Monknoten im August 2011

Jetzt zeigen die Monknoten immer mehr ihr wahres Gesicht. Nach dem Transit am 6. Juni, ich berichtete in meinem Blog darüber:

http://www.vedharma.de/newscast

befinden sich Rahu jetzt 3 Grad in den Zeichen Skorpion und Ketu in Stier.

Umweltkatastrophen, China / Thailand, soziale Unruhen , Tottenham brennt, Hungersnot Somalia, Staatsterror Syrien, Tunesien, Börsen und Wirtschaftsinstabilität, USA etc.

Für Vorbeugung gibt es keine Kompromisse mehr. Die Gesellschaft braucht mehr innere Ruhe (Meditation), Nachhaltigkeit im Denken und Handeln und neue schöpferische Impulse getragen von einem Bewusstsein im Einklang mit den allgegenwärtigen Naturgesetzen. Dharma.

Vortragsthema Sterne des Schicksals

Das Licht des Neuanfangs. – Kosmische Zeichen und Wunder einer neuen Zeit, aus Sicht der indischen Rishis

Sterne des Schicksals

Wir leben in einer bewegten Zeit mit hoher emotionaler und spiritueller Wirkung. Ein Weltzyklus scheint zu Ende zu gehen. Nicht nur die Hopis, die Azteken oder Mayas berichten von großen Transformationsprozessen und Reinigungen, die in diesen Jahren vor uns liegen. In den alten Traditionen finden wir Hinweise dafür, dass die Zeit eine unendlich tanzende Melodie von Zyklen ist, die die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpfen.

Auch die indischen Rishis sprechen von großen Zeitaltern, den Manwantaras, Kalpas, Yugas und den Samvatsars. Die in den Veden beschriebenen Zeitspannen sprengen jedoch manche Vorstellungsmöglichkeit unserer modernen Ansichten.

Die Rishis erläutern lange vor unserer Zeitrechnung unsere heutige Welt. Die alten vedischen Texte des Varna Prava sprechen von einer Zeit der Wirren und Dummheit:

„In dieser Epoche herrscht Unwissenheit vor. Ebenso eine nur auf äußere materialistische Werte ausgerichtete Lebensweise ohne spirituelle Tiefe. Krieg, Betrug, Lügen, Illusionen, Prostitution, Hungersnot, Kindermord, Umweltkatastrophen…. beherrschen dies Zeit.“
(Varna Prava, Rishi Markandeya, Astronom und Gelierter Mbh.1.2.308 )

Die alten Rishis nennen aber auch eine wiederkehrende Zeit der Renaissance , des „SAT“ und des „Dharmas“, der Reinheit und des Wissens und der höchsten Entwicklungsphase menschlicher Evolution.

In der indischen Mythologie werden die vedischen Sternbilder als die 27 Töchter des Daksha Prajipati bezeichnet. Er ist der kosmische Helfer des Schöpfergottes des Universums Brahma und steht in dem Dienst, die (Re)Evolution der Schöpfung voran zu treiben. Durch das Wissen um seine Kraft ist erkennbar, wann und wie die Menschheit vor einem Evolutionssprung steht.

Die 27 Töchter Dakshas heirateten den Mond und wurden zur kosmischen Heimstätte astrologischer Kräfte. Diese durch feminine Charakter geprägten Aspekte, benötigen die positiven und extrovertierten Impulse maskuliner Planeten. Ihr Drang, sich in ihrer Polarität mit den männlichen Kräften zu verschmelzen, führt letztendlich zur kosmischen Einheit und Vervollkommnung.

In den vedischen Texten, sind die Erstgeborenen aus dieser Verschmelzung die „Ashwinis“. Sie sind Zwillingssöhne des Sonnengottes. Die Sonne repräsentiert die Elternbeziehung , die Wurzel des Absoluten. Die göttliche Verbindung der Sonne zum ersten Sternbild im Widder bedeutet, dass ein wichtiger evolutionärer Prozess stattfindet. Dieser Prozess erhält durch die Hilfe der Sonne die förderliche Energie, um die gesamte Entwicklung zu erhellen.

Gleich einer Morgendämmerung ist die Zeit der Ashwinis angebrochen. Große Heiler und Wissende werden die kommende Epoche prägen. Eine Zeit der Erneuerung, des Ablegens alter Paradigmen und der Beginn einer neuen Form menschlichen Miteinanders. Schöpferische Kraft in ihrer Latenz.

Obwohl zunächst im Alltag weiterhin überschattende Herausforderungen auftreten, gehört diese erhöhte Sensibilität, ausgedrückt durch größere Wachheit und Achtsamkeit, zu der wichtigsten Qualität in der anstehenden Transformation. Wir stecken in den Anfängen einer neuen Form von Spiritualität und Ganzheitslehre.

In diesem Vortrag nimmt Sie der Referent mit auf eine spannende Reise! Er vermittelt Ihnen wissenschaftlich sowie astrologisch fundiert, gleichzeitig aber gut nachvollziehbar ein neues Verständnis von Zusammenhängen zwischen Themen aus Biologie, Medizin, Psychologie, Religion, Astrologie, Geschichte bzw. Politik. Die Verbindung dieser Themen, die heute als völlig getrennt wahrgenommen werden, wird im Licht der vedischen Weisheit und Erkenntnislehre erläutert. Die alten indischen Rishis hüteten schon vor Jahrtausenden dieses heilige Wissen als Erbe Indiens und schufen damit die Voraussetzung, es an uns weiter zu geben.

Wie ein roter Faden zieht sich durch den Vortrag folgende Ãœberzeugung: Wir als Einzelne haben eine weit größere Steuerungsmöglichkeit, als wir es laut unserem kollektiven Verständnis von unserer Beziehung zur Natur, zu den Sternen oder Planeten, zu unserer Gesundheit und zu unserer eigenen inneren Stärke für wahr halten. Denn, wer sitzt im Grunde genommen am Ruder unseres Karmas?” – das ist eine der zentralen Fragen und gleichzeitig Antworten zu der Sie in diesem Vortrag gelangen werden.

Mithilfe der betrachteten Themen beginnen Sie die Zeit und ihre Zyklen, die Zustände und ihre Muster zu verstehen und deren Entwicklung für die Zukunft ablesen zu können. Sie erhalten einen Wegweiser oder Schlüssel, mit dem Sie erkennen können, wie ein neues Zeitalter entsteht. Ihnen wird das Wissen zuteil, welche Tugenden und Handlungen diesen Prozess positiv unterstützen.

Freuen Sie sich darauf, die überschattenden Herausforderungen des Alltages, die manch missliche Lage in Natur oder Politik, aus einer neuen Perspektive betrachten zu können und schaffen Sie sich ein eigenes Bild von unserer Zukunft in dieser Welt, unabhängig von Medienfärbungen oder eigenen alten Erfahrungsmustern.

Garuda Puranam und Heilsteine des Ayurveda

Dieser Text aus der Garuda Purana, weist darauf hin, dass sich die vedischen Heiler schon lange mit der Kunst der Edelsteintherapie beschäftigt haben. Bis heute haben in der vedischen Astrologie Edelsteine eine besondere Bedeutung für Gesundheit, Glück und Erfolg. Ein vedische Horoskop kann darüber Aufschluss geben, welche Kräfte gestärkt oder harmonisiert werden können, damit der Fluss des Lebens harmonisch läuft oder vorhandene Blockaden aufgelöst werden.

Jeder Jyotishaspirant, Ayurveda-Therapeut und Yogapraktizierender sollte seine individuellen Heilsteine kennen und besitzen.

edelsteine2[1]

"Unter den Edelsteinen und Schmucksteinen sind einige bekannt, die über Heilkräfte verfügen .

Sie können zur Genesung beitragen, Verfehlungen im Handeln verhindern oder dienen vorbeugend  als Schutz , um z. B. die Auswirkungen von Giften (wie  bei Schlangenbissen ) und Krankheiten  zu lindern oder zu beheben.

Doch gibt es  unter den Edelsteinen  auch mangelbehafte Qualitäten , die das Gegenteil bewirken  können .

Deshalb müssen folgende Edelsteine sehr sorgfältig und umsichtig mit Hilfe eines erfahrenen und sachkundigen  Fachmanns  ausgesucht werden:   

der Padmarâga (Rubin), 

der Markat (Smaragd),

der Indraneel (blauer Saphir), 

der Vaidurya (Katzenauge), 

der Pushparaga (gelber Saphir), 

der Vajra (Diamant),

die Mukta (Perle), 

der Karketana,(Hyazinth/Gomed), 

die Pulakas (Halbedelsteine), 

der  Rudhirakhya (Hämatit, Blutstein), 

der weiße Saphir

der Bergkristall und  

die Koralle .

Zunächst  gilt es  gewissenhaft  und fachkundig die  Form, Farbe,  Qualitäten und ggf.  Mängel eines Edelsteins  zu prüfen. Dann wird der Preis festgelegt.  Dies sollte in Rücksprache und unter Beratung eines erfahrenen Edelsteinkenners  stattfinden, der das Wissen und die Texte alter Edelstein-Bücher studiert hat."

Garuda Puranam K. 68.V 17.

Diese Purana befasst sich mit Astronomie, Medizin, Grammatik, der Struktur und den Eigenschaften von Edelsteinen. Darüber hinaus ist die Garuda Purana das maßgeblich vedische Nachschlagewerk mit der präzisen Beschreibung der durch den „Savati Nakshatra“ Regen entstandenen „neun Perlen“, die nicht nur die bekannte Austern-Perle im Detail beleuchtet, sondern auch die Seemuschel-Perle (Shank Mukta), die Kobra-Perle (Sarp Mukta), die Schweins-Perle (Shookar Mukta), die Elefanten-Perle (Gaj Mukta), die Bambus-Perle (Bansh Mukta), die Fisch-Perle (Meen Mukta), die Muschel-Perle (Shukti Mukta) und die Himmels-Perle (Akash Mukta).

Beratung: info@vedharma.de

Muster der Geschichte – Zusammenkunft der Planeten (Grahas) am 3. April 2011

Zum Neumond und kurz vor Navaratri, dem Fest der großen Mutter, kommen Sonne, Mond, Jupiter, Mars und Merkur alle zusammen in Zeichen der Fische. Gegenüber steht Saturn in der Jungfrau und aspektiert dieses Stellium. (siehe auch meinen Newsletter vom Februar 2009 ).

Die Vergangenheit steht im Vordergrund. Alte Muster, Denkmodelle und Prozesse werden überdacht und hinterfragt. Betrachten der Familie, der Gesellschaft, der Politik, der Ökologie und Ökonomie bevor Raum für neues und den nächsten Schritt entstehen kann. Auseinandersetzung, Kurswechsel, Machtkämpfe, Rebellion und Wandel bringen Themen an den Tag, die uns in den nächsten Wochen an diesem Wendepunkt vermehrt begleiten werden. Der normale Rhythmus , die Gewohnheit scheint gestört. Zukunftsszenarien bilden sich ab. Alternativen und vorher Undenkbares rücken ins Licht. Diskussion, Missverständnisse und mangelnder Konsens, da die innere Ausrichtung nicht stimmt für eine wirklich nachhaltige Umkehr, denn noch herrschen alte Muster vor. Die Erdbebengefahr ist noch nicht gebannt.

Sonne, Mond, Jupiter, Mars und Merkur alle zusammen in Zeichen der Fische. Gegenüber steht Saturn in der Jungfrau und aspektiert dieses Stellium am 3. April 2011

Sonne, Mond, Jupiter, Mars und Merkur alle zusammen in Zeichen der Fische. Gegenüber steht Saturn in der Jungfrau und aspektiert dieses Stellium am 3. April2011

Ramnavami – 24. März 2010

Aum Shri Ram Jay Ram, Jay Jay Ram

Rama[1]

Rama oder Ram (Sanskrit, m., राम, rāma) ist nach den Lehren des Hinduismus die siebte Inkarnation von Vishnu, einem vedischen Prinzip vergleichbar mit Atman. Er gilt als gebildet, schön und mit allen königlichen Eigenschaften ausgestattet. Seine Geschichte wird in dem indischen Heldenepos Ramayana erzählt. Dieses handelt von Ramas Verbannung in die Waldeinsamkeit und dem Sieg über Ravana, nachdem dieser seine Gattin Sita nach Lanka entführt hatte. Ein wesentlicher Helfer bei diesem Kampf war der Affengott Hanuman.

In der mythologischen Geschichte war Rama der älteste der vier Söhne von König Dasharatha. Er begegnete Sita am Hof des Königs Janaka, wo er ein Bogenschießen gewann (mit dem Bogen von Shiva, den er als einziger spannen konnte). Rama heiratete Sita. Auf Drängen seiner Stiefmutter Kaikeyi wurde Rama in den Wald verbannt, wohin ihn zwei Menschen begleiteten: sein Bruder Lakshmana und seine Gattin Sita. Dasharatha ordnete an, dass Rama vierzehn Jahre lang in der Verbannung leben sollte.

Ramas Geburtstag Ramnavami ist ein wichtiges Fest der Hindus. Er fällt auf den 9. Tag des zunehmenden Mondes im Monat Chaitra (März/April).

Siehe Vedharma Mondkalender: http://www.vedharma.de/index.php/Navami

Zu Ehren des Gottes Rama

Ramnavami ist eines der wichtigsten Feste der Hindureligion, besonders des Vaishnava Ordens. An diesem besonderen Tag, wiederholen Sie den Namen Ramas mit jedem Atemzug und geloben, ein rechtschaffenes Leben zu führen. Die Menschen beten und meditieren, um endgültige Glückseligkeit des Lebens durch die intensive Hingabe zu Rama zu erreichen und rufen ihn an für seinen Segen und Schutz.

Viele Gläubige führen ein strenges Fasten durch an diesem Tag. Ansonsten ist es eine äußerst farbenfrohe Zeremonie, sehr inspirierend und lehrreich. Die Tempel werden geschmückt und das Bild von Lord Rama ist reich verziert.

Der heilige "Ramayana" ist in den Tempeln zu lesen. In Ayodhya, dem Geburtsort von Sri Rama, findet eine große, feierliche Messe an diesem Tag statt.

Im Süden von Indien findet "Sri Ramnavami Utsavam" satt. Das Fest wird für neun Tage mit großer Inbrunst und Hingabe gefeiert. In Tempeln und bei frommen Versammlungen erzählen Priester und Gelehrte die spannenden Episoden des "Ramayana". Die Kirtanists singen den heiligen Namen von Rama und feiern die Hochzeit von Rama mit Sita an diesem Tag.

Hier rein hören:

Shri Ram Navami Gesänge – Aum Shri Ram Jay Ram, Jay Jay Ram

 

Ich wünsche allen Lesern ein gesengtes Ram-Navami Fest 2010

GANUSCH

(Joachim F. NUSCH)

 

 srirama[1]

Nachfolgender Text ist eine Ãœbersetzung der Ansprache von Sathya Sai Babas an Rama Navami (Ramas Geburtstag)


Tausende von Jahren sind seit Beginn des Treta Yugas vergangen, trotzdem besinnt sich noch heute, angefangen bei den Kindern bis hin zu den älteren Leuten, jeder auf den Namen Ramas. Die Herrlichkeit von Ramas Namen ist so, dass sie sich auch im Laufe der Zeit kein bisschen vermindert hat. Diese Wahrheit sollte von allen anerkannt werden. Rama ist der Name, der einer Form gegeben wurde, aber der Name Rama ist nicht auf eine Form begrenzt. Atman ist Rama, und sein wahrer Name lautet Atmarama. Deshalb ist, wo immer und wann immer ihr an den Namen Rama denkt, Rama direkt bei euch, in euch, um euch herum.

Verkörperungen der Liebe!

Rama ist ein und derselbe, ob ihr ihn nun mit dem Atman oder mit der Form in eurem Herzen identifiziert. Jedes Jahr kehrt das Fest von Rama Navami wieder, aber wir haben bisher dessen wahre Bedeutung nicht verstanden. Ihr identifiziert Rama mit einer Form; Rama ist jedoch auf keine bestimmte Form begrenzt. Es ist der Name, der in eurem Herzen verborgen ist. In der Welt geschehen ständig viele Wechsel und Veränderungen, aber Ramas Name ist unveränderlich, ewig, unbefleckt und dauerhaft. Rama war kein gewöhnlicher Mensch. Er war wahrhaftig Gott, der zum Wohle der Menschheit auf der Erde inkarnierte. Die Leute nennen Gott mit vielen Namen wie Rama, Krishna, Ishvara und Mahadeva. Das sind alles Namen des einen Gottes. Ihr solltet die Herrlichkeit dieses Namens erkennen. Der Weise Vasishtha sagte: Rama ist die Verkörperung von Dharma. Dharma selbst inkarnierte in der Gestalt von Rama. Ihr solltet Dharma befolgen. Welchem Dharma sollt ihr folgen? Nicht dem Dharma, der mit eurem Kopf verbunden ist. Folgt dem Dharmaprinzip, das aus eurem Herzen kommt.

Sita wurde die Gemahlin Ramas, der die Verkörperung von Dharma war. Wo wurde Sita geboren? Sita wurde aus dem Schoß der Erde geboren. Als König Janaka bei der Durchführung eines Yagnas ein Feld pflügte, fand er einen Kasten. Als der Kasten geöffnet wurde, fand man ein kleines Baby darin. Er betrachtete dies als Segensgabe Gottes, nahm es mit nach Hause und zog es mit großer Fürsorge und Zuneigung auf. Diesem Baby wurde der Name Sita gegeben. Da sie die Tochter des Königs von Videha war, wurde sie außerdem Vaidehī genannt. Dieser Name war sehr bedeutsam, denn er bezeichnete jemanden, der die Illusion transzendiert, die durch die Bindung an den Körper verursacht wird.

Einmal spielte Sita im Haus mit ihren Gefährtinnen Ball. Dort im Haus von König Janaka stand eine große Kiste, die einen riesigen Bogen enthielt. Als ihre Gefährtinnen mit dem Ball spielten, rollte dieser unter die Kiste. Niemand konnte die Kiste bewegen. Sita ging hin und schob sie mit der linken Hand zur Seite. Als König Janaka das beobachtete, beschloss er noch am selben Tag, dass Sitas Macht der Welt bekannt gemacht werden müsste. Er richtete ein Yagna aus und gab kund: “Wer den Bogen Shivas spannen kann, dem gebe ich meine Tochter Sita zur Frau.”

Aus vielen Ländern kamen Könige herbei. Alle dachten, es wäre ein großes Glück, Sita zu heiraten und König Janakas Schwiegersohn zu werden. Einer nach dem anderen kamen sie und versuchten, den Bogen hochzuheben, aber alle versagten. In jener Versammlung waren auch Rama und Lakshmana anwesend, begleitet vom Weisen Vishwāmitra. Auf Anweisung des Weisen ging Rama nach vorn. Er entzückte alle, indem er mit großer Bescheidenheit vortrat. Seine Rede, sein Handeln und sein Auftreten waren voller Liebenswürdigkeit. Er ging zum Bogen, hob ihn mit seiner linken Hand und spannte ihn. Der Bogen zerbrach mit einem gewaltigen Knall. Alle zeigten ihre Begeisterung durch lauten Applaus.

Die Leute hatten gedacht, es würde sehr schwierig sein, den Bogen zu heben. Aber was ist schwierig für Rama? Sein bloßer Wille (Sankalpa) konnte jede noch so erstaunliche Tat vollbringen. Vishwāmitra ging zu Rama und sagte: “Rama! Heute hast du deine göttliche Macht gezeigt. Das ist gewiss keine menschliche Kraft, sondern sie ist in der Tat göttlich.”

Alle priesen Rama und fingen an, ihn zu bekränzen. Dann brachte König Janaka seine Tochter Sita. Als sie kam, schaute Rama nicht einmal in die Richtung, aus der sie kam. Warum? Er wollte sie nicht ohne die Aufforderung seiner Eltern anschauen.

König Janaka ließ die gute Nachricht an König Dasharatha in Ayodhya überbringen. Er bat alle, zu kommen, sobald sie die günstige Zeit (Muhūrta) für die Hochzeit ermittelt hatten. Er sagte: „Dein Sohn war bei dem von mir veranstalteten Wettbewerb siegreich. Deshalb seid ihr alle gebeten, euch zu rüsten und herzukommen, um die Hochzeit Sitas mit Rama zu feiern.”

Willkommen alle zu Ramas Hochzeit;
gemeinsam werden wir das erfreuliche Schauspiel
mit eigenen Augen sehen.
Viele haben sich schon versammelt,
aufs Schönste herausgeputzt,
die Damen sind geschmückt mit Halsketten
aus reinen, schimmernden Juwelen.
Rama wird heute den Ehebund
mit der schönen Sita eingehen.
Oh was für ein feines Paar sie abgeben!

Die Frauen des Königreiches kamen, um an der Hochzeit teilzunehmen und sangen voller Freude das Lied:

Kommt, lasst uns die Hochzeit von Rama und Sita anschauen,
der Anblick soll große Verdienste verleihen.
Gesegnet sind, die dem Ereignis zusehen.
Oh kommt, alle miteinander,
seht mit Freude die heilige Vermählung.

In dieser Weise sangen sie – wenn die Frauen aus der einen Richtung kamen, erschienen die Männer aus der anderen – voller Freude: „Kommt, lasst uns hingehen und die Hochzeit ansehen!“ Dasharatha traf, in Begleitung seiner Königinnen und seiner Söhne Bharata und Shatrughna sowie seiner Minister, in großer Begeisterung in Mithila ein. Es sah aus, als wäre das gesamte Ayodhya nach Mithila gekommen. König Janaka empfing sie mit königlichen Ehren.

König Janaka hatte eine zweite Tochter mit Namen Ūrmilā. Sein jüngerer Bruder hatte zwei Töchter, nämlich Mandavī und Shrutakīrthī. Es wurde beschlossen, Ūrmilā mit Lakshmana, Mandavī mit Bharata und Shrutakīrthī mit Shatrughna zu verheiraten. Alle waren glücklich, dass alle vier Paare zur selben Zeit verheiratet werden sollten.

Als alle ihre Plätze eingenommen hatten, begann die Hochzeitszeremonie. Sita, Ūrmilā, Mandavī und Shrutakīrthī standen vor Rama, Lakshmana, Bharata und Shatrughna. Zuerst legte Sita die Girlande um Ramas Nacken. Danach bekränzten die drei anderen Bräute ihren jeweiligen Bräutigam. Alle Leute jubelten dem Geschehen voller Freude zu.

Es ist unmöglich, die göttliche Natur (Līlās) und Herrlichkeit Ramas zu beschreiben. Nach dem Hochzeitsfest brachen alle nach Ayodhya auf. Unterwegs hörten sie einen ohrenbetäubenden Krach. Als sie sich umschauten, um zu erkennen, woher das Geräusch gekommen war, fanden sie sich Parashurāma (6. Avatar Vishnus, der zeitgleich mit Rama, dem 7. Avatar Vishnus lebte, Anm.d.Ü.) gegenüber, und zwar in seiner wilden Form. Alle waren verstört und dachten: „Was soll jetzt dieses riesige Hindernis nach den prächtigen Hochzeitsfeierlichkeiten!“ Gut und schlecht folgen stets aufeinander. Nachdem sie in Mithila große Freude erlebt hatten, waren sie nun auf ihrem Weg nach Ayodhya einer großen Schwierigkeit ausgesetzt. Dasharatha und die anderen wurden von Furcht ergriffen. Parashurāma trat auf sie zu und fragte: „Wer hat den Bogen zerbrochen?“ „Ich habe das getan“, erwiderte Rama.

„Wenn das so ist, dann lass uns sehen, ob du meinen Bogen zerbrechen kannst.“ Mit diesen Worten gab er seinen Bogen in Ramas Hände. Rama zerbrach sogar diesen Bogen mit seiner linken Hand. Als Parashurāma das sah, entbot er Rama seinen Gruß und ging davon. Im Siegesrausch kehrten alle nach Ayodhya zurück und nahmen an den dort abgehaltenen Festlichkeiten mit großer Freude und Begeisterung teil. Die Leute veranstalteten Feste, um Ramas Macht und Sitas Hingabe in der Welt bekannt zu machen.

Mantharā wurde eifersüchtig, als sie all die Festlichkeiten sah. Leute wie Mantharā könnt ihr überall finden. Sie wurde sehr böse, als König Dasharatha beschloss, Rama anstelle des Sohnes von Kaikeyī zu krönen. Sie fing an, Kaikeyīs Gemüt zu vergiften, indem sie viele falsche Geschichten gegen Rama erfand. Als sie diesen schlimmen Reden Mantharās zuhörte, veränderte sich Kaikeyīs Einstellung. Obwohl sie Königin war, ließ sie sich von den Worten ihrer Dienerin beeinflussen und wurde für das Exil Ramas verantwortlich. Hinterher bereute sie es, als sie erkannte, dass es eine Verschwörung von Mantharā war. In Wirklichkeit liebte Kaikeyī Rama sehr. Es war Kaikeyī, die Rama viele Dinge lehrte. Rama liebte Kaikeyī ebenso, mehr als seine Mutter Kausalyā.

Mantharā flehte Kaikeyī an: „Mutter! Ich bin deine Dienerin. Seit deiner Geburt habe ich dich genährt und aufgezogen. Bitte, erfülle mir einen Wunsch. König Dasharatha hat beschlossen, Rama zu krönen. Aber er müsste Bharata die Krone geben, wie er es dir früher versprochen hat. Rama sollte vierzehn Jahre ins Exil geschickt werden.“

Rama und Sita waren beide für die Krönung bereit; sie trugen gelbe Seidenkleider. Alle warteten im Königshof darauf, sie willkommen zu heißen. Inzwischen ging Rama zu seiner Mutter Kausalyā und sagte: „Oh Mutter! Ich werde in den Wald gehen. Bitte gib mir die Erlaubnis.“ Kausalyā fragte: „Warum, mein Lieber! Warum willst du jetzt in den Wald gehen, wo die Zeit für deine Krönung gekommen ist?“ Rama antwortete: „Mutter! Es ist der Befehl meines Vaters, dass ich vierzehn Jahre im Exil im Wald verbringen soll. Ich muss das Versprechen erfüllen, das mein Vater gegeben hat.“ Nach diesen Worten grüßte er seine Mutter ehrerbietig und ging zu Sumitrā.

Sumitrā war die zweite Frau von Dasharatha. Vor seiner Ehe mit Sumitrā hatte Dasharatha die Zustimmung Kausalyās gesucht. Kausalyā antwortete: „Unser Königreich braucht einen Thronfolger, nicht wahr? Deshalb kannst du eine Frau deiner Wahl heiraten. Ich werde auch an der Hochzeit teilnehmen.“ Dasharatha war sehr glücklich und angenehm überrascht. Solche Frauen, die sich nach den Wünschen ihrer Männer richten, gibt es auch in der Welt!

Sumitrā war eine Frau mit großen Tugenden. Ihrem Namen getreu (Su-mitra = guter Freund) war sie allen eine Freundin. Sie ging zu Kausalyā und sprach ermutigende Worte: „Liebe ältere Schwester! Warum solltest du dich sorgen? Was denkst du von Rama! Er ist Gott Narayana selber. Was für eine Rolle spielt es für ihn, ob er in Ayodhya oder im Wald ist? Wo immer er sich aufhält, er ist stets bei uns. Für Rama sind Ayodhya und Aranya (Wald) ein und dasselbe.

Kausalyā wurde durch die Worte Sumitrās einigermaßen getröstet und ihr Gemüt (mind) beruhigte sich. Sumitrā fügte hinzu: „Liebe ältere Schwester! Mir sind zwei Söhne geboren, während ihr, du und Kaikeyī, jeweils einen Sohn geboren habt. Weißt du warum? Der Grund ist, dass meine beiden Söhne Gelegenheit haben werden, ihren älteren Brüdern zu dienen. Lakshmana wird Rama dienen und Shatrughna Bharata. Deshalb höre meinen Entschluss: Lakshmana wird mit Rama in den Wald gehen und wird Rama so beschützen, wie das Lid das Auge beschützt. Habe deshalb keine Angst.“

Bevor sie sich auf den Weg in den Wald machten, ging Lakshmana zu seiner Frau Ūrmilā. Sie hatte noch gar nicht erfahren, dass Rama, Lakshmana und Sita in den Wald gehen würden. Sie saß in ihrem Raum und war darin vertieft, die Krönungsszene von Rama und Sita zu malen. Eben da ging Lakshmana zu ihr und rief „Ūrmilā!“, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. „Ja, Herr!“ antwortete sie und erhob sich abrupt von ihrem Sitz. Als sie das tat, verschüttete sie versehentlich Farbe auf das gemalte Bild. Bekümmert rief sie: „Oje! Ein schön gemaltes Bild ist verdorben!“ Da sagte Lakshmana: „Ūrmilā! Hier sorgst du dich um ein verdorbenes Bild. Da drüben hat Kaikeyī die Krönung von Sri Rama verdorben, die anderen soviel Gutes gebracht hätte.“ Dann informierte Lakshmana sie, dass er mit Rama in den Wald gehen würde. Erschrocken über die Nachricht, dass Rama in den Wald gehen würde, fragte sie Lakshmana: „Was meinst du damit, dass Rama in den Wald geht? In wenigen Augenblicken soll er gekrönt werden, nicht wahr?“ Danach setzte Lakshmana sie von allem, was passiert war, in Kenntnis. Da sie mit großem Opfergeist ausgestattet war, brachte der Gedanke an eine Trennung von ihrem Gatten sie überhaupt nicht aus der Fassung. Hocherfreut, dass ihr Gatte die Gelegenheit bekam, Rama und Sita zu dienen, sagte sie zu Lakshmana: „Heilige deine Zeit, indem du Rama und Sita dienst. Wenige nur haben ein so großes Glück. Geh und sei glücklich.“ Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von Lakshmana.

Janaka warnte seine Tochter vor den Gefahren des Waldes und fragte Sita: „Sita! Du gehst mit Rama in den Wald. Viele wilde Tiere streifen durch den Wald und man hört dort auch furchteinflößende Geräusche. Kannst du das alles ertragen, ohne dich zu ängstigen?“ Sita antwortete. „Wie kann Raum sein für Angst vor Tieren, wenn Rama, ein Löwe in Menschengestalt, bei mir ist? Rama ist Gott Narayana selbst. Deshalb habe ich nichts zu fürchten.“ In dieser Weise besänftigten Rama, Sita und Lakshmana die Ängste aller und machten sich auf in die Wälder. Im Wald beschützte Lakshmana Rama und Sita mit großer Fürsorge und diente ihnen mit ganzem Einsatz.

Nachdem Rama Ravana getötet hatte und zusammen mit Sita nach Ayodhya zurückkehrte, hießen die Leute sie begeistert willkommen und feierten ihre Rückkehr mit großer Festlichkeit. „Rama ist gekommen! Mutter Sita ist gekommen! Ayodhya strahlt im Glanz ihrer Herrlichkeit. Dies ist ein großer Tag für Ayodhya!“ Es gab viele ausgiebige Feierlichkeiten bei ihrer Rückkehr nach Ayodhya und die Leute waren überglücklich, Rama und Sita zu sehen, die sie als Gott Narayana und Lakshmi verehrten.

Sita riet Rama: „Verwandle dieses Königreich in ein Königreich der Freude, wo jeder ein glückliches Leben führen kann.“ Selbst heute noch verehren die Leute in Bharat Rama in jedem Dorf, jedem Haus und jeder Hütte. Es ist bei den Menschen von Bharat Sitte, ihren Kindern die Namen Rama und Sita zu geben. Selbst nach Tausenden von Jahren gibt es die Namen Rama und Sita immer noch. Die Herrlichkeit dieser Namen ist ewig und unveränderlich. In vielen Ländern hat es Kriege gegeben, aber nicht so in Bharat. Die Leute mögen wegen persönlicher Differenzen miteinander kämpfen, aber in diesem Land wurde kein Krieg geführt. Nicht nur das. Es wird niemals irgendeinen Krieg geben in Bharat. Es ist das Königreich Ramas (Rama Rajya), das Land des Friedens. Es ist das Land der Liebe.

Dieses Land Bharat hat viele edle Frauen hervorgebracht wie Savitrī
die ihren toten Ehemann ins Leben zurückbrachte;
Chandramatī, die mit der Macht der Wahrheit ein wildes Feuer löschte;
Sita, die ihre Keuschheit unter Beweis stellte,
indem sie unverletzt aus einem lodernden Feuer hervorkam, und
Damayantī, die einen bösartigen Jäger durch die Kraft ihrer Tugendhaftigkeit
zu Asche verbrannte.
Dieses Land der Frömmigkeit und des Edelmuts
erreichte Fülle und Wohlstand und wurde Lehrer aller Nationen der Welt
dank solcher reinen und keuschen Frauen.

Solche großartigen Frauen wurden im Land Bharat geboren. Deshalb ist in Bharat jeder Tag ein Fest und ein Anlass zu feiern. Ihr wisst, wenn einem Mann die Ehefrau stirbt, unternimmt er sofort alles, um wieder zu heiraten. Aber die Frauen von Bharat sind nicht so. Bharat wird zu Recht Lehrer der Welt genannt. In diesem heiligen Land inkarnierte Gott Narayana und erlöste das Leben der Menschen, indem er ihnen sein göttliches Spiel und seine göttliche Herrlichkeit zeigte.

Jeder einzelne Mensch ist ein Abbild des Atmans. Dieselbe Wahrheit wurde von Krishna verkündet: Der ewige Atman in allen Wesen ist Teil meines Wesens. Ihr alle seid die Verkörperungen des Atmans. Ihr mögt verschiedene Namen tragen, aber der Atmarama ist in euch allen derselbe. Deshalb glaubt nicht, dass Rama irgendwo anders ist. Euer eigenes Herz ist der Tempel Ramas. Denkt deshalb ununterbrochen an Rama, der in eurem Herzen wohnt. Rama ist bei euch, in euch, um euch herum, nicht nur im Wachen, sondern auch im Traum und im Tiefschlaf. Er ist ewig bei euch. Rama ist nicht auf eine bestimmte Form beschränkt. Er nimmt unzählige Formen an, doch obwohl es so viele Formen gibt, ist die Göttlichkeit in ihnen eine allein. Bietet deshalb jedem, der euch begegnet, euren Gruß und betrachtet ihn als Ramas Form. Jetzt wird Swami als Sai Rama und Sai Krishna gepriesen, weil er dieselben Prinzipien von Dharma, Liebe und Frieden verkörpert, welche Rama und Krishna personifizierten.

Rama wohnt jedem inne; Gott ist in allen gegenwärtig; Rama ist in euch. Tatsächlich seid ihr selber Rama. Verankert diese Wahrheit fest in eurem Herzen und verbringt eure Zeit gewinnbringend. Dann wird euer Leben mit immerwährender Seligkeit angefüllt sein. Rezitiert den Namen Ramas ohne Unterlass.

Äonen sind vergangen, trotzdem ist der Name Ramas nicht vergessen worden. Rama ist nicht getrennt von euch, und ihr seid nicht getrennt von Rama. Ihr mögt einen Menschen bei seinem Namen rufen, aber es ist Rama, der in ihm gegenwärtig ist. Ihr könnt ihn Sai Rama, Sita Rama oder Ayodhya Rama oder mit irgendeinem anderen Namen rufen, nur behaltet Rama immer im Gedächtnis.

Ãœbersetzung der vom Aschram herausgegebenen, gedruckten englischen Fassung der Rede d. Jutta Steiner.

 

 

Der Jupitertransit am 19. Dezember 2009 durch die verschiedenen Häuser

" Jupiter hat einen großen Körper, helle Augen und Haare,
ist ruhig intelligent und in allem Wissen bewandert."
Maharishi Parashara

„Unser Horizont ist oft begrenzt durch die Fesseln
unserer Gewohnheiten und Denkmodelle.
So werden wir von unseren Standpunkten beherrscht.
Jupiter öffnet uns neue Sichtweisen,
wenn wir bereit sind, sie anzunehmen.“
GANUSCH

Wer neue Ufer erreichen will, muss alte hinter sich lassen!

Das bevorstehende Weihnachtsfest beglückt uns schon im voraus mit einem besonders günstigen Geschenk, was uns Jupiter auf den Grabentisch legt.

Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und expandierendem Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während die Aneignung von Wissen und Bildung essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, die Basis für jede Kultur, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.

Jupiter zeigt die höhere Werte, Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religionen. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen, der Gesetze und Verträge bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen. Er steht für das kosmische Gesetz. Für Dharma und Rechtschaffenheit. In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru (Brihaspati: der Lehrer der Götter) bezeichnet.

Guru bedeutet auch so viel wie geistiger Lehrer oder Meister und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt. Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ gesehen, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.

Transit heißt in Jyotish „Gochara“ und man spricht auch von einem Transit, wenn sich ein laufender Planet durch ein Haus (Bhava) und ein Zeichen (Rashi) des Geburtshoroskops bewegt.

Am 19. Dezember, um 19:46 Uhr MEZ wandert Jupiter endlich weiter zum Wassermannzeichen. Ein bemerkenswerter Moment, den wir in Stille, Meditation und Gebet verbringen sollten.

Er verlässt das Zeichen seines Falls, in welchem er im wahrsten Sinne des Wortes seit 9. Dezember 2008 im Exil lebte. Im Wassermann bleibt er bis zum 1. Mai 2010.

Ab 2. Mai befindet er sich dann im eigenen Zeichen, dem Zeichen: Fische.
Die vergangenen schwierigen Auswirkungen seines unbequemen Exildaseins dürften dann langsam verhallen, was wir alle im Laufe des nächsten Jahres positiv spüren werden. Jedoch müssen wir die Qualität des kommenden Jahres nicht nur an dem Juptitertransit bewerten, der sicherlich gutes bringt, sondern immer auch andere Faktoren mit einbeziehen. (Saturntransit September 09, und Rahu Transit November 09 sowie die Eklipse am 31.12.09)

Ein Transit im Zusammenhang mit Jupiter steht für Wachstumsphasen in den betroffenen Häuserthemen und veranlassen uns dazu, die Frage nach dem Sinn, nach Sinnhaftigkeit und dem Warum? zu stellen.

Jupiter benötigt für die Durchwanderung des gesamten Tierkreises etwa 12 Jahre. Da Jupiter zeitweise auch Rückläufig ist und die Häuser nicht immer gleich groß sind, haben die Transite  für Jupiter durch ein einzelnes Haus eine unterschiedliche Dauer. Im Durchschnitt verweilt Jupiter etwa ein Jahr in jedem Haus des Horoskops. (Saturn, ein Langsamläufer in der Familie der Planeten, benötigt ca 2 ½ Jahre für die Durchwanderung eines Zeichens)

Ein Jupitertransit erhält oft mehr positive Aufmerksamkeit, als er im Grunde verdient. Zumindest projizieren viele Menschen große Erwartungen in diesen Transit.  Diejenigen von uns, die auf einen Transit gewartet haben und hoffen, es geht alles wie von selbst, werden enttäuscht sein. „Alle Tore und Narren leben im Hoffen und Harren.“

Warum? Wenn wir nur auf Jupiters Gnade warten, um uns mit Aufschwung oder wunderbaren Geschenken zu beglücken, können wir schnell enttäuscht werden, wenn unsere innere Ausrichtung und unsere Handlungsausrichtung nicht stimmt. Jupiter bewirkt eine Qualität im Leben, die uns zum Träumen verführt. Die uns vorübergehend Hoffnung schenkt und uns gut fühlen lässt. Das ist gut. Denn wir können etwas aufatmen. Aber der größere Prozess der Umwandlung unserer Welt, der durch Saturn geprägt wird (<a href="http://www.vedharma.de/newscast/?p=59" target="_blank">siehe Newsletter September 2009</a>)  geht weiter voran und diesen dürfen wir nicht außer Acht lassen, weiterhin wachsam zu sein. Es gibt noch sehr viel zu tun. Wir dürfen uns nicht Täuschen lassen, wenn ein laues Lüftchen Anfang Januar weht und nach einer eisigen Woche der Schnee zu schmelzen scheint, so ist noch lange nicht der Sommer da.

Jupiters Einfluss vergrößert unseren Handlungsspielraum, unseren Wirkungskreis und unsere  persönliche Welt der Vielfalt. Er bietet Chancen an, Potentiale, Möglichkeiten und Perspektiven, Raum für neue Vorsätze. Aber wir müssen sie ergreifen und umsetzen.

„Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deine Träume“

Ein Jupitertransit ermöglicht Wachstum und Erweiterung des Bewusstseins, je nach Bedingungen und Wesen der beteiligten Häuser. Unser Vertrauen und die Ebene der Freude in betroffenen Lebensbereichen, die durch die Häuser angezeigt werden, erhöhen sich. Wir fühlen uns motiviert, damit verbundene Themen zu  verbessern oder erhalten gute Ergebnisse in den vorgegebenen  Fragen und Aufgaben. Dies sind gute Zeiten in unserem Leben, in denen wir das Gefühl haben, ein wenig freier, unbeschwerter und selbstbewusster durch das Leben gehen zu können. Wir erleben die Realität nicht so eng, voller Beschränkungen, die uns der Alltag abfordert.

Probleme entstehen, wenn wir diese weicheren Konditionen missdeuten und uns zu übertriebenem Optimismus hinreisen lassen. Das kann durchaus trügerisch sein. Wenn wir Zuversicht verwechseln mit Torheit, die Realität ignorieren und nicht über die Folgen und Konsequenzen unseres Handelns, Karmas, nachdenken. (siehe Klimagipfel Kopenhagen und Wachstumsbeschleunigungsgesetz ) 

Die Klimakonferenz von Kopenhagen droht als "Floppenhagen" in die Geschichte einzugehen. In NRW soll ein Gesetz geändert oder abgeschafft werden, (Paragrafen 26 Landesentwicklungsgesetz), um den Vorrang der erneuerbaren Energien durch den Vorrang der Konzerninteressen zu ersetzen. Ein klarer Verstoß gegen die Klimainteressen der Zukunft. 

Politik und Regierungsvertreter unser Zeit zeigen wie unachtsam sie durch Ihre Verzögerungstaktik bei den Verhandlungen mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen, an welche Interessen Sie denken und das die Menschheit für eine echte Demokratie noch nicht reif ist.

„Der Mensch wird mit Gutem und Angenehmen konfrontiert, doch nur der Weise unterscheidet zwischen diesen beiden.“
Katha Upanishad

Aber so wie wir uns vor Auge halten sollten, uns nicht immer von Saturn erniedrigen zu lassen, dennoch unser Pflicht tun, so brauchen wir auch Jupiter, der uns daran erinnert optimistisch und zuversichtlich zu bleiben, gerade in schweren Zeiten, die uns noch bevor stehen. Verlieren wir Hoffnung, Optimismus, Zuversicht, Courage und Glauben an die Zukunft, kommen wir nicht weiter.

Das ist die Botschaft Jupiters, der uns hier und heute aufmuntert, die Zukunft positiv zu gestalten, unser Leben selbst zu bestimmen, mitzudenken, mitzuwirken, einzugreifen, Risiken einzugehen, Ideen zu entwickeln, eine neue Welt zu erfinden und zu schaffen und einen Beitrag zur Werte-Veränderung zu leisten.

"Wir können den Wind nicht ändern,
aber die Segel anders setzen!"

Jedoch ist kein Wind dem Segler gut gesonnen, wenn er seinen Hafen nicht kennt!

Nicht nur zum Jahreswechsel sondern auch zum Zeichenwechsel Jupiters in ein neues Zeichen, sollten wir uns neue Vorsätze vornehmen und alte überdenken. Führen Sie uns zu unserem Lebensziel? Sind sie im Einklang mit unserem Lebensplan (Dharma)? Aufmuntern möchte ich nicht nur die einzelne, individuelle Person, sondern auch Menschen in Regierung, Politik, Verwaltung und all die Führungskräfte der Industrie, Wirtschaft und öffentlichen Leben, die unsere Welt heute durch ihr Handeln und ihre Entscheidungen maßgeblich prägen.

Die meisten Veränderungen beginnen mit einem Vorsatz oder zumindest mit dem Wunsch etwas zu tun. Leider versanden viele Vorsätze wieder im Alltagstrott, weil sie nur halbherzig formuliert werden oder weil wir uns zu sehr auf unsere anfängliche Begeisterung für den Vorsatz verlassen, die aber erfahrungsgemäß schnell abnimmt. Oft dienen Rechtfertigungen für unser Verzagen, wegen der Verbindlichkeiten, Verantwortungen etc.  die wir um uns herum aufgebaut haben. Gründe warum wir nichts ändern wollen.

Die Medizin für die Umsetzung eines Vorsatzes und der damit verbundene Erfolg ist ganz einfach. Sie hat mit 3 Buchstaben zu tun .: „TUN“. Tu das, was Du dir zu tun vorgenommen hasst.“

"Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird."
Mexikanisches Sprichwort

Tipps um Vorsätze zu formulieren und diese erreichbar zu machen:

Mein Vorsatz – Was konkret ist mein Vorsatz? Was werde ich in Zukunft anders machen?
Was werde ich wann tun, erreichen, verwirklichen oder umsetzen?

Formulieren Sie
Ihren Vorsatz bitte nicht nur  Endergebnis (Ich will 10 kg abnehmen oder 250,- € mehr verdienen) sondern auch  Aktivität die Sie in dem Ihnen zur Verfügung stehenden Zeitrahmen mir Ihren Ressourcen umsetzen können, die To Do’s! (indem ich mich gesünder ernähre durch eine ayurvedische Ernährung und mehr Sport treibe, ruhiger und entspannter werde durch regelmäßige Meditation etc. ) und konkretisieren Sie Ihre Aktivitäten.

Aber bitte kein „Turnen“ bis zur „Urne“ oder „Yoga“ bis zum „Koma“. Alles in Massen.

Konkretisieren Sie – Beschreiben Sie Ihren Vorsatz bitte so genau wie möglich und lassen Sie sich Zeit dabei. Setzen Sie sich ruhig einmal hin und schreiben alles auf, inklusive eines Zeitplans im Kalender. Machen Sie aus Ihrem Vorsatz ein erreichbares Ziel. Gehen Sie Detail und vielleicht malen Sie sich ein paar Bilder aus, arbeiten mit Mindmapping oder Clustering. In welchen Situationen genau, wollen Sie Ihren Vorsatz umsetzen? Wann genau? Wo genau? Mit wem genau? Auf welche Art und Weise wollen Sie es tun? Führen Sie stichwortartig konkrete Beispiele auf, wie genau Sie Ihren Vorsatz umsetzen werden.

Warum? – Warum wollen Sie Ihren Vorsatz umsetzen? Warum gerade jetzt? Was inspiriert Sie dazu? Was sind Ihre Gründe? Je ärker und gegenwärtiger Ihre Gründe für Ihren Vorsatz sind, je tiefer Sie emotional mit Ihrem Vorsatz verbunden sind, desto motivierter sind Sie und desto dauerhafter wird Ihr Vorhaben sein. Zu den Gründen zählen a) die Vorteile, die Sie von Ihrem Vorsatz haben und b) die Nachteile, die Sie haben, wenn Sie Ihren Vorsatz nicht die Tat umsetzen.

Schreiben Sie auch auf, welche Vor- und Nachteile es gibt:

Nachteile – Welche Nachteile und Konsequenzen wird es haben, wenn Sie Ihren Vorsatz nicht die Tat umsetzen? Gesundheitlich? Finanziell? Beruflich? Persönlich? Was würde Sie daran richtig schmerzen? Was wäre daran wirklich unangenehm? Warum darf das nicht passieren? Wie werden Sie sich fühlen, wenn Sie das nicht hin bekommen? Ãœbertreiben Sie ruhig ein bisschen! Schmücken Sie aus. Ihre Emotion ist sehr wichtig.

Vorteile – hierin steckt die wirkliche Energie, die Kraft der Anziehung. Was sind die Vorteile, wenn Sie Ihren Vorsatz langfristig umsetzen? Was wird daran richtig super für Sie und Ihr Leben sein? Was wird Ihnen die Mühe bringen? Gesundheitlich? Finanziell? Beruflich? Persönlich?
In welchen Bereichen werden Sie sich besser fühlen? Inwieweit wird Ihr Leben, Ihre Zukunft dann besser werden, den Vergangenheit ist Vergangenheit. Daran können wir nichts mehr ändern. Aber jetzt die Zukunft positiv gestalten.

Durchhalteplan – Hier kommt wieder die notwendige Kraft Saturns zur Geltung. Durchhalten, Geduld haben, weitermachen, Disziplin aufbringen. Seien wir ehrlich, dass ist das, was wir am wenigsten möchten. Aber ohne Fleiß kein Preis. Ohne Fokus kein Ergebnis. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ (Ovid).

Unsere anfängliche Motivation und  Zuversicht für einen neuen Vorsatz hält meistens nicht lange. Wenn es doch so einfach wäre, wie beim Fernsehen oder anderen Medien. Knopf drücken, neues Programm, Aspirin und der Kopfschmerz ist weg usw. Es kommt auf die Kunst des Handelns an, auf des Geschick, nicht auf die Anstrengung.

Ãœberlegen Sie einmal, wie Ihre Erfahrung  in der Vergangenheit war. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir unser langfristiges Durchhalten planen: Wie kann ich sicherstellen, dass ich meinen Vorsatz dauerhaft durchhalte? Was muss ich an meinen Gewohnheiten heute ändern um in Zukunft meine Vorsätze und Ziele erreichen zu können? Welche Zeitdiebe muss ich abschalten? Welche inneren Schweinehunde überwinden? Was könnte mich von meinem Vorsatz abhalten? Welche Dinge gibt es in meinen Leben, die mich nicht zu meine Ziel führen? Wo verliere ich Zeit für sinnlose Beschäftigungen, Verpflichtungen die gar keine sind, Genuss und Konsum im Vordergrund stehen, die wirklich nicht notwendig sind nach dem Prinzip „Nice to do“ oder „need to do“. Was kann ich im Vorfeld tun, um diese Risiken auszuschließen? Wo gibt es mögliche Stolpersteine? Und wie kann ich diese Stolpersteine überspringen?

Dieser letzte Schritt in der Fertigkeit Vorsätze zu formulieren ist der Wichtigste, denn hier scheitern die meisten Menschen. Überlegen Sie sich deshalb bitte ganz genau, schreiben Sie alles auf in Ihr Vorsatzheft. Legen Sie sich einen Erfolgs-, und Vorsatzplaner zu und notieren Sie, was Sie tun werden, um Durchzuhalten und Dranzubleiben. Verpflichten Sie sich täglich ein paar Minuten an Ihren Vorsätzen zu arbeiten. Haben Sie Ihren Lebensplan und Ihre Vision immer vor Augen.

Das Gehirn fragt immer: „Was kriege ich dafür, dass ich mich ändere?“ und wenn es darauf keine gute Antwort gibt, dann ändern sich Menschen eben nicht.
Gerhard Roth, Hirnforscher.

Jupiter schafft neue Horizonte. Er bringt Expansion, gibt uns Hoffnung und steigert die Begeisterungsfähigkeit. Natürlich kann er uns auch unruhig oder übermütig werden lassen. Jupiter ist der Planet der Möglichkeiten. Er gibt uns Versprechungen. Ob diese Versprechen realistisch sind,  muss jeder für sich prüfen.

„Wer leichthin verspricht, hält selten Wort.“
Laotse, Tao Te King

Trotz allem ist Jupiter ein heiterer Gast. Wir alle brauchen von Zeit zu Zeit diese Art von Energie! Das ist gut und immer Willkommen. Wenn Jupiter im Transit ein Haus im Geburtshoroskop berührt,  gibt es dort einen Schub im Leben, der uns daran erinnert, dass wir unsere entsprechenden Fähigkeiten entwickeln sollen und diese nicht unterschätzen sollen. Er lädt uns ein, mehr an uns zu glauben, mehr Urvertrauen zu entwickeln und nicht an uns selbst oder und unseren Fähigkeiten zu zweifeln.

Denken Sie immer daran, dass ,wenn wir den größten Nutzen aus einem Jupitertransit ziehen wollen, wir neue Chancen erkennen und diese konkret ergreifen müssen.

Es gibt keine Zeit zu verlieren auf Dinge zu warten, damit sie geschehen. Warten wir, geraten wir nur in die Spirale des Reagierens. 

Jupiter bietet uns Potentiale an, weise, besonnen, „pro-aktiv“, zukunftsorientiert zu Handeln und zu Agieren. Abwrackprämie und Wachstumsbeschleunigungsgesetz gehören nicht dazu.

„Wache auf, erhebe dich, jetzt, da du dich dem großen Lehrer näherst, lerne. Der Weg ist beschwerlich und der Übergang wie die scharfe Klinge eines Rasiermessers.“
Katha Upanishad III

Trotz allem bietet dieser Transit eine positive Veränderung für die Welt insgesamt. Doch auch Wassermann, der unter dem Einfluss von Saturn steht, ist ein "feindliches Zeichen," für Jupiter. So  wird diese Zeit bis Mai 2010 immer noch schwierige Herausforderung für die Menschen bringen, die den Gesamtveränderungsprozess zu mehr Nachhaltigkeit und weniger Konsum nicht finden. Die Klimadebatte mit dem erbärmlichen Ergebnis eines Minimalkonsens zeigt, dass es den Beteiligten noch immer nicht ernst genug ist. Lieber Banken, Airlines und Hotelketten retten als den Planeten.

„Jene erlangen Glück, die das Selbst in sich erkennen, nicht jene, die mit äußeren Aktivitäten beschäftigt sind.“
Katha Upanishad

Die Nebenwirkungen der vergangenen Energie von Jupiter im Steinbock werden wir das ganze Jahr über zu spüren bekommen und erst gegen Ende 2010, Anfang 2011 langsam die positiven Ergebnisse dieses aktuellen Transits an der materiellen Oberfläche erkennen können. Voraussetzung ist, die richtigen Entscheidungen werden getroffen und keine halbherzigen Kompromisse in Gang gebracht.

An der fehlenden Marktkontrolle bzw. mangelhafter Neuausrichtung der Stromkonzerne, die nur auf Gewinnmaximierung aus sind, müssen wir uns alle weiterhin mit stark wachsenden Strompreisen beschäftigen. Die Staatsschulden werden  2010 fast 86 Milliarden Euro betragen ohne Aussicht auf Verbesserung bei den aktuell vorliegenden Regierungsprogrammen. Wer sich vom Bildungsgipfel konkrete Fortschritte in der Bildungspolitik erhofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Statt mehr gibt es zukünftig weniger Geld für Bildung. Das sind alles falsche Signale einer Zeit, die Reformen jetzt in Gang bringen müsste, die Saturn schon lange vorgibt und für die uns Jupiter in 2010 Türen öffnet. Verpassen dürfen wir die Chancen nicht.

Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Sagt der eine zum anderen: "Du siehst aber schlecht aus!". Der andere:" Ja, mir geht’s auch nicht gut, ich habe ‘homo sapiens’". Sagt der erste: "Mach’ dir nichts draus, das hatte ich auch mal, das geht vorbei!"

Trotz den verschiedenen astrologischen Einflüssen, die Rahmenbedingungen für größere Prozesse vorgeben, wird der Frühsommer (Mai bis Juli) besonders günstig und gut sein, um wichtige Neuanfänge zu planen und umzusetzen!
Wird Jupiter durch die Änderung seiner Position in ein anderes Sternzeichen Ihnen Gesundheit und Wohlstand bringen? Oder könnte er auch Krankheiten und ein Stapel von unbezahlter Rechnungen bringen? Natürlich kann man das nur durch eine genaue Analyse des vedischen Geburtshoroskops im Lichte dieses Transits konkreter sagen.

Wir lassen es uns gefallen, wenn Jupiter eine Verbesserung unserer Finanzlage bringt oder unser  Geschäft zum blühen verhilft. Andererseits möchten wir nicht, dass Jupiter Krankheiten oder Schulden mit sich bringt. Jupiter ist ein Kaphaplanet. Somit können durchaus Kaphaprobleme entstehen. Wir wollen auf keinen Fall unter Gewichtszunahme leiden, lieber Gewicht zu verlieren oder leichter abnehmen,. Das wäre gut. Aber Jupiter lässt unsere Körperfülle aufgehen wie ein Kuchen wenn wir zu Kapha tendieren oder nicht auf ausgewogene Ernährung achten. (2. Haus) Auch Wucherungen (Krebs) können bei einem ungünstig positionierten Jupiter auftreten. 

Positiv wie auch negativ betroffen sind durch Jupiters Einfluss auf unsere Gesundheit folgende physischen Bereiche:

Gehirn , Fett, Leber, Gallenblase , Pankreas , Milz, Hüfte, die Füße , Blutfett , Fieber , Diabetes , chronische Krankheiten, Ohnmachtsanfälle , Blutarmut , Globus Pallidus (ein Kerngebiet im Gehirn, Zwischenhirn) 

Laut althergebrachter astrologischer Überlieferung, wird Jupiter als einflussreicher und gütiger Planet angesehen. Er symbolisiert zugleich die göttliche Gnade und höchste Werte in unserer Welt. Jupiter hat bei seiner Wanderung durch die einzelnen Zeichen und astrologischen Häuser unterschiedliche Auswirkungen auf die Individuen.

Betrachten wir einmal in einer kurzen Vorschau Jupiter in den einzelnen Häusern:

Jupiter Transit durch das erste Haus

Wenn Jupiter im Transit das erste Haus Ihres Geburtshoroskops (Janma Kundali) durchläuft, geht es oft um individuelle Pläne und Vorbereitungen für die Ehe, denn eine Eheschließung rückt  in greifbare Nähe. Dieser günstige Jupitertransit, stärkt sowohl die geistigen wie auch physischen Kräfte. Er fördert den beruflichen Erfolg, die Karriere und bringt wirtschaftliche Vorteile. Türen für neue Einkommensquellen öffnen sich und unerwartete Chancen beginnen sich abzuzeichnen.

Hinsichtlich der substanziellen Werteorientierung Jupiters, kann Ihr Interesse an Spiritualität, Religion und Philosophie zunehmen, aber auch Bereiche des sozialen Diensten könnten von Interesse werden. In diesem Zeitraum können Sie sich über einen vollen Terminkalender im Leben freuen. Beachten Sie aber Ihr Verhalten gegenüber anderen, denn Ihre momentane Überlegenheit kann als Arroganz verstanden werden. Bleiben Sie einfühlsam und achtsam. Jupiters Transit durch das erste Haus kann zu Konflikten in der Familie führen.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
wirtschaftliche Berater, Lehrer, Priester, Richter, Ratsmitglieder, Astrologen, Justizwesen, Wohlfahrtsverbände, Assekuranz, Außenpolitik, Geschäftsabschlüsse, Konservative.

Jupiter Transit durch das zweite Haus

Das zweite Haus regiert Ihr Wertekonzept, Besitztum und Finanzen. Jupiters Transit durch das 2. Haus bringt Ihnen  wirtschaftliche Stärke und Aufschwung. Allerdings kann der Zuwachs an Einkommen auch zu einer Zunahme an Ausgaben führen. Als Folge werden Sie weiterhin emotional unruhig und unausgeglichen bleiben. Ihre Persönlichkeit und das äußere Erscheinungsbild wirken sehr beeindruckend. Sie erhalten mehr Respekt und Anerkennung in der Gesellschaft und erfahren viel Glück durch Ihre Kinder. Insgesamt bleibt das Familienglück jedoch durchschnittlich. Immobilienangelegenheiten sind zum Vorteil für Sie.

Während dieser Phase werden Sie sich mehr in Richtung Spiritualität und religiöse Arbeit öffnen, da Jupiter Religion darstellt.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
wirtschaftliche Berater, Astrologen, Außenpolitik, Diplomatie, Geschäftsabschlüsse, Immobilienmakler, Schriftsteller, Pädagogen, Therapeuten, Finanzverwalter, Banker, Musiker, Wertpapiere.

Jupiter Transit durch das Dritte Haus

Das dritte Haus beschäftigt sich mit Erziehung und Bildung, Korrespondenz, Ihren Arbeitskollegen, und Ihren Antriebskräften. Jupiter’s Transit im 3. Haus hat einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit, als auch auf Wissenschaftler, Literatur und Philosophie. Ihre Arbeit wird anerkannt und man wird über Ihre Großzügigkeit sprechen. Ihre hohen Prinzipien werden in der Gesellschaft anerkannt und man bringt Ihnen Respekt und Ehre entgegen im persönlichen und beruflichen Leben. Alte Freunde werden Sie in Ihren Vorhaben unterstützen. Es eröffnen sich eine Reihe von Kontaktmöglichkeiten, um neue Leute kennen zu lernen und freundschaftliche Beziehungen aufzubauen. Reisen sind angezeigt, die Ihnen Freiheit, Freude und überraschende neue Möglichkeiten eröffnen.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Familientherapeuten,  Reisefachleute,  Touristik, Fernsehtechnik, Geschwister, Nachrichten, Bücher, Schriftsteller und Verlage.

Jupiter Transit durch das vierte Haus

Sie erleben wahrscheinlich eine Menge Unterstützung und Hilfe zu Hause und durch Ihre  Familie.  Ein gemütliches Zuhaue und Eigentum spielen in dieser Periode eine Rolle.

Wenn Jupiter durch das 4. Haus geht, erfahren Sie Wohlergehen und das Schicksal ist Ihnen gut gesonnen. Sie sind rundum zufrieden. Glück und Wohlstand erblühen in Ihrer Familie. Das bedeutet insgesamt eine Menge positiver Aussichten und freudvolle Erwartungen. Sie sind mit sich und der Welt zufrieden und  befinden sich bei guter Gesundheit. Unternehmerisch erwarten Sie gute Gewinne und Ihr wirtschaftlicher Status wird angehoben.

Endlich werden Ihre Projekte und Aufträge, die sich in der Vergangenheit eher zäh und zögerlich entwickelten,  abgeschlossen. Ein guter Zeitraum, um über den Kauf eines neuen Fahrzeuges oder Eigentums nachzudenken. Vielleicht erhalten Sie spontan Unterstützung durch Ihre Schwiegereltern.  Das Ergebnis Ihrer harten Arbeit und intellektuellen Anstrengungen wird endlich belohnt.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Familie, Hauseigentümer, Bausanierung, Architekten, Vaastuberater, Feng Shuiberater, berufliche Situation des Lebenspartner, Fahrzeughändler und KFZ-Branche, Öffentlichkeitsarbeit.

Jupiter Transit durch das fünfte Haus

Sie erleben ein gerechtes Maß an Spaß, Romantik und guter Zeit. Sie sind besonders phantasievoll, originell, in Ihrem Selbst-Ausdruck und verfolgen kreative Ziele in dieser Zeitspanne.

Jupiter’s Transit durch das 5. Haus, beschert insgesamt positive Ergebnisse. Da Jupiter mit höherem Wissen und verschiedenen Wissensbereichen wie Naturwissenschaft, Physik, Philosophie und Musik in Zusammenhang gebracht wird, erweckt in Ihnen ein gesteigertes Interesse an Musik, wissenschaftlichen und religiösen Texten und eigener Schreibaktivität.

Sie finden plötzlich an Astrologie, Philosophie und Literatur Gefallen und wollen tiefer in die Materie eintauchen. Ihre Gedanken gehen tief, forschen nach dem wahren Kern der Dinge und machen auch vor dem Dunkeln nicht Halt. Sie fühlen sich zum anderen Geschlecht hingezogen und entdecken eine neue Liebe. Wenn Sie Kinderwünsche haben, können diese in der Zeitphase des Jupitertranists durch das 5. Haus erfüllt werden.

Neben positiven Ergebnissen in wirtschaftlichen Angelegenheiten, erhalten Sie Unterstützung durch  Menschen, die politisch aktiv sind. Möglich ist auch die Förderung Ihrer Projekte mit Mitteln durch den Staat, denn diese könnten jetzt bewilligt werden. Es ist eine gute Zeit für geschäftlichen und beruflichen Erfolg und das Realisieren Ihrer Ziele. Ihre Kinder bringen Ihnen Glück und Freude.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Kinder, Nachwuchs, Realisierung von Zielen, Autoren, Botschafter, Studenten, Studienabschlüsse, Forscher, Wettspiele, Romanzen, Wettbewerb, Börse, Management, spirituelle Arbeit, Kreativität.

Jupiter Transit durch das sechste Haus

In diesem Zeitabschnitt, erhalten Sie Unterstützung in den Bereichen Arbeit, Gesundheit sowie täglichen Abläufen. Sie finden viel Freude an der Arbeit, Optimierung Ihrer Bestrebungen im Leben und Betreuung bei gesundheitlichen Themen

Bei seinem Transit durch das 6. Haus bringt Jupiter durchschnittliche Ergebnisse. Es können gesundheitliche Themen auftreten aus einer Mischung von psychosomatischer und emotionaler Ursachen. Achten Sie auf Ihre Leber. 

Harte Arbeit verhilft Ihnen zu einer guten beruflichen Position oder diese zu festigen.  Ihre Feinde und Widersacher werden sich von Ihnen fern halten und keine Probleme schaffen. Mobbing gegen Sie wird keinen Erfolg zeigen.

Sie haben wirtschaftlichen Erfolg und Mehreinnahmen. Allerdings nehmen die Ausgaben auch zu. Halten Sie in dieser Zeit alles im Gleichgewicht. Gesundheit und Finanzen. Ihre  Aktivitäten, Investitionen und Ausgaben in wirtschaftlich sozial sinnvolle Bereiche geben Ihnen einen Lebenssinn und vermitteln ein gutes Lebensgefühl. Die Familie unterstützt Sie in Ihren Vorhaben.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
berufliche Chancen im Ausland, Angestellte, Krankenpflege, medizinischer Bereich, Mieter, Bürgschaften,  Konfliktlösungen mit Geschäftspartnern.

Jupiter Transit durch das siebte Haus

Dies ist eine Zeit in Ihrem Leben, die sehr förderlich für Ihre Partnerschaft ist und / oder mehr Anerkennung in der Öffentlichkeit entsteht. Sie teilen Freude und Glück Ihres Lebens mit einer ganz besonderen Person. Sie lernen jetzt viel über sich selbst durch Ihren Partner.

Wenn Jupiter durch das 7. Haus geht, bringt das sehr günstige Ergebnisse. Für unverheiratete  Menschen werden hier gute Rahmenbedingungen für die Ehe geschaffen. Dieser Transit ist auch ein Segen für bestehende Ehen und Partnerschaften und ist gut für alle Belange zwischen Mann und Frau.

Wenn Sie Nachkommenschaft erwarten, dürften Sie jetzt mit Kindern gesegnet werden. Anerkennung und gesellschaftlicher Aufstieg wird Ihnen zuteil. Wenn Sie arbeitslos sind, dann werden Sie bald einen neue Anstellung finden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern sich, jedoch erhöhen sich auch die Ausgaben. Das wirkt sich nicht auf Ihren allgemein zufriedenen Gemütszustand aus. Sie sind glücklich und ausgeglichen

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Ehegatten, Geschäftspartner, Zuwendungen vom Staat, Unternehmensverträge, Zusammenschlüsse,
mütterliche Immobilien, Sexualleben.

Jupiter Transit über die achte Haus

Dies ist eine Zeit der geistigen Zufriedenheit – der Auseinandersetzung mit Macht und Austausch der Belange Ihres Lebens im sozialen Umfeld. In diesem Zyklus sind Sie zurückhaltender   gegenüber Machtkämpfen. Auch sind Sie vorsichtiger mit der Verteilung von Mitteln.

Diese Transitphase erzeugt durchschnittliche Resultate. Sie werden körperlich fit sein, aber psychisch unruhig und instabil. Wenn Sie sich nicht im Griff haben und nicht die notwendige Geduld und Ruhe aufbringen, können Ärger und Frustration Ihren inneren Frieden behindern. Ihre Feinde und Widersacher werden sich von Ihnen fern halten und können Sie nicht von Ihren Zielen und Ihrem Erfolg abhalten. Sie werden für Ihre Arbeit gewürdigt und weiterhin hart an der Verwirklichung Ihrer Ziele arbeiten. Ihre finanzielle Situation ist stabil aber moderat. Es könnte aber eine Überraschung auf Sie zukommen, die Ihnen einen plötzliche unerwartete Einkommensquelle verschafft. Sie werden vom Staat unterstützt und sind in Ihren Aktivitäten erfolgreich.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Streitverfahren, Erbschaften, Versicherungen, Wertpapiermarkt und Börsenhandel, Rente und Vorruhestand, Haftentlassung.

Jupiter Transit durch das neunte Haus

Eine große, optimistische Haltung begleitet Sie jetzt. Kleine Probleme und Unannehmlichkeiten betrüben jetzt in keiner Weise Ihre Lebensqualität. Es enstehen Möglichkeiten zu Reisen oder zu Studieren, was Ihren Horizont erweitert. Menschen unterschiedlichster Herkunft treten in Ihr Leben.

Körperlich und geistig sind Sie in Hochform. Sie sind fit und energiegeladen während dieses Tansits. Ihre Dynamik und Ihre innere Harmonie tragen dazu bei, dass alle anstehenden Arbeiten erfolgreich durchgeführt werden. Spiritualität, Philosophie, Metaphysik und Religion öffnen Ihnen neue Sichtweisen. Sie erhalten neue Erkenntnisse in die tieferen Zusammenhänge des Lebens.  Im Arbeitsleben kommen neue Projekte und Aufgaben auf Sie zu, die für Sie in der Zukunft Vorteile bringen.  Der beruflichen Entwicklung steht nichts im Weg. Beförderung, neue Verantwortlichkeiten und ein besserer Staus bringen auch eine Verbesserung im Einkommen.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Luftfahrt, Verlage, Lehrer, spirituelle Lehrer, religiöse Institutionen, Ashrams, Communities, Philosophie, Sachverständigen-Verfahren, Meditation,Yoga,

Jupiter Transit durch das zehnte Haus

Status im Leben, Beruf, Arbeit und unternehmerischer Erfolg sind während dieses Transits des Planeten Jupiter im 10. betroffen.  Dieser Transit bringt Ihnen Erfolg bei der Arbeit oder im Unternehmen. Dieses Haus bietet eine sehr gute Umgebung für den expansiven Planeten. Sie verkehren mit Menschen aus Politik und Regierung und ernten durch diesen  positiven Umstand eine Reihe von Vorteilen. Sie erfahren Frieden und Harmonie in der Familie und viel Glück in der Ehe. Eheschließungen können hier ebenso erfolgen. In Bezug auf Geld und Wohlstand haben Sie eine glückliche Hand und gesichertes Einkommen. Dadurch wir auch Ihr Staus und Ihre Anerkennung in der Gesellschaft gesteigert. Eine Menge Arbeit wartet auf Sie. Ihre großer Einsatz und Ihr Engagement wird durch Erfolg  belohnt.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Verwaltung, Regierung, Leichtathletik, Führungskräfte, Beförderungen, Popularität, gesellschaftliche Stellung, Errungenschaften im Leben, Berufstätigkeit.

Jupiter Transit durch das elfte Haus

Jupiters-Transit durch das 11. Haus bringt starke und stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Es entstehen neue Einkommensquellen, die wirtschaftlich von Vorteil für Sie sind. In diesem  Zeitraum wird Ihre Position gestärkt und Sie erhalten Aufwind bei Ihren Unternehmungen und beruflichen Erwartungen. Eine frische Energie beflügelt Sie für langfristig angelegte Ziele und Vorhaben.

Eine Beförderung ist in Aussicht. Ihr Terminkalender ist durch durch das erhöhte Arbeitsaufkommen ziemlich voll. Gesellschaftlicher Status,  Anerkennung und Bewunderung werden Ihnen entgegen gebracht, was Sie glücklich und erfüllt macht. Sie vernetzen sich  mit  Menschen, Organisationen und Vereinen zur Realisierung gemeinschaftlicher Ziele.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:
Einkommen, Bestrebungen, Wunscherfüllung, Rücklagen, Hoffnungen, Träume,

Jupiter Transit durch das zwölfte Haus

Durch Jupiters Transit im zwölften Haus, profitieren Tätigkeiten, die "hinter den Kulissen" oder auf andere Weise, unkonventionelle Weise stattfinden. Während dieses Zeitraums sind Sie empfindsamer, mitfühlender, einfühlsamer  und sensitiver. Jupiter im zwölften Haus bietet einen übermächtigen spirituellen Schutz und öffnet tiefe Einsichten in die Geheimnisse des Universums.

Körperliche und geistige Fitness bleiben bei diesem Transit im Durchschnitt. Achten Sie auf Ihre Gesundheit und Ihre Kraftreserven. Nur keine Angst. Es gibt keine ernstere Gefahr.

Insgesamt  ist Ihr mentaler Zustand ausgewogen, aber manchmal können Sie angespannt und unruhig werden. Auch hier bietet  Jupiters Transit Vorteile in finanziellen Angelegenheiten,  die Sie gerne für soziale und gemeinnützige Zwecke verwenden oder in spirituelle Bereiche investieren.
Sie haben Erfolg bei Ihrer Arbeit, solange Sie bereit sind auch hart für Ihre Ideale und Ziele im Leben zu arbeiten.

Während dieser Zeit bieten sich Auslandsreisen an, die definitiv zukünftigen Erfolg einbringen. Ihre harte Arbeit findet Respekt und Achtung in der Gesellschaft.

Auswirkungen auf folgende Bereiche:

Wohlfahrtsverbände, Waisenheime, väterlicher Besitz, Krankenhausaufenthalt, Verfolgte und Flüchtlinge, Entsagung, Ausgaben, Freiheitsentzug, Scheidungen.

Auf der Basis Ihrer exakten Geburtszeit und Ihres vedischen Horoskops, erhalten Sie genauere und ausführlichere Aussagen über diesen Transit in Ihrem Leben und für das kommende Jahr.

Gurur Brahmaa Gurur Vishnu
Gurur Devo Maheshwarah
Guru Saakshaata Parabrahma
Tasmai Shri Guruve Namah

 

Mondfinsternis zum Jahresende

Abschließend möchte ich noch auf nächste partielle Mondfinsternis am Silvesterabend hinweisen.
Es würde wirklich den Rahmen sprengen hier auch noch diese letzte Nacht des Jahres zu kommentieren. Vielleicht komme ich später noch einmal darauf zu sprechen. Es ist dennoch so wichtig, dass ich es kurz erwähne.

Im Zusammenhang der Transite von Saturn, angefangen im vergangenen September, Rahu im November und Jupiter nun im Dezember, bilden diese Ereignisse aus Jyotish-Sicht wichtige Eckdaten für die kommenden spannenden 3 Jahre bis Dezember 2012 und darüber hinaus.

Der Countdown hat begonnen. Wir werden erkennen dürfen, dass die Welt nicht nach einem ausgeklügelten System weltlicher Macht von Gruppen oder Regierungen funktioniert und einer ebensolchen Un-Ordnung von Unwissenheit (A-Dharma), weil unsere Welt auf dem System des Absoluten, des Vedas basiert.
Am 31.12.2009 18.15 bis 22.30 MEZ werden wir also hier in Europa eine sichtbare partielle Mondfinsternis sehen können. Jedoch tritt bei dieser  4% der Mondscheibe in den Kernschatten der Erde ein, was natürlich in den Medien normalerweise, wenn überhaupt, eine kleine Notiz wert ist.
Die Mondfinsternis am 31.12.2009 ist im gesamten deutschsprachigen Raum in voller Länge sichtbar, wobei der Mond zur Finsternismitte 35 Grad über dem Horizont steht. Bei klarem Himmel ist also mit optimalen Beobachtungsbedingungen zu rechnen. –

Diese MoFi kann nicht nur in ganz Europa, Afrika und Asien, sondern auch im westlichen Pazifik und überall nördlich des Polarkreises beobachtet werden.
Weitere astronomische Informationen gibt es Online auf folgender Internetseite:
<http://www.mondfinsternis.net/mofi2009p/index.htm>

Der Eintritt in den Kernschatten ist um 19:51 Uhr. Den Höhepunkt hat sie gegen 20.23 Uhr. Die Sichtbarkeit dauert bis ca. 21:40 Uhr. Die MoFi findet in 16° Zwillinge im Mondhaus (Nakshatra ) Ardra statt. Alle Menschen, die in ihrem Geburtshoroskop bei 15° – 17° Grad Zwillinge Planeten, insbesondere den Mond oder den Aszendenten (Lagna) haben, werden diese Energien am meisten verspüren aber nur die empfindsamen Menschen werden sie bewusster wahrnehmen. Die Eklispe bringt nur eine geringe Intensivierung der Energien der einzelnen Planeten mit sich und bringt manches an die Oberfläche, was vorher schon wahrnehmbar war. Die damit verbundenen Gefühle werden dann klarer und präziser.

Am 15. Januar 2010 findet dann eine partielle oder ringförmige Sonnenfinsternis in 1 Grad Steinbock im Nakshatra Uttara Ashada statt. Hier sind die Menschen insbesondere betroffen, bei denen sich Planeten oder der Aszendent in den ersten beiden Graden von Steinbock (in Sandhi) oder den Aszendenten im Geburtshoroskop haben. Diese Eklipse bringt dann das „Verborgene“ ans Licht, was in den letzten Monaten unterschwellig versteckt und verheimlicht wurde.  Neue Perspektiven, Neuanfang, Umsturz, Korrektur, Wahrheit und Gerechtigkeit sind die Prinzipien die hier zu nennen sind. Bis dahin sind dann die Energien von Rahu im Schützen und Jupiter im Wassermann soweit gereift, dass das Jahr seinen Lauf nehmen kann.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start für die Begegnung mit diesem Jupitertransit und eine erfolgreiche Zeit für die Verwirklichung Ihrer Vorsätze.

Mit „horizont“-öffnenden Grüßen

GANUSCH

  • Jupitertransit 19.12.2009 – 19:46 Köln
  • Aszendent (Lagna) in Pushya
  • Mond in Shravana
  • Jupiter in Dhanista
  • Tithi: Shukla Dwitiya

VEDHARMA Institut für vedische Lebensweise
www.vedharma.de <http://www.vedharma.de>
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<a href="http://www.vedharma.de/index.php/Jahreskalender" target="_blank">vedischer Mondkalender für 2010</a>

Historie und Who’s Who in vedischer Astrologie

  1. Was ist Jyotish?
  2. Die vedische Tradition
  3. Zweige der vedischen Astrologie
  4. Ursprung der vedischen Astrologie
  5. Chronologische Hinweise in der kosmischen Zeitordnung vedischer Texte und Kulturgeschichte Indiens
  6. Klassische Werke in der Tradition vedischer Astrologie
  7. Anwendungsgebiete der Astrologie
  8. Unterschied zwischen westlicher (tropischer) und siderischer (vedischer) Astrologie

Seit einigen Jahren hört man immer wieder von unterschiedlichsten Astrologiesystemen, die neben unserer im Westen bekannten Astrologie praktiziert werden.

Jedes System bietet auf eine besondere, zeitlose Art und Weise Lebenshilfe an und beantwortet Fragen, die uns im Alltagsleben zeigen können, wie wir das Leben glücklicher, erfolgreicher und sinnvoller gestalten können.

Wissen und Wissensvorsprung, den wir durch zusätzliche Anwendung astrologischer Hilfe erlangen können, kann mehr sein, als nur Orientierungshilfe im Leben oder Wettbewerbsvorteil in Zeiten der Krise oder Transformation.

In beinahe jeder alten Kultur finden wir Hinweise zur Astrologie. Dazu gehören die Chinesische Astrologie, der Maya Kalender, Keltische Astrologie, Ägyptische Astrologie, Indianische Astrologie und die Burmesische Astrologie, die uns zur vedische Astrologie Indiens bringt.

Ich habe versucht, in diesem einleitenden Artikel, ein wenig den komplexen historischen Hintergründen der vedischen Astrologie Indiens nach zu gehen und das „Who is Who“ in der vedischen Tradition von den Anfängen bis heute aufzudecken. Trotzdem scheint es immer noch mehr Fragen als Antworten auf die Fragen des Ursprungs zu geben. Wer Neugierig ist und seinen forschenden, suchenden Geist inspiriert tiefer in dieses Thema einzudringen, wird nach anfänglichem Zögern ein immenses Feld unendlicher Weisheit und Wissen finden.

Was ist Jyotish?

Der Begriff vedische Astrologie, manchmal auch als Astrologie des Ayurvedas oder „Auge des Vedas“ genannt, bezieht sich auf die indische oder Hindu Astrologie. Es ist ein System, das seinen Ursprung im alten Indien hat, übermittelt durch die alten Weisen (Rishis) in den vedischen Schriften.

Von den vielen in Sanskrit oder Alt-Tamil überlieferten Dokumentationen zur vedischen Astrologie, gilt die Schrift von Maharishi Parashara, als authentisch und als Quelle der ursprünglichen Regeln. Diese sind in der "Brihat Parashara Hora Shastra“ festgehalten worden.

Jyotish ist ein überwältigendes Fachgebiet alter Weisheit. Es ist weit mehr als Astrologie und sollte auch nicht mit westlicher Astrologie verglichen werden obwohl man bei näherem Hinsehen viele Gemeinsamkeiten zu entdecken glaubt.

Um es in den Worten Adi Shakaras zu sagen:

“Jyotish ist das rang älteste Wissen vedischer Gedankenwelt und Philosophie. Ein Ozean der Weisheit. Eine Lebensspanne reicht nicht aus, um im Studium die tiefe Auseinandersetzung abzuschließen”.

Wörtlich übersetzt bedeutet „Veda“’ so viel wie Weisheit oder „Wissen“. In mehreren heiligen althinduistischen Schriften, den Veden, von denen es 4 Gruppen gibt, finden wir Lebensweisheiten, die alle Ebenen des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens umfassen.

Jyotish, der Name der Astrologie der Veden, ist ein Sanskritwort, abgeleitet von Jyoti = Licht. Es wird am besten mit "die Wissenschaft vom Licht" übersetzt. Von den sechs Vedangas oder Glieder der Veden wird es als das wichtigste angesehen. Das wahre "Auge" der Veden. Durch das Studium von Jyotish, sehen wir alles über unsere Umstände hier auf Erden. Diese alte Wissenschaft offenbart die subtilen Einflüsse, die zu uns aus dem Universum kommen.

Im Westen gibt es viele von uns, die heute keinen Lebensinhalt in herkömmlicher Religion oder Philosophie finden. Wir suchen nach Antworten auf die grundlegenden Lebensfragen, wie:

"Wer bin ich?"

"Warum bin ich hier?"

"Was ist der Sinn des Lebens?"

Es existiert ein spirituelles Vakuum.

Vedische Astrologie (Jyotish) kann helfen, diese Art von Fragen zu beantworten. Sie ist seit jeher ein fester Bestandteil der religiösen und philosophischen Tradition Indiens. Viele indische spirituelle Texte des Yoga, des Ayurveda, Vaastu-Veda, Rig Veda usw. sprechen von Astrologie, insbesondere die Bhagavad Gita. In den frühesten Texten der Veden heißt es, dass man sich an einen Jyotishi, (Astrologen) einen Kundigen des Vedas wenden soll, wenn man das Ziel im Leben wissen möchte.

Ein weiterer Text sagt, dass ein König ohne Astrologie, wie ein Mann sei, der in seinem eigenen Haus “blind umher läuft”.

Wie wahr in der heutigen Zeit politischen Geschehens, wo der Sextant oder das Licht Jyotishs überall fehlen. Es geht in unserer Gesellschaft stets taumelnd und ohne inneren Lotsen „mit voller Kraft voraus“. „Wenn nicht jetzt, wann dann“ aber man weiß nicht wohin es geht. An den Inhalten der Parteiprogramme erkennen wir, wie orientierungslos und kurzfristig denkend die Politik ist. Inhaltsleer und ohne konkrete Strategie oder einer langfristigen, nachhaltigen Werteausrichtung.

Früher waren die Könige durch die Astrologie bestens beraten, um Entscheidungen zu treffen, korrekte Zeitqualität für ihre Aktivitäten und Ziele zu bestimmen, oder eine geeignete Strategie einzuschlagen die dem Dharma (Rechtschaffenheit, Werte, Naturgesetz) entsprechen musste.

Im Kern der vedischen Astrologie (Jyotish) und der damit verbundenen vedischen Wissenschaft, finden wir auch für unsere heutige Zeit eine reiche Quelle von Orientierungshilfen und Spiritualität.

Wenn Sie sich also diesem großartigen Thema widmen möchten, bedarf es eines bewussten, tiefen inneren Entschlusses.

Respekt, Offenheit für eine fremde Kultur und Freiheit von Konditionierungen westlicher Denkmodelle. Sie müssen sich von Jyotish und seiner spirituellen Dimension angezogen fühlen. Es ist überaus sinnvoll und hilfreich, sich von erfahrenen Lehrern anleiten zu lassen, die über Jyotish hinaus auch andere vedische Wissensgebiete kennen. Dazu gehören Ayurveda, Yoga und Advaita als auch eine didaktisch, pädagogische Vorbildung, Erfahrung und berufliche Qualifikation, um das Wissen systematisch vermitteln zu können. Diesen Lehrer nennt man Shiksha Guru. Ein Lehrer, Mentor und Unterweiser in die Kenntnisse und praktischen Aspekte spirituellen Wissens.

Astrologie gilt als die älteste aller Wissenschaften. Sie studiert die Auswirkungen der Planeten-Positionen und -Bewegungen auf unser Leben.

Jyotish ist in seiner Ausrichtung immer dem Dharma (Rechtschaffenheit, Werte, Naturgesetz) verpflichtet. Es gibt dem Menschen spirituelle und praktische Anleitung, um sich von A-Dharma (Unwissenheit) abzuwenden und ein Leben in Einklang mit den Naturgesetzen zu leben. Es fördert den Prozess, die Täuschung von Ahamkara (Ego, Ich-Bewußtsein) zu durchtrennen und den Menschen auf die Ebene von Atman und Brahman zu erheben. Der letzten unsterblichen und unvergänglichen Wirklichkeit.

"Jyotish Mati Pragya“ das allwissende Bewusstsein.

In Indien hat die Astrologie bis heute eine große Akzeptanz. Auch im Westen besteht wieder ein wachsendes Interesse. Alle wichtigen Lebensfragen zur Partnerschaft, Ehe, der Kauf eines neuen Autos oder Hauses, die berufliche Orientierung oder Lebenssinnfindung, werden in Indien nur nach Rücksprache mit einem Astrologen (Jyotishi) geklärt. Er gibt Tipps und Hilfestellungen zur erfolgreichen Realisierung des Vorhabens. Das kann z. B. sein, einen richtigen Zeitpunkt zu finden, notwendige Ressourcen zu benennen oder auf bestimmte Verhaltensweisen hinzuweisen. Ein Erfolg für das Gelingen eines Vorhaben, kann aber nur dann stattfinden, wenn das Ziel der spirituellen Aufgabe (Dharma) des Menschen entspricht.

So betont Adi Shankara, auch Shankaracharya genannt (acharya heißt Meister), der ein großer Lehrer, Erneuerer bzw. Philosoph des Vedantas war, (etwa 509 v.Chr.) folgendes:

„Nur die Eigenverantwortung und die Erlösungsfähigkeit des Menschen, kann die Ketten zu lösen, die durch Unwissenheit, lustvolle Begierden und Früchte des Karmas, entstanden sind“.

Er weist auch darauf hin, dass intellektuelles Streben ohne spirituelle Dimension nicht ausreicht: „Das Studium der Schriften ist fruchtlos, solange Brahman nicht erfahren wird“.

Die vedische Tradition

Im langen Stammbaum der vedischen Tradition gehört Shankara zu einem der bedeutendsten Lehrern. Bereits im Alter von 7 Jahren wurde er Schüler von Gaudapada, Bhagavatpada.

Zu den Schülern Shankaras zählten Visnusarman (Padmapada), Hastamalaka, Vartika-Kara und Trotakacarya in der Linie bis hin zu Guru Dev, Bhagavan Swami Brahmananda Saraswati, Shankarasharya von Jyotir Math, (1870-1953) der eine Reihe von spirituellen Lehrern der Neuzeit hinterließ. Diese arbeiten weiterhin an seinem visionären Werk spiritueller Erneuerung .

Der Legende nach soll Shankara eine Inkarnation Veda Vyasas gewesen sein und ein direkter Nachfahre von Maharishi Brighu, dem…..Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßvater der vedischen Tradition.

Zweige der vedischen Astrologie

Die Quellen über die Jyotishschriften weisen auf mehrere ergänzende Abhandlungen hin, die sich alle mit den makro-, und mikrokosmischen Energiefeldern der Schöpfung beschäftigen.

Ein historischer Zweig von Jyotish wird “Samhita Shastra” genannt, der als die Mathematik der Astrologie bezeichnet wird. Mit dieser Wissenschaft bestimmt man günstige Zeiten und Qualitäten für Ereignisse. In der vedischen Vorstellung unseres Universums betrachtet man alles, wie auch in der Quantenphysik, als Klang und Licht. Nada Brahma. Jyotish untersucht durch seine Methoden die Wirkungen des Lichts auf den Menschen, auf das Leben aller Geschöpfe und auf unseren gesamten Lebensraum.

Die grundlegende Prämisse der Astrologie ist, dass alle Dinge miteinander verbunden sind. Nach dem Gesetz von Resonanz steht alles in Verbindung, nichts existiert getrennt. Ihr Karma oder Geschick wird durch ein kosmisches Design vorherbestimmt.

Ich möchte es allerdings anders formulieren, „Voreingestellt“. Es liegt an uns, diese Voreinstellung anzupassen und uns nicht von der Grundeinstellung dominieren zu lassen. Yogananda sagte einmal, dass wir 75% altes Karma an Einflüssen in dieses Leben mitbringen. 25% ist das Karma, was wir in diesem Leben gestalten, also neues Karma schaffen. Wenn wir uns unserer Verantwortung bewusst sind, eigenverantwortlich und weise handeln, bereit sind für unser Handeln die Konsequenzen zu übernehmen, dann können wir die 75% Karma beherrschen. Ansonsten werden wir von den 75% beherrscht, was dann als Schicksal oder Vorherbestimmung verstanden wird.

Die beiden Wissenschaften “Nakshatra Vijyan” (Astronomie) und “Phalit Jyotish” (voraussagende Astrologie) ergeben zusammen “Jyotish”.

Bereiche der vedischen Astrologie (Jyotish) sind:

Ganita: astronomische Berechnungen

Siddhanta Jyotish: mathematische Aufteilung und Trennung des Raumes, Planeten, Astronomie

Jaataka oder Jatak Shastra: Vorhersage und Heilkunst

Hora: Interpretation und Analyse

Samhita Jyotish: Analyse von Naturphänomenen, günstige Zeiten (Muhurta)

Prashna Jyotish: Astrologie der Psychologie, der Zahlen, der Buchstaben, der Atmung

Shakuna Jyotish: kosmische Omen, Zeichen, Träume

Angividya (oder Samudrik Shastra) : die Wissenschaft und das Studium über Zusammenhänge zwischen Körperteilen, Organen und planetaren Einflüssen

Samudrik Shastra: Analyse von Merkmalen der Körperteile, Größe, Form, Farbe, Substanz, Konstitution, Zeichen und Male

Mukh Shastra: Studium der Merkmale, Gesichtszüge, Zeichen, Male, Linien und Form

Paad Shastra: Füße, Studium der Merkmale, Zeichen, Male, Linien und Form

Hast Rekha Shastra (Hast Jyotish). Vedische Handlesekunst. Studium der Merkmale, Zeichen, Male, Linien und Form

Ursprung der vedischen Astrologie

Entsprechend einer Überlieferung aus dem alten Indien sagt man, dass Maharishi Bhrigu, einer der sieben großen Weisen (Saptarishis) und einer der 23 Prajapatis war, (Urväter der Schöpfung) die durch Brahma, (vedischer Gott der Schöpfung) erschaffen wurde.

Den großen Rishis (Seher) zur Folge ist in der gesamten Schöpfung, in unserem Universum, unserer Welt in der wir leben, alles perfekt organisiert und strukturiert. Wir verstehen nur nicht den Referenzrahmen, deshalb kommt es uns als chaotisch vor. In der Sichtweise der Rishis ist alles harmonisch und intelligent aufeinander abgestimmt, den Regeln eines inneren allmächtigen Naturgesetzes unterworfen. Innerhalb aller materiellen Manifestationen, von den Quanten, den Atomen bis zu den größten und entferntesten Galaxien entdecken wir ein gemeinsames Muster.

Maharihi Brighu war derjenige, der als erster Inhalte zur voraussagenden Astrologie zusammen gestellt hatte. Er war der Verfasser der Bhrigu Samhita, ein Grundwerk der vedischen Astrologie (Jyotish) welches der Annahme nach in der vedischen Zeitepoche, dem Treta Yuga, ca. 3.000 vor Chr. entstanden sein soll.

Deshalb wird Bhrigu als der Vater der vedischen Astrologie (Jyotish) angesehen. Er ist der Sohn und ein Wunschkind Brahmas, (Manasa Putra) .

Als Brahma die Welt erschaffen wollte, wünschte er sich einen Sohn, der ihm als Helfer zur Seite stehen sollte. Dieser Sohn ist der Sage nach Brighu, der mit Khyati, der Tochter von Daksha vermählt war.

Aus dieser Ehe kamen zwei Söhne empor, die man Dhata und Vidhata nannte. Den Geschichten der puranischen Enzyklopädie zur Folge, ist Laxmi, die Gemahlin von Vishnu, ebenso eine Tochter Brighus. Ein weiterer Sohn den Brighu hinterließ, war Shukra, der noch berühmter als sein Vater wurde. In einzelnen Traditionen wird auch der Weise Chyvana als Brighus Sohn erwähnt.

Die Nachfahren in der Linie des Weisen Bhrigu werden “Bhrigus” genannt. Sie sind die oberirdischen Sturmgötter, die das Gleichgewicht zwischen Erde und Himmel aufrecht erhalten.

Je tiefer man in die vedische Philosophie und Kultur eindringt, je mehr erkennt man die metaphysischen und naturgesetzmäßigen Zusammenhänge, die einem ein umfassenderes Verständnis zur vedischen Astrologie (Jyotish) eröffnen.

Chronologische Hinweise in der kosmischen Zeitordnung vedischer Texte und Kulturgeschichte Indiens

Die Brighu Samhita gilt als eine Sammlung von mehr als 5 Millionen Horoskopen, die alle Lebensbereiche unseres Universums betrachtet und einbezieht. Dem Ergebnis tiefer Studien dieses Werkes und seiner Regeln zufolge, ist demnach das Schicksal jedes Lebewesens im Universum vorherbestimmt.

Vasistha, ein weiteres wichtiges Mitglied der Gruppe der Saptarishis, (die großen 7 Seher) die von Brahma abstammen, war Rajpurohit (ein königlicher Priester) und Rajguru (königlicher Lehrer und Ausbilder) der Suryavansha (Sonnendynastie). Vasishta war im Besitz der heiligen Kuh Kamadhenu, die Mutter aller Kühe und Nandini, ihrem Kind, was in der Lage war seinem Besitzer jeden Wunsch zu erfüllen.

Vasishta war der große Guru und Lehrer von Lord Rama im Heldenepos “Ramayana”. Die genaue Entstehungszeit des Ramayana, ist nach heutiger westlicher Auffassung und Zeitrechnung unklar. Demnach liegt sie zwischen dem 4. Jh. v. Chr. und dem 2. Jh. n. Chr. Was aber strittig ist, wegen den unterschiedlichen Kalendersystemen, da in der vedischen Zeitrechnung und Kosmologie andere Epochen und Zeitzyklen genutzt werden. Bei diesen Zyklen kann ein Umfang zwischen 1.200 und 360.000 "Menschenjahren" ja sogar 4.200.000 Jahre erreicht werden. (Yugas)

In den überlieferten Texten der ‘Harappa’ spricht man von stellaren Bezügen, von Planeten und Konstellationen, die auch im Rig-Veda aufgeführt sind. Der Rig-Veda, mit seinen astronomischen Hinweisen, kann nahezu mit Sicherheit auf wenigstens 4.000 vor Chr. datiert werden. Darin werden die Zeichen (Rashis) und Planeten (Grahas) bereits erwähnt und aufgrund der astronomischen Befunde des Harappa Textes kann man sicher sagen: die 12 Zeichen und die 7 Planeten finden im alten Indien (Bharat) ihren Ursprung. Die Herkunft der indischen Urväter: Nagas, Draviden, Uiguren und Harrapa, ist jedoch nicht 100% geklärt. (Hinweise sind nur in mythologischen Ãœberlieferungen zu finden)

Einen interessanten Hinweis zu den großen Zeitepochen, finden wir wider erwachten in der Astronomie. „Suryasiddhanta“, „Paitamahasiddhanta“ und „Brahmaguptasiddhanta“ sind drei vedische Bücher über Astronomie, in denen die Himmelskoordinaten verschiedener Sterne angeben sind.

Diese Koordinaten weichen jedoch auf den ersten Blick deutlich von den Erkenntnissen der modernen Astronomie ab. Mit Hilfe moderner Messtechniken und Berechnungen wurden die Sternenbewegungen zurückverfolgt und zeigen ein überraschendes Ergebnis. Die in den vedischen Texten enthaltenen Koordinaten sind doch zutreffend – allerdings zu einem Zeitpunkt der Tausende von Jahren in der Vergangenheit liegt. Einige Angaben beschreiben Konstellationen, wie sie vor mehr als 50.000 Jahren am Himmel zu sehen waren. In bildlichen Darstellungen, sind sogar Hinweise in der „Vishnudharmottara Purana“ darüber zu finden.

Der amerikanische Historiker Will Durant weist in seiner Kulturgeschichte der Menschheit, „Das Vermächtnis des Osten" darauf hin, dass diese Hochkultur vermutlich bereits früher existiert hat, und noch entwickelter gewesen sei.

Er schreibt: "Sonderbar genug, die untersten Schichten dieser Ãœberreste (von Mohenjo-Daro) weisen eine höher entwickelte Kunst auf als die oberen – als ob die ältesten Lager von einer bereits Hunderte, vielleicht Tausende von Jahren alten Kultur herrührten …. Nach der Hausarchitektur, dem Siegelschnitt und der Anmut der Tonwaren zu schließen, war die Induskultur zu Beginn des dritten Jahrtausends v. Chr. der babylonischen überlegen. Aber das war eine späte Phase der indischen Kultur; sie könnte auch schon früher führend gewesen sein."

Heute unterstreichen neue Funde, wie die versunkene Stadt "Dwarka" und die 1,7 Mio Jahre alte Brücke zwischen Indien und Sri Lanka auf eine unermesslich große alte vedische Kultur hin, die im Ramayana mit seinem Herrscher "RAMA" beschrieben wird.

Kommen wir zurück zu Vasishta. Er soll um 3.500 v. Chr gelebt haben. Das beweist der Fund eines Kupferstücks mit dem Bildnis eines Menschen, der im Stil der Zeitperiode des Rigvedas gekleidet ist. Verschiedene Untersuchungen dieses Fundes, die unabhängig von 3 bedeutenden Universitäten durchgeführt wurden, belegen aufgrund einer Reihe von Tests die Richtigkeit der Datierung. Verwendet wurden für die Untersuchungen 14 verschiedene Kohlenstoffanalysen, spektroskopische Analysen, röntgenographische Analysen der Feinstruktur und Metallkunde (Metallographie).

Vasishtha wurde auch Arundhati genannt. Er hatte einen Sohn mit Namen Shakti-Muni. Shakti-Muni hatte einen Sohn mit Namen Parashara.

Parashara war derjenige, der die grundlegenden Texte vedischer Astrologie in der – Brihat Hora Sastra – zusammen trug.

Auf der Brihat Parashara Hora Shastra baut bis heute die Ausbildung der vedische Astrologischen Lehre auf.

Ein weiteres Mitglied in der Tradition vedischer Ãœberlieferung ist Vyasa.

Vyasa, bekannt auch als Veda Vyasa, begegnet einem bei der Auseinandersetzung mit vedischer Weisheit immer wieder. Er ist der Autor des “Mahabharata”. „Die große Geschichte der Bharatas“ ist das bekannteste indische Epos. Das Mahabharata ist das bedeutendste und umfangreichste Sanskritepos der Hindus, das von Ereignissen der Weltgeschichte bis hin zum gegenwärtigen Zeitalter berichtet. Der bedeutende philosophische Text des Mahabharata ist die Bhagavad Gita.

Von westlichen Wissenschaftlern werden die heiligen Texte sowie die Epen Ramayana und Mahabharata zumeist als mythische Erzählungen gewertet. Beide Epen wurden zwar offensichtlich in der post-vedischen Zeit geschrieben oder zumindest nach vorheriger mündlicher Überlieferung konkret festgehalten, wobei das Mahabharata das jüngere der beiden ist. Meiner Ansicht nach spiegeln sie aber deutlich die Ereignisse der vedischen Ära tausende Jahre zuvor wider und stellen daher nicht nur die Beschreibung eines Mythos dar.

Das Lesen und Studium der Bhagavad Gita zum tieferen Verständnis von Jyotish, vedischer Denkweise und Psychologie ist ein unbedingtes Muss, wie auch grundlegende Kenntnisse der vedischen Kultur, Theologie und Philosophie.

Einer Legende nach ist Ganesh, der Schreiber des Mahabharata. Diktiert wurde das Werk von Vyasa im Auftrag Brahmas. Vyasa, der Autor des Epos, empfing während einer Meditation die Eingebung zu diesem Text durch Brahma und den Auftrag, Ganesh das Epos zu diktieren. Ganesh erschien vor Brahman und erklärte sich bereit das Mahabaratha zu schreiben, aber nur unter der Voraussetzung, dass Vyasa ohne Pause diktieren würde. Vyasa erklärte sich einverstanden unter der Bedingung, dass Ganesh die Gedanken und Bedeutung erst verstanden haben muss, bevor er es niederschreibt. Dies gab Vyasa genug Zeit die Verse zu dichten.

Aus dieser Legende wird abgeleitet, dass das Mahabaratha nicht gelesen werden sollte. Vielmehr ist es wichtiger wie Ganesh die Geschichte in kleinen Teilen zu hören, um die Tiefe der Bedeutung der einzelnen Verse zu verstehen. Interessant ist, dass Brahma den Auftrag gibt, Ganesh, der ein Sohn Shivas ist, das Epos schreiben zu lassen und Krishna, die Inkarnation Vishnus (der Erhalter) der Hauptheld dieser größten und bedeutendsten Sanskritdichtung ist. Mahabharata (der grosse Kampf) gilt als Lehrbuch des Dharmas.

Vyasa ist der Sohn von Kali, einer Fischersfrau, spätere Königin Satyavati. und dem Wandermönch Parashara. Ähnlich wie in der christlichen Geschichte, empfing Kali ihren Sohn Vyasa ohne ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, als ein Geschenk Vishnus. Vyasa war der Großvater und spirituelle Lehrer der beiden Geschlechter, Kauravas und der Pandavas, um die es in der Mahabharata geht.

Die beiden Söhne, Dhritarashtra (Kauravas) und Pandu (Pandavas), wurden in das Geschlecht des Kuru Fürstenhauses adoptiert, als Söhne der königlichen Familie von Vichitravirya. Aus der ursprünglichen Linie der Pandavas, entstammt auch der Schüler Krishnas “Arjuna”.

Die ältesten schriftlich vorhandenen Texte der Mahabharata schätzt man im Westen auf ein Datum um 400 vor Chr.

Es gibt einzelne Hinweise dafür, dass es aufgrund archäologischer Funde frühere Texte gibt, datiert auf 1.100 v Chr, die in Riztschrift und Gravuren hinterlassen sind.

Bis 700 v. Chr. zeigen Untersuchungsergebnisse die Brhami Schrift, die weit vor 600 v. Chr angewendet wurde und dem Eisenzeitalter zugeordnet wird.

Lange vor den ersten Aufzeichnungen wurde das vedische Wissen jedoch in mündlicher Form weiter gegeben. Als Shrutis bezeichnet man in der ursprünglichen Lehrform des Vedas die Schriften, die als zeitlose Offenbarung angesehen werden und daher unbedingt verbindlich sind. Sie gelten als Weisheiten, welche die Rishis (Weisen) direkt (vom Göttlichen) "gehört" haben.

Die Bedeutung der Veden ist auch heutzutage noch enorm. Beispielweise wurde die Tradition der vedischen Gesänge von der UNESCO in die Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. Großes Interesse lösten die Veden auch bei deutschen Philosophen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Kant, Hegel, oder Schopenhauer aus. So schrieb Schopenhauer in Parerga und Parallipomena: „Der Upanishad ist … die Ausgeburt der höchsten menschlichen Weisheit.“

Vyasa ist eine Schlüsselfigur in den meisten Bereichen vedischer Traditionen. Er wird auch “Veda Vyasa” genannt, was so viel bedeutet wie: “Der, der die Veden zusammen getragen hat.”

Ein weiterer Name für Vyasa war Krishna Dvaipayana, der als Urheber der Fassungen des Vedas und der Ergänzungstexte, den Puranas anerkannt ist.

Klassische Werke in der Tradition vedischer Astrologie

Vyasa hatte 5 wichtige Schüler. Dazu gehörten Sumantu, Jaimini, Paila, Vaisampayana und Suka. Vyasas Schüler Jaimini, war ein großer Philosoph der Mimansa Schule vedischer Philosophie. Die Jaimini Sutras oder auch Upadesha Sutras, sind ein weiteres klassisches Werk, was einen ähnlich wichtigen Stellenwert in der Jyotishliteratur hat wie die „Brihat Parasara Hora Sashtra“, von Maharishi Parsara.

Jaimini gab einen umfassenden begleitenden Kommentar zu diesem Standartwerk und so entstand ein ergänzendes astrologisches System nach Jaimini benannt. Das "Jaimini System ".

In historischen Geschichten der Puranas, findet man eine Reihe von Hinweisen zu den Yavanas, einer Ksatriyaklasse, (Krieger) und ihrem Land. Eine Bestätigung dafür gibt es sogar in der Mahabharata.

Die Yavanas kämpften in der Mahabharata auf dem Feld von Kurukshetra zusammen mit den Kauravas .

Historiker fanden Fakten über Verbindungen der Yavanas zu den Ioniern in Griechenland. (Yavanas – lonians) Die Ionier waren neben den Aiolern, Dorern und den Achaiern einer der Stämme des alten Griechenland. Sie gehörten nach gängiger Lehrmeinung zur ersten Welle griechischer Einwanderer um 1.600 v. Chr. Sie waren ursprünglich an der Westküste Kleinasiens angesiedelt. (Heutige Türkei) In Turksprachen und im Kurdischen ist die türkische Form "Yunanistan" noch heute üblich. Die Herkunft der Ionier wird als älter datiert als die der alten Ägypter, die schon früh eine enge Verbindung mit dem alten Indien hatten.

Daivajna Varahamihira 505 – 587 CE, auch Varaha, oder Mihira genannt, war ein indischer Astronom, Mathematiker und Astrologe, der in Ujjain, Madya Pradesh lebte, einer von Indiens sieben heiligen Städten.

Er wurde am Hofe zur Zeit des legendären und machtvollen Königs Vikramaditya, (Gupta Periode, Imperator Chandragupta II Vikramaditya) als einer der “neun Juwelen” (Navaratnas) bezeichnet .Die Schwiegertochter des Königs, Khana, war ebenso eine berühmte Astrologin. Varahamihira war ein Anhänger des Sonnenkults Savitru und verfasste die “Brihat Jataka”.

Seine Arbeit beeinflusste die astrologischen Traditionen auf dem Weg nach Westen

Zu seinen Werken gehörten:

Brihat Jataka – sie wird als eine der 5 wichtigsten Abhandlungen zur vedischen Astrologie betrachtet

Daivaigya Vallabha

Laghu Jataka

Yoga Yatra

Vivaha Patal

Sein Sohn, Prithuyasas, leistete ebenfalls seinen Beitrag mit einem berühmt gewordenen Buch zur Horoskopanalyse "Hora Saara“. Dieses Buch ist als gleichwertig anzusehen neben den Standartwerken: Parasara Brihat Hora Shastra, Brihat Jataka, Saravali and Jataka Parijata

Anwendungsgebiete der Astrologie

Astrologie ist eine grundlegende Wissenschaft mit mannigfaltigen, weit gefächerten Fachgebieten. Man verwendet sie, um Geburtshoroskope zu erstellen (Janma Kundali) die auf der Grundlage des Geburtstages, der Geburtszeit und dem Geburtsort berechnet werden. Sie können genutzt werden, um mit Hilfe von “Prashnas” (Fragehoroskope) spezifische und konkrete Fragen zu beantworten oder günstige Zeitfenster zur Durchführung unterschiedlichster Aktivitäten zu finden (Muhurtas/Elektionshoroskope).

In Indien wird die gesamte Bandbreite vedischer Astrologie genutzt. Dennoch ist eines der beliebtesten Themen die Partnerschaftsanalyse vor der Eheschliessung. Die Ehe und die Familie sind ein wichtiger Bestandteil des indischen Lebens, was eingebunden ist in die vedische Kultur seiner Vorväter, wenn auch vieles durch neuzeitliche Denkweisen und fremden, materialistischen Einflüssen verloren gegangen ist. Dennoch wird die Familie immer noch hoch geschätzt.

Die astrologische Dokumentation und Analyse durch den Astrologen für ein neugeborenes Kindes ist überaus wichtig, um den gesamten Lebensweg einschätzen zu können. Deshalb lassen die Eltern gleich zur Geburt ein Horoskop anfertigen. Wenn das Kind das heiratsfähige Alter erreicht, gleicht man mit dem Bräutigam oder der Braut die astrologischen Übereinstimmungen ab.

Indische Astrologie ist ein Hauptbestandteil der indischen Kultur. Die meisten Familien Indiens haben einen Hausastrologen, so wie wir im Westen einen Anwalt haben, einen Hausarzt oder einen Friseur, zu dem wir regelmäßig gehen. Diese uralte Tradition wird immer noch gepflegt, trotz der boomenden, technisch orientierten Neuzeit Indiens

Ich selbst habe mit Kompatibilätätsanalysen bei Paaren sehr viel Erfolg. Eine Jyotish-Paaranalyse kann Themen aufdecken, die mit Familienaufstellungen oder ähnlichen Paartherapiemethoden oft nicht erfasst werden. Leider kommen meine Klienten erst zur Beratung, wenn es oft zu spät ist. Es macht mehr Sinn in der Frage der Partnerschaft, ob als Lebenspartner oder als Geschäftspartner, einen Astrologen zu konsultieren, als später teure Honorare den Anwälten zu zahlen.

Die verschiedenen Anwendungsgebiete der vedischen Astrologie, die heute wie in der westlichen Astrologie zum Einsatz.kommen sind:

Gebursthoroskope

Parterschaftshoroskope

Monatshoroskope

Jahreshoroskope

Berufshoroskope

Persönlichkeitshoroskope

Gesundheitshoroskope

Fragehoroskope

Weiterhin gibt es 16 nach Parashara gebräuchliche vom Gebursthoroskop abgeleitete Segmenthoroskope (Vargas) für:

Veranlagung, Talente, Beruf, Lebenssinn, Wohlstand, Geschwister, Freunde, Wohlbefinden, Gefühle, Leben der Kinder, Ehe und Partnerschaft, Macht, Status, Erfolg, Schicksal und Karma, Heim, Besitz und Fahrzeuge, spirituelle Entwicklung der Seele, geistige und meditative Kräfte, Feindschaft, Unglück Krankheit, schlechte Gewohnheiten, emotionale und psychische Neigungen, moralisch und ethische Einstellung.

Unterschied zwischen westlicher (tropischer) und siderischer (vedischer) Astrologie

Vor Tausenden von Jahren, wurde das Wissen über die vedische Astrologie vom Lehrer an den Schüler mündlich vermittelt.

Erst zum Beginn des "Kali Yuga" wurde dieses Wissen in schriftlicher Form auf Palmblättern, als astrologische Literatur für die künftigen Generationen dokumentiert.

Heute ist die Essenz der Astrologie eingebunden in hochwertige astrologische Software. Die mittlerweile vorhandenen Programme sind in den Berechnungen immens präzise. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Kalkulation geben sie ausführliche Ergebnisse und mathematische Analysen, die dem erfahrenen Astrologen als Grundlage zur Deutung dienen.

Die Unterschiede der beiden Systeme, die als tropische oder siderische Astrologie bezeichnet werden, sind zwischenzeitlich jedem Astrologen bekannt. Grundsätzlich sollte man sich für ein System entscheiden und diese nicht mischen.

Die grafische Darstellung des Geburtshoroskops von Jyotish, ist eine Bild welches die Planetenkonstellation in Beziehung zu der Erde zum Zeitpunkt der Geburt darstellt. Es zeigt, welches Tierkreiszeichen am östlichen Horizont aufsteigt, in welchen Zeichen die Planten stehen und welche Ecke des Himmels von ihnen besetzt werden – welcher Lebensbereich oder Haus davon betroffen ist. Die interaktive Beziehung, zwischen den Planeten und anderen Elementen des Horoskops (z. Bsp. Häuser, Zeichen, Mondhäuser) die in der Grafik (Janma Kundali) dargestellt werden, spiegelt die Höhen und Tiefen eines Lebens wieder. Die Planentenpositionen zeigen den Einfluss der Naturgesetze und der Elemente zur Zeit der Geburt an.

Ein grundlegender Unterschied zwischen vedischer Astrologie und der westlichen Astrologie liegt in der Anwendung des siderischen Tierkreises, im Gegensatz zum tropischen Tierkreis. Der Tierkreis (Zodiak) ist eine Art Himmelsgürtel, der sich entlang der Sonnenbahn (Ekliptik) ausdehnt. In dieser 360° aufgeteilten Bahn, die wiederum in 30° aufgeteilt werden für die Tierkreiszeichen Widder, Stier, Zwilling usw., bewegen sich scheinbar Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn und alle anderen uns bekannten Planeten um die Erde. Dieser Tierkreis ist in 12 gleiche Teile geteilt, die als Tierkreiszeichen bekannt sind. Im Sanskrit werden diese Zeichen „Rashis“ genannt.

Der siderische Tierkreis, der in Jyotish verwendet wird, entspricht dem Bild, was wir bei einem Blick zum Himmel tatsächlich sehen. Die vedische Astrologie orientiert sich anders als die tropische Astrologie an den Fixsternen, was ein selbst leuchtende Himmelskörper sind, und an festen Sternbildern. Nicht am beweglichen Tierkreis. Diese Fixsterne helfen dann zur Kennzeichnung der 12 und 27 Unterteilungen für die Konstellationen und Mondhäuser (Nakshatras) des siderischen Zodiaks. Der siderische Tierkreis, bei dem Tierkreiszeichen und Sternbilder identisch sind, kann auch als „fix“ bezeichnet werden.

Während bei dem tropischen Tierkreis der Beginn dadurch definiert ist, dass die Sonne bei ihrem jährlich Lauf scheinbar den Himmeläquator von Norden nach Süden überquert, ist das bei der Verwendung des vedischen System nicht so einfach festgelegt.

Der tropische Tierkreis, der in der westlichen Astrologie genutzt wird, nutzt den Frühlingszeitpunkt (die Sonnenposition am Frühlingsanfang) als Bemessungsgrundlage der 12 Tierkreiszeichen im Zodiak. Der tropische Tierkreis wird auch als „beweglicher Tierkreis“ bezeichnet, da der Moment der „Frühlingstagundnachtgleiche“ sich entgegen dem Hintergrund von fixen Sternen bewegt.

Aufgrund einer geringen Bewegung und eines leichten Taumelns in der Erdachse, ähnlich wie bei einem Kreisel, sieht es so aus, als ob sich der Frühlingszeitpunkt im Laufe der Zeit verändert.

Vor 2.500 Jahren befand sich der Frühlingszeitpunkt, (Frühlings-Äquinoktium Frühlings-Tagundnachtgleiche, 21. März), aus Sicht der Erde, im „Widder“.

Der Ausgangspunkt des siderischen und tropischen Tierkreises stimmen alle 25.800 Jahre überein. Ab dann entfernen sie sich voneinander jeweils um 1 ° im Zeitraum von 72 Jahren. Der Abstand in der Entfernung, zwischen dem siderischen und dem tropischen Tierkreis wird „Ayanamsha“ genannt.

Im Jahre 2009 befindet sich dieser Zeitpunkt bei ca 6° im Zeichen der „Fische“. Laut des sogenannten Ayanamsha, bewegt sich der Frühlingszeitpunkt (Tagundnachtgleiche) jeweils um 1° alle 72 Jahre rückwärts durch den siderischen Tierkreis. Der Ayanamsha-Wert, der von N.C. Lahiri entwickelt wurde und von der indischen Regierung anerkannt ist, liegt bei ca. 24° und wird jährlich neu berechnet.

Neben dem von N.C. Lahiri genannten Ayanamsha gibt es noch weitere, die sich allerdings nur minimal von dem Lahiri Ayanamsha unterscheiden. Dazu gehören unter anderem die Ayanamshas von Yukteshwar, Raman, Bhasin, Fagan und Krishnamurti.

In einigen hundert Jahren wird dieser Wert sich im Zeichen des Wassermanns befinden. Diesen Prozess nennt man Präzession des Äquinoktium. (Verschiebung des Frühlingspunktes). Aus diesem Grund gibt es unterschiedliche Sichtweisen der Astrologen, wenn sie über das Fischezeitalter, Wassermannzeitalter etc. reden.

Die aktuellen Konstellationen des siderischen Tierkreises sind identisch mit ihren Bezeichnungen, während die 12 beweglichen tropischen Tierkreiszeichen sich nicht mit den 12 Konstellationen decken, deren Namen sie tragen.

Astrologen, die für ihre Berechnungen den siderischen Tierkreis wählen, müssen also eine entsprechende mathematische Anpassung machen, um die präzise Bewegung auszugleichen. Das macht aber mittlerweile jedes dafür geeignete Softwareprogramm. Astrologen, die den tropischen, beweglichen Tierkreis anwenden, orientieren sich mittels der Position der Sonne am Frühlingspunkt der Tag und Nachtgleiche, bei 0° Grad Widder, um den Beginn des Tierkreises zu definieren.

Möchte man nun ein westlich astrologisches Horoskop, einem vedischen Horoskop anpassen, müssen wir lediglich ca. 24° Grad von der Position jedes Planeten, auf der Grundlage des vorhandenen tropischen Tierkreises, abziehen.

Wenn Sie jetzt an einer Jyotishkonsultation interessiert sind oder das Thema vertiefen möchten, wenden Sie sich bitte an mich.

Ein umfassender Jyotish-Beratungs-Service wird auf der Website http://www.jyotishi.de für Privatpersonen und Unternehmen angeboten.

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Große Sonnenfinsternis über Asien am 22. Juli 2009

Es ist Sommer. Wer die Möglichkeit hat, sich im Urlaub ein paar Tage Sonne zu Gönnen weiß, dass im Mix der wärmenden Sonnenstrahlen beim Sonnenbad leider auch die gefährlichen UV-Strahlen auf unsere Haut einstrahlen.

Sonnenstrahlen setzen sich aus mehreren Elementen zusammen: Wärmespendende Infrarot-Strahlung (IR), sichtbare Strahlung (Licht) und ultraviolette Strahlung (UV). Zwar machen die UV-Strahlen nur sechs Prozent der auf der Erde auftreffenden Sonnenstrahlung aus, aber das ist genug, um die Hau zu belasten.

Die vedische Astrologie beschreibt, welche der Sonnenkräfte, zu welchem Zweck und zu bestimmten Tageszeiten günstig sind. Wir erkennen Surya (die Sonne) als das Prinzip der universellen Schöpfungskaft (Atman) und beachten das Wirken von Agni (Feuer) im individuellen Leben oder im Ayurveda im Bereich der Doshas (Pitta).

Im Vaastu, der vedischen Architektur, beachtet man den Einfallwinkel der Sonnenstrahlen auf ein Grundstück, auf ein Gebäude bzw auf den Hauseingang. Man richtet die Gebäude und darin befindliche Räume in optimaler Weise aus, damit die positiven Sonnenstrahlen und Elemente wie Äther, Luft, Feuer und Wasser, ihre Wirkungen in Harmonie mit den Naturgesetzen entfalten können, zum Wohle, zur Heilung und bestmöglicher Entwicklungsprozesse der Bewohner.

Wird das Prinzip der Harmonie gestört, weiß man um deren Konsequenzen und wie man damit umzugehen hat. In den vedischen Überlieferungen, speziell im Atharva-Veda sowie dem Yayur-Veda werden diese Korrekturmittel „Upayas“ genannt.

Morgen, am Mittwoch den 22. Juli ist über Asien die längste Sonnenfinsternis des Jahrhunderts zu beobachten. Der nächste Termin ist 2150. Ein Fakt, der die Einflüsse der Sonne auf unsere Welt für Minuten verändern wird.

Welche Art diese Veränderung ist und was sie mit sich bringt, bleibt abzuwarten. Es ist reine Spekulation, ohne notwendige Standards eine Aussage darüber zu machen, in welcher Form eine Sonnenfinsternis einen positiven oder negativen Einfluss hat. Eine Bewertung ist zu kompliziert und erfordert immer eine Auseinandersetzung mit differenzierten Analysen einzelner Themenbereiche.

Dennoch lassen sich Astrologen hinreißen, kritische sehr konkrete Aussagen zu machen, über das Gut oder Schlecht als Konsequenz einer Sonnenfinsternis. Oft übersieht man jedoch das Wesentliche, die Chance, den Wandel, die Neuordnung, alter bestehender Denkweisen und Lebensweisen, die durch die Interaktion des Beobachters und des Phänomens der Sonnenfinsternis entstehen kann.

So wissen wir aus der Quantenphysik, dass der Beobachter stets den Beobachtungsprozess durch seine Beobachtung beeinflusst. Demnach ein Teil des Prozesses ist und Dinge durch die „aktive“ Einflussnahme, den Weg der Geschichte beeinflusst. Nur durch Bewusstsein oder durch bloße Präsenz.

So können Beobachter eines schweren Verkehrsunfalls mit tödlichem Ausgang, verschiedene neue Erfahrungsbühnen schaffen, ohne dass sie selbst Verursacher des eigentlichen Unfalls sind. Vielleicht sind sie selbst geschockt, erleben einen Herzinfarkt oder verursachen einen eigenen Unfall. Sie wählen spontan einen Umweg über eine Nebenstraße, um in Eile an ihr Ziel zu kommen, auf der ihnen durch ein Kind, was die Straße unachtsam überquert, ebenso ein tragischer Unfall passiert.

Vielleicht wird der im Stau stehende Wagen zu heiß, eine Gummidichtung brennt durch und der Motor bekommt einen unreparablen Schaden, verbunden mit enormen Kosten. usw…..

Eine Sonnenfinsternis an sich ist ein natürliches Phänomen, schafft aber neue Erfahrungsbühnen, die durch das individuelle Bewusstsein und die Qualität des kollektiven Bewusstseins der menschlichen Gesellschaft geprägt werden. Für viele Millionen der Beobachter in Asien ein Erlebnis, was einmalig ist und das Leben des Einzelnen durch die Erfahrung grundlegend verändern kann. Gefühle, Denkmodelle, Handlungsebenen werden beeinflusst. Fokussiertes Bewusstsein. Bei dem einen Beobachter geprägt durch Angst, bei dem Anderen durch Staunen oder spirituelle Inspiration. Vielerorts besteht Unwissenheit über diese Art der Überlegung und man arbeitet mit Angst und Einschüchterung.

Die meisten Hindu-Tempel werden am Mittwoch nach hinduistischer Tradition – der alten Hindu-Kultur – geschlossen werden. Der indischen (hinduistische Interpretation) Astrologie entsprechend ist die Sonnenfinsternis unheilig und bösartig. Rahu und Ketu, die unheiligen Schatten-Planeten, sind demnach die Ursache für Unglück während der Sonnenfinsternis. Viele Tempel wie der berühmte Tempel Sri Kanakadurga in Vijayawada in Südindien werden deshalb geschlossen.

Die Finsternis, die diesmal besonders lang ausfällt, wühlt auch alten Aberglauben wieder auf: Astrologen in Indien und China warnen vor Krieg und Krankheit.

So berichtet der Spiegel in seiner gestrigen Ausgabe, dass Raj Kuma Sharma, ein Astrologe in Mumbai, “irgendeinen Angriff” von Separatisten aus der Region Kaschmir prophezeite oder von Terroristen der Qaida auf indischem Gebiet. Und wo er gerade dabei war, warnte er auch gleich noch vor einer Naturkatastrophe in Südostasien, der möglichen Ermordung eines politischen Führers in Indien und Spannungen zwischen Iran und der westlichen Welt, die zu einer Militäraktion der USA nach dem 9. September führen könnten. Denn dann wandere der feurige Saturn aus dem Sternbild des Löwen in das der Jungfrau. Immer, wenn das in den vergangenen 200 Jahren passiert sei, “gab es entweder einen Weltkrieg oder einen Mini-Weltkrieg”, meinte Sharma.

Diese Bewertung schließt jedoch nicht die in den vergangenen Jahrzehnten zugenommenen Bewusstseinsqualität der Menschheit mit ein, die in Richtung eines positiven, aufsteigendem Zeitalter ausgerichtet ist und globale Trends anzeigt, die negative Transformationsprozesse der genannten Art verhindern.

Meiner Meinung nach entgegen aller unberechtigten Angstmache, ist es dennoch ratsam, sich nicht dem Einfluss der Sonnenfinsternis auszusetzen. Sie wirkt auf den Geist, die Gefühle, das Denken, die Chakren, auf die Doshas und den feinstofflichen Körper.

In der Mythologie Indiens ist es der Dämon „Rahu“, der versucht laut der Überlieferung, die Sonne zu erobern und das Licht zu fressen.

Viele Mythen und Legenden ranken sich um Rahu und Ketu, die beiden Mondknoten. Der bekannteste erzählt von Rahu Ketu als Naga Vasuki – dem Herrscher des Patala Loka ( der Unterwelt ). Nagas sind in der vedischen Literatur keine gewöhnlichen Schlangen sondern verfügen über außerordentliches, geheimes Wissen und Klugheit Zwischen Göttern und Dämonen entbrannte ein ausgedehnter Krieg um die Herrschaft des Universums, in dessen Mitte lag der Ozean, der aufgewühlt wurde, um seine verborgenen Schätze und Amrita – den Nektar der Unsterblichkeit zu finden. Vasuki half den Göttern bei ihrem Kampf. Er war das Seil, das um den spirituellen Berg Mandara gebunden war, der von den Göttern als Rute benutzt wurde, um den Ozean aufzupeitschen.

Als das Amrita gefunden war, wollten es die Götter für sich behalten, da sie fürchteten, die Dämonen würden es für den falschen Zweck einsetzen. Als Dämon waren Vasukis Instinkte eher auf persönlichen Ruhm und materielles Glück ausgerichtet, als auf das allgemeine Wohl. (Die Selbstaufopferung für andere wird als der göttliche Impulse betrachtet.)

Vasuki war intelligenter als die andern Dämonen und ließ sich nicht von den Göttern von seinem Ziel abbringen. Heimlich trank er den Nektar der Unsterblichkeit. Sonne und Mond klagten ihn bei dem himmlischen Gebieter Vishnu an, dem Schöpfer des Universums, der über diesen Betrug sehr verärgert war. Im Zorn schleuderte er das Sudharsan Chakra gegen Vasuki, den großen Nagakönig, und schnitt ihn damit in zwei Teile. Vasuki aber, der Amrita getrunken hatte, war unsterblich geworden und konnte daher nicht getötet werden. Er blieb am Himmel als Rahu ( Kopf) und Ketu (untere Hälfte), eine ständige Mahnung für die andern Planeten (Götter) an die dunklere Seite des Lebens, die wir mit dem Ziel der Unsterblichkeit zu überwinden haben.

Rahu Ketu gelten als große Feinde von Sonne und Mond, da diese Lord Vishnu über sie berichtet haben. Symbolisch verschlucken sie die beiden Lichter während der Eklipsen. Ihre Fähigkeit, Sonne und Mond zu verfinstern, verleihen ihnen den wirkungsvollsten Einfluss im Zodiak. Die Sonne, um die alle anderen Planeten und das Sonnensystem kreisen, der Mond, der das Leben auf Erden bestimmt, werden von Rahu Ketu während der Eklipsen verfinstert. Rahu Ketu vertreten das kosmische Gesetz, dem jeder, einschließlich Sonne und Mond zu gehorchen hat.

Rahu ist der Kopf-Teil der himmlischen Schlange. Dieser Hymnus bezieht sich auf die Schlangengestalt Rahus, da Schlangen in der vedischen Mythologie eine grosse Bedeutung zukommt. Lord Shiva trägt eine Schlange um seinen Hals, Lord Vishnu’s Thron war Shesh Naga – die ewige Schlange. Shesh Naga repräsentiert die Zyklen von Zeit und Raum, der Saat der kosmischen Schöpfung. Die Nagas sind gestaltet wie Schlangen, aber stehen aufrecht, Nagas sind hoch entwickelte Wesen. Sie sind weise, aber ihr Wissen kann zum Guten wie zum Bösen gebraucht werden. Die Naga wirft ihre Haut ab, was Transformation und Wiedergeburt symbolisiert. Die Schlangen der vedischen Literatur halten den Menschen ihre Sterblichkeit vor Augen

Das ‘Verschlingen von Sonne und Mond’ geschieht wenn Rahu die Lichter verfinstert. Dies zeigt die wichtige Rolle, die Rahu bei der Veränderung unseres Lebenslaufs zukommt. Sonne und Mond sind die göttlichen Planeten, die den Lauf des Universums und des Lebens auf Erden bestimmen. Rahu aber vermag es, diese Lichter zu verfinstern, daher beherrscht er die Prozesse des Lebens. Die Sonne ist die Seele (Atman) und der Mond der Geist [mind], die in der Verfinsterung durch Prozesse der Regeneration, der Transformation und des Todes gehen.

Rahu führt die Menschen weg von ihrem Dharma Vergangenheitsweg, um sie auf den Weg der Selbstzerstörung zu locken. Aber Rahu hat ein sehr bestimmtes Ziel dabei. Er will dass wir alles lernen, auskosten, fühlen, so dass wir aus der vollen Sättigung unserer Sinne das Blatt wenden, hin zum Pfad der Selbstverwirklichung und wahre Erleuchtung finden. Auf einem physischen Niveau gibt Rahu unstillbare Begierde zu erreichen, zu erobern. Einmal angekommen auf dem Gipfel der Errungenschaften, stellen wir fest, dass dieser Erfolg kein Glück mit sich gebracht hat, da wir in Wahrheit einer Illusion nachgejagt waren. Viele Kulte in Indien predigen das Erfüllen aller weltlichen und fleischlichen Begierden, um die wichtige Lektion zu lernen, dass Erfüllung aller Begierden nicht zu wahrem Glück führt.

Rahu ist Signifikator für Fremde in jeder Hinsicht – Völker, Länder Geschmack.
Rahu verhält sich wie Saturn. Saturn’s Restriktionen leiten die Seele zurück zu ihrem wahren Sinn des Lebens. Er wirkt auf der materiellen Ebene, verursacht grenzenlosen Schmerz, wenn Illusionen zerschlagen werden.

Er zwingt uns, unserem negativen Karma von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten, so dass wir von ihm erlöst werden können. Rahu bewirkt Kämpfe zwischen unserem Selbst und unseren Begierden und Leidenschaften. Rahu gibt uns materielle Erfüllung, erlaubt uns, unsere Ziele zu erreichen, aber er lässt uns seelisch unerfüllt, denn er lenkt das Augenmerk auf die Leere in uns. Sowohl Rahu als auch Saturn formen und verändern unser Schicksal – der eine auf der materiellen Ebene, der andere auf der psychologischen.

Rahus Ängste sind die Verhaltensmuster, die überwunden werden müssen während wir lernen, die Schlange zu zähmen. Andernfalls ist unser Leben getrieben von Furcht und Unzufriedenheit. Die durch Rahu entstandenen Ängste können sich zu tief verwurzelten Phobien entwickeln, die behandelt werden müssen. Sie sind irrational und können aus dem Nicht erstehen. Wenn wir uns dieser scheinbaren Macht der Dunkelheit ergeben, können wir feststellen, dass die Furcht verschwindet. Aber es bedarf der spirituellen Erfahrung und der Beherrschung des Geistes und der Sinne und der Fähigkeit, sich vom Weltlichen loszulösen. Das sind die Gründe für Rahus gewaltige Wirkung.

Bereits um 2 Uhr 51 MESZ wird sich der Mond so zwischen Erde und Sonne schieben, dass er seinen Schatten auf das Arabische Meer nahe der Westküste Indiens wirft. Weil es in Europa um diese Uhrzeit noch dunkel ist, wird das Phänomen aber nicht zu sehen sein. Viel weiter östlich von Indien, in Shanghai, das nahe der zentralen Schattenlinie liegt, wird am Mittwoch die Verdunklung der Sonne bereits fünf Minuten andauern. Am längsten – zumindest vom Festland aus gesehen – währt sie über der japanischen Vulkaninsel Kita Iwo Jima, insgesamt sechs Minuten und 34 Sekunden. Über den Wellen des Pazifiks bei den Koordinaten 24 Grad Nord und 144 Grad Ost dauert sie sogar noch fünf Sekunden länger. Damit wird die totale Sonnenfinsternis die längste des 21. Jahrhunderts sein.

Denn neben dem seltenen Zufall, dass Sonne, Mond und Erde auf einer Linie liegen, gibt es noch einen weiteren Glücksfall: Der Mond erreicht heute auf seiner Umlaufbahn den erdnächsten Punkt in „nur“ 360.000 Kilometer Entfernung, während die Erde vor nicht mal drei Wochen ihren sonnenfernsten Punkt bei rund 152 Millionen Kilometer durchlief. Deshalb ist der scheinbare Durchmesser des Mondes besonders groß und die Sonne verhältnismäßig klein. Von der Erde aus gesehen währt dadurch die totale Bedeckung unseres Zentralgestirns ausgesprochen lange.

Spirituell gesehen bietet diese Sonnenfinsternis eine große Chance. Für diejenigen, die möglichen Dissonanzen, Störungen oder ungünstigen Einflüssen entgegenwirken möchten, eignet sich der Mittwoch für spirituelle Arbeit, Sadhana, Stille, Gebet und Einkehr. Die Rezitation des Gayatri Mantras ist förderlich, so wie die Anrufung von Surya (108 Namen Suryas) sowie Indras, des Sonnengotts. Ebenso kann als Schutz ein Navgraha Kavac eingesetzt werden. Shivaverehrer meditieren auf Aum Namah Shivaya und das Mritunya Mantra.

Weitere Fragen zur Wirkung von Rahu und Ketu im individuellen Leben und dem Umgang mit diesen Kräften beantworte ich gerne nach Terminvereinbarung in einem persönlichen Gespräch.

Herzliche Grüße

GANUSCH

“Om”,”Bhur Bhuvah Svaha”
“Om Tat Savitur Varenyam”
“Bhargo Devasya Dhimahi”
“Dhiyo Yo Nah Prachodayat”

“Wir meditieren über den Ruhm jenes Ishwara,
der das physische, astrale und kausale Universum erschaffen hat,
der das höchste Selbst ist,
der würdig ist, verehrt zu werden,
der die Verkörperung des Wissens und des Lichtes ist,
der alle Sünden und Unwissenheit beseitigt.
Möge Er unseren Intellekt erleuchten.”

Mritunya Mantra

Om trayambakam yajamahe
Suganhim pushti
Varhanam urwarukmiva
Vandana mrityor
Mukshiya mamritat

Vedharma Institut für vedische Lebensweise

Ayurveda, Jyotish, Vaastu

Vollmondfest Guru Poornima Juli 2009

Vollmond

Morgen ist Vollmond. Das große Vollmondfest im Juli, (Guru Poornima) findet dieses Jahr am 07. Juli 2009 statt.

Der Mond gelangt nur wenig über den Horizont und ist deshalb nur kurzfristig zu sehen.

Der zunehmende Mond, der fast 100% beleuchtet ist von der Sonne, durchläuft das Sternbild Schütze. Im Süden befindet er sich morgen Dienstag um 1 Uhr. Er erreicht dann eine Höhe von 14°.

Am Dienstag, den 7. Juli 2009 wird der Vollmond zu Guru Poornima durch die Außenbereiche des Erdschattens ziehen und dabei eine Halbschattenfinsternis entstehen lassen. Der Erdtrabant wird allerdings nur den südlichen Rand des Erdhalbschattens streifen. Das Ereignis wird vor allem vom pazifischen Raum aus zu beobachten sein. In Deutschland bleibt diese Finsternis unbeobachtbar. Die nächste Mondfinsternis, die auch wieder in Mitteleuropa zu beobachten sein wird, ist die Halbschattenfinsternis am 6. August 2009.

Saturn (Shani), der Planet der Begrenzung, Disziplin, Hindernisse und Verzögerung, verabschiedet sich bald vom Abendhimmel. Er ist nur noch für 2 Stunden im Westnordwesten zu sehen (Untergang morgen Dienstag um 0:15 Uhr). Saturn hält sich noch bis 09. September im Sternbild Löwe (Simha) auf und wechselt dann bis zum 15. November 2011 ins Zeichen der Jungfrau (Kanya). Somit erfolgt ab September ein weiterer Schritt in der Verfeinerung unserer kulturellen Werte und materieller Rahmenbedingungen.

Jupiter (Guru) (im siderischen Sternbild im Wassermann) geht kurz vor Mitternacht um 23:15 Uhr im Ostsüdosten auf. Er verweilt dort noch bis 29.07.09. Danach geht er durch seine Rückläufigkeit wieder zurück in den Steinbock, in das Zeichen seines Falls, wo er bis 19.12.09 bleiben wird.

Erst ab Dezember ist also wieder mit neuen, besseren und günstigen Wirkungen durch Jupiter zu rechnen. Wir erinnern uns noch, als im Herbst letzten Jahres die Wellen der Weltfinanzkrise hoch schlugen, zu dem Zeitpunkt, als Jupiter ins Sternbild Steinbock überwechselte und debilitiert wurde.

Im Steinbock ist Jupiter geschwächt und ist seiner wohltuenden Wirkungen beraubt. Neecha.

Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und weit reichenden Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara, dem Urvater der vedischen Astrologie, repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während der Gewinn von Wissen essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.

Jupiter zeigt die höhere Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religion. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes aber auch für Werte und Kultur verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen.

In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru bezeichnet – in der gesprochenen Sprache Hindi wird Jupiter oftmals als Guru bezeichnet.

Zu Ehren des Gurus, des Lehrers wird das Guru Poornimafest bei Vollmond im Juli gefeiert.

Guru bedeutet auch so viel wie „geistiger Lehrer“ oder „Meister“ und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ bezeichnet, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.
In der westlichen Sprache repräsentiert Jupiter den Ratgeber, Fachberater oder Gutachter, einen spirituellen Führer oder Mentor.

Die Verfeinerung, die unsere Gesellschaft benötigt, wird durch einen globalen Veränderungsprozess begleitet. Noch ist die Wirkung Jupiters geschwächt, denn tiefere Ebenen müssen zunächst entwickelt werden, bevor das Wissen Jupiters Früchte tragen und in die richtigen Bahnen fließen kann. (2012/2013)

Für viele Menschen noch nicht erkennbar, doch spürbar. Begleitet von einer zunehmen inneren Unruhe. Sie stehen noch als unbeteiligte Zaungäste am Rande des Geschehens, überprüfen ihren Standort, ihr eigenes Zukunfts-Model oder haben Angst vor dem was passieren wird. Veränderung!

Marc Aurel (121-180), ein damaliger römischer Kaiser, erkannte so wie wir heute, warum Veränderung das einzige im Universum ist was konstant ist:

„Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.“

So verändern sich auch die Formen unserer Welt. Das was Ausdruck einer rein materialistischen, analogen Welt ist, wird zwangsläufig tiefere Ebenen spiritueller Existenz anerkennen müssen und zu einer qualitativen, neuen, sinnhaften Lebenseinstellung führen.

LOHAS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff geworden. LOHAS steht für eine besondere Lebenseinstellung (Lifestyle of) und berücksichtigt als unverzichtbare Konsumkomponemte Gesundheit (Health) und Nachhaltigkeit (Sustanability).
Die aktuell verstandenen LOHAS müssen jedoch noch in ihrer Orientierung verfeinert werden, (das wird bis 2011 passieren) denn sie sind (noch) sehr auf die “Verbrauchsstufe” orientiert.

Der Art der Leistungserstellung (Prozess vom Ursprung bis zum Abnehmer) muss und wird zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Somit besteht die Herausforderung darin, auch die “Leistungsstufe” analog zu integrieren, was im Einzelfall von jedem Alleinunternehmer beachtet werden sollte.

Doch was bedeutet dieser Begriff „Sustanability“ aus Sicht vedischer Betrachtung?

Die Zukunft wird weit mehr als Klarheit und Verantwortlichkeit im Handeln erfordern.

Das kann nur erfolgen, wenn der Mensch von der Grundebene des Lebens aus handelt (Atma, Parambrahman) dem Selbst und somit den wesentlichen Beitrag leistet, auf jeder Entwicklungsstufe des Lebens (Dharma) eine Lösung beizutragen.

So ist das Denken, als Schöpfungswerkzeug von großer Wichtigkeit für die Ebene, die dem Handeln vorausgeht.

Die Qualität des Denkens wird dadurch gepflegt, dass man den Geist durch regelmäßige Meditation an den Ursprung des Denkens führt, dorthin, wo er bewusst den Samen des Gedankens aufnimmt und ihn aus dem Feld unbegrenzten schöpferischen Potentials mit reiner Energie nach außen trägt. So wird der Ge­danke vom Sein erfüllt, er wird ein Mittel, das unmanifeste Sein (Purusha) ins relative Feld der vielfältigen Schöpfung der Phänomene (Prakriti)  hinaus zu zutragen.

Die Kunst des Bogenschießens besteht darin, zuerst den Pfeil so weit wie möglich zurückzuziehen und ihn dann los zulassen, so dass er sein Ziel mit großer Gewalt trifft.

Ebenso liegt die Kunst zu Denken darin, den Geist an den Ursprung des Denkens zurückzuziehen und ihn dort los zulassen, damit er kraftvolle Gedanken hervorbringt, die erfüllt sind von der Macht des Seins. Dies wird dem Feld des Denkens und Handelns eine größere Wirksamkeit geben.

Es wird dem Leben Macht und Erfolg verleihen, es wird den Zustrom des Seins in die äußere Aktivität hinaus tragen und sie erfüllen, es wird ein Mittel dazu werden, die transzendentale Selbstbewusstheit zu kosmischem Bewusstsein wachsen zu lassen, dem höchst entwickelten Zustand menschlichen Bewusstseins.

So ist die schöpferische Kraft machtvollen Denkens ein für das Dasein lebenswichtiger Aspekt und nicht zu vernachlässigen, wenn es um die neuen Definitionen unserer gesellschaftlichen Werte geht.

Unser ursprünglicher Geist ist im Grunde genommen in seiner reinsten Form „unendliches Bewusstsein“.
Durch unser Leben unter dem Einfluss der 3 Gunas (Sattva, Rajas, Tamas), der Wirkungen der Planeten (Grahas) sowie durch die Konditionierungen unsere Gesellschaft und des Zeitrahmens (Käla), im dem wir leben, wurden wir limitiert. Ursprünglich sind wir frei von Limitationen, unbegrenzt. Doch im Laufe der Zeit wurden wir limitiert und unser ehemals freier Geist wurde geprägt, ein verfärbter Geist.

So beschreibt Carlos CASTANEDA:

“Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt ist ein Lehrer. Er erklärt die Welt unaufhörlich, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen kann, wie sie ihm erklärt wurde. Wir haben keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten (damals), in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung von der Welt, und es erreicht… die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, all seine Wahr-Nehmungen so zu deuten, daß sie mit diesen Beschreibungen übereinstimmen und sie dadurch (zu) bestätigen (scheinen)”.

Die Fähigkeit des Denkens, jede Form von Kreativität, von Schöpfungskraft von der Ebene unendlicher Stille und Entspanntheit heraus, schließt klares Denken ein.

Die Klarheit des Denkens hängt vom Zustand des Verstandes, des Intellekts, der Gefühlswelt, des Geistes und von dem des Nervensystems ab. Die physische Kondition ist überaus wichtig.

Das Nervensystem, unser gesamter Körper, sollte nicht ermüdet sein oder durch Junkfood, chemische Nahrungsstoffe, unnatürliche Aromen, Drogen, Psychostimmulantien oder emotional negative Botschaften vergiftet sein. Alles was wir ansehen, was unser Geist verdauen muss, alles mit dem wir in Resonanz gehen hat eine Wirkung auf uns. Positiv wie negativ.
Der ganze Geist sollte auf das Nervensystem einwirken und sich in der Außenwelt Ausdruck verleihen können. Klarheit im Denken ist das Resultat eines ganzen und vollen Geistes und Verstandes, der sich in Koordination mit einem starken Nervensystem befindet; dann sind die Gedanken klar, und das Denken ist wirksam. Eine ayurvedische Lebensweise trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.

Der Erfolg einer jeglichen Handlung hängt von der Wirksamkeit des Denkens ab, die wiederum von der Fähigkeit des Geistes abhängig ist, den Gedanken in seiner subtilsten Entstehungsphase aufzunehmen.

Nur dann kann das Grundprinzip von LOHAS für eine besseren Lebenseinstellung verstanden werden und letztendlich den Erfolg finden, den unsere menschliche Gesellschaft und unser Planet dringend benötigt.

„Die Gesamtheit des Wissens lebendig in einem einzigen Bewusstsein. Aham Brahmaasmi – ich bin die Ganzheit. Shivoham – ich bin Shiva, bin die Stille. Ich bin Vishnu, die Dynamik. Das Feld des Bewusstseins ist der Bereich der Schöpfungskraft im Menschen, das Feld von Atma, dem Selbst. Erkenne Atma, erkenne dein Selbst! Denke an Atma, schaue Atma mit den Augen, höre Atma mit den Ohren, mach die Transzendenz zu einem Bereich sinnlicher Wahrnehmung! Das ist die Aufforderung des vedischen Wissens.“

Die vedischen Wissenschaften Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie (Jyotish) bieten die Programme an, die notwendig sind, um die Suche nach einer neuen, verfeinerten und gesünderen Lebenseinstellung zum Erfolg zu führen.

„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)

SOMMER URLAUBS-BUCHTIPP:

Heute erhielt ich einen besonderen Buchtipp, den ich gleich hier weiter geben möchte. Vielleicht als Urlaubslektüre genau das richtige Buch:

Die Hütte

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Preis: EUR 16,90

In Englisch:“The Shak“. Das Buch, in dem Autor William Paul Young fiktive Gespräche mit Gott schildert, verkaufte sich im englischsprachigen Raum mehr als 6,5 Millionen Mal und ist vor wenigen Tagen in deutscher Ãœbersetzung erschienen. Das Buch steht seit knapp 55 Wochen auf der Bestsellerliste der “New York Times” und belegte monatelang den ersten Platz der Liste.

http://www.wochenende-mit-gott.de/


Pressestimmen

»Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben.« (Kirche In, Jadwige Motylewicz, Juni 2009)

»Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.06.09)

»Die Hütte schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen.Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!« (jesus.de, 15.06.09)

Kurzbeschreibung

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen…. Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.

Herzliche Grüße und einen wundervollen Sommer wünscht

GANUSCH

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Neujahrsfest – spiritueller Neumond


“Die weibliche Natur ist wie das Meer.
Es gibt dem leisesten, schwächsten Drucke nach
und trägt doch die schwersten Lasten.”

Bedburg, den 26. März 2009, Neumond

Neujahrsfest – spiritueller Neumond

Der Fischeneumond, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht in Indien für das Hindu-Neujahrsfest. Mit den Fischen, dem letzten Zeichen im Tierkreis, beenden wir unsere Reise an der Stelle, wo die Reise des Lebens ihren Ausgangspunkt hat: dem Meer, dem Wasser, aus dem alles entsteht.

Dieser Tag bedeutet nach der indischen Mondkalenderauffassung einen neuen Jahresanfang und wird als als hinduistisches Neujahrsfest gefeiert. Mit diesem Neumond in den Fischen, beginnt das Frühlings-Navararti Fest, an dem man in Indien den weiblichen Kräften gedenkt: Durga , Lasksmi und Saraswati.

Dieser Neumond im Fischezeichen am 26. März wird sich aus mehreren Gründen recht günstig auswirken. Zunächst ist fest zu stellen, dass sich der Neumond in Konjunktion mit der exaltierten und rückläufigen Venus befindet. Wenn Venus und Merkur exaltiert oder rückläufig sind, werden beide besonders mächtig, weil sie zu diesem Zeitpunkt der Erde näher stehen als zu einer anderen Zeit.

Wir erleben im Moment, wie dieser rückläufige Venuseinfluss ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Wirtschaft bringt, die Wall Street, Dax und Dow Jones Indexe befügelt und ein kurzfristiges, neues Vertrauen in die Märkte Investitionen aufflackern lässt. Nur wird die neu aufgestockte Abwrackprämie nicht ausreichen, um Autohändler über den Berg zu retten, da es im Spätsommer wieder zu Absatzeinbrüchen kommen wird. Immer noch ist Vorsicht geboten. Die Verschnaufpause sollten weitsichtige Unternehmer und Entscheider nutzen und nicht verpuffen lassen.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Analysten im März noch weiter eingetrübt, was sich aber auf die Information und Statistiken der voran gegangen Monate bezieht. Die Ergebnisse der uns in den Medien geschilderten Fakten und oft falschen Prognosen der Ökonomen, sind immer Vergangenheitsbezogen und gaukeln uns eine Realität vor, die nicht dem Augenblick entspricht.

Die Reflexe und das Reaktionsvermögen unserer politischen und wirtschaftlichen Systeme auf Einflüsse, Veränderungen von gesellschaftlichen Vorkommnissen, sind langsam und träge. Das wiederum ist aber nur ein Hinweis auf die mangelnde geistige Geordnetheit und fehlende Kohärenz der Menschen.

Wir kennen alle den Begriff Reflex und verstehen darunter die neuronal vermittelten, unwillkürlichen, raschen und gleichartigen Reaktionen eines Organismus auf einen bestimmten Reiz.

Funktioniert ein geordneter Organismus gesund, geordnet und kohärent, erhöht sich die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Genau diese Funktion ist im heutigen gesellschaftlichen Organismus kollektiv enorm reduziert.

Der immer noch mächtige Einfluss von Saturn trägt dazu bei, dass wir uns mit einer neuen Qualität des globalen Zusammenlebens beschäftigen müssen, neue Ordnungsstrukturen schaffen und wieder zu mehr Substanz finden müssen.

Wir alle haben in unserem Leben im Umgang mit Reflexen eigene Erfahrung machen können. Wer kennt ihn nicht, den kritischen Punkt unseres Ellenbogens? Diese Stelle wird in vielen Sprachen extra bezeichnet: In England spricht man vom »funny bone«, in Süddeutschland spricht man vom »Mäuserl« oder »Mäuschen« oder dem »Musikantenknochen«.

Es handelt sich in Wirklichkeit nicht um einen Knochenteil, sondern um den außen am Gelenk entlang laufenden Ellenbogennerv (Nervus ulnaris).
Schlägt man sich an dieser Stelle an, passiert folgendes:

* Momentan starker Schmerz, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
* Schmerz und Kribbeln wechseln sich ab und können bis in die Fingerspitzen absteigen.

Manchmal kann die unangenehme Wirkung noch Minutenlang andauern. Bei dem einen geht es schneller vorbei, bei dem anderen dauert es etwas länger.

Des weiteren kennen wir von Arztbesuchen oder medizinischen Untersuchungen den Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe).

Das ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst.

Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben aus. Dabei messen die Mediziner die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, einem Gerät, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst.

Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher messen Ärzte oder Heilpraktiker jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, wie schnell sich die Motoneuronen von Personen erholen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems. Je schneller die Erholung stattfindet, je besser ist die insgesamte Leistung des Nervensystems.

Interessanterweise hat man festgestellt, dass gerade bei meditierenden Personen, diese Regenerationzeit kürzer ist, als bei nicht meditierenden Menschen. Zum einen führt man das zurück auf die erhöhte Geordnetheit der Gehirnwellen, was gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Menschen, die extrem unter Stress, innerer Unruhe Müdigkeit und Anspannung leiden, erholen sich den Ergebnissen nach wesentlich langsamer.

Demnach kann man davon ausgehen, dass in einer krisengeschüttelten Gesellschaft, die geprägt ist durch immer mehr Menschen, die unter massivem Stress, psychischen Störungen und emotionalen Traumata leiden, auch entsprechende unerwünschte soziale und wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Krise ist also eine Krise, die nicht eine durch Notübernahmen, Finanzspritzen, Abwrackplänen oder Motivationssprüchen zu meisternde Herausforderung ist, sondern ein kulturelles und spirituelles Thema.

Das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen im Alltag hat einen Einfluss auf die gelebte Realität einer Gesellschaft. Wird dies negativ beeinflusst, entstehen in der Konsequenz auch negative Ergebnisse. Somit ist es wichtig, gerade in Zeiten von Krise, Transformation und Umbruch mehr zur Stille und Besonnenheit im Handeln zu finden. Was würde sein, wenn eine Raupe sich nicht der Umwandlung stellen würde? Wir könnten uns an keinem Schmetterling erfreuen. Krise bedeutet Chance und gehört zum Evolutionsprozess der Schöpfung. Vor dem Evolutionssprung, vor dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahren steht, muss es eine Krise geben.

“Wenn du komplett akzeptierst, dass du auf Wasser laufen kannst, geht es dann? Ja. Es ist wie positives Denken. Eine wundervolle Idee, positives Denken.
Aber es bedeutet meist, das man die ganze Masse negativen Denkens, jede Schwingung und Prägung unseres Geistes die Körperlichkeit geworden ist, manifestiertes Bewusstsein ist, eingefangen im Feld der 3 Gunas (Prakriti) und aus alten karmischen Inhalten besteht, mit ein bisschen positivem Denken überdecken möchtest.
Eine Form von positiven Denken, die nicht gegründet ist in einer substanziellen Ebene des Geistes, ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens. Eine Form des launenhaften Denkens, überschattet von Stimmungen und alltäglichen Konditioniernungen, bringt keine nachhaltige Neuorientierung. Verantwortung bedeutet, alle Ebenen des Lebens zu berücksichtigen, nicht nur die Verantwortung in den Märkten und der Finanzbranche.

„Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie” sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede . „…kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus.”

Doch dazu gehört auch ein gefestigter, in sich ruhender Geist. Programme zu Bildung, die nicht nur intellektuelles Wissen vermitteln, sondern auch den Geist und das Bewusstsein des Menschen erblühen lassen. Phantasie und Traum beflügelt. Eine Gesellschaft die frei ist von Ängsten und Sorgen um die Zukunft, eine Gesellschaft, in der die Familien wieder zu sich finden. Wenn wir eine globale Lösung anstreben, brauchen wir auch ein globales Bewusstsein. „Kosmisches Bewusstsein”. Eine Qualität allumfassenden Denkens und Seins.

In der Tat kann man folgende Aussage des Bundespräsidenten unterstreichen:

„Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern.”

Leider kommt diese Erkenntnis etwas spät. Ich hatte bereits in meinen Schreiben im Jahre 2006 und 2007 auf diese Situation und bevorstehenden Herausforderungen aus Jyotishsicht hingewiesen.

In nur wenigen Monaten hat sich die Welt verändert. Die vorherrschende fehlende Transparenz im Zeitgeschehen, führt uns wieder zu mehr Intuition, Mitgegühl, Respekt , innerer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Neue Werte werden so entstehen können. Seit Sommer letzten Jahres sehen wir eine bessere Welt, auch wenn vieles noch im Dunkeln liegt. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen und lernen, dass vieles besser funktioniert, wenn wir aus der Stille heraus Handeln und mehr im Fluss sind.

Oft taucht die Frage auf : „Wie konnte es zu dieser Krise kommen?”

Im Grunde genommen nur durch mangelnde Geistesqualitäten, durch falsches Denken, einseitig orientierte Bildung, mangelnde Weitsichtigkeit, fehlende Ruhe, Stress im Bewusstsein.

Seit dem Zeitpunkt, als Venus am 6. März rückläufig wurde, haben sich die Börsen wieder ein wenig gefangen und den enormen Fall ins Bodenlose stoppen können. In Amerika gibt es wieder Anzeichen für, eine leichte Erholung im Immobilienmarkt. Dies ist nicht verwunderlich, da die rückläufige Venus im vierten Haus des Horoskoops in den Vereinigten Staaten stattfand im Aszendent Schütze.

Aber was bedeutet es für unsere Welt und für unsere Wirtschaft wenn Neumond in Fische angezeigt ist. Eine große Chance, denn die entstehenden Kräfte verbinden uns mit einem tiefen spirituellen Kern – es entsteht eine neue empathische Qualität und ein Gefühl der Nächstenliebe und Fürsorge für jeden anderen, was wir vielleicht in den letzten Jahren sehr verloren hatten. Wir werden erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Mensch, Tier, Pflanze, Natur, Kosmos.

Die Zeichen sind überall: die erneute Diskussion über das Abschlachten von Robben in Kanada, die auftauchenden Gefahren über Weltraummüll und den zukünftigen Umgang damit, neue Erkenntnisse über das Leben und Fühlen von Pflanzen, am Rande der großen Diskussionen über Finanzmärkte, Klima, Banken und Wirtschaftssysteme……….

Seit Anfang dieses Jahres (siehe meine Newsletter1/2009 und Newsletter 2/2009 ) haben wir eine hohe Energie, die sich auf das Zeichen Steinbock konzentriert. Wir hatten eine Sonnenfinsternis in Steinbock, wir hatten für eine ganze Weile eine große Ansammlung von Planeten im Steinbock. Dieses Zeichen hat viel mit Vorsicht und Schutz zu tun. Es konfrontiert uns mit unseren Ängsten, aber es kann auch zu einem Rückzug führen, einer Abwendung von falschen Wegen und Werten. Diese Energie deckt eine Art der Mentalität auf, die Fehlverhalten verursacht und bringt Klärung in bestehende Prozesse.

Jetzt ist es an der Zeit, um sich wieder zu öffnen und zu expandieren. In diesem Monat, der mit dem Neumond in Fische beginnt, könnte eine gute Zeit dafür sein, wieder einen ersten neuen Schritt zu unternehmen. Bis Ende Mai wird sich diese Qualität fortsetzen.

Die Art und Weise, wie wir einen Zugang zu mystischen oder metaphysischen Wahrheit bekommen, geschieht häufig durch den Kontakt mit anderen Menschen. Deshalb bezeichnen wir Venus auch als den Planeten der Beziehungen aller Art.

Wenn wir ein wenig Abstand nehmen, von unseren Vorstellungen, Erwartungen, Projektionen und Voreingenommenheiten, großzügiger sind im Umgang mit unserer Umgebung, erfahren wir in der Regel einen ersten Schritt zum spirituellen Erwachen.

Es bietet in den nächsten Monaten eine großartige Möglichkeit, für diesen inneren Prozess, nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern auch in unserer beruflichen Karriere.

Es ist eine gute Zeit mit vielen Chancen, um ganzheitliche Projekte, Initiativen und Ideen zu fördern, die der Menschheit nachhaltig dienen. Es ist gut eine Verpflichtung einzugehen, als Beitrag zur Verschönerung unserer Welt, zur Förderung und Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes in dem jeder Einzelne lebt.

Wenn Sie in einer Branche tätig sind, ein Hobby haben oder aktiv sind, im Zusammenhang mit diesen Bereichen, können sie davon ausgehen, dass die Vorhaben in dieser Zeit gedeihen und erfolgreich wachsen werden.

Eine gute und glückbringende Zeit und ein schönes fühlingshaftes Osterfest wünscht

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

“Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser.
Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.”

“Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.”

vedischer Mondkalender für 2009

“Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family”
Die ganze Welt ist eine Familie

Termine in 2009:



* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. – 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. – 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009

* Seminar: 01.08.2009 – 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence

Weitere Informationen zu diesem Sommer-Jyotishseminar in der Provence schicke ich gerne per Email zu.


* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 – 11.10.2009

Ayurveda Hautnah