Tritiya

Aus Vedharma

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3. Tithi, - Tritiya

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Tithi-Herrscher: Gauri Parvati, Shivas Gemahlin

Alle Wünsche werden erfüllt.

Die kreative Unsicherheit, Vorsicht, aber nicht Ängstlichkeit ist angebracht (Vishnu)

Ein Tag um starre, gegensätzliche Meinungen und Überzeugungen aufzugeben und einfühlsamer voranzugehen. Die heutigen Begegnungen können durchaus aufgeschlossener und empfindsamer sein, als an anderen Tagen. Größeres Einfühlungsvermögen herrscht vor und man stellt den Staus Quo in Frage. Jedoch kann man auch aus der Ruhe und dem Gleichgewicht geraten, (Unsicherheit und Mangel an Stabilität) obwohl ein kreatives, nobles und verständnisvolles Verhalten an den Tag gebracht wird.

Güte, Einsicht, Vernunft und Verständnis regieren den Tag. Beziehungsthemen.

Der Tag eignet sich für musikalische Unterrichtsstunden und bauliche Maßnahmen.

Die ersten 5 Tage der zunehmenden Mondphase werden noch als schwierig und ungünstig angesehen. Beginnend mit 1. Pratipada, 2. Dvitiya, 3.Tritiya 4. Chaturthi und 5. Panchami. Die mittlere Phase der Mondmonats der Tithis 6/7/8/9/10 des zunehmenden Mondes werden als mittelmäßig angesehen und die Tage der Tithis 11/12/13/14/15, der Shukla-Pakshazeit, wo der Mond seine Strahlkraft vollkommen zurück erhält, werden als sehr günstig angesehen.

Die ersten 5 Tage der abnehmenden Mondphase werden als günstig angesehen. Die mittlere Phase des abnehmenden Mondes werden als mittelmäßig angesehen und die Die Tage 11/12/13/14/15, der Krishna-Pakshazeit, wo der Mond seine Strahlkraft vollkommen verliert, werden als ungünstig angesehen.

Die Strömung eines Flusses spiegelt den Mond in der Tiefe, desgleichen das stille Wasser eines Sees, aber der Mond steht hoch am Himmel. Der Mond auf der Wasseroberfläche des Flusses scheint in Fragmente zerbrochen, er scheint mit der Strömung schnell dahin zu fließen. Der Mond im See ist ruhig, unbeweglich. Dies sind nur zwei Spiegelbilder des wirklichen Mondes am Himmel.

Der Mond, der sich im Fluss spiegelt, ist die individuelle Seele, ständig in Aktivitäten verstrickt, von Maya und dem Gesetz der Kausalität verwirrt. Der Mond, der sich im stillen Wasser des Sees spiegelt, ist der Yogi, der Heilige, der Ausgeglichenheit, Gleichgewicht und inneren Frieden erreicht hat und im Einen aufgeht.

Der wirkliche Mond am Himmel ist der ewige Zeuge, das Absolute, das erste Prinzip. Christus bezog sich auf diese drei, als er einmal drei Feststellungen hintereinander machte. Im Hinblick auf die aktive, individuelle Seele, den flackernden Mond, sagte er: „Ich bin ein Bote Gottes."

Im Hinblick auf sich als den Heiligen, der den Dualismus überwunden und Ausgeglichenheit erreicht hat, sagte er: „Ich bin der Sohn Gottes." Aus der Erkenntnis heraus, dass diese beiden nur Spiegelbilder sind und der wirkliche Mond der Zeuge am Himmel ist und er selber auch das form- und namenlose Absolute, sagte er gegen Ende seines Lebens:„Ich und mein Vater sind EINS."Alle Wesen mit den Namen und Formen, die sie scheinbar angenommen haben, sind Abbilder des universalen Atman.

Das ist die Wahrheit, die in den spirituellen Texten Indiens, der Grundlage der vedischen Kultur, bewahrt, ausgearbeitet und erklärt wird.

Der Kern aller Religionen und Glaubenssysteme ist also dies: das Aufgehen in dieser Einheit. Das Ziel allen spirituellen Strebens und Yoga-Techniken ist: das Aufgehen in dieser Einheit. Der Gegenstand aller Forschungen ist: diese Einheit zu erkennen. Moksha

Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 24° - 36°/ 204°-216°

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