Astrologisches Sturmwetter

Der Tropensturm "Ingrid" über dem Golf von Mexiko hat sich zu einem Hurrikan verstärkt. Er erreiche derzeit in seinem Inneren Windstärken von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, teilte das Wirbelsturmzentrum mit. Am Montag werde "Ingrid" auf Land treffen.  Ich möchte damit nicht gleich zum Ausdruck bringen, dass es sich um „schlechtes“ Wetter handelt. Es ist Hurrikanzeit, es ist Herbstzeit und der Sommer verabschiedet sich mit Stürmen und viel Regeln, wie wir in den letzten Tagen auch in Deutschland erleben konnten. Das ist ganz normal zu dieser Jahreszeit und eben nur eine bekannte Wettersituation.

Wie wir das interpretieren und bewerten, hängt ganz von uns ab und unserer individuellen Situation in der wir uns befinden. Bin ich auf Stürme vorbereitet? Habe ich die richtige Kleidung? Weiß ich,  wie und wo ich Schutz suchen soll? Oder verhalte ich mich naiv gegenüber diesen Urgewalten, wenn sie wie eine Tsunami auf mich zu rollen?

Kosmologisch betrachtet, braut sich am Himmel eine gewaltige Zusammenballung von Energien auf. Saturn und Rahu (der nördliche Mondknoten), die bereits seit 24. Dezember 2012 im gleichen Zeichen stehen, also seit dem Datum was wir alle im Jahr 2012 mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet hatten, kommen nun zu einer exakten Konjunktion im Zeichen der Waage. Das Spiel ist also noch nicht vorbei, was ich in meinen Newslettern und Vorträgen bereits in der Vergangenheit geschildert hatte.

Stellen wir uns vor, dass zwei feindlich gesonnene Personen im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen. Das Haus und das Wohnzimmer sind für Saturn, der eigentliche Hauseigentümer, Ort des Rückzugs und Erholung. Rahu ist ein unangenehmer Eindringling, der die Lebensqualität und die Werte Saturns verletzt, nicht respektiert oder achtet und Saturn vom Sofa verdrängen möchte. Doch beide können wegen ihrer unterschiedlichen Wertevorstellungen und Ansprüche nicht zeitglich auf derselben Position sitzen. Um seinen heimtückischen Plan umsetzen zu können, verbindet sich dem Anschein nach Rahu mit Saturn und gibt ihm hintertückisch ein paar K-O Tropfen in den Trinkbecher. So glaubt Rahu, er könne durch diesen Hinterhalt Saturn von seinem Platz vertreiben und sein hinterlistiges Ziel erreichen. Jedoch verkennt er den Herrn der Zeit, der sich sehr schnell von dem Gifttrunk erholen kann.

Diese kritische Verbindung von Rahu und Saturn wird exakt und in seiner intensivsten Position am 17. September sein, zwei Tage vor Vollmond. Auch Mars, der Planet des Krieges, Feuer, Unfälle, wird seinen Einfluss auf diese Konstellation haben durch einen direkten Aspekt.

  • Kriegsgefahr in Syrien
  • Chemiewaffeneinsatz
  • Feuer Galicien am Monte Pindo
  • Feuer im Yosemite-Park
  • Notstand für San Francisco
  • Es brennt in Kaliforniens Sierra Nevada
  • Großbrand in einer psychiatrischen Klinik in Russland
  • Fukushima verseucht erneut die Umwelt
  • Erneute Erdbeben im Pazifik und Atlantik. Die Platten verhaken sich immer mehr und bauen riesige Spannungen auf.
  • Erdbeben in Guatemala, Neuseeland
  • Die Türkei bereitet sich auf eines der schwersten zu erwartenden Erdbeben vor.

In allen genannten Bereichen sind die Elemente Erde und Feuer involviert. Ebenso immer wieder Rauch und Qualm,  der unsere Augen und Sehfähigkeit vermindert, aber auch unser System vergiftet.
Eine physische Vergiftung entsteht durch Inhalation der im Brandrauch enthaltenen gesundheitsschädigenden Gase.  
Beispiele aus der Praxis dazu sind: schlecht ziehende Öfen, defekte Boiler sowie Auspuffabgase in einer Garage oder anderen geschlossenen Räumen können ebenfalls zu einer Gasvergiftung führen.
Aber was hat das mit der aktuellen Zeitqualität zu tun?
In meiner Arbeit begegne ich zurzeit sehr oft Menschen, die über bestimmte Beschwerden klagen:

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Bewusstseinstrübung
  • Erbrechen
  • Mattigkeit
  • Bewegungsunfähigkeit
  • HWS Probleme
  • blaue Haut und Schleimhäute
  • Bewusstlosigkeit, Krämpfe
  • Kreislauf- und Atemlähmung
  • psychische Störungen
  • Selbstmordgedanken
  • Lebensängste
  • Schizophrenie
  • Wahrnehmungsstörungen

Diese aufgeführten Beschwerden sind alle dieser Saturn/Rahu Konstellation zu zu ordnen.

Rahu: der Planet, der sich und sein trügerisches Spiel gerne mit Dunst und Rauch umhüllt, charakterisiert auch Vergiftung, Nervengifte, Täuschung, Manipulation, geistige Unruhe, Massenpanik, Irreführung, Illusion, Schwindel, Realitätsverleugnung, Schwarzmagie, Schönfärberei und Lebenslüge.

http://www.vedharma.de/vedharma/index.php/jyotish/planetengrahas/333-rahu.html

Dagegen steht Saturn:

Der Planet für Wahrhaftigkeit, Klarheit, Einfachheit, asketisches Verhalten, Disziplin und Fokus im Leben, Durchhaltevermögen, Weisheit und Lebenserfahrung.

Saturn hat Auswirkungen auf die Arbeit, Schulden, Kosten und Investments und darauf, wie wir damit umgehen. Häufig gehen damit  Kummer, Trauer und ungeliebten Aufgaben wie leidige Pflichterfüllung einher, die uns aufgezwungen werden. Saturn ist der Planet des Alters und er hat eine gute Verbindung zum Älterwerden und dem  "weiser" werden.
Unter dem Einfluss von Saturn kann man extrem erfolgreich sein, wenn man bereit ist,  harte Arbeit und Mühen auf sich zu nehmen. Ein negativer Saturneinfluss kann berufliche Erfolglosigkeit und Verlust mit sich bringen und jedes Projekte zum Scheitern verurteilen.

http://www.vedharma.de/vedharma/index.php/jyotish/281-saturn_shani.html

Die  guten Qualitäten von Saturn werden durch den Rahu-Einfluss vorübergehend geschwächt. Die KO Tropfen hindern seine Wahrnehmung und seine Zielausrichtung. So kommen seine unbeliebteren Seiten zum  Vorschein, die auch die physische Beweglichkeit hindert, Wirbelsäulenprobleme oder Bandscheibenprobleme mit sich bringt, er trocknet aus, verlangsamt viele Prozesse, steigert Trägheit und Isolation.

Mit Saturns negativen Eigenschaften ist überhaupt nicht zu spaßen. So möchte ich hier ein paar weitere Aspekte nennen, denn diese können uns sehr unangenehm treffen, wenn wir nicht darauf vorbereitet sind und er in unserem Horoskop eine unglückliche Positionierung hat:

Leiden, Elend, Krankheit, Behinderung, Leid, Not, Tod, Demütigung, Unterwürfigkeit, Dummheit, Habsucht, Bestrafung, Inhaftierung, Trennung, Sklaverei, Lüge, Erschöpfung, Anstrengung, Empörung, uneheliche, Sünden, Grausamkeit, Verschuldung, Armut.

Da sich Saturn jedoch im Zeichen Waage in der Erhöhung befindet, also in einer für ihn besonders günstigen Position, wird er sich schon in kurzer Zeit von dem Biss der Schlage (Rahu)  oder auch KO-Tropfen und der damit verbundenen Vergiftung erholen können.


(Eine Briefmarke aus Laos mit einem Abbild von Rahu)

Während Rahu grundsätzlich Kopflos ist, überträgt sich ein kopfloses Gefühl für Saturn in dieser kommenden Zeitphase, die sich noch Wochen hinziehen wird, bis sich Saturn von dem giftigen Biss erholt hat. Aber Saturn wird diese Auseinandersetzung gewinnen und nach einer Zeit der Kopfschmerzen wieder seinen Pfad der Gerechtigkeit und Klarheit aufnehmen. Wie nach der Einnahme von den berüchtigten KO Tropfen, braucht Saturn dann ein paar Tage Ruhe und Kopfschmerztabletten und dann kann er wieder entsprechend seiner Natur arbeiten und für Rechtschaffenheit sorgen.

So beschreibt die Bhagavad Gita im Kapitel 3 Vers 33 sehr schön, dass keine Form der äußern Kontrolle, der Konditionierung, Versklavung, Manipulation oder „Vergiftung“ von Dauer sein wird:

„Selbst der Weise handelt gemäß seiner Natur. Alle Lebewesen verhalten sich entsprechend ihrer Natur. Was kann daher eine oberflächliche Unterdrückung ausrichten?“

Nach der Betäubung kommen dann wieder Klarheit und Neuanfang, was in den Konsequenzen für uns 18 Jahre bestimmend sein wird. Die bevorstehende Bundestagswahl 2013 ist hier von natürlich auch betroffen.

Seit Tagen schon sind die Nerven der Börsianer extrem angespannt. Am kommenden Mittwoch wird die US-Notenbank ihre Leitzins-Entscheidung bekannt geben. Und noch wichtiger: Sie wird wahrscheinlich ihr Anleihen-Kaufprogramm zurückfahren, das momentan noch 85 Milliarden Dollar pro Monat umfasst. Damit würde die Fed erstmals seit der Finanzkrise ihre ultra-lockere Geldpolitik wieder ein bisschen zurückfahren – ein Gedanke, der die Börsianer rund um den Globus stark aufwühlt.

Dabei wissen die Investoren schon seit Mai, dass die Politik des billigen Geldes nicht ewig so weitergehen kann. Damals hatte Fed-Chef Ben Bernanke zum ersten Mal erklärt, dass eine leichte Verringerung der riesigen Anleihekäufe angedacht ist. Konkretes ist seitdem nichts passiert, aber die Märkte befinden sich trotzdem schon in Aufruhr.

Eine beispielhafte Kopflosigkeit drückt sich auch so aus, dass der frühere Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama, Larry Summers überraschend nicht mehr als Kandidat für die Nachfolge von Fed-Chef Ben Bernanke zur Verfügung steht. Summers gilt als "Falke" – anders als Fed-Vizechefin Janet Yellen, die neue Favoritin.

Unabhängig von globalen Themen, sind besonders Menschen von diesem Rahu/Saturn Einfluss betroffen, in deren Horoskop Saturn und Rahu in einem der Quadraten Häuser (Kendras)  1,4,7,10 steht oder im aktuellen Transit über Aszendenten oder eines der genannten Quadranten. Diese Auswirkungen sollte man sich individuell sehr genau ansehen.

In der Bhagavad Gita steht in Kapitel 3 Vers 32

Ye tvetadt abhyasuyanto nanutishanti me matam
Sarvajnanavimudhams tan viddhi nastan acetasah

„Wisse aber, dass diejenigen, die Meine Lehre verachten und nicht danach leben, die im Hinblick auf echte Weisheit völlig in die Irre gehen und kein Verständnis haben, verloren sind.“

Intelligenz, Vernunft und Logik müssen richtig geführt werden.
Saturn ist der Planet, der uns die Rechtschaffenheit, Achtsamkeit und soziales Verhalten lehren möchte. Sein Bestreben ist es, den Menschen zu höheren Prinzipien und Werten zu Formen.

Bhagavad Gita Kapitel III Vers 21

„Alles was ein höheres Wesen tut, ahmen die weniger entwickelten Menschen nach. Seine Handlungen werden für den Menschen der Welt zum Maßstab. Wer sich selbst gebessert hat, kann tausend andere bessern.“

Ich habe wiederholt in den vergangenen Jahren in meinen öffentlichen Vorträgen über diese Thematik gesprochen und die verschiedenen Ansätze in meinen Blogs beschrieben.

In diesen Berichten habe ich über die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Spannungen in der Welt gesprochen und wie sie sich auswirken auf das Finanzsystem, das politische System und die Ökologie.

Jetzt sind wir an dieser Schnittstelle angekommen, an der sich diese beiden Planeten Saturn und Rahu gegenüber stehen und der Trug aufgedeckt werden soll. Wir können nun beobachten, wie sich die Auswirkungen manifestieren oder abzeichnen am Beispiel von Syrien und der dort vorherrschenden Bedrohung für den Frieden in der Welt durch den Einsatz des Nervengifts Sarin.  

Auffallend ist, wie Diplomatie und Militär miteinander ringen und vieles im Verborgenen abläuft.  Eine interessante Beobachtung ist auch, wie sich im Rahmen bestimmter astrologischer Muster Spannungen verstärken oder wieder auflösen.

Es ist überaus interessant, das Mars in seinem Transit durch das Zeichen Krebs geht und sich das Bild so darstellt, dass sich dieser Transit auf den Nahen Osten auswirkt und dabei exakt über Syrien verläuft.

Also, was ist zu tun?

Wir können uns über das mögliche Chaos aufregen und an allgemeinen besorgniserregenden Diskussionen teilnehmen. Sorgen machen um unsere Welt. Oder wir behandeln die Situation neutral, so wie wir verstehen, dass es mehr Regen und Sturm im Herbst gib als sonst. Wir können es nehmen so wie es kommt und ruhig bleiben. Wir können die Sachlage so interpretieren wie wir es möchten, aber das sollte uns nicht daran hindern glücklich zu sein und die Dinge im Leben zu tun, die uns Freude bringen.

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
Mahatma Gandhi

Für was auch immer wir uns entscheiden, wir sollten in unserer Mitte bleiben und uns Raum schaffen für Stille, Momente der Ruhe, Entspannung und Meditation. Zeit für ein Nickerchen, für einen Mittagsschlaf.

Auch an einem Regentag können wir spazieren gehen, uns in freier Natur bewegen und frische Luft schnappen. Genießen, was wir in unserer Umwelt an schönen Erfahrungen sammeln können.  Auf jeden Fall möchte ich betonen, eine Auszeit zu nehmen, ein Nickerchen zu machen, für eine schöne Zukunft.

Wie verhalten wir uns nun während der Rahu Saturn Konjunktion?

Neben einem Schläfchen, gibt es ein paar Dinge, die laut alter Überlieferungen während der Zeit der Konjunktion von Saturn und Rahu getan werden können.
Die Gesamtperiode dieser Konjunktion im Zeichen Waage reicht von Januar 2013 bis Juli 2014. Der intensivste Teil dieser Verbindung entsteht jedoch dann, wenn diese beiden Planeten die gleichen Gradzahlen erreichen. Das wird am Dienstag den 17. September geschehen sein und eine Spanne umfassen von etwa 21 Tage vorher und nachher. 

Hier sind ein paar Vorschläge. Sie können versuchen, eine oder mehrere der folgenden Abhilfemaßnahmen, anzuwenden.

1 . Kurzschlaf, Nickerchen (ja, wirklich) – Rahu und Saturn sind beide Vata Planeten. Das bedeutet, dass Leben wird spürbar hektischer in dieser Zeit. Man fühlt sich müder als sonst, schlaff abgespannt oder gereizt. Überarbeitung, eine Tendenz bis über die Grenzen hinausgehen zu müssen begleiten diese Erfahrung. Machen Sie eine ausgedehnte Mittagspause. Legen Sie sich für 20 Minuten hin und ruhen sie sich mehr aus als üblich. Oder noch besser, regelmäßig meditieren für 20 Minuten morgens und abends. Das ist sogar noch besser. Es löst Stress und man fühlt sich frisch. (www.meditierstduschon.de)

2 . Chanten von Mantras – Sie können die Mantras für Saturn oder Rahu singen oder beides. Sehr geeignet sind folgende Mantras: Mahamrityunjaya Mantra, Gayatri Mantra und das Hören von Vishnu Shahasranama. Über Google findet man jede Menge Webseiten oder Youtube Videos, wo sie diese Mantras finden werden, wenn sie keinen Lehrer haben, der sie in diesem Thema begleitet.
3 . Spenden – Geben Sie Geld für Obdachlose, Ausgestoßene oder arme Menschen. Fördern Sie soziale Projekte.

4 . Fasten – Vegetarier werden, oder wenn Sie bereits Vegetarier sind, essen sie leichter an Samstagen. Trinken sie ausreichend Wasser. Wenn Ihre Verfassung es erlaubt, kann Samstags auch ein reiner Wassertag mit heißem Wasser gemacht werden, oder am Tag der Konjunktion.

5 . Pranayama – Lernen Sie die im Yoga bekannten Atemübungen. Pranayama. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um damit anzufangen oder sie zu praktizieren. Der Transit von Saturn und Rahu findet im Mondhaus (Nakshatra) „Swati“ statt,  was mit der Atmung verbunden ist. Ansonsten können Sie jede Art von Atemübungen  praktizieren.

6 . Viele innere Ängste und Unruhen sind nicht real. Fürchten sie sich nicht. Auch wenn die Wolken die Sonne einmal verdunkeln, so ziehen sie weiter. Der Wind weht die Wolken mit der Zeit hinweg und der blaue Himmel lässt die Sonne wieder erscheinen.  Bleiben Sie offen, orientieren Sie sich hoffnungsvoll und positiv an der Zukunft und verhalten sie sich entspannt und ruhig.

Allerbeste Grüße
Joachim Nusch

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Allein die Wahrheit siegt. Zeitqualität Sommer 2013

„Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“
Winston Spencer Churchill

Für diejenigen mit einem Zwilling, Jungfrau, Schütze oder Fische Aszendent, ist die Zeit seit Anfang Juni verbunden mit guten Nachrichten. Jupiter, Planet des Wissens, der Weisheit und höherer Erkenntnis, stärkt dann insbesondere die wichtigen Säulen des Lebens, die sogenannten Kendra Häuser und verweilt im Zwilling bis 19. Juni 2014.

Kendra (Quadrant) Häuser, auch Vishnu Häuser genannt, sind nach den Eckhäusern die bedeutendsten Häuser und Lebensbereiche im Horoskop. Dazu gehört das erste Haus, der Aszendent, das vierte, siebte und zehnte Haus. Jedes einzelne Kendra Haus hat eine eigene Qualität und Wichtigkeit. Sie gehören zu den verheißungsvollen und glücksbringenden Häusern des gesamten Horoskops.

Wenn sich Glücksbringer-Planeten in einem Kendra Haus befinden, erhöhen sich die innere Stärke, Zuversicht und Lebensgefühl einer Person. Dies gibt Kraft und Erkenntnis, um sich den Schwierigkeiten und Aufgaben des Lebens zu stellen. Man kann sich besser und mutiger den Herausforderungen des Alltags stellen und tendiert weniger zu seelischen oder körperlichen Beschwerden.

Bis 1. September steht Jupiter allerdings im Mondhaus Ardra, was ihn ein bisschen seiner Strahlkraft und Wirkung beraubt. Bis 11. August steht er auch noch in Konjunktion mit Merkur, Sonne, Mond und Mars, was noch ein wenig für Aufruhr, Kampf und Umbruch sorgen wird.

Für diejenigen mit einem Zwilling, Waage oder Wassermann Aszendent, wird dies dann bis Juni 2014 eine Zeit großen Segens sein und einer Rückbindung zum höheren Selbst.

Wer es schafft, sich mit dieser Planetenenergie positiv zu verbinden und diese Energien ausbaut, wird in diesem Jahr wertvolle Grundsteine legen für die bevorstehenden 20 Jahre.

Neumond am 7.7. und Richtungswechsel von Saturn

In meinem Blog vom 06. November 2011 habe ich auf den großen Transit von Saturn durch die Waage hingewiesen, der bis November 2014 seine Wirkungen im Hintergrund zeigt.

Dieser Transit ist gerade in diesen Tagen für uns alle besonders wichtig, aufgrund der aktuellen Saturn / Rahu Konjunktion in der Waage.

Wir alle spüren die Wirkung und den Druck dieser Positionierung kosmischer Kräfte und Gestalter. Zusätzlich bringt der mächtige Jupiter einen direkten Aspekt für die kommenden 11 Monate auf das Zeichen Waage.

Die Gravitation auf dem Saturn ist in etwa 91 mal höher als auf der Erde.

Das bedeutet, an der Oberfläche des Saturns beträgt die Gravitationsbeschleunigung 9,0 m/s2, oder etwa 91,8% des Wertes auf der Erdoberfläche.

Ein Objekt, das 1 kg auf Saturn wiegt, würde 91,80 kg auf der Erde wiegen. Übertragen wir dieses Gewicht auf unseren blauen Planeten z.B auf Fußballschuhe, würde sich hier sicherlich kein Fußballer der Welt mehr vom Fleck bewegen können.

Die Konjunktion von Rahu und Saturn in der Waage wird von Astrologen der ganzen Welt beobachtet und gewertet. Zudem bewegt sich Saturn seit Monaten rückwärts. Seit Tagen steht er auf der Stelle. Nichts bewegt sich in eine leichtere fließende Richtung. Erhöhter Druck entsteht.

Doch dieser Schwebezustand im Zeichen der Waage wird jetzt zu Neumond am 7.-8. Juli wieder aufgelöst. Danach wird wieder einiges in Bewegung gesetzt.

Die Vorzeichen zunehmender Unruhe sind schon seit Monaten zu erkennen. Ägypten, Türkei, Brasilien, Syrien, Vulkanausbruch des Popocatepetl in Mexiko, Datenspionage.

Der ehrfürchtige Saturn bewegte sich seit 1. März rückwärts. Das bedeutet Rückwärtsblickend, Vergangenheitsorientiert, Altlasten reflektieren, altes Karma bewerten. Auch Rahu, der sich in der Waage befindet, ist natürlich rückwärts orientiert und bringt alte Muster und Verstrickungen hoch. Jedoch immer aus dem Hinterhalt. Hintertückisch lässt er sein Werk oft als Geschenk erscheinen und vergiftet dabei die Wahrnehmung. Er macht blind für die Wahrhaftigkeit und das göttliche Licht, was wie die Sonne im Morgengrauen sich langsam durch den Frühnebel kämpft, aber letztendlich siegt und Oberhand gewinnt. Nichts bleibt diesem Licht verborgen. Auch Rahu kann mit seinem dunklen verführerischen Schattenspiel nichts verbergen auf lange Sicht.

So heißt in Sanskrit der Leitspruch der indischen Verfassung:

Satyameva Jayate
„Allein die Wahrheit siegt“

Ab dem frühen Morgen dem 8. Juli wird Saturn wieder direktläufig und es wird zu einem Kollisionskurs mit Rahu kommen, weil diese beiden großen Planeten direkt aufeinander zu rennen.

Saturn ist in der Waage “erhöht”. Sein Zustand ist stabil, stark, mächtig und als Herrscher der Zeit immer der Gewinner dieser Rennen.

Er überrollt und enttarnt alles, was sich ihm in den Weg stellt, mit einem Ziel: „Wahrheit und Gerechtigkeit“ zu bringen. So ist das Zeichen der Waage in diesem Prozess zudem hilfreich. Sie ist der geeignete Boden und bietet beste Voraussetzungen für diesen Kampf für Wahrheit, soziale Gerechtigkeit, Ausgleich und Rechtsprechung.

Wir erleben erneut in diesen Tagen ein sehr starkes planetares Muster. Das interessanteste an dieser Prägung ist, dass es eine starke transformative, aber potenziell gewalttätige Energie beinhaltet und in die Welt bringt. Dies ist die Zeit für eine innere Revolution. Es ist eine Zeit der göttlichen Gerechtigkeit.

Die beiden Planeten werden genau in Konjunktion am 25. September stehen. Mars wird sich dann im Zeichen des Krebs befinden, wo er extrem schwach und potenziell sehr destruktiv ist. Mars wird seinen Einfluss auf die Waage ausdehnen. Saturn wiederum wirft seine volle Kraft auf den Krebs, 10 Zeichen von der Waage entfernt. Somit sind beide “feindliche” Planeten ab Ende August im kriegerischen Duell. In der zweiten Septemberwoche ist Mars dann auch im exakten Mittelpunkt der Rahu Ketu-Achse. Die Kombination all dieser Faktoren erhöht das Potenzial für negative Ereignisse zu dieser Zeit.

Stress, Anspannung wird von Ende August an spürbarer sein, besonders in dieser Vorzeit der Deutschen Bundestagswahl am 22. September 2013. Ein überaus kritischer Monat für eine Wahl.

Der September ist insgesamt ein bedenklicher Monat durch den man ruhig und achtsam navigieren sollte. Der Oktober wird ein Gefühl der Erleichterung bringen.

Rahu wird mit Saturn in der Waage verweilen bis zum Juli 2014. Diese Energie kann sich in der Welt äußern durch extreme Wetterbedingungen, möglichen Erdbeben, terroristische Angriffe, soziale Unruhen, Bürgerkrieg und einem Potenzial für neue oder verstärkte militärische Konflikte.

Wie sich diese Zeitqualität individuell ausdrückt, beantworte ich gerne auf Anfrage. Ich helfe natürlich als Lotse mit meinem Life-Coaching durch die schwierigsten Phasen und Untiefen zu navigieren oder finde geeignete Hilfsmittel, die schwierige Prozesse erleichtern können.

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Ringförmige Sonnenfinsternis am 9. Mai 2013

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Am 09. Mai 2013 findet eine ringförmige Sonnenfinsternis statt, die in der Konstellation (Nakshatra) Bharani stattfindet. Bharani liegt in der Mitte des Sternbild Widder. Bharani verfügt über eine mächtige Urkraft, Dinge zu bewegen (apabharani Shakti) und der Kraft, einen Prozess nach Abschluss seines Reifeprozess zu Vollenden.

Bharani symbolisiert: Beedigung, Ausserkraftsetzung, Vertragskündigung, Aufhebung, Amtsenthebung, Entlassung, Freigang und Geschäftsabschluss.

Dieses Zeitfenster ist besonders gut geeignet, um Dinge, die beendet werden sollten, abzuschließen. Es ist auch eine gute Zeit um etwas loszulassen, sich von etwas oder jemandem zu lösen, zu verabschieden, etwas gehen zu lassen, was nicht mehr benötigt wird oder nicht mehr erforderlich ist. Überschüssigen Ballast über Bord zu schmeissen und vorhandene Unordnung im Leben eines Menschen zu lösen, sei es geistige, emotionale oder körperliche Unordnung.

Dieses Nakshatra bietet einen geeigneten Zeitraum, um durch Meditation und spirituelle Praxis eine tiefere Verbindung zur universellen Quelle der Schöpfung und seine wahre Herkunft und Natur, dem Selbst (Atman) herzustellen. 

Das hinter dem Nakshatra Bharani stehende Naturgesetz, nennt man in Sanskrit “Yama”!

Das Prinzip von Dharma, dem kosmischen Gesetz der Ordnung, des Lebensplans und der Berufung. Dieses Nakshatra verbindet Gesetz, Gerechtigkeit, Fairness und inneren Zweck. Yama vetritt das Modell der Auflösung und des Todes, der uns am Ende unseres Lebensweges zu unserem Ursprung zurück führt. Der Wassertropfen geht ein in den ewigen Ozean und erkennt, dass er nie etwas anderes war.

Eine Sonnenfinsternis in diesem Nakshatra spiegelt ebenso menschliche Unruhe und Aufruhr wieder. Diese kann bei Unbesonnenheit und auftretender Aggressivität zu gewalttätigen Ereignissen und Verlust von Menschenleben führen.

Die Wirkung und angestossene Veränderungen durch eine Sonnenfinsternis, dauern manchmal bis zu 6 Monate und länger an.

Während des gesamten Zeitraums von 6 Tagen vor und nach der Finsternis, bis zum 15. Mai, ist es empfehlenswert, keine wichtigen neuen Aufgaben zu beginnen. 

5 Stunden und 16 Minuten bevor die exakte Neumondstellung eintritt, kreuzt der Mond den aufsteigenden Bahnknoten im Sternbild Widder. Dies ist am 9. Mai 2013 gegen 21:12 Uhr MESZ der Fall.

Um 23:25 Uhr MESZ trifft der Mondhalbschatten im Bereich des Tarrabool Lake in Australien erstmals auf die Erdoberfläche; die partielle Phase dieser ringförmigen Sonnenfinsternis beginnt – vor Ort ist dies am Morgen des 10. Mai.

Details, astronomische Berichte bitte hier weiterlesen:

 http://eclipse.astronomie.info/2013-05-10/

Happy Holi – Das Fest der Farben

Happy HolyFest der Vergebung und des Neuanfangs

“Die Natur des Auges ist es, die Farben zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle fünf Farben vor Augen sein, und man sieht sie nicht.” – Lü Bu We

Es ist die Nacht des Holi-Festes. Die heiligen Feuer brennen. Heute, am letzten Vollmondtag des Monats Phalguna, der auf Ende Februar bis Mitte März fällt, feiert Indien das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings. Das Holi-Fest ist eines der ältesten und wohl auch das farbenprächtigste aller indischen Festivals. Ursprünglich war es ein Ernte- und Fruchtbarkeitsfest, aber es wird auch der Sieg des Guten über das Böse gefeiert. Alte Streitigkeiten sollen begraben werden und die Menschen sollen sich versöhnen, soziale Gräben sollen überwunden und bestehende Freundschaften und Beziehungen erneuert werden. Die Menschen umarmen sich an diesem Tag und wünschen sich „Happy Holi“.

“Holi” bedeutet, dass was passiert ist “Jo hogaya, Holi,” heißt das, was vergangen ist. Also ist Holi eine Zeit, um an zu erkennen und wert zu schätzen, was passiert ist und dann auf seinem Weg weiter zu ziehen. Es ist die Feier des Vorwärtsgehens. An diesem Tag von Holi, schauen wir zurück auf das vergangene Jahr oder auch auf viele zurückliegende Jahre, um “kya ho-li”, das was vergangen ist zu betrachten. Eine Art Bestandsaufnahme oder Inventur. Wir betrachten alles, reflektieren und akzeptieren es und nehmen es an, ziehen unsere Lehren daraus und dann lassen wir es gehen.

Eine berühmte Geschichte von Holi, ist die von Pahlad und seiner Tante Holika, die versuchte ihn im Feuer zu verbrennen. Doch anstatt den göttlichen Prahlad zu verbrennen wurde die bösen Holika an seiner Stelle verbrannt.

So beginnt das Fest der Farben mit dem Entzünden von Freudenfeuern, ähnlich den Osterfeuern in Europa, am Abend vor dem ersten Feiertag. In diesem Feuer wird eine Strohfigur verbrannt: die Holika. Entzündet werden die Feuer im Andenken an den kindlichen Prinzen Prahlada, der auf wundersame Weise der Dämonin Holika entfliehen konnte, als sie ihn ins Feuer tragen wollte.

Prahlada hatte sich geweigert, seinem Vater Hiranyakashipu göttliche Ehren zu erweisen, weil er ein treuer Anhänger des Gottes Vishnu war. Die Weigerung hat den Vater so erzürnt, dass er seinen Sohn töten wollte, doch Prahada wurde gegen alles, was der Vater unternahm, von Vishnu beschützt.

Schließlich griff der König, der wegen dieser Fehlschläge sehr wütend war, zu einer List: Seine Schwester Holika, die durch besondere Kräfte vor dem Feuer geschützt war, sollte mit Prahlada auf dem Schoß ins Feuer springen und ihn so verbrennen. Es kam aber anders als geplant: Holika verbrannte und Prahlada entkam ohne eine einzige Verletzung wegen seiner unerschütterlichen Ergebenheit und Treue zu Gott Vishnu.

Daher ist ein wichtiges Symbol dieses Feiertages das Schlechte, unsere Sünden und die Bösartigkeit (unsere oder die anderer) im symbolischen Feuer zu verbrennen, so dass wir weiterziehen können. Allzu oft im Leben halten wir an Groll, Wut, Schmerz und Eifersucht fest und das für Jahr für Jahr.

Wir sind gebunden an das, was passiert ist und nicht existieren soll, oder an das, was wir hätten tun sollen und es unterlassen haben. Wir bleiben stecken, angekettet, eingesperrt durch die Taten der vergangenen Jahre, durch unsere alten Gewohnheiten und Verankerungen in unseren Komfortzonen – in der Opferrolle durch das, was andere uns angetan haben, was wir anderen angetan haben.

Holi ist die Zeit, um zu sagen: “Ho-li.” Es ist passiert und jetzt ist es abgeschlossen. Ja, es ist vorbei. Heute ist ein neuer Tag, eine neue Zeit, ein neues Jahr. Der erste Tag eines neuen Lebens. Wir lassen die Schmerzen, Groll, Ärger, Gewohnheiten der Vergangenheit im Feuer verbrennen, so dass auch wir von diesem Tag hervorgehen, farbig nicht nur mit Farbe und Puder, sondern gefärbt von unserem innere Kraft reinen Bewusstseins, durch die Stärke der Meditation und durch die Macht des Gebets. Wir sehen diesen göttlichen Feiertag als eine Möglichkeit, um loszulassen. Das, was passiert ist, ist vorbei. Ho-li. Es ist hat stattgefunden. Und jetzt, heute ist ein neuer Tag. Wir dürfen die Ketten der Vergangenheit nicht in die Gegenwart tragen.
In Südindien feiert man zur selben Zeit das Kamadahan-Fest. Dessen mythologischer Hintergrund ist eher erotischer Natur und damit näher an dem ursprünglichen Fruchtbarkeitsfest. Kama, der Gott der Liebe, soll einst versucht haben, Shiva in seiner Meditation zu stören. Das machte Shiva so zornig, dass er Kama mit seinem dritten Auge zu Asche verbrannte. Kamas Frau Ratri flehte Shiva an, ihr den geliebten Gatten zurückzugeben. Der besänftigte Shiva gab Kama das Leben zurück und seitdem ist dieser Tag dem Gott der Liebe geweiht.

Gefeiert wird mindestens zwei, in einigen Gegenden wie z. B. in Varanasi sogar während zehn Tagen. Am ersten Tag trifft man sich mit seinen Freunden und Verwandten und besprengt und bewirft sich gegenseitig mit Farbpulver oder gefärbtem Wasser. Aufgrund der bunten Gesichter und Kleidung fällt es anschließend schwer, jemanden wieder zuerkennen. So heben sich die sozialen Unterschiede durch Kaste, gesellschaftlichen Status, Alter oder Geschlecht praktisch auf. Anschließend macht man sich Geschenke und speist opulent, vor allem Süßigkeiten.

In der weiteren Bedeutung des Wortes Ho-li, sind zwei Wörter zu finden: „Ho und Li“.

„Ho“ bedeutet zunächst, wie ich weiter oben geschildert habe etwas, was passiert ist, als bereits stattgefunden. „Li“ ist eine Form des Verbs “lena” (“liya”) oder “zu nehmen.”
Wir machen Vorsätze, Sankalpas für die Zukunft. So ist die Vergangenheit passiert (ho) und jetzt nehmen (li) wir ein neues Versprechen für die Gegenwart und Zukunft. Ein neues Versprechen für ein neues Ich. Die Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen. Das können wir jedoch in der Gegenwart und Zukunft. Den Baum den wir heute pflanzen, dessen Früchte werden wir morgen ernten und genießen. Wenn wir unzufrieden mit dem Ergebnis von heute sind, blicken wir zurück auf die Vergangenheit, akzeptieren und anerkennen sie. Ein Ergebnis unserer Handlungen. Wir ernten das Ergebnis der die Saat, die wir einmal gepflanzt haben – süß oder sauer. Heute versprechen wir, dass wir von nun ab Samen pflanzen von Liebe, Frieden, Vergebung, Mitgefühl und Einheit.

An diesem Tag blicken wir mit tiefer, ergebener Ehrlichkeit in die Vergangenheit, lassen unsere Geschichten und das Gestern hinter uns. Mit der Vergebung, Akzeptanz und Verständnis lasen wir los und dann geben wir ein Versprechen für die Gegenwart und Zukunft, um uns fort zu bewegen mit Erneuerung, Licht, Liebe, der Vision der Einheit und des Friedens.
Nehmen wir uns Zeit, uns von dem tieferen Sinn des Holi-Festes leiten zu lassen. Nehmen wir die Bedeutung davon in unser Herz auf, dann wird Reinheit, Achtsamkeit, Göttlichkeit, Wahrheit und Güte die bestehende Arroganz, Gier, Täuschung, Ego und Groll vertreiben und wir werden in eine glänzende Zukunft schreiten.

Mit Liebe und Segen für Sie alle und alle Ihre Lieben.

“Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.” – Vincent van Gogh

Farbenfest – Holi

In den Seilen hängen

In diesen Tagen, wo es noch winterlich kalt und dunkel ist, einer Zeit, wo sich viele nach Licht und Sonne sehnen und die Batterien leer und verbraucht sind, berichten mir meine Klienten, dass sie in den “Seilen hängen” würden. Das zu einem Zeitpunkt, wo im Rheinland der Karneval beginnt, man mit seinen Kräften eher haushalten sollte, als die letzten Reserven auf zu brauchen. Die Batterien sind leer. Wie bei einem Auto, bei dem in der Anzeigekonsole schon lange die rote Warnleuchte angezeigt wird. Anstatt umgehend in eine Werkstatt zu fahren, zieht man einfach das Kabel heraus. Das rote Warnlicht geht aus und man ist überzeugt davon, so könnte die Fahrt mit voller Kraft weiter gehen. Doch schon bald zeigt uns die Erfahrung, die wir gerne verdrängen, dass der Wagen kocht oder der Motor keine Kraft mehr hergibt und stehen bleibt. –

Vielen geht es so in der heutigen Zeit. Burnout und andere unangenehme Begleiterscheinungen, die sich auch auf unser soziales Leben auswirken, durchlebt der moderne Menschen von heute wie nie zuvor. Weil wir nicht Maß halten und auf ein Gleichgewicht achten von Ruhe und Aktivität, alles bis an die Grenzen strapazieren ohne Rücksicht auf Verluste. Das Ergebnis wird sein, dass viele im Anschluss der Karnevalssession für Wochen krank sind, eine Grippe oder ähnliches auskurieren müssen und sich wieder aufbauen bis nach Ostern. 6 Wochen Fastenzeit und Flügel hängen lassen, “in den Seilen hängen”!

Wichtige Kraft und Energie geht verloren, die gerade jetzt, in einer insgesamt schwierigen Zeit, benötigen. Hängen bei einem Schiff die Segel schlaff, so kann es sich nicht fortbewegen. Die Herkunft der Redewendung ist auch möglich von den Sielen: In Norddeutschland hießen so die Arbeitsgeschirre für Ochsen und Pferde. Dann würde in den Seilen hängen bedeuten: vor Arbeit ganz entkräftet sein.

Damit also ein Schiff seinen Hafen erreicht, braucht es Weitsicht, – denn ein Schiff, was seinen Hafen nicht kennt, dem ist kein Wind hold,- guten Wind, unterstützende Strömung und eine Mannschaft, die fit motiviert und begeistert ist.

“Das Schiff, daß dem Steuer nicht gehorcht,
wird den Klippen gehorchen müssen.”

Klippen

Wille und Selbstregulierung

Die Kraft, die unser Universum und alle Dinge erschafft, wird von einem verborgen, machtvollen Willen geschaffen und erhalten. Dieser Wille ist Bewusstsein, reines, kohärentes Bewusstsein, was jedem als unendlichem Potential zur Verfügung steht. Es fokussiert seine Energie zu einer Wirkungskraft und erschafft ein nachhaltiges Ergebnis. Ein starker Wille (Samkalpa) ist notwendig, für die persönliche und gesellschaftliche Selbstregulation. Das Fehlen davon, schafft eine kranke Gesellschaft .

http://www.vedharma.de/index.php/Samkalpa

Willkommen in 2013

Das neue Jahr hat begonnen. Für das bevorstehende Jahr wünsche ich alles Gute, viel Erfolg, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit. Mögen alle Herausforderungen und Aufgaben gemeistert und positiv bewältigt werden.

Zunächst müssen wir unsere Lebenslagen und Gegebenheiten nehmen wie sie sind. Was wir dann ändern können, sind unsere geistige Einstellung und Haltung. Zweifel an einem fortschrittlichen und glücklichen Leben, bedeuten den Tod. Zweifel sind wie das vertrocknete Wurzelwerk des Lebens.

Erwartungen sind machtvolle Auslöser für unser Gehirn. Positiv wie negativ. Wenn wir kontinuierlich annehmen, dass unser Leben unglücklich oder erfolglos verläuft und jeder noch so kleinen Niederlage, jedem Fehltritt, jeder Krise und Aufgabe mit Angst und Schonverhalten entgegnen, wirkt diese Haltung unweigerlich auf unser natürlich, spontanes und anstrengungsloses Erinnerungsvermögen unserer Zellen und Neuronen.

Unsere Erwartungen sollten nach vorne ausgerichtet sein. Weg von den inneren Ängsten und der Furcht des Zweifels. Dahin, was wir entdecken können, was wir schöpferisch gestalten können. Andernfalls beeinträchtigen wir unser Wachstumspotential und die Fähigkeit des Lernens.

Wir werden teilnahmslos, erschöpft und ausgepowert. Warum gibt es wohl immer mehr Menschen mit Erschöpfungszuständen?

Depressionen und Angstzustände hindern immer mehr Menschen daran, ihrer Aufgabe nachzugehen. Inzwischen sind die psychischen Erkrankungen der häufigste Grund für die Frühverrentung von Erwerbstätigen. Im Jahr 2011 wurden rund 41 Prozent der Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente mit Depressionen, Angstzuständen oder ähnlichem begründet, wie der “Welt am Sonntag” zufolge aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Im Jahr 2000 hat dieser Anteil bei 24 Prozent gelegen; bis 2010 war er auf 39 Prozent gestiegen. Zeitgleich steigt bedrohlich die Anzahl von Demenz-, und Alzheimerkranken. Das darf so nicht weitergehen und ein Wandel unserer Lebenseinstellung ist dringend notwendig. Für jeden.

“Möchtest du wissen, welche Deine Gedanken und Haltungen in der Vergangenheit waren, betrachte Deinen Körper und Deine Realität von heute. Möchtest Du wissen, wie Dein Körper und Deine Realität von morgen aussieht, betrachte Deine Gedanken und Haltungen von heute. Beachte stets gute Haltungen und Gewohnheiten. Sei achtsam mit Deinen Gedanken. Jede Zelle Deines Körpers, jedes Neuron Deines Gehirns, lauscht auf Deine Impulse und schafft Deine Realität von morgen.”

In diesem Sinne starten wir mit diesem Neujahrsanfang in ein spannendes Jahr und beginnen es mit den besten Vorsätzen für eine bessere Lebenszeit.

Joachim F. Nusch (Ganusch)

Meine Ansprache ist auch auf Youtube veröffentlicht unter:

http://www.youtube.com/watch?v=pR-Whl2nVDw

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Fähigkeiten, Talente und Potentiale

Im Grunde genommen ist unser Leben die Summe unserer Talente, die wir aus latent vorhandenen, unendlichen Potentialen heraus, von Geburt an entwickelt haben. Dazu gehören Sprechen und Kommunizieren, Gehen, Schwimmen, Schreiben, Lesen, Autofahren, bis hin zum Bedienen eines Computers oder Smartphones.

Einer unserer Fehler besteht darin, unsere Fähigkeiten zu begrenzen auf das, was wir uns vorstellen können, oder auf in der Gesellschaft erforderliche Kompetenzen. Das machen nur Ameisen oder Bienen.

Wir reduzieren unsere unbegrenzten Möglichkeiten auf zu wenig, wenn wir aufhören unsere geistigen Potentiale und vorhandenen Synapsen im Gehirn, nicht täglich für neue, schöpferische Gaben und Vermögen zu öffnen. Darin liegt der erste Schritt der Potentialentfaltung. Durchbrechen, transzendieren von geistigen Limitationen und Auflösung von hemmenden oder blockierenden Synapsen (inhibitorischen Synapsen) in unserem Gehirn.

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22.12.2012 – wir leben noch

Hallo, wir leben noch. Die Welt ist nicht untergegangen.

Wir sind alle noch da. Auf niemanden ist mehr Verlass. Nicht auf Politiker, nicht auf die Kirche und auch nicht auf die Mayas!

Was lernen wir dadurch? Nicht auf die Versprechungen anderer zu hören. Das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

Selbstverantwortlich zu werden und zu Handeln, um gemeinsam eine neue, bessere Welt aufzubauen. All das abzuschaffen, was uns krank macht, was uns, unser Leben, unsere Natur zerstört, was unseren Geist belastet.

Die Ursachen all des Übels der Menschheit an der Wurzel des Lebens auflösen, in dem wir einem Baum dort Wasser geben, wo er es benötigt. Eben an der Wurzel, nicht die Blätter färben, weil wir glauben dadurch würde der vertrocknende Baum geheilt.

Es geht um die Seele und den Geist. Dort müssen wir ansetzen. Wir sollten es einfach versuchen und ein einziges Mal die guten Vorsätze umsetzen und nicht wie die meisten guter Vorsätze für das neue Jahr, die sich manch einer am 31.12 vornimmt, am 01.01 schon vergessen sind.

Wir sind Gestalter, Schöpfer. Die Entscheidung, die Konsequenz, der Fokus liegt in unserer Hand, dass unmögliche möglich zu machen. Packen wir’s an.

21.12.2012 – Das Leben siegt

Es ist Mitternacht. +14c Aussentemperatur. Ich fahre wenige Kilometer an Bugarach vorbei. Die Bergkette der Pyrenäen liegt im Westen.

Durch den leicht verschleierten Halbmond, der genau über den Bergen steht, sehe ich die in der Dunkelheit liegenden Täler. Nichts regt sich dort. Kein Blitz, keine UFOs am Nachthimmel zu erkennen. Kein Weltuntergang.

Heute ist Winteranfang. der 21.12.2012. Ein einfacher Tag, aber mit großer Kraft. Nicht weil es der 21.12. ist, sondern weil dieser Tag “real” ist für Milliarden Menschen.

Vereint über das morphogenetische Feld. Sie alle denken an eine Sache: Hoffnung! Neuanfang! Ein Denken, ein Gefühl, ein Impuls, ein Klang. Unwichtig ob einer daran glaubt, es belacht oder verleugnet.

Auch derjenige, der das Licht bekämpft muss sich mit dem Licht beschäftigen und desto mehr nähert er sich selbst dem Licht. Wer einmal sieht, kann sich nicht mehr blind stellen. So ein globales Event, im Sinne der Projektion etwas Neues könnte beginnen, hat es noch nie gegeben .

Jeder Mensch ist ein ganzes Universum. Eingebunden in die Gemeinschaft. Dieser kollektive Bewusstseinsimpuls löst etwas aus. Es durchdringt die tiefste der tiefsten Ebenen unseres neuronalen Netzwerks. Ein neurologischer Tzunami. Das allein ist ein “Wunder” und alle Neugeborenen dieses Tages werden von diesem Impuls der Güte geprägt und gesegnet.

Das ist der Neuanfang . Damit beginnt das Goldene Zeitalter, was diese Kinder vorbereiten. Wir verlieren die Angst vor dem Weltuntergang, die Macht der Angst schwindet, wir gewinnen Vertrauen. Ein wundervoller Tag, der die Herzen heilt. Das Leben siegt.