Dvitiya
Aus Vedharma
2. Mondtag, Dwitiya
Tithi-Herrscher: Brahma der Schöpfer
Baumaßnahmen, Gebäudebau, Wallfahrt
Günstig für alle Unternehmungen. Ein Schöpfungstag. Dualität, die Tatsache, dass alle Dinge zwei Seiten haben, wird heute bewusst. Das Außen und das Innen. Das Außen will heute aktiv geprägt werden. Die inneren göttlichen und schöpferischen Kräfte wollen heute ihren Ausdruck, ihren Spiegel im Äußeren finden.Es geht um Grundsteinlegung, guter Termin für den Start von neuen Unternehmungen. Hochzeit. Etablierung von langfristigen Projekten (Vidhatr).
Günstig für alle Unternehmungen jedoch sollte ein geeignetes Muhurta ausgerechnet werden. Die Ideen von gestern werden heute umgesetzt. Die Qualitäten haben sich verfeinert und möchten ihren Ausdruck in der Verwirklichung, dem Handeln finden. Es ist ein Krönungstag. Taufe, religiöse Rituale und Einweihungen. Führungsverantwortung übernehmen oder den Vorstand wählen. Eine Reise antreten, eine Ehe schließen, einen Mietvertrag unterschreiben. Die ersten 5 Tage der zunehmenden Mondphase werden noch als schwierig und ungünstig angesehen.
Beginnend mit 1. Pratipada, 2. Dwitiya, 3.Tritiya 4. Chaturthi und 5. Panchami. Die mittlere Phase der Mondmonats der Tithis 6/7/8/9/10 des zunehmenden Mondes werden als mittelmäßig angesehen und die Tage der Tithis 11/12/13/14/15, der Shukla-Pakshazeit, wo der Mond seine Strahlkraft vollkommen zurück erhält, werden als sehr günstig angesehen.
Die ersten 5 Tage der abnehmenden Mondphase werden als günstig angesehen. Die mittlere Phase des abnehmenden Mondes werden als mittelmäßig angesehen und die Die Tage 11/12/13/14/15, der Krishna-Pakshazeit, wo der Mond seine Strahlkraft vollkommen verliert, werden als ungünstig angesehen.
Nun will ich dir, o bester der Bharatas (Arjuna), erklären, zu welcher Zeit die Yogins hinscheidend nimmer wiederkehren, und auch jene Zeit, in welcher sie hinscheidend wiederkehren. (Bhagavat Gita 08.23)
Das Feuer, das Licht, der Tag, die helle (Monatshälfte), die sechs Monate des nördlichen Weges (der Sonne): hier fortschreitend gehen die Menschen, die das Absolute kennen, in das Absolute ein. (Bhagavat Gita 08.24)
Der Rauch, die Nacht, und auch die dunkle (Monatshälfte), die sechs Monate des südlichen Weges (der Sonne): hier fortschreitend erlangt der Yogin das Mondlicht und kehrt zurück. (Bhagavat Gita 08.25)
Licht und Dunkelheit, diese Pfade gelten als der Welt ewige (Pfade). Auf dem einen geht man zur Nichtwiederkehr, auf dem anderen kehrt man zurück. (Bhagavat Gita 08.26)
Niemals, o Pârtha (Arjuna), gerät der Yogin, der diese beiden Pfade kennt, in Verblendung. Sei darum zu allen Zeiten stark im Yoga, o Arjuna. (Bhagavat Gita 08.27)
Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 12° - 24° / 192°-204°
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