Saptami
Aus Vedharma
7. Tithi: Saptami
Tithi-Herrscher: Die Sonne (Surya)
Ein Tag der günstig ist für alle Unternehmungen.
"Hinter der Suche nach Reichtum und Erfolg steckt die Sehnsucht nach Ruhe." Anselm Grün
Der Wille zur Gestaltung, ein guter Tag für alle Manager und "Macher". Reisen beginnen, an Beförderungen arbeiten, sich mit Dingen beschäftigen die beweglicher Natur sind (Indra).
Ein produktiver Tag, geeignet für unterschiedliche Aktivitäten physischer und psychischer Natur. Steigerung und Förderung des Wohlbefindens. Kraft und Vitalität gebend. Einschätzen der eigenen Kräfte, der Ressourcen die einem zur Verfügung stehen und Abwägen der Potentiale. Unnötiger Auseinandersetzungen und Reibungen, sowie übermäßiger Energieeinsatz sollten vermieden werden. Es ist ein Tag der Sonne (Surya), des Pittas (Feuer) und Reibung erzeugt Hitze und hohe Verbrennung.
Die meisten von uns sind im Alltag stark gefordert. Unzählige Informationen stürzen auf uns ein, fast jeder steht regelmäßig unter Stress, Erfolgs- und Leistungsdruck tun ihr Übriges. Unser Geist ist sozusagen ständig "in action" und das ewige Geschnatter im Kopf nimmt bei vielen Menschen nie ein Ende, auch nicht am Feierabend. Zeit für Entspannung und Besinnung nehmen sich die wenigsten. So verbrauchen wir aber schnell unsere inneren Energiebatterien und unsere Leistungsfähigkeit und Lebensfreude nimmt ab – im schlimmsten Fall brennen wir aus. Gerade heute müssen wir darauf acht geben.
Zuviel Energie kann „verbrannt „ werden für Dinge, die uns nur die Zeit rauben, Seien wir uns unserer Ziele und Absichten bewusst und setzen wir Prioritäten. Lernen wir „Nein „ zu sagen, all den unerschöpflichen Zeitdieben gegenüber, die uns am Tag begegnen.
Weise Menschen aus allen möglichen Ländern und Kulturen kennen seit Tausenden von Jahren ein wirksames Rezept, um den Geist ruhig zu bekommen: Die einen nennen es Meditation, die anderen nennen es Versenkung oder auch Gebet.
Es geht im Prinzip immer um das Gleiche – nämlich darum, den Geist still zu bekommen, unsere Sorgen und Ängste los zu lassen, um uns nur noch auf das pure Sein zu konzentrieren.
Es gibt eine schöne Definition von Meditation von Victor N. Davich:
"Meditation ist die Kunst, sich jedem Augenblick mit ruhiger Bewusstheit zu öffnen."
Und damit ist auch schon die ganze Bandbreite beschrieben: bei der Meditation handelt es sich nämlich viel weniger um ein Wundermittel, als um eine Fähigkeit, die jeder erlernen kann. Es mag uns zwar besonders in Stresszeiten wie ein Wunder vorkommen, einfach nur ruhig mit leerem Geist dasitzen zu können, aber dahinter steckt einfach ein bisschen Übung und die eine oder andere Methode, die es uns ermöglicht, unseren Geist zu beruhigen.
Wenn Sie mehr zum Thema Meditation erfahren wollen, sprechen Sie uns an.
Einmal kam ein Mann zum Meister. Er bat ihn darum, ihm einige Weisheiten aufs Papier zu schreiben, damit er sie mitnehmen und immer wieder darauf schauen könnte. Der Meister nahm einen Pinsel zur Hand und schrieb nur ein einziges Wort auf: "Achtsamkeit". Der Mann schaute enttäuscht. "Das kann doch nicht alles sein, oder? Bitte schreib noch etwas dazu."Wieder griff der Meister zum Pinsel und schrieb "Achtsamkeit. Achtsamkeit.""Vergebt mir, aber das scheint mir weder sehr weise noch tiefsinnig zu sein." sagte der Mann.Daraufhin schrieb der Meister: "Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit".Der Mann fühlte sich vom Meister veralbert und wurde wütend."Was soll denn Achtsamkeit überhaupt bedeuten?" rief er. Da sagte der Meister: "Achtsamkeit heißt Achtsamkeit."Philip Kapleau: "The three pillars von Zen";
Vedanta. die Philosophie der Veden, befolgt die folgenden Grundsätze.
1. Harmonie: Jede Kultur, jede Religion, und jeder Mensch verkörpern Gottes Wahrheit.
2. Jeder Weg ist der richtige Weg. Jeder Mensch bedarf eines einzigartigen Weges, um sich zu verwirklichen.
3. Wir sind eins. Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst, denn Dein Nachbar bist Du selbst.
4. Das Ziel ist es, sich und das Göttliche in sich zu finden und zu verwirklichen.
5. Vertiefe Dich in der Tradition oder Religion, die Dir nahe steht.
Bücher: Baghavad Gita, Rig Veda, Upanishaden u. a.
Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 72° - 84°/ 252° - 264°
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