Vaastu
Aus Vedharma
Vaastu auch Vastu, ist eine alte indische Anschauung über das richtige Gestalten und räumliche Ausrichten von hinduistischen Tempeln.
Vaastu ist ein Sanskritwort und bedeutet Natur, Umgebung oder Umwelt. Davon abgeleitet ist der Begriff Vaastu. Vaastu bezieht sich auf Tempel. Vaastu darüber hinaus auf alle Arten von Gebäuden und auch auf Städte und Landschaften.
Der Ursprung geht auf die Veden zurück. Hier findet man die so genannte Vastu-shastra, aus denen die Anschauungen des Vaastu hervor gehen.
Die Vaastu-Lehre geht davon aus, dass auf die Erde verschiedene positive oder negative Einflüsse einwirken: die Himmelsrichtungen, die Sonne, der Mond und die Planeten. (Grahas). In diesem Zusammenhang will Vaastu auch die Eigenschaften von fünf Elemente berücksichtigen: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther (Raum).
Vaastu kann bei oberflächlicher Betrachtung Ähnlichkeiten mit der Geomantie und mit Feng-Shui aufweisen.
Sie wünschen sich mehr Gelassenheit? Sie haben das Gefühl, ständig in
Schwierigkeiten zu geraten? Sie leiden häufiger unter Nieren-, Rücken- oder
Unterleibsschmerzen?
Dann schließen Sie doch mal den Süden Ihrer Wohnung, stellen dort eine Vase mit Rosen auf und/oder verbreiten den Duft von Eukalyptus! Vielleicht finden Sie auch eine hübsche rote Koralle für den Süden Ihres Schlafzimmers. Wichtig ist das Prinzip des Schutzes und der Geschlossenheit.
Ihnen fehlt es an Frieden im Haus? Ihre Karriere verläuft nicht so, wie Sie es sich wünschen? Sie leiden an Lebensunlust und Ihr Kinderwunsch bleibt unerfüllt? Leiden Sie unter Schlafstörungen?
Der Veda kennt leicht umzusetzende Wege, diese Probleme zu lösen. Krönen Sie den Norden mit Safran oder Kardamom oder stellen Sie eine Schale mit Mandelöl auf. Wichtig ist das Prinzip Wertschätzung und Off enheit. Sie wollen mehr erfahren? Haben andere Fragestellungen? Dann lade ich Sie herzlich ein, Sie im Rahmen eines Vortrags mit den Geheimnissen und Möglichkeiten des Sthapatya Veda bzw. Vastu vertraut zu machen.
Die Lehren des Sthapatya-Vedas und Vastus werden als die Mutter des Feng Shui verstanden und wurzeln in einer geistigen Tradition des alten Indiens. Sie gehen auf die Veden zurück. Das Alter der Schriften der Veden liegt zwischen 1500 bis 800 v. Christi. Mündliche Überlieferungen reichen noch weiter zurück.
Der Sthapatya-Veda, die altindische Lehre des Wohnens und Bauens, behandelt die Formgebung auf individueller und kosmischer Ebene. Sie berücksichtigt alle kosmischen Einflüsse der Sonne, des Mondes und der Planeten und gleicht nahe und ferne Einflüsse der Umgebung aus. Ziel ist, die Struktur des Wohnbereiches auf der Erde nach den Prinzipien universeller Harmonie auszurichten. Der Vaastu liefert Hinweise zu jeder Art des „Sich-Niederlassens“.
Die Welt verändert sich nicht, weil ich Mobiliar umstelle, sondern ICH ändere mich, weil ich mich mit den harmonisierenden Prinzipien beschäftige, die sich durch mein Handeln auch in meinen anderen Lebensbereichen entwickeln und auswirken können.
Bitte fragen Sie nach unserem Vortrags und Beratungsprogramm. Ein einführender Vortrag umfasst folgende Themen:
1. Ursprung der Vaastu-Tradition
2. Was regelt der Sthapatya Veda und Vaastu?
3. Seine Werkzeuge und Hilfsmittel
und ich vermittle Ihnen erste Schritte zur Selbsthilfe.
Bitte bringen Sie den Grundriss Ihrer „Behausung“ mit, Bleistift und Lineal wären ebenfalls praktisch – vor allem eine freudige Neugier zum Thema Wohnqualität im Sinne der vedischen Lebensweise.
Literatur
- Hilde K. Link: Mit Vastuveda Ordnung schaffen : die indische Kunst vom harmonischen Leben und Wohnen. Nymphenburger, München 2005, ISBN 3485010448
- Gereon Hach: Vastu : das indische Ur-Feng-Shui für harmonisches Wohnen. Goldmann, München 2000, ISBN 3442141869

