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Bhagavad Gita Zitate

Dezember 28th, 2011

“Die Gita ist mir stets eine Quelle des Trostes gewesen. Wenn mich kein Lichtstrahl mehr erreicht, schlage ich die Gita auf, und ein Vers, den ich zufällig finde, gibt mir mein Lächeln zurück.”
Mahatma Gandhi

“Wenn ich die Bhagavad Gita lese, frage ich mich, wie Gott das Universum erschaffen hat; alles andere erscheint überflüssig.”
Albert Einstein

“Das Wunderbare an der Bhagavad Gita ist, daß… in ihr eine ungelehrte, erlebte Weisheit sich als helfende Güte offenbart. Diese Schöne Offenbarung, diese Lebensweisheit, diese zu Religion erblühte Philosophie ist es, die wir suchen und brauchen.”

Hermann Hesse

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Wer regiert, sollte im Selbst gegründet sein

November 30th, 2011

Wer sich selbst regiert,
was sollte der für Schwierigkeiten haben,
andere zu regieren?
Wer sich nicht regieren kann,
was geht den das Regieren von anderen an?”
Konfuzius

Jeder, der sein inneres Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, dem eigenen stolzen Sinn gemäß”
Goethe

Wer nicht im Sein gegründet, der wird von Sinnen, Stolz und Wunsch regiert. Wie soll er Zukunft, Hier und Jetzt gestalten und Weg für Ordnung, Kohäherenz und Liebe sein?”
Ganusch

Im Mittelpunkt meiner Betrachtung steht das Thema des Weltklimagipfels in Durban, bei dem es um Leben und Tod in Afrika geht und die Weltfinanzmarktkriese, bei der es um den sozialen Frieden geht.

Die Politik hat sich von inneren Werten, Nachhaltigkeit, Rechtschaffenheit und einem Leben im Einklang mit den Naturgesetzen verabschiedet.

Die Lösung wird nur von einem Bewusstsein getragen, welches im Sein und Dharma gegründet ist, kosmisch und schöpferisch im Handeln ausgerichtet ist und spontan im Einklang aller Naturgesetze gestaltet, aus dem Selbst und Sein heraus regiert.

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Saturn Transit in die Waage am 15.11.2011

November 6th, 2011

Wie schnell uns das Weltenschicksal verändert. Unsere Welt befindet sich ständig im Wandel.

Wie sehen die nächsten 30 Jahre aus? Können wir Rückschlüsse ziehen, aus den Erfahrungen, die wir Anfang der Achtziger gemacht haben und in dem Zeitraum bis zum heutigen Datum?

Natürlich können wir das. Doch verlieren wir sehr schnell ein paar wesentliche Dinge aus den Augen.

29,5 Jahre benötig Saturn um einmal durch das persönliche Horoskop zu laufen. Was ist vor ca. 30 Jahren alles passiert und seit dem?

Erinnern wir uns. Schauen wir nur einmal kurz zurück in die vergangenen 3 Jahre, ohne gleich die Zeit Ende der 80er und 90er zu analysieren, in der es zur großen Wiedervereinigung in Deutschland kam (1990), BTX eingeführt wurde (1982) , der Vorläufer des heutigen Internets, das Web entstand 1989 als Projekt am CERN bei Genf, der Zerfall Jugoslawiens (1992), Terroranschläge 11.09.2001, die Einführung des Euro am 1.01.2002, und die Unabhängigkeitsbestrebungen in Nordafrika (2011).

Der letzte Saturntransit vom Löwe in die Jungfrau (2008/2009) brachte uns einen Zusammenbruch der Automobilindustrie, der Immobilienblase in den USA, eine Bankenkrise und aktuell eine Staatenkrise, (Eurokrise) bedingt durch ein von der Ökonomie abgelöstes Finanzsystem, was die Menschen in eine globale Gefangenschaft gebracht hat.

Umweltkatastrophen haben zugenommen, Gletscher schmelzen, die Polkappen verschwinden immer mehr und eine globale Erwärmung können wir mehr und mehr beobachten. Zwischen 1906 und 2005 hat sich die durchschnittliche Lufttemperatur in Bodennähe um 0,74 °C (± 0,18 °C) erhöht. Das Jahrzehnt von 2000 bis 2009 war mit Abstand das wärmste je gemessene, gefolgt von den 1990er Jahren, die wiederum wärmer waren als die 1980er Jahre.

Ein Bericht des WWF stellte fest, dass 67 % aller Gletscher im Himalaya abschmelzen. Einige Gebiete des Himalayas erwärmen sich fünf mal so schnell wie der globale Durchschnitt. Ausnahmslos alle Gletscher in der Region um den Mount Everest im Himalaya befinden sich im Rückgang. Der Khumbu-Gletscher in der Nähe des Mount Everest zog sich seit 1953 um etwa 5 km zurück. Auf der Nordseite befindet sich der Rongbuk Gletscher; er verliert jährlich 20 m an Länge.

Der etwa 30 km lange Gangotri-Gletscher in Indien, der als Quelle des Ganges gilt, schmolz zwischen 1971 und 2004 jährlich um 27 m ab. Wenn diese Geschwindigkeit weiterhin anhält, können wir davon ausgehen, dass in 30 Jahren der Ganges ausgetrocknet ist. Über 1 Milliarde Menschen in Indien, China und den angrenzenden Ländern, sind von der Wasserversorgung des Ganges abhängig. Diese Konsequenzen kann sich jeder vorstellen.

Gibt es also noch Zeit für Kompromisse?

Würde der Temperaturanstieg in den kommenden 30 Jahren exponentiell weiter ansteigen um ca. 2°, müssten wir auf der Basis heutiger Erkenntnisse von katastrophalen Folgen ausgehen. Es würde ein Massensterben unserer menschlichen Gattung stattfinden, wenn nicht vorher bereits ein globaler Krieg, neben zunehmenden Umweltkatastrophen, seinen Teil dazu beitragen würde.

Mars, der General und Kriegsherr, befindet sich seit einigen Tagen im Zeichen des Löwen. Er birgt einiges kriegerisches Umbruchpotenzial für die kommenden acht Monate. Während jetzt Anfang November Millionen Muslime nach Mekka pilgern und ihre jährliche Pilgerreise zu den Zeremonien des Hadsh beginnen, rufen die Israelis zu einem Krieg gegen den Iran auf. Ein Militärschlag Israels und anderer Staaten gegen das iranische Atomprogramm wird nach Einschätzung des israelischen Präsidenten Schimon Peres immer wahrscheinlicher. Ohne weitere diplomatische Bemühungen, droht Israel dem Iran und beschwört so möglicherweise ein unkalkulierbares Risiko für den ganzen Globus einzugehen, anstatt gemäßigte und friedvollere Worte und Haltungen einzuschlagen. Ein möglicher Flächenbrand könnte auf die ganze Welt übergreifen und alles was Irak und Afghanistan bedeutet, in den Schatten stellen. Angesichts der Debatten in Israel über einen Militärangriff auf Atomanlagen im Iran, hat Frankreich vor den dramatischen Folgen eines solchen Schrittes gewarnt. Militäraktionen könnten zu einer "völlig destabilisierenden Lage in der Region" führen, sagte Außenminister Alain Juppe am Sonntag

Saturn geht am 15. November für 2,5 Jahre in die Waage . Er geht in das Zeichen seiner „Exaltation“.

Das bedeutet, dass er sich zeitweilig äußerst überschwänglich benehmen kann, hysterisch oder erregt ist, aufgeregt und überspannt reagiert und seine volle Energie erreicht. Wenn Saturn in seinem Zyklus nun über regt ist, sollte man sehr auf der Hut sein mit seinen Verwicklungen im Alltagsleben und falschen Lebenskonzepten besser abschwören.

Der Saturn-Transit in die Waage am 15. November 2011 ist nach astronomischen und mathematischen Systemen ermittelt worden, die auf Grundlagen des „Lahiri Ayanamsha“ von ca 24° 01′ 37” basieren. Das ist der Umrechnungsfaktor zwischen dem tropischen und dem vedischen Tierkreis.

"Wenn Saturn (Shani) Euch gut gesonnen ist, wird er Euch ein Königreich schenken, aber wenn er zornig ist, wird er Euch in einem Moment alles nehmen. Seine Gnade macht Euch glücklich, während sein Zorn Euch so ruiniert, dass Euer Name in der menschlichen Welt auf immer vergessen sein wird."

Saturn bevorzugt niemanden. Er ist der große Nievellierer und arbeitet wie eine kosmische Planierraupe.

Ist Saturn Euer schlimmster Feind oder bester Freund? Das kann man im persönlichen Kundali (vedisches Horoskop) ablesen und jeder sollte sich über diese Qualität bewusst sein, so dass er Maßnahmen ergreifen kann, das Schlimmste auszubalancieren.

Die Eigenschaften und Charakterzüge dieses besonderen und einzigartigen Planeten (Graha) könnte man bezeichnen mit: Richter, Gutachter und Henker", "grausamer Schicksalsmeister " oder "Agent des negativen Karma, ein TÜV, um die kosmische Ordnung zu kontrollieren und herbeizuführen. Wo er im Horoskop platziert ist, wird er Schwierigkeiten und große Herausforderungen anzeigen. Die kommenden 40 Tage zwischen den beiden Transiten, aus der Jungfrau heraus und in die Waage hinein werden eine entscheidende Zeit sein, für die Laufzeit der folgenden drei Jahre durch das Zeichen der Gerechtigkeit und des Ausgleichs.

Herauszufinden ist es, welche Themenbereiche im persönlichen Leben betroffen sind, um eine geeignete Verteidigung auf zu bauen. Es gibt keine Zeit zu vertun. Carpe Diem!. Zeit zur Vorbereitung und der Kompromisse gab es genug. Saturn ist der Herrscher über die Zeit. Er achtet kontinuierlich auf den kosmischen Ausgleich und zeigt uns, was „wahre“ Freude oder tiefes Leid bedeutet.

In dem Zeitfenster wo er sich in das neue Zeichen bewegt, lässt er nichts unversucht, seinen Standpunkt klarzumachen. Saturn hat wie auch alle anderen Planeten, eine Funktion und einen konkreten Zweck. Dank ihm gibt es keine Ungerechtigkeit in der Welt. Saturn kredenzt uns die Konsequenzen unseres Handelns und vergisst dabei niemanden.

Das Gesetz des Karma ist für alle gleich.

So wie alle Planeten unser Leben auf die eine oder andere Weise günstig oder ungünstig beeinflussen, so zeigt Saturn seinen wesentlichen Einfluss je nach Haus und Position im Transit und seiner weiteren Vernetzung mit anderen Häusern. Er bewegt sich heimlich, unsichtbar, wie ein Tarnkappenbomber und verpasst keine Chance, seine besondere Lieferung und Lektion fürs Leben zu überbringen.

Saturn liefert nichts, was nicht von jedem einzelnen in diesem oder einem früheren Leben bestellt wurde. Er ist einfach der Vollstrecker des Schicksals.

Saturn in der Waage
Saturn ist der mächtigste der 9 Planeten. Er kann mehr geben als die anderen Planeten und ist äußerst anspruchsvoll.

Der Saturn Transit in der Waage am 15. November 2011 wird jedes einzelne Leben verändern, nicht nur weil grundsätzlich alle Saturn-Transite große Auswirkungen auf das Leben haben. Er lehrt uns, unterrichtet und trainiert uns für mehr Verantwortung und Rechtschaffenheit. Er weist vor allem auf die Lebensbereiche hin, die zu kurz kommen und denen wir nicht genug Achtsamkeit entgegen bringen. Viele Menschen haben Angst vor der Saturnenergie, wegen der Strapazen und damit verbundener Pflichten. Während des Saturn Transit erlebt man seine Energie häufig als eine ‘negative’ Begleiterscheinung, die darauf hinweist, welches Gebiet in unserer Existenz überarbeitet werden soll. In dieser Zeit erhalten wir die Gelegenheit, den Zweig des Lebens, der etwas vernachlässigt wurde zu stärken und zu entwickeln. Diese Arbeit (Karma Yoga) hilft uns zu einem besseren Verständnis der Saturn-Erfahrungen zu kommen. So werden wir in die Lage versetzt, uns durch die Spanne des Saturntransits mit mehr Anmut und Leichtigkeit zu bewegen.

Saturn Transit 2011 – Punkte, die Sie wissen sollten
Für bestimmte Zeichen, in denen der Geburtsmond steht, wirkt sich der Saturntransit unterschiedlich aus.

Sade Sati – Der Schatten Saturns:

Ein Sade Sati besteht aus drei Perioden von ungefähr zweieinhalb Jahren Dauer, da Saturn für zweieinhalb Jahre durch ein Zeichen wandert. Der Sade Sati von Saturn erscheint normalerweise dreimal im Leben einer Person.

Sade Sati ist der wichtigste Transit des Saturns zum Mond. Er dauert 7,5 Jahre und beginnt, wenn der laufende Saturn in das 12. Zeichen vom Mond aus gerechnet eintritt. Das Ende entspricht Saturns Übergang in das 3. Zeichen vom Mond gerechnet.

Der Saturntransit durch die Häuser 12, 1 und 2 vom Mond aus gesehen, ist also Sade Sati. Im 12. Haus findet etwas seinen Abschluss (Verlust, Trennung), im 1. Haus geht es um uns selbst und im 2. Haus um unseren persönlichen Besitz. Außerdem ist das 2. Haus ein Maraka-Haus, in dem Dinge ein unerwartetes Ende nehmen können.

Sade Sati führt zu einer Transformation der Persönlichkeit. In der Regel werden die Prioritäten des Lebens neu verteilt, die Lebensausrichtung oder auch Partnerschaft oder Beruf unterliegen grundlegenden Änderungen. Diese Veränderungen erfordern Geduld und Weisheit. Oft ist man in der ersten Hälfte von Sade Sati versucht, (vor)schnelle Lösungen zu finden, sich in einer kriselnden Partnerschaft zum Beispiel voreilig zu trennen, oder einen ungeliebten Arbeitsplatz übereilt zu kündigen. Die Zeit, da Saturn ungefähr drei Grad vor und nach dem Mond steht, ist die intensivste Zeit, und es ist ratsam, mit grundlegenden Entscheidungen bis nach der exakten Konjunktion zu warten und eine spirituelle Energiearbeit zu vertiefen.

  • Für Personen, die den Mond im Zeichen der Jungfrau stehen haben, ist der Transit im zweiten Haus vom Mond sehr günstig.

  • Für die Waage ist dieser Transit ebenfalls sehr günstig.

  • Für Menschen, die ihren Mond im Skorpion stehen haben, beginnt nun durch den Transit von Saturn in die Waage und durch das zwölfte Haus vom Mond aus gesehen, die erste Phase des Sade Sati, der insgesamt bis zum Januar 2020 andauern wird. Die erste Phase bis November 2014 wird günstige Ergebnisse bringen. Die zweite Phase etwas schwieriger sein und die dritte mittelmäßig.

Diese "Sade Sati Zeit " ist eine astrologische Zeit, vor der viele Menschen in Indien Angst haben, weil sie auch mit Verlust verbunden wird. Da Saturn aber ein gerechter Planet ist, sollte man sich auf keinen Fall entmutigen lassen und die bevorstehenden Aufgaben mutig und hoffnungsvoll annehmen.

Der Mond symbolisiert für uns den Planeten mit dem schnellsten Wechsel am Himmel. Jeder Tag wird in eine neue Mondphase (Tithi) unterteilt. Der Mond beendet seine Reise durch das Firmament in etwa 28 Tagen. Saturn auf der anderen Seite, ist die langsamste aller Planeten. Er ist nicht in Eile. Saturn im Vergleich ist zeitlos, fest und "schwer" in dem Sinne, als er kaum eine wahrnehmbare Änderung vornimmt. Er ist tiefgründiger und in seinem Wirken nachhaltiger.

Eine Analogie beschreibt, dass Saturn Baudenkmäler, Statuen, Kirchen, Arenen und Pyramiden baut, die Tausende Jahre überdauern, während der Mond ein kleines Zelt aufbaut, das für den persönlichen Gebrauch und für eine Nacht errichtet wird und schnell für die Wanderung wieder eingepackt werden kann.

In der Auslegung, steht der Mond für den Geist und die Emotionen. Die Sternzeichen, in denen der Mond sich befindet, insbesondere in den Nakshatras, (Mondhäuser) beschreiben in der Grundidee den Typ des Betriebssystems, welches uns im Leben zur Verfügung steht. So hat zum Beispiel ein Widdermond ein anderes mentales Betriebssystem, als jemand mit einem Mondzeichen im Löwen mit anderen Anwendungen, Funktionen und Leistungsbeschreibungen.

Wenn sich nun der sich langsam bewegende Saturn an das Mondzeichen annähert, entsteht eine Kollision, ein Aufeinanderprallen sehr unterschiedlicher Kräfte, was die meisten als schmerzlich empfinden, da ihr Geist und ihre Emotionen trotz aller Rebellion und Gegenwehr in neue Muster gezwungen werden. Dies kann bis zu einer bipolaren affektiven Störung führen.

Saturn ist entschlossen, ein neues Kolosseum, ein neues Wertemodell zu errichten, was seinen Vorstellungen eines ewigen Leitbild des Dienstes am Nächsten entspricht. Dafür nimmt er sich Zeit. Es dauert ca. 29-30 Jahre, um alle 12 Tierkreiszeichen zu durchqueren.

Die Umstrukturierung des Geistes und der emotionalen Welt, die Saturn während des Sade Sati mit sich bringt, ist nachhaltig und setzt an tief sitzenden, feinstofflichen Änderungen im Betriebssystem an, um neue Perspektiven und Lebensqualitäten, für die nächsten 30 Jahre zu schaffen. Im Grunde genommen geht es wiederum um die Feineinstellung des Lebens im Einklang mit dem Dharma.
Nachfolgend wird kurz und allgemein dargestellt, welche Veränderungen und Herausforderungen während Sade Sati entstehen können. Allerdings möchte ich sehr genau darauf hinweisen, dass es erstens darauf ankommt, welche Sade Sati-Phase, in welchem Lebensalter stattfindet, welche Reifeprozesse bis dahin bereits abgeschlossen wurden und welche Erkenntnisse aus den vorherigen Phasen abgeleitet wurden, um im heutigen Alltagsleben stimmig mit dem individuellen Dharma und dem kosmischen Gesetz zu leben.

Je nachdem, welcher ihr Geburtsmond ist (Betriebssystem), verändern sich die Vorzeichen und die Auswirkungen auf ihr Leben günstig oder ungünstig:

Haus vom Mondzeichen

Potentielle Veränderungen

12. Haus

Loslassen, in den Fluss kommen, lernen im Hier und Jetzt zu leben. Los zu lassen, was uns nicht gut tut. Seelischen Ballast abwerfen. Karriere, Beruf, altes Leben, Überzeugungen, etc.

Abgeschiedenheit, Rückzug, Isolation, Scheidung, Umzug, Erleuchtung, in einigen Fällen Ruhm, Tod von Angehörigen, Ärger mit der Regierung oder dem Finanzamt, Verlust und Enteignung

1. Haus (Mondzeichen)

Gesundheit, psychische Leiden, Depression, mangelnde Unterstützung durch andere, Hindernisse auf dem Weg zur Zielerreichung, mangelnde Initiative, Projekte können nicht abgeschlossen werden und werden auf die lange Bank geschoben

2. Haus

Restrukturierung im finanziellen Bereich, Missverständnisse in der Familie und sozialem Umfeld, Verlust des Ansehens, gesundheitliche Probleme im Gesicht, Entwertung des Vermögens

Während der gesamten Sade Sati Zeit geht es darum, die Kern Lebensfragen zu beantworten, die wir von Geburt an mitgebracht haben.

Diese Sade Sati Erfahrungen drücken sich sehr unterschiedlich aus. In manchen Phasen verlieren wir Familienangehörige, Menschen die wir lieben und schätzen. Das betrifft natürlich auch unser soziales Umfeld. Unsere Arbeitswelt. So gehören auch Arbeitskollegen dazu, die wir ja verlieren, bzw. die durch das Ausscheiden aus dem Beruf, von unserem direkten Wirkungskreis ausscheiden. Teams, Arbeitsgruppen, Theaterensembles oder Künstlergruppen, (Gottschalk) die sich auflösen sind z.B. Teil dieses Prozesses.

Auf der positiven Seite finden Menschen zusammen. Individuen, die im Geiste und in ihren Wertemodellen zusammengehören. Menschen, Gesellschaftsgruppen, neue Parteien und Bewegungen, (Piraten Partei, Wayseers, Occupuy, Pachamama, Be the Change etc.) die verantwortungsvolle Positionen erreichen, um einen größeren Einfluss durch ethische, moralische und nachhaltige Werte auf die Gesellschaft zu erhalten. Sie entwickeln ausreichende Disziplin und überragendes Durchhaltevermögen, was bei all der harten Arbeit erforderlich ist, um etwas Bleibendes und Großes zu schaffen , ob es sich um ein Unternehmen handelt , eine Organisation, die im Dienste der Gesellschaft steht und karitativen Zwecken nachgeht, oder einen allgemein förderlichen Beitrag für die Menschheit und den Planeten bringt.

Welchen Beitrag kann ich leisten, um Fragen zu beantworten, die im Rahmen dieses Saturntransit mit dem individuellen Leben entstehen?

Der Speicher des Karma ist im vedischen Horoskop verhüllt. Jyotish bringt Licht und zarte Einblicke in die Muster und Felder in denen wir uns in unserem Leben bewegen.

Meine individuelle Saturn Transit Beratung, wird im persönlichen Gespräch für diese kritische Zeit des Wandels, Licht und Anleitung geben und aufzeigen, was zu beachten ist, welche Vorkehrungen zu treffen sind, in welchen Bereichen es Hindernisse gibt und wie wir die schwierigste Zeit, unter Berücksichtigung von Universalmittel zur Behandlung ungünstiger Effekte, überbrücken können.

Beratungsanfragen bearbeite ich umgehend per Telefon über +49 2463 997366 oder info@jyotishi.de

"Heyam Dhukam Anagatam"

Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht.

Loka Samasta Sukino Bhavantu
OM Shan’ti Shan’ti Shan’ti

Herzliche Grüße

GANUSCH

Joachim F. NUSCH

Wer uns einen netten Gruß hinterlassen möchte, ist in unserem Gästebuch herzlich Willkommen. http://www.jyotishi.de/index.php/gaestebuch.html

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Vorankündigung für bevorstehende Transite und neue Zeitmuster

September 15th, 2011

 

Namaste

Diejenigen, die Gelegenheit hatten, in diesem Jahr meine spannenden Vorträge über die aktuellen Trends und Energiemuster zu erleben, konnten feststellen, warum  wir in einer Zeitepoche des Wandels leben und eine besonders aufregende, aber auch turbulente Zeit der Veränderung vor uns steht. Das Thema wird uns weiterhin in Atem halten, Grund genug für mich, auch im kommenden Jahr diese Vorträge fort zu führen. Bei Interesse bitte ich um eine kurze Mitteilung, damit  wir gemeinsam einen geeigneten Termin und Ort abstimmen können.

Ein zarter Geschmack auf das kommende Jahr 2012 wird uns durch zwei bevorstehende zentrale Transite der kommenden zwei Monate gegeben.

Saturn wird von heute aus gesehen, in schon zwei Monaten, am 15. November  das Zeichen wechseln und von der Jungfrau für die kommenden zweieinhalb Jahre in die Waage gehen.

Er bleibt zunächst in der Waage bis 16. Mai 2012. Dann geht Saturn wieder zurück in die Jungfrau, bis 04.08.2012 und ab dann wieder in die Waage. Dort verweilt er dann bis 03.11.2014

Der letzte Transit von Saturn in die Jungfrau fand im September 2009 statt. Seit dem ist viel passiert. Ich erinnere nur kurz daran, dass 2009 der US-Autohersteller General Motors mit 243.000 Mitarbeitern im Rahmen der Weltwirtschaftskrise, 101 Jahre nach der Firmengründung Insolvenz an meldete. Die Konsequenzen sind bis heute noch nicht überwunden. 

Die amerikanische Post wird mit 650.000 Mitarbeitern ihren Dienst in 3 Monaten schlimmsten Fall einstellen müssen, wenn kein Sanierungskonzept erfolgreich umgesetzt werden kann. Auch hier spielt der kosmische Buchhalter und „Abschwungbeschleuniger“, Saturn wieder eine große Rolle. 

Ähnlich sieht es in Griechenland und der EU mit seinem Euro aus, auf die unweigerlich eine große Flaute zukommen wird. 

Auf Frau Merkel kommt die Vertrauensfrage zu.  Das Vertrauen der Bevölkerung  nimmt  schon seit einem Jahr immer weiter ab, weil mehr und mehr erkennbar wird, dass das sogenannte „Staatenrettungspacket“ ein „Bankenrettungspaket“ auf Kosten der Bürger ist. Dieser packt hilft lediglich entfesselten Finanzmärkten, frisches Kapital für die andauernde gefräßige Zocker-Mentalität zu beschaffen. Seit dem 15. September 2008, dem "Schwarzen Montag" an der Wall Street, ist keine echte Lösung für das kranke Finanzsystem in Sicht. Es ist ein enormer Wettlauf gegen Spekulanten.

Erinnern wir uns an die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers am 15. September vor drei Jahren. Nach nur einer kurzen Verschnaufpause, werden weiter und weiter Schulden gemacht, beschleunigt durch eine falsche Finanzarchitektur mit einer unkontrollierbaren Kreditspirale. Schon wieder zeigen sich Probleme bei der UBS: Die angeschlagene Schweizer Großbank macht einen Handelsverlust von rund zwei Milliarden Dollar – das heißt, Urheber soll ein Händler sein, der angeblich nicht befugt war, diese Geschäfte zu tätigen.

Die deutschen Autohersteller haben aus den vergangenen Konjunkturpakten der Bundesregierung in  2009 offenbar nicht nur durch höhere kurzfristige Absatzzahlen profitiert, sondern auch direkt durch Subventionen. Kosten, die auf den Steuerzahler zukamen und noch größere Schulden im Staatshaushalt verursachten. 

Nun stehen viel größere Subventionsprogramme ganzer Staaten an, um das Überleben eines alten maroden Systems zu gewährleisten.

Dabei beharrt das angezeigte Saturnmuster auf der Notwendigkeit grundlegender und radikaler Veränderungen und wird diesen Plan in den kommenden Jahren einfordern.

Der dringende Appell an ein neues, holistisches Weltbild, eine soziale-, ökologische-, ökonomische und spirituelle Nachhaltigkeit unserer gesamten globalen Kultur und einer Abkehr von einem alten und falschen darwinistischen Weltbild.

Mars wird am 30. Oktober 2011 ebenso eine weitere, wichtig zu betonende Zeichenänderung vornehmen und für 8 Monate in den  Löwen, ein feuriges Zeichen, gehen.

Dort wird Mars bis 22. Juni 2012 verweilen, was eine verhältnismäßig selten lange Zeitspanne ist.

Diese beiden hervorzuhebenden Transite stehen auch in Beziehung zu den gegenwärtigen Platzierungen der beiden Mondknoten Rahu und Ketu in der Skorpion und Stier Achse sowie der momentanen Platzierung von Jupiter im Widder im Mondhaus „Bharani“. Siehe meine voran gegangenen Denkschriften.

Diese sich verdichtenden Muster werden wiederum bedeutende globale Ereignisse herbeiführen, die es zu Beobachten gibt.

Im individuellen Horoskop werden diese Muster analysiert und die Lebensbereiche herausgefiltert, die betroffen sind und auf die man vorbereitet sein sollte.

Mit diesem Brief kündige ich zunächst nur die bevorstehenden Termine an, zur eigenen Vorbereitung oder zur rechtzeitigen Planung von Anfragen für individuelle Beratungen.

Ungeachtet davon, werde ich zeitgemäß einen neuen vertiefenden Newsletter und Blog, mit weiterführenden Informationen zu den Energiemustern, mit denen wir durch Saturn und Mars konfrontiert werden, veröffentlichen.

Loka Samasta Sukino Bhavantu
OM Shan’ti Shan’ti Shan’ti

Herzliche Grüße

Ganusch

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Janmashtami 22. August 2011

August 21st, 2011

Happy Shri Krishna Janmashtami

Der Krishna Janmashtami Tag am kommenden Montag, auch als Shri Krishna Jayanti, Krishnas Geburtstag bekannt, ist ein besonders hervor zu hebender Tag der Gesamtheit und der Einheit. Er findet statt Ende August Anfang September acht Tage nach dem August Vollmond-Tag im Mondmonat Bhadrapada.

Welche Qualitäten und Muster ergeben sich aus der näheren Betrachtung dieser Einheit am achten Tithi der Krishna Pakshaphase (abnehmende Monphase) des Mondes?

Die Zahl “Acht”. Sie symbolisiert die Unendlichkeit.

Die acht Prakritis: unterteilte acht Kräfte der Natur. (Prakriti bedeutet Grundprinzipien der Natur und der manifesten Schöpfung).

Die acht Prakritis oder Grundelemente, die wir auch als Grundprinzipien verstehen können, aus denen unsere manifeste Schöpfung besteht sind :

1. Erde (Prithivi), das Feste
2. Wasser (Jala), das Flüssige
3. Feuer (Agni), das Flammende
4. Luft (Vayu), das Gasförmige
5. Raum (Akasha), der Weltäther
6. Geist (Manas), “das, was denkt”
7. Intellekt (Buddhi), “das, was unterscheidet”
8. Ego (Ahamkara), das Ichbewusstsein

Shri Krishna verkörpert vollkommenes verkörpertes Wissen, totale Stille, lebendige Allgegenwart, unendliche Dynamik, voll erwachtes und verkörpertes Potential, die Gesamtheit von Kriya Shakti, Gyan Shakti, Samanvayat, Purnah Brahm –

Einheit in Vielfalt.

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Monknoten im August 2011

August 7th, 2011

Jetzt zeigen die Monknoten immer mehr ihr wahres Gesicht. Nach dem Transit am 6. Juni, ich berichtete in meinem Blog darüber:

http://www.vedharma.de/newscast

befinden sich Rahu jetzt 3 Grad in den Zeichen Skorpion und Ketu in Stier.

Umweltkatastrophen, China / Thailand, soziale Unruhen , Tottenham brennt, Hungersnot Somalia, Staatsterror Syrien, Tunesien, Börsen und Wirtschaftsinstabilität, USA etc.

Für Vorbeugung gibt es keine Kompromisse mehr. Die Gesellschaft braucht mehr innere Ruhe (Meditation), Nachhaltigkeit im Denken und Handeln und neue schöpferische Impulse getragen von einem Bewusstsein im Einklang mit den allgegenwärtigen Naturgesetzen. Dharma.

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Die verlorenen Koffer – Was brauchen wir wirklich?

Juli 28th, 2011

Ferienzeit! Reisezeit! Wer mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Schiff unterwegs ist, hat vielleicht schon einmal erfahren, was es bedeutet, ohne Gepäck am Reiseziel anzukommen. Zunächst ist der Schock groß. Aufregung und große Verunsicherung. Was tun? Wann kommen die Koffer wieder? Was, wenn sie komplett verloren gehen? Wie soll ich die Ferien genießen ohne meine mir vertrauten Sachen?

Macht es Sinn sich aufzuregen? Was können wir an der Situation ändern? Reicht es, wenn wir nur unsere Haltung zu den Dingen und Gegebenheiten ändern? Im indischen Horoskop können wir erfahren, wie wir mit den Dingen umgehen im Alltag. Ob wir aufgewühlt sind oder eher ruhig bleiben. Der Mond spielt dabei eine wichtige Rolle. Wie treten wir in Interaktion mit der Umgebung? Gelassen oder gestresst?

Der Mond, Chandra, beschreibt unsere eigene Wahrnehmung, Gefühle und Emotionen, Stabilität oder Labilität, Vertrauen oder fehlende Zuversicht im Leben. Beachten wir den Mondkalender, so fällt auf, dass die lunaren Kräfte, damit verbunden auch unsere innere Stabilität, in der zunehmenden Phase von Neumond zu Vollmond zunehmen. Ebenso lassen sie in der abnehmenden Phase zu Neumond wieder nach. Hier ist der Einfluss des Mondes energetisch schwach, was zu mehr Unsicherheit und Unruhe führen kann. So bewertet man in der vedischen Astrologie die 5 Tage vor und die ersten 4 Tage nach Neumond als kritisch und energetisch als ungünstig, um neue Projekte zu beginnen oder wichtige Entscheidungen zu treffen. Erst ab dem 2. Tag (2. Tithi: Shukla Dvitiya) nach Neumond, beginnen die lunaren Kräfte wieder deutlich zuzunehmen und werden als günstiger bezeichnet. Die Helligkeit nimmt zu und somit ist die Qualität seines Einflusses auf das Leben positiver.

Unser Mond stellt die interaktive Brücke zwischen uns und unserer Außenwelt dar. Er prägt die Welt außerhalb der eigenen räumlich-zeitlichen Wahrnehmungen und Erscheinungen. Doch ist wie in solchen oben geschilderten Lebenssituationen hilfreich zu wissen, ob wir eine günstige oder ungünstige Position des Mondes in unserem Horoskop oder im Mondzyklus vorfinden? Ist es überhaupt möglich, dass wir als Beobachter die Welt der Veränderung ruhig und abstandlos betrachten? Gleichmut beibehalten?

Unglaublich, was wir auf unseren Reisen in die Ferien, in die weite Welt, oder unserer Wanderung durch das Leben alles zu brauchen meinen. Unglaublich, wie wenig von unseren Siebensachen davon in einen Koffer passt. Vielleicht reicht ja einer nicht und wir wählen zwei, oder drei. Von den zusätzlichen Taschen und Rucksäcken ganz zu schweigen. So stopfen wir alles erdenkliche in die kleinste Ecke des Gepäckstücks, nutzen jeden Kubikzentimeter der vorhandenen Raummaße, bis es schier zu platzen droht. Irgendwann fragen wir uns: Brauchen wir das alles? Den dicken Pullover und eine Regenjacke für den Fall der Fälle, dass auch im Süden doch och einmal der Wintereinbruch kommen könnte, das zweite paar Wanderschuhe, oder ein weiteres Buch, was monatelang zuhause ungelesen im Bücherregal stand. Wenn die Fluggesellschaft das Übergepäck überhaupt mitnimmt.

Am Zielort angekommen, warten wir geduldig und doch angespannt in der Sorge, ob mein Hab und Gut mitgenommen wurde. Ich selbst habe es einmal erfahren. Ich saß in einem Zubringerbus zum Flughafen, zuversichtlich, dass mein Gepäck im Gepäckraum des Busses sei. Jedoch sah ich, dass meine Koffer auf der Rollbahn standen und in eine falsche Richtung transportiert wurden. Was tun? Im Flugzeug sitzend hoffte ich, dass die Koffer doch irgendwie mitgenommen würden. Am Gepäckband stellte sich dann die Wahrheit ein. Sie waren nicht dabei. Erst als der letzte Koffer von den glücklichen Mitreisenden abgeholt wurde, eine Weile des noch hoffenden Wartens verstrichen war, kam ich zu der Erkenntnis: Ich bin hier, meine Koffer sind woanders.

Jetzt beginnt der Prozess des Verstehens und des Beherrschens der Veränderung.

Bis die Reisegesellschaft meine verlorenen Koffer auffand, diese heil an mich auslieferte, verging eine gute Woche. In den darauf folgenden Tagen machte ich eine interessante Erfahrung.

Wie es so schön heißt „ Wir lernen durch Erfahrung!“.

Eine Grundfrage begleitete mich während dieser Zeit. Brauche ich das wirklich um glücklich zu sein? um mich gelassen und in Gleichmut am Tag und an meinem Leben zu erfreuen?

Mit den Dingen, die ich am Leib trug und ein paar Utensilien, die überall um die Ecke zu kaufen waren, kam ich brillant und bequem zurecht. Der Umkehrschluss ist: Ohne Gepäck zu reisen, hat etwas unkompliziertes, einfaches, befreiendes. Wer braucht denn schon bei dreißig Grad im Schatten in südlichen Ländern so dringend eine wärmende Wolljacke oder einen Schal?

Ist das nur im Urlaub so? Mir kommt der Gedanken, dass wir alle viel zu viel in unserem Leben mit uns herum schleppen. Vielleicht unterliegen wir ja dem Irrglauben, dass wir ohne dies und jenes nicht existieren können, es sogar benötigen um glücklich zu sein oder ein wenig Anerkennung in der Gesellschaft zu finden. Oft definieren wir uns durch unseren Besitz, durch die Dinge, die uns im Grunde genommen das Leben schwer gemacht haben und weiterhin schwer machen. Für die wir einen Teil unserer Freiheit geopfert haben. Dann merke ich gar nicht, wie viel Ballast mein Leben beschwert.

Hiermit meine ich nicht nur die Dinge, die sich in unseren Schränken, Regalen, Kellern, Garagen, Gartenlauben, unter dem Bett und auf dem Speicher befinden.

Auch unsere innere Welt, unsere Seele plagt sich mit Ballast und findet nicht zur Ruhe, so wie der Mond sich nicht in einem unruhigen Bergsee bei Vollmond spiegeln kann und nur verzerrt wahrgenommen werden kann. So unruhig ist unsere Seele. Voll mit Aufgaben, Verpflichtungen, Sorgen, die gar nicht sein müssten. Die sich so unter der Hand ins Lebensgepäck schleichen und so tun, als seien sie unverzichtbar. Dabei sind viele davon so überflüssig wie Wolljacken im Hochsommer. Vielleicht ist es heute mehr denn je, Zeit für eine ganz andere Art von Urlaub. Urlaub vom Ballast. Um nicht nur ein paar unbeschwerte Wochen im Jahr zu genießen, sondern mit leichtem Gepäck durch meinen Alltag zu reisen.

Laut einer Studie der Barmer Ersatzkasse ließen sich in den vergangenen Jahren deutlich mehr Patienten wegen psychischer Probleme wie Depressionen oder Burnout im Krankenhaus behandeln. Innerhalb von 20 Jahren haben sich die Fälle nach und nach mehr als verdoppelt. Mussten 1990 statistisch 3,7 von 1000 Versicherten wegen seelischer Erkrankungen stationär behandelt werden, waren es im Jahr 2000 bereits 5,5 und im vergangenen Jahr 8,5 von 1000. Stark ist der Anstieg auch bei depressiven Patienten, von denen mittlerweile 2,3 je 1000 Versicherte ins Krankenhaus gebracht werden. Vor zehn Jahren waren es noch 1,1 von 1000.

Es ist an der Zeit, sich von dem inneren Ballast zu befreien. Die negativen Signale einer Gesellschaft am Rande des Zusammenbruchs nehmen deutlich zu. Nicht nur wirtschaftlich, auch sozial und ökologisch.

Wir erleben gegenwärtig weltweit einen deutlichen Trend in Richtung Spiritualität und Infragestellung der vorherrschenden Paradigmen. Gleichzeitig öffnen sich die Naturwissenschaften auf der Suche nach Erklärbarkeit, einem neuen, zwölf dimensionalen, holistischen Weltbild. Es organisieren sich mehr und mehr Menschen und Organisationen als Impulsgeber und Wegbereiter eines globalen Wandels.

Besonders die alten vedischen Wissenschaften, Ayurveda, Jyotish, vedische Astrologie, Vastu, Yoga und Shamkya , erleben dabei eine Revolution. Ein gigantischer Evolutionssprung für die Menschheit vollzieht sich. Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse warten darauf, dem Menschen größtes persönliches und gesellschaftliches (Entwicklungs-) Potenzial zu eröffnen. Ein ganzheitliches und bewussteres Weltbild will gelebt werden.

Das Geschenk des Vedas, ermöglicht uns eine lebenserhaltende, geistig erfüllende, sozial gerechte und nachhaltige menschliche Präsenz auf diesem Planeten im Einklang mit den kosmischen Gesetzen und Energiefeldern.

Veda bedeutet Wissen. Wissen und praktische Werkzeuge für eine lebenserhaltende, geistig erfüllende, sozial gerechte, sinnerfüllte, nachhaltige Lebensweise auf diesem Planeten und einem menschlichen Bewusstsein, was im Sinne der universellen Ordnung eingebunden ist, in den Rhythmus der Zeit. Dharma.

Vedische Meditationsformen und Yoga spielen dabei eine tragende Rolle. Erst wenn der Mensch erkennt, dass er von einer tiefen inneren Ebene der Stille und Ordnung, im Rhythmus des Lebens fließt und sein Geist und seine Seele durch regelmäßiges Eintauchen in diese feineren Ebenen des Lebens mehr und mehr Boden darin gewinnt, wird er seinen Ballast von sich werfen und leicht und unbeschwert durch das Leben gehen können.

Vedische Meditation und die Erfahrung von Yoga ist die Grundlage eines integrierten Lebens, ein Mittel, um die innere schöpferische Stille mit der äußeren Aktivität des Lebens in Einklang zu bringen, ein Weg, um leicht, harmonisch und äußert effizient und erfolgreich zu handeln.

Erst dann werden wir erfahren, was es bedeute mit wenig Gepäck durchs Leben zu reisen.

Ich wünsche eine erholsame und glückliche Reise -, und Ferienzeit.

GANUSCH

Joachim F. NUSCH

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Sommersonnenwende

Juni 21st, 2011

 

21. Juni 2011

Sommeranfang. Astronomisch beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende: dem Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis steht und die Tage am längsten sind. Auf der Nordhalbkugel geschieht dies am 21. Juni, auf der Südhalbkugel am 21. oder 22. Dezember. Sonnenaufgang heute 05:25 Untergang um 21:41 Uhr MEZ. Tithi Shashti. 6. Tag der abnehmenden Mondphase. Tag der Reinigung, spiritueller Praxis und des göttlichen Lichts.

Die Sommersonnenwende stellt einen Punkt im Rhythmus der Zeit des Sonnenjahres dar, ein Punkt der Energie der Lebenskraft Agni und des heiligen Feuers.

Die Sommersonnenwende am 21. Juni markiert den längsten Tag des Jahres, an dem die nördliche Hemisphäre am stärksten den Strahlen der Sonne ausgesetzt ist. Wir alle sind von dem Licht der Sonne abhängig. Alles Leben auf der Erde, unsere Pflanzen, die Tierwelt, lebt durch die Kraft der Sonne. Die Sonne die Quelle des Lichts, die Quelle der Intelligenz und des Bewusstseins und verleiht den Planeten Kraft und Prana. Es ist ein sehr glücklicher Tag der an diesem 21. Juni durch mehrere astrologische Ereignisse gekennzeichnet wird.

Wir haben noch vor wenigen Tagen, am 15. Juni eine Mondfinsternis erlebt und es entfaltet sich nun wieder mehr Vitalität und Stabilität. Der Mond befindet sich aktuell neun Abschnitte von der Sonne entfernt, im spirituellen Wassermann und ermöglicht das Potenzial zu Wachstum von Bewusstsein, Dharma und Nachhaltigkeit in der Welt. Am 22. Juni geht er weiter ins Zeichen der Fische.

Der Begriff Nachhaltigkeit, bekommt mit dem heutigen Tag ein neue Bedeutung. Im Moment ahnen wir nur, dass sich etwas ändert und das sich etwas ändern muss, steht jedem klar vor Augen. Heiße Luft darf jetzt nicht mehr produziert werden. Unsere Politiker können diese Herausforderung nicht alleine meistern. Dafür braucht es ein Umdenken im großen Stil. Global sind wir alle gefordert. Jeder Einzelne dort wo er seinen Lebensbereich sein eigen nennt. Jeder muss selbst etwas tun und zur Veränderung beitragen!

Vorleben und Mitleben. Doch Nachhaltigkeit ist nicht nur das verantwortliche Handeln im Sinne nachfolgender Generationen.

So beschreibt man nach heutigem Standpunkt Nachhaltigkeit mit einer

· ökologischen Dimension

· einer ökonomischen Dimension und einer

· sozialen Dimension.

Die „kosmische Dimension“ – Dharma wird noch nicht erkannt oder verstanden.

Wirkliche Nachhaltigkeit entsteht somit nicht nur durch das Handeln an sich, sondern durch Handeln in Einklang aller Naturgesetze.

So wie es in der Bhagavad Gita geschrieben steht mit folgendem Zitat:

"Yogastha kuru karmani"

Im Selbst (Einheit, Yoga) gefestigt – handle

Kap. II Vers. 48.

(Yogastah kuru karmani sangam tyaktva dhanajaya, siddhy-asiddhyoh samo bhutva samatvam yoga ucyate.)

Somit sollte unser Handeln eingebunden sein in der geistigen, der holistischen Dimension, was nach vedischem Verständnis und der Überlieferung der Yoga Sutras von Maharishi Patanjali, wie auch den Lehren von Shankara und anderer großen indischer Meister nur durch Meditation, Yoga und vedischer Lebensweise geschieht. Ohne diese innere stille Verbindung zur Quelle des Lebens, gibt es keine Nachhaltigkeit, denn unser Handeln würde nur geprägt durch die Projektionen der Erfahrungen der Vergangenheit und unserer Konditionierungen.

Im Mondhaus Shatabhishak, es verkörpert das Streben nach Vollkommenheit, dem Mondhaus der Heiler, der kosmischen Ordnung und des Dharmas, entsteht durch die heutige lunare Position Raum für Heilung von Körper, Geist und Seele aber auch Hinweise auf karmische Erfahrungen, Konsequenzen unseres Handelns aus Unkenntnis heraus entstanden.

Jupiter, der sich noch im ersten Zeichen des Tierkreises „Widder“ befindet, zeigt uns einen neuen Entwicklungszyklus, der uns hoffnungsvoll eine neue Epoche von Wissen, Weisheit und Ganzheit erahnen lässt. Diese Qualität zeigt eine Abkehr von rein technologischen, wissenschaftlichen, mathematischen Weltbildern, die in den kommenden zwölf Jahren unser Weltbild verändern werden. Nach einer Zeit rein materialistischer Paradigmen beginnt nun eine Zeit holistischer Weltanschauungen.

Saturn, der zwischenzeitlich seine feste und vergangenheitsorientierte Positionen in der Jungfrau verlassen hat, bringt weniger Stress auf der Erde, wie auch mehr Stabilität für unsere Gesundheit, gefolgt von einer Annäherung und allmählich wachsenden bewussteren Verbindung zur Muttererde und der Natur. Die vergangenen Klimakonferenzen werden bald in einem anderen Licht stehen, denn die vergangenen waren geprägt durch lokale und nationale Einflüsse ohne globale Ausrichtung.

In seiner Wirkung aus dem Hasta Nakshatra heraus auf Mond und Merkur vertieft Saturn die geistige und spirituelle Erfahrung, sorgt jedoch für emotional bedingten Stress und Unruhe für diejenigen, die sich keiner geistigen Disziplin wie Yoga oder Meditation unterziehen. Eine Entwurzelung von vielen Gruppen geht einher mit über 45 Millionen Menschen weltweit, die heute auf der Flucht sind aus politischen, wirtschaftlichen oder klimatischen Gründen.

Hasta bedingt nicht nur in Nordafrika eine Erneuerung ökonomischen und politischen Verständnisses, wirkt erhellend und formgebend. Das Interesse an subtilen und geheimnisvollen Methoden und spirituellen Praktiken wird begünstigt.

Rahu und Ketu die zuletzt ihren Transit am 6. Juni in das Zeichen von Skorpion und Zwilling hatten befinden sich nun im letzten Grad dieser Zeichen. Ein Moment und ein Muster kritischer Auseinandersetzungen für Massenunruhen, Völkerwanderung, Proteste Krieg und mangelnder Kommunikation. Die Opposition von Mars im Mondhaus Krittika, zu Rahu wird diese Schwierigkeiten in den kommenden Wochen noch erhöhen, insbesondere dann, wenn Mars neben seiner aktuellen Zeichenkonjunktion über Ketu läuft, am 22. Juli 2011.

Auch Venus steht momentan in dieser gleichen Rahu/Ketu Opposition im Zeichen des Stiers und deutet auf eine Erhöhung von Dynamik, überhöhtem Eifer und Heftigkeit unachtsamer Verhaltensmuster in der Welt hin.

Rahu ist zudem durch einen Saturnaspekt unbeständig und unberechenbar.

Die Zeit der Sonnenwende und der dargestellten Energie eignet sich besser für Sadhana (Yoga und Meditation) oder spirituelle Praxis, da die äußere Welt fortfährt Komplikationen und Schwierigkeiten mit sich zu bringen, zumal die direkt Zukunft, die unmittelbar vor uns steht, eher unruhig und in ihrem Gleichgewicht gestört sein wird. Die Sonnenwende bietet uns eine besondere Möglichkeit, Raum und Zeit zu überwinden.

Nach alten vedischen Überlieferungen, den Schriften des Rig Vedas, wird „Ayur“ als Agni oder Feuer bezeichnet. Dieses Agni umfasst die Essenz des gesamten Lebens, unserer Lebenskraft und unsere seelische Dimension. Die Seele oder das wieder geboren Wesens, eingebunden und verschleiert im manifesten Körper, Geist und Bewusstsein, in Form von Feuer und Licht.

Unsere heutige Welt ist eingebunden in dieses Element des Feuers durch die Blitze am Himmel, Tornados, Vulkanausbrüchen, Unwetter die zu Überschwemmungen führen, Waldbränden und Feuer in der Natur, überhitzten Gefühlen, jähzornigen Herzen, Streitsucht im sozialen Leben und zunehmenden Burn-Outs in der Gesellschaft.

Die Sonnenwende ist eine heilige Zeit. Eine Zeit der Feier und Initiationen, die einhergehen mit schammanischen Feuerzeremonien und uralten Ritualen. Agni oder das heilige Feuer, begegnet uns in unserem Leben durch Muttererde, Mutter Natur, dem Universum und unserem eigenen inneren Tiefen Feuer und Licht. Wir alle sind ein Funke Agnis.

Zu Beginn dieser Sonnenwende heißen wir den Sommer willkommen. Wir begrüßen diesen Übergang durch tieferes Sadhana (Meditation und Yoga) durch Gebet, Tapasya, Puja und unseren eigenen kulturellen heiligen Ritualen. Bei Sonnenaufgang geben wir der Sonne Wasser dar, singen Surya Mantras und führen Homas durch, wie es uns die alten indischen Rishs, die keltischen Druiden, Schamanen, indianische Medizinmänner oder Alchimisten seit Jahrtausenden überliefert haben.

Ehren wir respektvoll und achtsam unsere Sonne und Mutter Natur. Die Sonne kann uns Gesundheit, Erfolg im Beruf und spirituelles Wachstumsspenden. Die Essenz der Glücksenergie der Sonne können wir in unser Leben hinein rufen mit speziellen Mantras der Sonnenwende.

„Aum hrim Hamsah Soham Svaha“.

Dies ist ein mächtiges Param-Jyoti Mantra zum Anrufen des höchsten Lichts. Es berührt unser Herz in seinem innersten Kern und führt es zu einem lichtvollen Tanz.

Lassen wir dieses Jahr ein Fest des Lichts unserer Seele und des Sattvas (Ordnung, Ruhe, Licht, Klarheit) werden, ohne die Unruhe oder Überlagerungen des Rajas (Unruhe, Hektik, Instabilität) oder der Dunkelheit des Tamas (Starrheit, Trägheit, Ignoranz) .

Es liegt an uns, die hektischen, aggressiven und aufrührenden Energien um uns herum auszugleichen und zu heilen. Nachhaltigkeit entsteht aus der Stille des Herzens.

Verbeugen wir uns an diesem Tag vor der großartigen Errungenschaft durch „Surya Deva“, dem Herrn der Sonne und bitten wir um göttlichen Segen auf unserem zukünftigen Weg in harmonischer Koexistenz mit Mutter Erde und Mutter Natur.

GANUSCH

Joachim F. NUSCH

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Transit von Rahu und Ketu am 6. Juni 2011

Juni 7th, 2011

Und die Mutter der ganzen Schöpfung ist die universelle Seele, die ohne Anfang und Ende ist und die Quelle der Schönheit und Liebe.
Khalil Gibran

Der Juni ist einer der komplexesten Monate in 2011 den wir dieses Jahr erleben. Es ist wie eine Potenzierung aller planetaren Aktivitäten der letzten Monate. Der wohl wichtigste Transit in diesem Jahr hat gestern stattgefunden. Die anschwellenden Energiemuster bringen noch kompliziertere und anspruchsvollere planetare Aktivitäten mit sich, die uns in den kommenden Monaten zu schaffen machen werden.

In der vedischen Astrologie, wie auch der tropischen Astrologie, kennen wir die Namen der einzelnen Planeten, die neben der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen, wo sie beheimatet sind, auch bestimmten Lebensbereichen zugeordnet werden. „Graha“ bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt Ergreifer. So werden die uns bekannten Planten, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn als „Ergreifer“ oder Erzeuger bezeichnet.

Es gibt eine Reihe grundlegender Bedeutungen für die Grahas, die ihren Stellenwert im Kern enthüllt. Die wichtigsten Auslegungen zum Verständnis der Grahas, wurden in der Brihat Parashara Hora Shastra angegeben.

Zahlreiche weitere Bedeutungen lassen sich von diesen grundlegenden Bedeutungen ableiten.

Hier nur die mit erster Signifikanz:

  • Surya (Sonne) steht für die Seele

  • Chandra (Mond) repräsentiert den Geist

  • Mangal (Mars) steht für Energie

  • Budha (Merkur) steht für Kommunikation

  • Guru (Jupiter) steht für Wissen.

  • Shukra (Venus) steht die Reproduktion

  • Shani (Saturn) steht für Kummer und Disziplin

An dieser Stelle sind jedoch zwei weitere Planeten zu nennen, die in diesen Tagen eine besondere Rolle spielen.

Sie verursachen für uns alle eine unruhige Zeit – vieles wird sich in den kommenden 18 Monaten verändern. Oft verwirrend, unerwartet, ungeplant, abrupt, unerklärlich, ohne Sinn oder Konzept. Nicht wissend, wie wir mit diesen Situationen umgehen sollen.

Denken wir nur an das plötzliche Auftreten von EHEC, der aktuellen katastrophalen Unwetter, der anhaltenden Thematik in Japan, Abkehr von der Atompolitik oder des erneuten Vulkanausbruchs in Chile während in Indien ein indischer Yogaguru durch seinem Hungerstreik weiter gegen Korruption im Land protestiert. Die Regierung geriet durch die aufsehenerregende Aktion von Ramdev unter gehörigen Druck und versprach am Samstag, die Höchststrafe für Korruptionsvergehen "merklich zu erhöhen". Zudem kündigte sie beschleunigte Gerichtsverfahren an.

Dieser Juni hat es da in sich. Jetzt warten wir besser ab, bis sich alle kosmischen Aktivitäten wieder etwas legen, um wichtige Entscheidungen zu treffen.

Rahu und Ketu (der nördliche und südliche Mondknoten) sind mathematische Kreuzungspunkte, oder besser gesagt Schnittpunkte, auf der Reise des Mondes, der Bahn um die Erde (Ekliptik) und natürlich augenscheinlichen Bahn der Sonne um die Erde. Diese beiden Punkte liegen genau 180° auseinander und bilden eine Achse.

Astronomisch gesehen, sind Rahu und Ketu keine echten Planeten, sondern im Norden und Süden beschriebene Knoten des Mondes. Dennoch werden sie im Sinne der vedischen Astrologie als Schatten- Planeten (Chaya Grahas) oder Knoten des Mondes betrachtet. Man nennt sie auch Drachenkopf und Drachenschwanz.

"Rahu erzeugt Rauch, hat einen dunklen Leib, wohnt in den Wäldern und erweckt Furcht. Seine Konstitution ist luftig (vata). Ketu ist dem gleich jdeoch in seiner Konstitution pitta."
Den Knoten werden keine Häuser zugeordnet, wie es normalerweise üblich ist. Sie beziehen ihr Energiespektrum aus dem Haus, welches sie im Zodiak besetzen.

So werden speziell Menschen, deren Mond (Geburtsstern) sich in Skorpion und Stier befindet, den Einfluss von Rahu und Ketu in besonderer Weise zu spüren bekommen. Darauf sollte jeder vorbereitet sein und geeignete Maßnahmen ergreifen, um davon zu profitieren oder sich gebührend zu schützen.

Es werden unerwartete Verluste, Enttäuschungen, Gesundheitsfragen und Krisen auftreten. Das Gleiche gilt für Stier geborene (Krittika, Rohini, Mrigasira).

Details dazu oder geeignete Mittel, wie Yagyas, Edelsteine oder Energiearbeit, können Sie in einem persönlichen Gespräch erfahren.

Die Mondknoten weisen genau auf die vollkommene Harmonie der drei wichtigsten Einflüsse in unserem Leben hin – Sonne, Erde und Mond. Diese Beziehung spielt eine wichtige Rolle bei der Entfaltung unseres individuellen Bewusstseins. Die Rolle der Knoten als karmische Indikatoren in unserem Leben steht in Verbindung mit ihrer Fähigkeit, große Veränderungsprozesse und Reformen zu verursachen.

Aus globaler Perspektive können diese Transite von Rahu und Ketu Auswirkungen wie folgt erachtet werden:

Rahu im Skorpion kann durch seine zerstörerische Tendenz zu weiteren großen Naturkatastrophen wie Tsunami, Meeresbeben, Vulkanausbrüchen, Tornados, nukleare Katastrophen führen. Moral und Ethik erlebt in dieser Zeit einen Verfall. Fanatismus, Dogmatismus und Wahnsinn nimmt zu.

Viele Menschen werden während der kommenden 18 Monate mit psychischen Erschöpfungszuständen zu kämpfen haben, Burn Out, psycho emotionale Störungen, neuroimmunologischen Erkrankungen, Herzinfarkten, Angstzuständen, Lebensmüdigkeit, Panikattacken, Todesangst etc.

Es ist deshalb an der Zeit sich mit Meditation, Yoga und Ayurveda zu beschäftigen.

Ketu ist im Stier geschwächt. Das führt zu einer Schwächung der Gruppe von Verantwortungsträgern und politischen Führern. Unternehmen leiden unter Fehlentscheidungen, mangelhaften Strategieplänen und fehlender Werte in der Unternehmenskultur, was zu Unruhe in der arbeitenden Klasse führen wird. Da Ketu jedoch im Zeichen der Venus geschwächt ist, werden über kurz oder lang überraschende Lösungen gefunden. Zudem hat Ketu den Zwilling verlassen, der Heimstätte von Merkur, was zu einer Verbesserung der Kommunikation und ganzheitlichem Verständnis führen wird.

Ketu geht jedoch zunächst in Konjunktion mit drei Planeten einen nach dem anderen im Juni.

Hervorzuheben sind die Tage wenn Merkur und Ketu zusammenkommen am – 13. Juni, dann Sonne- Ketu – am 15. Juni, Venus-Ketu bis 30. Juni.

Diese sind keine einfachen Tage für die Welt. Wenn dann Ihr Aszendentenherrscher in diese Ketu Konjuktion geht, kann das durchaus ein speziell harter Tag für Sie werden. Bewahren Sie die Ruhe und versuchen Sie nichts Wichtiges zu unternehmen oder halten Sie Ihre Erwartungen niedrig.

Es handelt sich hierbei um keine seltene Konjunktionen, da Sonne, Merkur und Venus jährlich in Konjunktion mit Ketu gehen. Durch die Qualität von Ketu in Stier, kann jedoch diese Energie in diesem Jahr etwas Unruhe bringen und unerwartete Überraschungen der Transite eintreten. Als Planet der verantwortlich ist für Karma vergangener Leben, neigt Ketu dazu Ergebnisse aus der Vergangenheit zu bringen und uns mit den Konsequenzen zu konfrontieren. Er bringt uns ins jetzige Leben was wir verdienen und nicht, was wir erwarten.

Viele Mythen und Legenden ranken sich um Rahu Ketu. Der bekannteste erzählt von Rahu Ketu als Naga Vasuki – dem Herrscher des Patala Loka ( der Unterwelt ). Nagas sind in der vedischen Literatur keine gewöhnlichen Schlangen sondern verfügen über außerordentliches, geheimes Wissen und Klugheit.

Zwischen Göttern und Dämonen entbrannte ein ausgedehnter Krieg um die Herrschaft des Universums, in dessen Mitte lag der Ozean, der aufgewühlt wurde, um seine verborgenen Schätze und Amrita – den Nektar der Unsterblichkeit zu finden. Vasuki half den Göttern bei ihrem Kampf. Er war das Seil, das um den spirituellen Berg Mandara gebunden war, der von den Göttern als Rute benutzt wurde, um den Ozean aufzupeitschen.

Als das Amrita gefunden war, wollten es die Götter für sich behalten, da sie fürchteten, die Dämonen würden es für den falschen Zweck einsetzen. Als Dämon waren Vasukis Instinkte eher auf persönlichen Ruhm und materielles Glück ausgerichtet, als auf das allgemeine Wohl. (Die Selbstaufopferung für andere wird als der göttliche Impulse betrachtet.)

Vasuki war intelligenter als die andern Dämonen und ließ sich nicht von den Göttern von seinem Ziel abbringen. Heimlich trank er den Nektar der Unsterblichkeit. Sonne und Mond klagten ihn bei dem himmlischen Gebieter Vishnu an, dem Schöpfer des Universums, der über diesen Betrug sehr verärgert war. Im Zorn schleuderte er das Sudharsan Chakra gegen Vishnu und schnitt ihn damit in zwei Teile. Vasuki aber, der Amrita getrunken hatte, war unsterblich geworden und konnte daher nicht getötet werden. Er blieb am Himmel als Rahu (Kopf) und Ketu (untere Hälfte), eine ständige Mahnung für die andern Planeten (Götter) an die dunklere Seite des Lebens, die wir mit dem Ziel der Unsterblichkeit zu überwinden haben.

Rahu Ketu gelten als Große Feinde von Sonne und Mond. Symbolisch verschlucken sie die beiden Lichter während der Eklipsen. Ihre Fähigkeit, Sonne und Mond zu verfinstern, verleiht ihnen den wirkungsvollsten Einfluss im Zodiak. Die Sonne, um die alle andern Planeten und das Sonnensystem kreisen, der Mond, der das Leben auf Erden bestimmt, wird von Rahu Ketu während der Eklipsen verfinstert. Rahu Ketu vertreten das kosmische Gesetz, dem jeder, einschließlich Sonne und Mond zu gehorchen hat.

Dieses Gleichnis ist als das Leben zu begreifen. Ohne die Hilfe von Vasuki (Rahu Ketu) konnten die Götter das Geheimnis der Unsterblichkeit nicht finden. In gleicher Weise können wir als Menschen unser höheres Selbst nicht finden, ohne die Lektionen von Rahu und Ketu zu verstehen. Sie repräsentieren die dunklere Seite unserer Natur, die wir überwinden müssen. Unsere inneren Emotionen sind wie der aufgepeitschte Ozean. In diesem Ozean liegen eine Reihe von Schätzen, wie auch Giften und widerlichen Dingen. Wir müssen lernen, das Wertvolle vom Wertlosen zu unterscheiden und schließlich Amrita – das Geheimnis der Unsterblichkeit und des wahren Glücks zu finden. Wir stehen im Konflikt zwischen unseren Abhängigkeiten von unseren materiellen Errungenschaften und Anhaftungen (die uns momentanes Glück schenken, welches Einbildung ist, da es keine wirkliche Grundlage hat, das Reich Rahus) und der Befreiung der Seele, um Glückseligkeit und Ruhe zu finden, die ewig und immerwährend ist (Ketu ist der Moksha Karaka Signifikator für spirituelle Verwirklichung).

Wie die Götter die Hilfe von Vasuki bei der Amrita Suche benötigten, so haben wir Bedarf an der holistischen Erkenntnis, die die weisen unsterbliche Knoten uns schenken, um uns zu unterweisen und eine Umorientierung zur Spiritualität und Erkenntnis zu geben.

Vasukis Wirkungsbereich ist das Zeichen Skorpion. Der aktuelle Transit aktiviert diese Vasukienerige, da Rahu dieses Zeichen gestern am 6. Juni betreten hat und bis 22.12.2012 Dezember darin verweilen wird.

Wie Vasuki, der Herr der Unterwelt (Pata Loka), lebt auch der Skorpion unter der Erde und in Höhlen. Okkultes und verborgenes wird hier gehütet. Das Aufwühlen der Emotionen beginnt in diesem Bereich des Lebens, insbesondere, wenn der Mond in dieses Zeichen fällt.

Der Mond steht in Skorpion im Fall. In der Vedischen Astrologie versinnbildlicht der Mond den Geist [mind], die Emotionen und spiegelt die Reise der Seele auf der Erde wider, also dieses Leben, das wir durchleben. Die Emotionen sind aufgewühlt und verursachen Aufruhr im Leben, denn die Suche nach Amrita, dem Nektar der Unsterblichkeit, beginnt. Viel Negatives kann zum Vorschein kommen. Wir müssen den Ergebnissen des Karmas vergangener Leben gegenübertreten. Das materielle Leben genügt nicht mehr, die materielle Schale muss zerschlagen werden so wie der Schmetterling der die Umwandlung benötigt, um von der Raupe durch einen grandiosen Gestaltswandel zum himmlischen farbenfrohen und freien Falter zu werden. Dies ist ein wehtuender Prozess. Kundalini – die latente Kraft in uns, deren Symbol die gewundene Schlange (Vasuki) ist, ruht an der Basis der Wirbelsäule im Muladara Chakra, dem Sitz der schöpferischen Energie. Solange wir nicht nach höherer Erkenntnis und Erleuchtung streben, bleibt diese Kraft schlummernd.

Sobald wir die Kundalini erwecken, beginnen sich die Chakras zu öffnen, die Energiepunkte an der Rückseite unserer Wirbelsäule sind, die mit höherer Erkenntnis in Verbindung stehen. Die Erweckung der Chakras und die Suche nach unserem höheren Selbst, der Verwirklichung spiritueller Intelligenz, bietet viele Herausforderungen. Sie bedarf wachsender spiritueller Reife und Selbstdisziplin durch vedische Meditation (Dhyan), Yoga und Ayurveda.

All jene mit Aszendent (Lagna) oder Mondhaus (Nakshatra), in Stier oder Skorpion, deren Sonne, Mond sich im Stier und Skorpion, oder im zugeordneten Mondhaus (Nakshatra) befinden, werden Veränderungen und Transformationen erleben.

Seien Sie flexibel und offen für diesen Prozess. Sehen Sie die Veränderung als Fortschritt an, ein Teil der Evolution – je mehr sie sich diesem Vorgang widersetzen, sich gegen die Anpassung an neue Energiemuster oder sich verändernden Paradigmen sträuben und nicht im Fluss und Vertrauen sind, desto größer wird ihre Enttäuschung und das Leid werden. Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden. Hängen Sie nicht weiter an alten Mustern oder Dingen, die nicht mehr für Sie und Ihren göttlichen Wachstumsprozess notwendig sind. Es hängt weiterhin von Ihrer Dashaphase ab (Planetenperiode) und natürlich von Ihrem persönlichen Gesamthoroskop ab, wie Sie diese 18 Monate bis zum 22. Dezember 2012 erfahren werden.

Da die innere günstige Verbindung des letzten Nakshatras (Mondhaus Vishaka und Krittika) durch den Rahu und Ketu ab 15. Oktober 2012 gehen und die von Jupiter und der Sonne beherrscht werden, wird das Endergebnis dieses Lernprozesses positiv sein.

Sprechen Sie mich an, wenn Sie die damit verbundenen Feinheiten kennen lernen möchten.

Weitere wichtige Transite im Juni:

  • 09. Juni, Mond geht in die Jungfrau

  • 12. Juni, Mars geht in den Stier

  • 14. Juni, Merkur geht in den Zwilling

  • 15. Juni Sonne geht in den Zwilling

Termine:

Rainbow Spirit Festival in München vom 10.-13. Juni 2011

World Culture Festival in Berlin

Berlin Olympiastadion. 2.-3. Juli 2011

http://www.worldculturefestival.org/de/

In 48 Stunden einmal um die Welt! Die große Eröffnungsfeier im Berliner Olympiastadion mit Künstlern und Stars aus aller Welt und einem Konzert mit 30 Pianos, 2000 Gitarristen und 3000 Sängern, sowie die Pavillons der Kontinente werden durch Tanz und Musik, kulinarische Spezialitäten, Poesie und  Literatur die Schönheit der Kulturen unserer Welt erlebbar machen! Die einzigartigen Pavillons der Kontinente auf den Rasenflächen um das Olympiastadion ermöglichen eine einmalige Reise um die Welt!

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GANUSCH

Joachim F. NUSCH

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Shani Jayanti am 1. Juni 2011

Juni 1st, 2011

 

Shani Jayanti, am Tag von Amavashya (Neumond) und einer partiellen Sonnenfinsternis

Der heutige Tag wird als der Geburtstag von Shani Dev geehrt. Shani ist einer der neun Planeten (Navagrahas) der indischen Astrologie und wird in der tropischen Astrologie mit Saturn bezeichnet. Shani ist ein mächtiger Graha (Ergreifer), der oft Kummer und Sorge ins Leben bringen kann, wenn der Pfad der Rechtschaffenheit (Dharma) verlassen wird.

http://www.jyotishi.de/index.php/jyotish/50-grahasplaneten/54-saturnshani.html

Unter den Navagrahas ist SHANIDEV auch als Herr der Zeit und als der Richter bekannt. Shani wird auch „Shaneeswaran ‘,’ Sani dev ‘,’ Sanischara Bhagwan“ oder „ Chaya Putra“ ‘genannt.

Shani ist der Regent des Shanivar (Samstag). Er ist der Sohn von Surya (Sonnengott) und seiner Frau Chaya.

Wenn Saturn in einem Kundali (Horoskop) als ungünstig erachtet wird oder man steht unter dem Einfluss eines Saturndasha, der Saturn-Dhaiya oder Sadhesati Lebensphase, kann man sich von den Negativauswirkungen, die Shani (Saturn) erzeugen kann, durch empfohlene Upayas, (das sind Gegenmittel für die Beeinträchtigung durch Planeten) am Tag des „Shani Jayanti“ befreien.

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