeit wäre eine Beschreibung dieses Festes ansonsten nur eine oberflächliche Erklärung. Im Mittelpunkt der indischen Philosophie steht die Idee, dass es einer tieferen Ebene der Existenz jenseits der physischen Körper und Geist gibt. Diese Ebene ist rein, unendlich, klug, liebevoll und lichtvoll. Voller Harmonie und unendlichen Glücks.

Diese Ebene wird Paramatman genannt. Der Bereich des Lebens, der still und unbeweglich ist in seiner Natur. Feiner und subtiler als alle physikalischen Gesetze und nicht dem Einfluss von Veränderung ausgesetzt.

Dieses Paramatman ist unsere wahre Natur, ewige Realität. Es ist die gleiche unverkennbare wahrhaftige Natur und steht im Mittelpunkt der Existenz über jedem Wesen.

Somit ist es nicht Deine, Ihre oder Unsere wahre Natur – es ist die allgegenwärtige „wahre Natur” in deren Einheit sich alle Wesen vereinen – im Feld von Paramatman , dem höchsten Selbst.

Der einzige Grund, warum wir im Leben leiden ist, weil wir Fehler machen und uns verlieren in den dichteren Formen von Körper, Gefühl und Denken wir vergessen unsere wahre Natur als den ewigen, liebenden Zustand reinen Bewusstseins

Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt jeder spirituellen Tradition. Und Indien ist auch heute noch ein Hüter und Lehrer der alten vedischen spirituellen Tradition.

Also, jedes Jahr Рauf Diwali Рfeiern wir die Geburt unserer physischen Gestalt, unserer physischen Welt, unseres zur manifesten Form gewordenen Bewusstseins, was am im Ursprung dem Paramatman entsprungen ist. Ausdruck des g̦ttlichen Willens.

Diwali ist das Fest dieses inneren Lichts, Jyoti.

Es ist die Zeit zu erkennen, dass die innere Fähigkeit und Macht des Lichts und Weisheit jeden Bereich der Dunkelheit zu erhellen kann.

Es ist die Zeit alle unsere Sehnsüchte, Wünsche, Verstrickungen und externen Anstrengungen nur auf nur einen Pfad, auf ein Ziel auszurichten. Zu dem göttlichen, in der sich neu ausrichtenden Qualität des Lebens, voller Werte des Respekts, Achtung und Liebe allen Wesen gegenüber und unsere Verpflichtung im Einklang der höchsten Wahrheit des Selbst.

Das kommende Jahr 2009 wird für alle harte Arbeit und Disziplin bedeuten und vielen wird die Last die zu tragen sein wird , sehr schwer fallen. Viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft stehen vor gewaltigen Veränderungen.

Was wir erleben ist ein Ausdruck der inneren mentalen Haltungen und Einstellungen, die in der Manifestation unserer Kultur zum Ausdruck kommen. Ein radikaler Wechsel unserer Denk-, und Lebensweise hin zu neuen, ganzheitlichen Werten ist wichtig. Wie die inneren Zustände des Geistes von Stress, Verspannung und Negativität befreit werden können, ist durch unzählige positiven Erfahrungen und tausende wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten 40 Jahren im Umgang mit Meditations,- und Yogapraktiken im Westen bekannt.

Auch hieran erinnert dieses Diwalifest und rüttelt auf zu einem Umdenken.

Entzünde eine Kerze und vertreibe die Dunkelheit.

Darin liegt eine unendliche die Kraft die uns durch Paramatma gegeben wird. Doch aus großer Kraft folgt große Verantwortung, die der Mensch erkennen muss.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie wichtig unsere Gedanken und inneren Zustände sind, dnn durch die Kraft unseres Denkens, sind wir in der Lage vieles zu erschaffen oder zu zerstören.

Im Leben der Menschen
spielt sich ab,
was sich abspielt
im Leben der Menschen,
weil es sich abspielt
im Geist der Menschen.

Was passiert, ist, was wir denken, dass passiert, und was passieren wird, ist, was wir denken, dass passieren wird.
In diesem tieferen Sinn sollte Diwali, Fest des Lichts verstanden und begangen werden, sonst ist es nur ein weiteres, oberflächliches Fest ohne schöpferische Wirkung.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Dienstag, den 28. Oktober. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2008

Happy Diwali

Joachim F. NUSCH

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Guru Poornimafest 2008

Herzliche Grüße und Glückwünsche zum

Guru Poornimafest 2008  

  

Aum purnamadah purnamidam – purnat purnamudachyate – purnasya purnamadaya – purnameva vashishyate

Aum. Dieses ist unendlich. Jenes ist unendlich. Aus dem Unentlichen wird das Unendliche manifest. Wenn man das Unendliche vom Unendlichen wegnimmt, bleibt immer noch das Unendliche übrig.

Guru Poornima ist der Vollmond des Lehrers. Er ist der wichtigse Vollmond des Jahres und findet immer im Juli statt. Guru ist die Bezeichnung für die fortgeschrittenen Weisen, die auf dem Pfad der seelischen Weiterentwicklung höchste Ebenen realisiert haben und das Wissen, um den evolutionären Weg der Seele erfolgreich zu beschreiten, für nachkommende Generationen aufbewahren und an sie weiter geben.

In allen Kulturen wurden spirituelle Lehrer, Meister oder Mentoren respektvoll geachtet. Indien, als Land des Vedas und der yogischen Disziplinen, ehrt mit dem Guru Poornimafest, die Tradition der erleuchteten Lehrer, die dieses Land seit alters hervorgebracht hat.

Es ist eine wertvolle und sensible Zeitphase in der der persönliche Meister die höchste Kapazität besitzt, seinen Schülern höhere Ebenen von Bewusstsein zu vermitteln und besondere Wahrnehmungskanäle zu öffnen.

Die Beziehung zwischen Meister und Schüler ist sehr eng. Sie besitzt eine übergeordnete Macht, die höher einzuschätzen ist als jede andere menschliche Beziehung. Sie geht weit über das bestehende Leben hinaus und verbindet unendliche Existenzen.

Dieser Lehrer, der Einblicke in Ebenen der Wahrheit besitzt, die dem normalen Menschen verborgen sind, erweckt im Schüler die inneren Quellen der Wahrheit und des Wissen. Er ist der Fährmann, er ist Atman, der den Schüler von der Ignoranz zur Erleuchtung führt. Er bringt das Licht in die Dunkelheit und entzündet das Feuer der Weisheit.

„Alles ist vorhanden im Atma. Es muß intellektuell untersucht, entschieden und zu einer lebendigen Realität gemacht werden. Und dies bedeutet Leben nach dieser einen Verordnung des Vedischen Wissens: Atma va are Drashtavyah Shrotavyah Mantavyah Nididhyasitavyah: Atma va are Shrotavyah: ‚Der Atma ist wert, daß man von ihm hört.‘ Wir erfahrn  vom Atma durch die Verkörperung des Atma, die Verkörperung von Brahm, Guru Dev. Atma va are drashtavyah: ‚wir sehen es. Wir sehen das Ungesehene, begreifen es intellektuell. ‚ Atma va are drashtavyah shrotavyah mantavyah: wir kommen hinab zu dieser Ebene der Sinne und der Ebene des Geistes, Mantavyah. Nididhyasitavyah, und der Ebene des Intellekts, wo man unterscheiden und entscheiden kann; und der Ebene des Seins, wo man sich zu Aham Vishvam, ‚Ich bin das Vishva, Ich bin das Universum.‘ emporhebt“

All dies kommt von einem Wort Guru Devs, Pashya, ‚Sieh‘

„[Es ist] solch ein wunderschöner Fluß des Wissens und woher kommt all dies? Von einem belehrenden Wort Guru Devs. Welches ist diese Ein-Wort-Belehrung Guru Devs? Pashya, Pashya, Pashya. Nur gerade dieses eine Wort. Pashya bedeutet Sieh, Sieh, Sieh. ‚Pashya, Pashya, Pashya: Daß Brahm nicht weit weg ist; [er ist] nicht vor der Sicht verborgen. Pashya ist unmanifestiert, aber man sieht es, man sieht es.‘

‚Pashya me yogam aishvaram. Dies ist, was Lord Krishna [in der Bhagavad-Gita] sagte, Pashya me yogam aishvaram: Erblicke meine Würde des Brahm. „Pashya me yogam aishvaram, sieh meine Göttlichkeit, sieh meine Großartigkeit, sieh meine Seelengröße, sieh meine Wirklichkeit.“ Pashy, Pashya, Pashya.

Weil es allgegenwärtig ist, allwissend, ist es überall; es ist selbstbezüglich, überall, und daher muß man nur sehen, nur sehen. Guru Dev sagt ‚Pashya, Pashya, Pashya‘. Er zeigt durch intellektuelle Kommentare über ‚A‘, ein einzelnes Ding: die unzähligen werte der Interpretation von ‚A‘. Jede Faser von ‚A‘, Ganzheit, ist Veda. Dort ist das Wissen davon. ‚Pashya, Pashya, Pashya‘.Wodurch also die Tradition der Vedischen Meister lehrt, ist sehr einfach: Eine Silbe, ein Wort um die Gesamtheit des Wissens zu erschließen. ‚Pashya, pashya, pashya, pashya‘. Schau, schau, schau. Dies ist die Ursache von Inananjana shalakayah, daher stammt die Glorie des Guru. Er gibt uns die Salbe für unsere Augen, damit wir zu sehen beginnen. Dies sind die Augen von Gyan. Gyan Shakti entfaltet sich. Gyan Shakti, Kriya Shakti, die Einheit der beiden ist in der Einfachheit der gegensätzlichen Werte ans Licht gebracht.“

Zwei einander entgegengesetzte Werte machen es, zusammengebracht, zu Brahm

„Die zwei entgegengestzten Werte machen es zusammengebracht zu Brahm. Atma, ‚A‘ und ‚Ma‘. ‚A‘ Unendlichkeit, ‚Ma‘ ist Punkt. Zwei Dinge zusammengebracht, das ist Brahm, Brahm, Brahm. Es ist etwas Wunderbares, daß man …….durch die Wellen schwimmen und über den Ozean gelangen könnte.

Wenn wir Gururbrahma gururvishnur gurudevo maheshvarah, guruh saksat param Brahma sagen, ist Guru personifiziertes Brahm, daher identifizieren wir uns selbst mit Guru Dev.

Gurur Brahmaa Gurur Vishnur
Gurur Devo Maheshwarah
Guruh Saakshaat Param Brahma
Tasmai Shree Gurave Namah

Der Guru ist der Schöpfer (Brahma), der Erhalter und Beschützer (Vishnu) und der Zerstörer (Shiva). Der Guru ist eins mit dem höchsten Absoluten (Brahman). Verehrung dem Guru.

Shri Guru Dev, Seine Göttlichkeit Brahmanand Saraswati, Jagatguru Shankaracharya von Jyotir Math, Himalaya, Quelle der vollständigen Vedischen Weisheit des Naturgesetzes.

http://de.youtube.com/watch?v=Oxh2Txy9_C4&feature=related

Die nachfolgenden Mantren helfen uns mit der Energie des Gurus zu verbinden. Meditiere mit dem Shakti Gayatri Mantra, Sky Mantra, und Mahakali Gebet, jeweils für 15 Minuten während der kommenden 3 Tage. Jede Zeit ist möglich. Am Morgen, am Mittag, Nachmittag oder Abend. Getrennt,  einzeln voneinander. Oder zusammenhängend über einen Zeitraum von ca 45 Minuten. Öffne während der Meditation dein Herz und denke an den eigenen Meister, verbinde dich mit der Energie des Guru ParambrahmaJai Guru Dev     

 

Shakti Gayatri Mantra

Om Aim Aim Aim

Kleem Kleem Kleem
Saoum Saoum Saoum
Bhur Bhuva Suvaha
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yo Naha Prachodayat

Sky Mantra

Om Lingastakam Needum Punyam
Yaha Patey Shiva Sani-dhow
Shiva Loka Mavapnoti
Shivayna Saha Mogatay

Mahakali Mantra

Om Hreem Hessraim Hreem
(Om) Dheem Dheem Kleem Kleem Saoum Saoum
Maha Agni Swarupa Nyena-namaha
Om Kluum Dhluum Jam Kanaka Durgamba
(Om) Kluum Dhluum Jam Hum Kanaka Durgamba
Durga Devi Prasanam
Om ‘m’ Ya Ma Taa Raa Ja Baa Na Sa La Gam
Mama Mama Mama
Atma Atma Atma
Raksha Raksha Rakshamam

Herz-lich(t)e Grüße

Joachim F. NUSH

GANUSCH