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Vedharma e.V.

Die Macht der Worte im interkulturellen Dialog des Friedens

Presseinfo: Presse-, und Veranstaltungsinformation zum Event am 18. Januar 2017 in Köln Wir erleben eine nervöse Zeit. Eine aggressive Hass und Gesprächskultur macht sich breit. Überall nimmt die Zahl der Populisten zu. Drohungen, Beleidigungen, Gewalt und Angriffe sind keine Bagatelle mehr im Gemeinwesen. Betroffen sind alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere Minderheiten und Andersdenkende. Die Gesellschaft ist gespalten! Dem wollen wir entgegentreten! Wir plädieren für eine friedliche Revolution der Macht der Worte und empfehlen wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, statt weiter übereinander zu reden und aufeinander vorwurfsvoll los zu gehen. Zuhören, Argumentieren und in Dialog treten lautet die Devise. Das Mittel dazu ist das Wort und die Kunst der Kommunikation. Die Macht der Worte kann den Frieden und das Verständnis unterstützen. Die Veranstaltung am 18. Januar 2017 lädt ein, uraltes Wissen zu beleben und so im Gespräch Brücken zu...

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Kommunizierst Du schon oder missbrauchst Du nur Worte?

Interkulturelle Kommunikation für ein globales Miteinander Heutige Kommunikation braucht das Aneignen eines weltumspannenden Kommunikationsverhaltens und emphatische Ausdrucksformen. Bildung ist entscheidend für Integration von Migrantinnen und Migranten. Das gilt für Zuwanderer, aber vor allem auch für die sogenannte Mehrheitsgesellschaft. Überwiegend diese Bevölkerungsschicht tut sich schwer. Vor allem ist die Überzahl der deutschen und nord-west-europäischen Gesellschaft gefordert, sich auf den Wandel der Zeit einzustellen und sich in der Kommunikation kompetent weiterzubilden. Dazu gehören Sprachkurse, Rhetorikkurse, weg von einer vornehmlich sachorientierten Kommunikation, hin zu einer ganzheitlichen, achtsamen und emphatischen Kommunikation, Förderung der Sprechkultur in der breiten Öffentlichkeit und vor allem in Schulen und Bildungseinrichtungen.   Alle müssen lernen für interkulturelles Miteinander!   Am 03. Mai 2016 veröffentlichte die Bundesregierung den Datenreport 2016 des statistischen Bundesamtes. 16,4 Millionen Menschen in Deutschland haben heute einen Migrationshintergrund, das sind rund 20 Prozent. Jedes...

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Minderheitenschutz

Heute wird Minderheit sehr allgemein angewendet und meint praktisch alle Gruppen, deren Mitglieder von den vorherrschenden Sitten und Verhaltensweisen abweichen und sich in zahlenmäßiger Unterlegenheit befinden (z. B. Migranten, Behinderte oder Homosexuelle). Doch verbindet diese Menschen meist nur ein Merkmal, aber keine Tradition und gemeinsame Kultur oder Sprache. Bei Migranten ist das anderes. Hier besteht die Gefahr der Entstehung von Parallelgesellschaften. Langsam setzt sich hier die Erkenntnis durch, dass Schutz und Rechte gewährt werden müssen. Dafür setzen wir uns ein. Wenn eine Tierart vom Aussterben bedroht ist, stellen wir sie unter Schutz. Wenn eine Pflanze zu verschwinden droht, wird sie besonders behütet, um die natürliche Vielfalt zu erhalten. Warum tun wir uns mit Minderheitenschutz dann so schwer?   Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ (1948) definiert Rechte jedes einzelnen Menschen als Individuum. Dazu gehören...

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Osterbotschaft 2016

Gedankenanstösse zu Ostern 2016 Osterbotschaft   Freudenzeit („Osterzeit“). Sieg des Lebens über den Tod. Hinhören auf den Plan der tiefen, inneren absoluten Ebene des Lebens   Zu diesem Osterfest kommen mir nicht nur gute Friedenswünsche in den Sinn, sondern auch Gedanken, die sich um verschiedene Zeilen und Begebenheiten drehen.   Überlegungen, die ich mir mache über Texte, die ich gelesen habe und den Nachrichten,  die wir täglich hören.   Da sind die Kriege, die Konflikte und die vielen Ängste und Leiden einzelner Menschen und ganzer Völkergruppen. Sei es in Europa, im mittleren Osten, in Afrika oder in indigenen Gemeinschaften.  Vieles basiert in den von Menschenhand gemachten Problemen, als auch durch alte und neue Epidemien und durch die verheerenden Auswirkungen die durch Naturkatastrophen verursacht werden.   Es ist eine Zeit, in der wir aufgerufen sind, mit allen Menschen guten Willens...

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Papst Franziskus regt zum interreligiösen Dialog an

Papst Franziskus hat an diesem Dreikönigstag seine erste Videobotschaft zum Heiligen Jahr veröffentlicht. Im Januar geht es beim Gebetsanliegen um den interreligiöser Dialog. Für Papst Franziskus kein unbedeutendes Thema. „Ich setze mein Vertrauen in Buddha“ – „Ich glaube an Gott“ – „Ich glaube an Jesus Christus“ – „Ich glaube an Gott, Allah“. Das erste Video von Papst Franziskus ist nun online und sein Motto für den Januar ist der interreligiöse Dialog. Ein Rabbiner, eine Buddhistin, ein Priester und eine islamische Führungsperson stehen in dem Video stellvertretend für alle Menschen auf dieser Welt, erklärt Franziskus gut beleuchtet an seinem Schreibtisch. „Der größte Teil der Erdbevölkerung bezeichnet sich als gläubig. Diese Tatsache sollte zu einem Dialog zwischen den Religionen ermuntern. Wir dürfen nicht aufhören, dafür zu beten, und mit denen zusammenzuarbeiten, die anders denken.“ Auch wenn...

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2000 Liter Wasser

Krasse Zahlen am Tag des Wassers: 2000 Liter Wasser für ein Steak Rund 120 Liter Wasser verbraucht jeder Bundesbürger täglich im Durchschnitt fürs Duschen, Kochen, Spülen oder Trinken. Noch ist solch ein hoher Wasserverbrauch vielerorts unproblematisch. Doch der Weltwasserbericht 2015 der UNESCO prognostiziert, dass der globale Wasserbedarf bis 2050 um 55 Prozent ansteigen wird. Und damit würde mehr Wasser verbraucht, als wir haben. Gründe sind der Klimawandel, das Wachstum der Weltbevölkerung und ein steigender Wasserbedarf von Landwirtschaft, Industrie und Privathaushalten. Wird diese Vorhersage Realität, würde der Bedarf an Wasser um mehr als 40 Prozent höher sein als die verfügbaren Ressourcen. "Schon heute kann man in den Ländern des Südens den Verteilungskampf ums Wasser spüren. Denn rund 750 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser", sagte Heiko Seeger, Vorstand der Stiftung nph...

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Gewaltlosigkeit, AHIMSA, bedeutet nicht Nichtstun

Gewalt, Terrorismus und Krieg, entsteht im Bewusstsein jedes einzelnen und ist das Resultat kollektiver Traumen, Rastlosigkeit, Stress und Anspannung, die sich neurologisch abbilden. Niemand kann dieser Globalisierung der Crowd entfliehen. Wir werden lernen, auch wenn es noch Jahrhunderte bedarf, wie wir durch einfache geistige Übungen, tiefe Meditation und passende Bildung die Ursachen für die schlimmen Geiseln der Menschheit lösen können. "Gewaltloser Widerstand bedeutet nicht Nichtstun. Er bedeutet, die ungeheure Kraftanstrengung zu unternehmen, die nötig ist, um das Böse mit dem Guten zu besiegen. Diese Kraftanstrengung baut nicht auf starke Muskeln und teuflische Waffen: Sie baut auf moralische Tapferkeit, auf Selbstbeherrschung und auf das unvergessliche, zähe Bewusstsein, dass es auf Erden keinen Menschen gibt - so brutal, so persönlich feindselig er auch sei - ohne angeborenes Fundament von Güte, ohne Liebe zur...

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Erklärung von Prinzipien der Toleranz

[vc_row row_type="row" use_row_as_full_screen_section="no" type="full_width" oblique_section="no" text_align="left" css_animation="" box_shadow_on_row="no"][vc_column][vc_column_text] Die Erklärung von Prinzipien der Toleranz wurde auf der 28. Generalkonferenz (Paris, 25. Oktober bis 16. November 1995) von den Mitgliedstaaten der UNESCO verabschiedet. Entschlossen, alle positiven Schritte zu unternehmen, die notwendig sind, um den Gedanken der Toleranz in unseren Gesellschaften zu verbreiten - denn Toleranz ist nicht nur ein hochgeschätztes Prinzip, sondern eine notwendige Voraussetzung für den Frieden und für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Völker, erklären wir: Artikel 1: Bedeutung von 'Toleranz' 1.1 Toleranz bedeutet Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt, unserer Ausdrucksformen und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt. Gefördert wird sie durch Wissen, Offenheit, Kommunikation und durch Freiheit des Denkens, der Gewissensentscheidung und des Glaubens. Toleranz ist Harmonie über Unterschiede hinweg. Sie ist nicht nur moralische Verpflichtung, sondern...

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Was ist eine NGO?

[vc_row row_type="row" use_row_as_full_screen_section="no" type="full_width" oblique_section="no" text_align="left" css_animation="" box_shadow_on_row="no"][vc_column][vc_column_text]Eine NGO (=Non Governmental Organisation) ist eine private, unabhängige, nicht gewinnorientierte Organisation, die einen sozialen oder gesellschaftspolitischen Zweck verfolgt. Sie setzt sich für die Interessen unterschiedlicher Gruppen ein, z.B. für die Interessen  von benachteiligten Minderheiten (Menschen mit Behinderung, MigrantInnen, Obdachlose) einzelner Bevölkerungsgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) oder ihrer Mitglieder (Mitgliederorganisationen, Dachverbände). NGOs sind in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv: Umweltschutz, Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit, Anti-Diskriminierung, Migration und Asyl, Obdachlosenhilfe, Drogenberatung etc. Häufig werden statt der Bezeichnung NGO auch andere Abkürzungen und Wörter verwendet (NPO, NRO etc.), die eine ähnliche Bedeutung haben und oft das selbe meinen. Da es für keine der Bezeichnungen eine offiziell gültige Definition gibt, ist die Abgrenzung meist schwierig, aber auch nicht unbedingt nötig. Hier einige der Bezeichnungen und ihre Bedeutung: NPO = Non Profit Organisation Das Wesentlichste Kriterium einer NPO ist, dass sie...

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Travel Slam Paraguay am 17.03.2016

Joachim Nusch berichtet über seine Erfahrungen und Begegnungen bei seinen Aufenthalten in Paraguay. Das südamerikanische Land liegt im Herzen des Kontinents. Umgeben von Brasilien, Argentinien und Bolivien. Obwohl es nur ein Binnenland ist, so hat Wasser eine große Bedeutung in der Kultur, der Geschichte und in der heutigen Gegenwart dieser Nation. Tetã Paraguái. Das Land des Wassers, der Flüsse und Aroyos – „Wasser, das zum Wasser geht“. So heißt es in der Sprache der Guarani. Die Stadt Asuncion, die älteste Stadt des südlichen Südamerika, war in seiner Hochzeit die Hauptstadt ganz Südamerikas und wurde im Jahr 1811 von der spanischen Krone unabhängig. Sehenswürdigkeiten, alte Kulturdenkmäler, Kirchen, Museen und Bauwerke gibt es viele zu besuchen. Wer aber Paraguay kennenlernen möchte, muss das pulsierende Zentrum von Gran Asuncion verlassen und Mensch, Land und Natur...

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