Aparigraha

Aus Vedharma

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Besitzlosigkeit, Begierdelosigkeit, frei von Verlangen oder Gier.

Aparigraha bedeutet im Sanskrit Nicht-Zugreifen. Gemeint ist, immer nur das anzunehmen, was angemessen ist, keine vermeintlich "günstigen" Gelegenheiten auszunutzen (Mitnahme-Mentalität) und keine anderen Menschen auszunutzen. Auch bei der Annahme von Belohnungen und Geschenken soll der Yogi sich zurückhalten, denn sie tendieren dazu, dem Beschenkten Verpflichtungen und Bindungen zu schaffen.

Parigraha ist das Begehren von Sinnesobjekte oder die Gier, Sinnesobjekte besitzen zu wollen um sich an ihnen zu erfreuen. Aparigraha ist das Gegenteil von Parigraha. Es ist die Abwesenheit des Verlangens zu Besitzen und sich an Objekten zu erfreuen. Es ist ein geistiger Zustand, in dem die sinnliche Begierde tot ist. Begehren führt zum Bemühen, Dinge zu erhalten und somit zu Angst vor Verlust und Sorge im Verlust, zu Hass, Ärger, Unaufrichtigkeit, Stehlen, Kummer, Sorge und Verzweiflung. Aparigraha - Nicht-Begehren macht all diesen Fehlern ein Ende und verleiht Frieden, Zufriedenheit und Genugtuung.

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